Mercedes EQE und EQS kommen nicht gut an

Kunden von Mercedes greifen lieber zum Verbrenner – nun gibt es E-Dienstwagen für Mercedes Führungskräfte

Während die Kunden von Mercedes gerne GLC und die neue E-Klasse bestellen, stehen sich die EQE und EQS die Reifen eckig.

Das Ziel 50% xEV in 2025 wurde nun nach 2026 verschoben.

US-Händler sind sehr frustriert. Während die E-Autos von BMW und Audi im Schnitt zwischen 38 und 42 Tage beim Händler auf dem Hof stehen (Stichwort Kapitalbindung) stehen die EQE und EQS Modelle in den USA knapp über 80 Tage. Das betrifft die gesamte EVA2 Modell Palette (EQE, EQS, EQE SUV und EQS SUV)

Mercedes Maybach EQS 680 4matic SUV
Maybach EQS SUV soll den Durchbruch in China bringen

Auch die deutschen Mercedes Partner sind nicht begeistert. Lediglich die EQA und EQB Modelle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Die Wunderreifen vom Mercedes EQA, EQB Facelift

Aber von der EQS Limousine wurden in den USA im 3Q 2023 gerade einmal 1.100 Einheiten verkauft. Das ist ein Rückgang ggü dem 2. Quartal 2023 von knapp 60%. Im gleichen Zeitraum liegt die S-Klasse deutlich zu. Ursprünglich hatte man allein bei der EQS Limousine mit 50.000 Einheiten jährlich gerechnet. Insgeheim hatte der Vertrieb auf ein Volumen von der S-Klasse (80.000 pro Jahr) gehofft. Nun werden noch 30 Einheiten täglich gebaut (rund 7.500 Einheiten im Jahr).

Nun gibt es den EQS und EQE SUV mit einer größeren Batterie. Vielleicht kann das den Verkäufen helfen. Vermutlich kommt aber das aerodynamische Design nicht gut an.

Mercedes EQS SUV jetzt mit über 700 km Reichweite

Mercedes EQE SUV mit neuer 96 kWh Batterie

Die EQE und EQS Limousine sollen 2024 ein Batterieupdate erhalten und dann in 2025 auf 800 Volt und der neuen eATS 2.0 Large Maschine umgestellt werden. Mercedes dreht also jeden Stein um Linderung zu erwirken.

Neue Batterie für EQE / EQS Limousine im Sommer 24

Man hofft nun sehr auf 2025 wenn die neuen MMA Modelle starten.

Die neue Mercedes MMA Familie
MMA startet ab Anfang 2025: CLA, CLA Shooting Brake, GLA und GLB

Derzeit liegt die E-Quote bei lediglich 11 % inkl. smart.

Auf der Mercedes Drehscheibe (B2B Portal für freie Händler) stehen derzeit um die 20.000 Autos. So viele wie schon lange nicht mehr. Angeblich werden Mercedes Angehörige gebeten auf die Autos mit nur 100 km durch extra Fahrten die KM Leistung zu erhöhen um den Nachlass erhöhen zu können.

Ein weiter Baustein ist nun die Mercedes Dienstwagenfahrer (E4 bis E1) auf Mercedes E-Autos umzustellen. Teilweise erhalten die Dienstwagenfahrer alle 6 Monte einen neuen Firmenwagen. Da GLC und E-Klasse sehr gefragt sind beim Endverbraucher und derzeit lange Lieferzeiten haben aufgrund des 48 Volt Batterie Engpasses bei Bosch kann man die Situation etwas entspannen und die Elektroautos pushen. So gibt es in Deutschland 5.000 Dienstwagenfahrer bei Mercedes. So könnte man pro Jahr rund 10.000 E-Autos in den Gebrauchtwagenmarkt bringen.

