Die Elektroautos von Mercedes

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Nach Electric first steigt Mercedes auf Electric only um. Ein Überblick der derzeit verfügbaren Elektromodelle

Mercedes will nun früher auf Elektroautos umsteigen als ursprünglich geplant.

Der Artikel gibt einen Überblick über das Modellprogramm der aktuellen verfügbaren Elektroautos von Mercedes und was man noch in der Zukunft erwarten darf.

EQA:

Der kompakte SUV auf Basis des GLA ist derzeit mit drei Motorvarianten bestellbar:

EQA 250 (190 PS, Frontantrieb, 400-426 km)

EQA 300 4matic (228 PS, 409-432 km)

EQA 350 4matic (292 PS, 409-432 km)

Ende 2021 wird der EQA 300+ mit einer Reichweite von knapp über 500 km nach WLTP vorgestellt.

Die Ladeleistung der EQA Modelle liegt in der Spitze bei 113 KW. Die Ladung von 10-80% dauert 32 min.

EQB:

Der EQB erhält die gleiche Batterie wie der EQA (66,5 kWh). Auch die Motoren sind mit dem EQA identisch. Er basiert auf der Karosserie vom GLB.

Die Bestellfreigabe erfolgt noch im 4. Quartal 2021. Die Auslieferungen in Deutschland beginnen im Dezember 2021.

Gestartet wird mit dem

EQB 300 4matic (228 PS, 419 km WLTP Reichweite) sowie

EQB 350 4matic (292 PS, 419 km WLTP Reichweite)

Später in 2022 kommt noch die Long-Range Variante EQB 300+ mit knapp über 500 km WLTP Reichweite

EQC:

Der EQC basiert auf dem GLC. Der EQC 400 4matic hat eine Reichweite von 400 km und eine Ladegeschwindigkeit von 110 KW. Sein Akku ist 80 kWh groß. Die Ladezeit am Schnelllader beträgt 40 min auf 80%. Er leistet 408 PS und beschleunigt in 5,1s auf 100 km/h.

Der EQC wird bis zum Jahr 2023 produziert.

EQE (Limousine, V295):

Mitte 2022 debütiert das zweite EVA2 Modell. Durch den langen Radstand von 3,12m kommt eine 90,5 kWh große Batterie zum Einsatz. Die Ladezeit liegt bei 32 min von 10%- bis 80% (maximal 170 KW). Der EQE wird wie der EQC in Bremen produziert.

EQE 350 (Heckantrieb, 292 PS, 530 NM, bis zu 660 km WLTP Reichweite je nach Felgen)

EQE xxx 4matic

AMG EQE 53 4matic+ (680 PS)

EQS:

Der Mercedes EQS (V297) wird in Sindelfingen gebaut und ist das erste Derivat der neuen EVA2 Plattform. Die EVA2 Modelle sind ebenfalls mit dem neuen MBUX Hyperscreen erhältlich. Bis auf die Einstiegsmotorisierung EQS 350, haben alle den großen 107,8 kWh Akku. Ladezeit 10-80 % in 31 min (großer Akku).

EQS 350 (292 PS, 655 km Reichweite WLTP, Mitte 2022, 90,5 kWh)

EQS 450+ (333 PS, 780 km WLTP Reichweite mit Heckantrieb)

EQS 580 4matic (524 PS, 676 km WLTP Reichweite)

EQS 53 4matic+ AMG (761 PS, 580 km WLTP Reichweite)

EQV:

Der EQV basiert auf der V-Klasse und hat einen 90 kWh großen Akku (nutzbar). Der EQV 300 leistet 204 PS und hat Frontantrieb. Der Akku ist in 45 min von 10-80% geladen. Die Reichweite ist mit 415 km (NEFZ) angegeben.

Mercedes Maybach Concept EQS SUV
Concept Maybach EQS SUV

Die EVA2 Plattform erhält noch 3 weitere Derivate. Den Anfang macht der EQS SUV mit rund 600 km WLTP Reichweite. Er geht im Jahr 2022 an den Start. Später kommt den der EQE SUV (X294), der auch den EQC ersetzen wird. Im Jahr 2023 kommt dann vom EQS SUV ein Maybach Derivat, welches als Concept Car auf der IAA in München bereits gezeigt wurde.

Alle drei Fahrzeuge werden in den USA im Werk Tuscaloosa gebaut.

In der 2. Jahreshälfte 2022 kommt der elektrische eCitan sowie die elektrische T-Klasse „EQT“ auf Basis des Renault Kangoo auf den Markt. Sie sollen eine Reichweite von 285 km nach WLTP aufweisen. Die Leistung liegt bei 102 PS. Die Ladedauer mittels CCS liegt bei 40 min von 10 auf 80%.

2024 erscheint die elektrische G-Klasse EQG. Sie wird die drei Differentialsperren mittels vier Rad naher Elektromotoren simulieren. Die Reichweite wird im Bereich von 420 km liegen.

Ab 2025 gehen dann die neuen Plattformen (MMA, MB.EA, AMG.EA, Van.EA) mit 800 Volt Technologie an den Start. Dann wird die Ladeleistung noch einmal deutlich steigen und die Ladezeit verkürzt sich. Dann sind auch eigene Elektromotoren, inklusive des eATS 2.0 (800 Volt, SiC Konverter, etc) mit von der Partie.

Weitere Informationen:

JESMB Kurztest Mercedes EQS 580 4matic

Mercedes EQC 400 4matic ab 465 EUR im Leasing

Mercedes EQ SUV Vergleich: EQA, EQB und EQC

Mercedes EQ Videos auf Youtube

 

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2 Antworten

  1. Zitat:

    „Ab 2025 gehen dann die neuen Plattformen (MMA, MB.EA, AMG.EA, Van.EA) mit 800 Volt Technologie an den Start. Dann wird die Ladeleistung noch einmal deutlich sinken. Dann sind auch eigene Elektromotoren, inklusive des eATS 2.0 (800 Volt, SiC Konverter, etc) mit von der Partie.“

    Die Ladeleistung wird deutlich sinken. Ich denke das sollte anders herum laufen….

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