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47 Antworten

  1. Ich finde es erstaunlich, das noch keiner auf die Idee gekommen ist, das es am Preis liegen könnte.
    EQA und EQB befinden sich noch in einem halbwegs normalen gehobenen Preissegment.
    Aber ab EQE ist der Preis nicht mehr nachzuvollziehen,
    wieso beginnen die Preise für eine EQE Limo bei ca. plus 28 TCH im Vergleich zum Verbrenner?

    1. Absolut deiner Meinung. Was mich dann vollends abgeschreckt hat, ist die Paketpolitik. Für HUD, Matrix + Schiebedach hätte ich zwei Pakete buchen müssen und ein EQE350 wäre dann auf knapp 100K geklettert. Auf die Frage nach einem Nachlass wurde ich 01/23 noch ausgelacht. Na ja, dann ist es halt nach 4MBs mal ein BMW i4 geworden.

      1. Ich habe genau die selbe Erfahrung gemacht und bin daher ebenfalls auf BMW gewechselt. Ein BMW Vertriebsmitarbeiter für Großkunden sagte mir, dass sie sich in München die Hände reiben über die vielen ex-MB Fahrer, die zu ihnen kommen….

      2. Ein BMW i4 ist allerdings auch ein „3er“-Derivat, sprich C-Klasse. Ein EQE ist eine Klasse darüber, in BMW Logik also ein 5er.
        Dass ein EQE also eine Ecke teurer ist als ein i4 sollte nicht verwundern. So startet bei BMW der i4 aktuell bei 56.500€, der i5 ab 72.020€.

        Und wer im i5 die Sitzheizung hinten haben möchte muss dafür das Comfort-Paket für 2.750€ buchen. Elektrischer Heckdeckel nur mit dem Travel-Paket für weitere 1.750€. Andere Optionen wie ein Digital Light, Nappa Leder oder einen Alcantara-Innenhimmel sucht man dagegen im 5er generell vergebens.

          1. Naja, MO360 bedeutet nicht, dass man plötzlich sämtliche Zusammenhänge aufhebt bzw. auflösen könnte.
            Das sind vor allem zwei Aspekte: Produktionstechnisch (Kabelbäume bis Taktzeiten) und das andere Doku + Zertifizierung, da mit WLTP jede Kombination „bewertet“ werden muss. Nebenbei müssten auch einige der Zulieferer dann ebenso die Komplexität abbilden/produzieren können.

            Das „Unbundling“ wird sich im Rahmen des Möglichen noch fortsetzen.

          2. Ja ich kenne diese Zusammenhänge.
            Aber dann sollte man halt nicht so dick auf die Kacke hauen in Bezug auf MO360.
            Man macht die BTO Fahrzeuge ohne Rabatt extrem teuer und dann produziert man auf Halde und lässt 2021er W206 2 Jahre stehen und reifen um sie dann mit 30% rauszukloppen.

          3. Kleiner Fun-Fact am Rande: Die C-Klassen waren wohl für den russischen Markt vorgesehen und wurden dann wohl aufgrund des Kriegs wieder zurück geholt und für den Deutschen Markt umgerüstet (OPF)

          4. Es hat aber niemand „auf die Kacke gehauen“, dass nun jedes Fahrzeug in jeder x-beliebigen Konfiguration möglich sei. MO360 ist vor allem die Digitalisierung diverser Prozesse in der Produktion. Mit allen vor- und nachgelagerten Prozessen ist da aber nach wie vor noch erheblich viel manuell zu tun angesichts historisch gewachsener Systemlandschaften im Konzern.

            Was das für 206er-Fahrzeuge sind kann ich aktuell nicht beurteilen. Da fehlt mir zurzeit die Zeit für in den entsprechenden Systemen nachzusehen.

      3. Verstehe die Entscheidung aber müsste zu einem EQE nicht der i5 zum Preisvergleich genommen werden? Es fehlt ein Fahrzeug zwischen EQB und EQE, aber ein i4 ist ja eher das Segment der C-Klasse.

        1. natürlich darf ein EQE 10K teurer sein als ein vergleichbar ausgestatteter i4. In meinem Fall, habe ich 60K für einen gut ausgestatteten i4 40 überwiesen. (13K Nachlass). Aber die 95K, für den vergleichbar ausgestatteten 350er waren für mich halt nicht nachvollziehbar. Zumal der EQE ja einen grauseligen Kofferaum hat.

          1. Bin total bei Dir.
            Ich habe mir den EQA geholt. WEil beim EQE Preis und Leistung aus meiner Sicht nicht stimmig sind.
            Meine EQE Konfiguration hätte 87 k gekostet.
            Dafür hatte er damals keine Wärmepumpe, nur 170 kW DC, damals nur 11 KW OBC und kleiner Kofferraum. Wäre alles ok, wenn der Preis entsprechend wäre. Aber für den Übergang zu teuer.

      4. Ich habe auch ein bisschen Angst, dass die Modelle dann tot sind, wenn sie von Beginn an zu teuer eingepreist sind. Beim EQC war es ja auch so. Am Anfang kostet er im Leasing 1300 EUR im MOnat. Nach 12 Monaten nur noch 499 EUR. Aber zu dem Zeitpunkt kannte das Modell keiner mehr oder hatte es auf dem Schirm.
        Hoffe das passiert mit dem EQE nicht auch.

    2. Genau!!!!!!!!!!!!!!!
      Das hätte ich ihnen auch kostenlos sagen können!! Die Qualität ist durchschnittlich. Sie sind nicht 50 % mehr als das Benzinäquivalent. Auch die Benzinäquivalente sind im Vergleich zu den Konkurrenten preisgünstig….. Ollas großartige Strategie funktioniert nur mit Maybach und limitierten Modellen. Sie haben sich während Covid nur aufgrund von Engpässen so gut entwickelt. Jetzt müssen sie ihre Fehler schnell korrigieren

  2. They should have kept the EQS Concept design. The EQS was nowhere near it… The EQS Concept was the most beautiful car that I have ever seen, and I was just hoping they would keep it, but then this new design for the EQS came… not good…
    I just don’t understand what is the urge to make most aerodynamic car, if it will not win the heart of a customer.
    MB goes totally wrong way when it comes to design. Not a single beautifull MB is released for a long time, I mean if we exclude the concept cars like EQS Concept and EQXX, which have gorgeous design.

  3. Es könnte durchaus an der merkwürdigen Ausstattungs- und Paketlogik des EQS liegen. Eine C-Klasse lässt sich besser ausstatten als ein EQS. Ein Kollege von mir hat eine E-Klasse (nicht die ganz Neue) und die ist erheblich besser ausgestattet als der EQS. So gibt es dort z.B. Softclose Türen, Winterpaket (alles was der Fahrer anfassen kann lässt sich beheizen), eine vollelektrische Anhängerkupplung um nur einiges zu nennen.
    Der EQS ist halt nur eine S-Klasse lite zum Preis einer S-Klasse.

    1. Mit Verlaub, aber das ist nun vollkommen falsch. Im EQS bekommt man nahezu alle Optionen, die man auch in einer S-Klasse erhalten kann (ausgenommen High-End-Fond). Aber ebenso Augmented Reality-HUD, Mikrofaser Innenhimmel, Manufaktur Leder, Multikontursitze im Fond, DRIVE PILOT oder Remote-Parking Funktionen etc. Und selbstverständlich hat auch der EQS eine vollelektrische Anhängerkupplung.

  4. Das ist absolut kein Wunder:
    1) Design ist brutal schlecht (EQE/EQS) und so gar nichts mit Limousine oder gar S-Klasse zu tuen
    2) EQE/EQS sind einfach designtechnisch eine Kopie zum Tesla S, der halt kein Limousinen-Design hat
    3) Die Preise sind vollkommen überzogen
    4) Sinnlose Paket-Kombinationen. Bei den überzogenen Preise will man das Fahrzeug so haben wie man es möchte und nicht gezwungen sein irgendwelche Sinnlos-Kombinationen nehmen zu müssen.
    5) Die Qualität ist bei Mercedes ein schlechter Witz geworden.

    3-5 trifft nicht nur die EQE/EQS, sondern auch Verbrenner.

    EQS SUV ist vom Design her echt gut, aber der Preis ist vollkommen überhöht.
    Bei den EQx SUV kommt noch hinzu, daß die Anhängelasten nicht so sind, wie die in der großen SUV Klasse sein sollten. Mit der Entwicklungspower von Mercedes muß es einfach möglich sein ein mid-size e-SUV mit 3,5t AHK zu produzieren.

      1. Ja, bin ich.
        War erstaunt es geht mit noch mehr Plastik (ok, ist Haptik/Anmutung und nicht Qualität).
        Ja, es geht noch schlechter mit der Qualität (zB Model 3 Flop beim ersten Tüv nach 3 jahren mit 14,7% Mängelquote ist heftig).

        Aber weil es welche gibt die noch miesere Qualität bauen, muß Mercedes ja nicht auf deren Niveau sinken, sondern könnte einfach die Qualität halten, dazu noch die Ersatzteilversorgung von aktuellen Modellen auf vernünftige Beine stellen und es wäre viel gewonnen.

  5. Erstaunlich. Ich habe einen EQE 500 im Januar bestellt, und der ist noch immer nicht da. Immer wieder werde ich vertröstet, aber es gibt keine gute Erklärung, und noch immer keinen Plan, wenn das Auto geliefert wird. Wenn der Porsche e-Macan bestellbar wird, bevor Mercedes herausfindet, wo mein Auto ist, dann werde ich mich wohl anders entscheiden müssen.
    Der Verkäufer tut zwar sein bestes, aber auch er kriegt keine Informationen.

      1. Es sind ja hauptsächlich vor-Wármepumpenmodelle auf Lager. Und vom EQE 500 gibt es nicht viele, und nicht mit den Ausstattungen, die ich mir gewünscht habe (10% hinterachsenlenkung, hyperscreen). Ich bin alle durchgegangen um zu sehen, ob einer passt. War nix. Und beim Mercedes Kompromisse eingehen? Da könnte ich ja gleich wieder einen Tesla kaufen…

  6. Selbes hier: nach einem eqc Abo wollte ich wieder leasen. MB wollte Anfang diesen Jahres für den EQC 1600€ pro Monat. Dankend abgelehnt und eine Tesla genommen.
    Jetzt sind wir wieder der der Hälfte.
    Wie kann ein Vorstand nur so Bild sein????

  7. Ich stand kurz vor der Unterschrift für einen EQE zu einem sehr guten Preis und kann mich über den Rabatt hier in AT nicht beklagen. Aber als ich erfahren habe, dass es in 6 Monaten für den EQE eine größere Batterie geben wird und in 12 Monaten neue effizientere Motoren, da habe ich in meinen W210 mit 413.000 km nochmal 2.000€ gesteckt und warte 1,5 Jahre ab. Das Auto an sich ist super und taugt mir auch das Design und die Software. Aber durch die großen Updates, die beide die Reichweite nochmal steigen lassen möchte ich noch abwarten. Denn aktuell fallen die Preise ja wieder. Der i5 ist weder von Reichweite noch Preis eine Alternative, der i4 ist kleiner und auch nichts Besonderes. Ich werde den EQE schon kaufen nur halt später.

  8. Ich finde den EQE nicht unbedingt zu teuer, aber die Pakete sind sehr ärgerlich. Ein Argument für den EQE ist die 10 Grad Hinterradlenkung. Damit muss man jedoch ein Paket für ca. 14000 € dazunehmen. Die große Akku-Garantie ist auch super.

    Mein Vorschlag für MB wäre:
    – Paket-Kopplung reduzieren
    – Optional große Heckklappe oder Kombi (nicht SUV) anbieten
    – Evtl. Rabatte geben
    – EQA und EQB müssen bei AWD die Disconnect Unit bekommen, weil sonst die Reichweite zu gering ist und FWD ist doch Murks.

    1. BEim EQA und EQB mit 4matic ist die PSM Maschine an der Hinterachse (102 PS). D.h. sie haben bei geringer Last Heckantrieb. Die ASM Maschine (FReiläufer) braucht keine Disconnect Unit da sie ja nur magnetisch ist wenn STrom auf der Spule ist. Gleiches Konzept wie bei Tesla Model 3. Die Frage ist nur ob die ASM Maschine vorne so effizient ist (also wirklich gut ist).
      Ich hätte mir für die Mopf bei den 4matic Modellen die 70,5 kWh Batterie gewünscht. DAnn wäre es besser gewesen. Glaube in Kanada wird auch die 70,5 kwh Batterie ausgeliefert für 4matic. ABer bin mir nicht sicher. Vielleicht geben sie dort auch die Bruttokapazität der Batterie an.

      1. Man hat jetzt die Wahl: Entweder über 100 km weniger oder sich mit schlechter Traktion des Frontantriebs arrangieren. Beides nicht zufriedenstellend. Enyaq, ID.4 oder Q4 haben antriebsmäßig große Vorteile. Schade, dass man es bei Mercedes nicht gemacht hat wie Volvo beim XC40.

  9. Ich habe nach 25 Jahren Mercedes die Marke gewechselt . Es war nicht mal die mangelnde Qualität, es ist der Technologierückstand zur Konkurrenz. Vor 2 Jahren musste ich mich entscheiden welches neues Auto ich haben wollte . Sicher war nur dass es ein E Auto werden sollte . Da ich Zuhause keine Lademöglichkeit habe , war schnelles laden das entscheidende Kaufkriterium . Damals genau wie heute kann MB mit Ausnahme des EQS kein Auto mit 800V Technologie liefern. Wollte mir einen EQC holen aber 110kW Ladeleistung sind ein Witz . EQA und EQB waren noch schlechter
    Bevor ich wieder zurück komme ,muss Mercedes in allen Belangen zulegen , nicht nur im Preis

    1. Und für welches E-Auto hast Du Dich dann entschieden?
      Wirklich schneller als Mercedes ist ja eigentlich nur e-gmp von Hyundai. Die anderen haben oft ja eigentlich auch immer nur 30 min von 10-80%.
      MMA wird hier sicher der Gamechanger.
      Aber klar, früher war Mercedes immer TEchnologieführer. Airbag, ESP, ABS, Knautschzone, Gurtkraftbegrenzer, Level 3 usw.
      Aber beim E-Auto ist man noch Fast-Follower. Hoffe das sich das ändert und Mercedes hier dann auch E-Innovationen zu erst einführt.

    2. Wer immer noch denkt, dass die Peak-Ladeleistung entscheidend sei, der hat das Laden eines Elektroautos noch nicht verstanden. Das einzig entscheidende ist der Verlauf der Ladekurve und die durchschnittliche Ladeleistung. Wenn der Peak nicht lange gehalten werden kann oder nur im Juli bei Vollmond nachts um 3 und Ladestand nicht über 12,3% dann nutzt das überhaupt gar nichts (Stichwort Cold Gate bei Hyundai).

      Einen 800V-Hyundai möchte ich wirklich nicht haben, wenn der nicht einmal verlässlich einen Route inkl. Ladestopps und relevanten Informationen rechnen kann (was so halbwegs mit einem Update behoben sein soll, 2 Jahre nach Markteinführung!).
      Der Effizienzvergleich der Auto, Motor und Sport des Ioniq 6 mit dem BMW i4 zeigt deutlich, dass ein 400V-Fahrzeug auf Alltagstauglichkeit, Ladeperformance, Langstreckentauglichkeit kein bisschen schlechter sein muss als eine gehypte 800V-Karre. (https://www.youtube.com/watch?v=Hadirfx2vqo)

      Die Quadratur des Kreises bei Elektrofahrzeug (und eigentlich schon immer bei Fahrzeugen) ist die harmonisch-sinnvolle Gesamtintegration aller Komponenten, Systeme und Ausstattungen im Fahrzeug (und auch Stichwort Assistenzsysteme!). Und auf dieser Ebene kann mit Verlaub kein Tesla, kein 800V-Hyundai mithalten.

      1. Ja korrekt, aber 800 Volt ist die Zukunft.
        Bei Mercedes war ich gewohnt, bspw. beim E 350e W213 in jeder Kategorie eigentlich das Beste zu erhalten. Multibeam, Massage-Sitze, 9G-Tronic, Widescreen, 360 Grad Kamera.
        So und aus meiner Sicht muss Mercedes im E-Bereich noch eine Lücke schließen.
        Natürlich bringt die reine Peak Leistung nichts. EQA zb. 100 KW, smart #1 150 kw, aber am Ende brauchen beide 30 min. Also ist alles gut.
        Die e-gmp benötigt 18 min. Das ist auf der REise dann aber ein Unterschied zu 30 min bei den 400 Volt Autos.
        Die 400 Volt Autos können ja nicht mehr, da CCS auf 500A begrenzt ist.
        EQE ist aus meiner Sicht produktionstechnisch unglücklich, da 400/12*10 = praktisch eine kruze EQS Batterie mit 330 Volt ist.
        Das Mercedes die Leistung gut zur Verfügung stellt steht außer Frage. DAs MBUX einen 1A Job bei der Routenführung macht ist super und mag ich. Aber die Ladedauer DC ist nicht Benchmark. Order siehst Du das anders? Warum sonst führt Mercedes 800 Volt bei MMA, MB.EA und AMG.EA ein? Nur um Gewicht beim geringeren Kabeldurchmesser zu sparen?
        Ich bin mit dem EQA sehr zufrieden, aber auf der Langstrecke fänd ich 800 Volt halt praktischer.
        Ich bin gespantn wie die 10-80% Zeit vom MMA sein wird.
        15 min für 400 km sind ja sehr gut. Da helfen die 12 kWh / 100 km. D.h. rund 50% in 15 min. D.h. da würden noch 20% für den Hub von 10 auf 80% fehlen. Wenn man linear rechnen würde käme man auf 21min für 10-80 %.

        1. Gut, die 213er-Hybriden hatten einen vollkommen unnutzbaren Kofferraum – meiner persönlichen Meinung nach, insbesondere als T-Modell.

          Ich sehe nullkommanull Drama darin ob nun 400V oder 800V. 800V hat absolut seine Berechtigung und dient auch dazu sich nochmals deutlich von der Masse abzuheben und sich klar als Premium zu positionieren. Aber auf der Langstrecke gleicht die Reichweitenstärke durch die großen Akkus und die Effizienz die etwas längere Ladezeit wieder aus um bei der Gesamtbetrachtung der Reisezeit wieder identisch oder gar besser rauszukommen. (Siehe auch das Video der ams, das ich verlinkt hatte).

          Am Ende ist 400V vs. 800V fast eher ein „use case“-Thema. Jemand, der daheim und bei der Arbeit laden kann stört sich im Alltag weniger daran als jemand, der diese Möglichkeit nicht hat und auch im Alltag zum Vollladen gerne einmal einen Schnellladepark aufsucht.

          An sich ist die Diskussion darüber nun aber so oder so hinfällig, da man sich eindeutig für 800V (sowie weitere erstmals in-house-entwickelte Schmankerl für die Effizienz in einem E-Fahrzeug) entschieden hat und somit ab MMA klar nicht nur „Among Leaders“ sondern klar in allen Elektroauto-Feldern „Benchmark“ sein möchte.

          Abseits vom Spannungsthema sind die EVA2-Modelle mit Hyperscreen, MBUX Zerolayer und Drive Pilot definitiv Benchmark-Fahrzeuge in diesen Disziplinen und auch ggü. einigen Verbrenner-Kollegen aus dem eigenen Hause.

  10. Es ist wie immer eine Frage der Preispolitik, Mercedes ist als die beste Luxusmarke der Welt,daher auch die Technik die Qualität die in den Autos steckt einfach super.
    Wenn aber die Kunden zu BMW laufen weil da ne andere Strategie und Preisangaben die den Kunden ansprechen kann ist doch logisch.Wenn aber Mercedes die Futures die Zusatz Assistenten in den Preisangaben dazu zählt und nicht immer extra sowie bie EQE und EQS bin ich zuversichtlich dass das E-Fahrzeug nicht länger wie38 Tage im Autohaus,Kundencenter,Autocenter steht.

  11. I own an EQS 450+ delivered in June 2022. The first S-Class I have ever owned, but, over the last 50 years the 8th MB (mostly E-cabrios) and many Porsches, BMWs, Lexi, and Nissan Z’s before.

    The EQS is the most unreliable vehicle I have ever owned. It has been in the shop 1 day out of every 11 I have owned it. It’s in the shop as I write this — the rear steering rack is broken. What’s bizarre is that the electric part of the car is perfect — super responsive, range far in excess of EPA range (routinely >400 mi/600km) The quality issues are all interior or basic — a broken headrest upon delivery, a broken weld in the driver’s seat frame, a rattle in the header controls, door handles that failed, a broken shock absorber. What’s more, the loaner EQS I am now driving clearly has a suspension issue, and squeaks and rattles over bumps like a Trabant.

    For over $125k I expected something close to perfection — my previous E’s, SLC, B200 and 500SL were damn good. But if MB can’t deliver a clean, no-issues S-Class, then MB has a BIG problem — not electric cars but the basic process of building cars.

  12. Meines Erachtens liegt das Hauptproblem des EQE schlichtweg im Preis begründet. Einerseits strebt man nach höheren Absatzzahlen, andererseits stellt sich die Frage: Wer kann es sich schon leisten, fast 100.000 Euro auszugeben, um sich als umweltbewusster Fahrer zu präsentieren?

    Meiner Ansicht nach müsste der Preis des EQE um 30’000 bis 40’000 Euro gesenkt werden, damit er mit der Konkurrenz mithalten kann. Wenn man den Anschaffungspreis, die Stromkosten und die Roaming-Gebühren an fremden Ladestationen berücksichtigt, könnte es Jahre dauern, bis man die Summe erreicht hat, die für ein „grünes“ Fahrzeug aufgebracht werden muss, während man mit einem „schmutzigen“ und teureren Diesel unterwegs ist.

    In etwa zwei bis drei Jahren wird der Wagen wahrscheinlich für etwa 50’000 oder 60’000 Euro erhältlich sein, was immer noch ein erheblicher Preis ist, und etwa eine Laufleistung von 60’000 bis 100’000 Kilometern aufweisen wird. Dann stellt sich die Frage: Was ist mit der Lebensdauer des Akkus? Und was wird es kosten, wenn der Akku ersetzt werden muss? Für einen Austausch werden wahrscheinlich weitere 15’000 bis 20’000 Euro erforderlich sein. Bei Tesla, für das Modell S, sind es um die 25’000 Euro. Daher erscheint es offensichtlich, dass diese Fahrzeuge bereits in der Grundanschaffung um 30’000 bis 40’000 Euro zu teuer sind.

      1. Nach 10 Jahren oder 250‘000 km was für MB kein Problem sein sollte, müsste auch kein Akku Wechsel notwendig sein. Wobei die Praxis anders aussehen wird.

        Dann aber 25‘000 Euro für einen Akku hinblättern, da blutet man stark. Stellt sich dann die Frage. „Was mach ich dann? Verschrotte das Fahrzeug oder repariere ich es zum Preis eines Kleinwagens, fahre dann aber ein altes Fahrzeug“?

  13. Jetzt mal ganz ehrlich: ich bin Baujahr 1963 und mit Mercedes groß geworden, weil schon mein opa in den 40er Jahren einen Mercedes Betrien hatte.
    Mein ganzes Leben habe ich it Mercedes verbracht, 35 Jahre Geschäftführer im eigenen Mercedes Betrieb von mir und meinen Geschwistern.
    Ich habe noch nie so einen Schrott in der Werktsatt stehen gehabt, wie die letzten Jahre… Absolut miese Qualität, unterirdisches Garantie- und Kulanzgebahren, Ersatzteilversorgung zum Schämen – Wochen und sogar Monate, bis manche Teile kommen, … Unverschämte Preise und verfehlte Modellpolitik, das man sich die Haare rauft… Ich hätte nie gedacht, das ich dem Stern den Rücken kehre, aber es ist nicht zum Aushalten, was unseren Kunden und unseren Mitarbeiter/innen seit den letzten Jahren zugemutet wird. Das ist nicht mehr Mercedes, das ist eine Schande!!!
    Ich habe meiner Frau einen Mazda CX-5 gekauft, fantastisches Auto, super verarbeitet, Spitzen-Preis-Leistungs-Verhältnis, 6 Jahre Garantie, kostet fast nur die Hälfte wie ein GLC, ist aber 3x so zuverlässig! Ich habe mal die Spaltma?e der Karosserie mit einem AMG GT4 Coupe´verglichen, das 4 mal soviel kostet, und gerade in unserer Werkstatt steht…. einfach unterirdisch…, der 160.000 EUR Mercedes!
    Geh‘ mir weg mit denm ganzen überteuerterten Mist, der im Kundenalltag erst wirklich getestet wird und selbst die Werks-Ingenieure keine Ahnung mehr haben, wie sie die Probleme in unserer Werstatt lösen können…
    Das Design ist oft sehr schön – das Mesite danach ist eine Katastrophe…. 3 Kunden in einer Woche, die den Menekes-stecker nicht aus dem Fahrzeug lösen konnten, und deshalb nicht fahren konnten… Elektronikschtott m it den Stern drauf für bescheuerte Preise…
    Ich fahre nach 42 Jahren Führerschein nur noch Japaner und einen Ineos Grenadier.
    Von einem, der weiß, vovon er spricht.
    Liene grüße an alle, deren Wagen funktioniert udn die noch in der dollen 24 Monate Garantie sind,
    Alexander

  14. Meiner Meinung nach ist der EQE-SUV einfach zu teuer. Eine Vollausstattung des EQE-SUV kostet rund 150.000 Euro. Im Vergleich dazu bieten chinesische Hersteller, die in Bezug auf Technologie und Qualität durchaus mit Mercedes mithalten können, ihre Fahrzeuge für weniger als die Hälfte an.

    Ein Beispiel ist der chinesische SUV von Voyah. Für 69.900 Euro erhält man ein komplett ausgestattetes Fahrzeug. Wenn Mercedes seine Preise und Preispolitik nicht drastisch anpasst, könnte das Unternehmen bald von einem chinesischen Autobauer aufgekauft werden oder in ein paar Jahren sogar ganz vom Markt verschwinden. Ich hoffe natürlich, dass dies nicht passieren wird, da Mercedes in der Vergangenheit sehr gute Autos hergestellt hat. Die Frage stellt sich auch: Wer kann heutzutage 150.000 Euro hinblättern?

    Hier der Link zum chinesischen SUV: https://www.voyah-motors.de/de/fahrzeuge/voyah-free/

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