Daimler Truck AG und CATL mit langfristiger Kooperation

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CATL liefert ab 2024 Batterien für den Mercedes-Benz eActros LongHaul

Die Partner beabsichtigen, gemeinsam hochmoderne Batterien der nächsten Generation für Lkw-spezifische Anwendungen zu entwickeln

Martin Daum, CEO der Daimler Truck AG: „Mit dem Ausbau unserer starken Partnerschaft mit CATL werden wir unsere Elektrifizierungsaktivitäten deutlich beschleunigen und eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung der Branche einnehmen. Ab 2021 werden wir ein breites Portfolio an kundenorientierten, innovativen Serien-Elektrofahrzeugen auf den Markt bringen.“

Dr. Robin Zeng, Gründer, Vorsitzender und CEO von CATL: „Wir sind davon überzeugt, dass die Daimler Truck AG durch unsere starke globale Partnerschaft ihre Marktposition im Bereich der E-Mobilität weiter ausbauen wird. Mit der Zusammenarbeit wollen wir uns gemeinsam dem Ziel einer CO2-neutralen Zukunft auf schnellstem Wege nähern.“

Die Daimler Truck AG und der Lithium-Ionen-Batteriehersteller und -entwickler CATL intensivieren ihre bestehende Partnerschaft. Beide Unternehmen verfolgen die Vision eines CO2–neutralen, elektrifizierten Straßengüterverkehrs. CATL wird Lithium-Ionen-Batterien für den vollelektrischen Mercedes-Benz eActros LongHaul liefern. Die Serienreife des E-Lkw ist für 2024 vorgesehen. Die Liefervereinbarung geht über das Jahr 2030 hinaus. Die Batterien für den eActros LongHaul werden sich durch eine hohe Energiedichte mit einer extrem langen Lebensdauer sowie Schnellladefähigkeit auszeichnen. Damit werden sie die besonderen Anforderungen an batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw erfüllen. Darüber hinaus beabsichtigen die Unternehmen, gemeinsam noch fortschrittlichere Batterien der nächsten Generation für Lkw-spezifische Anwendungen zu entwickeln. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf hoher Modularität und Skalierbarkeit liegen. Das Ziel ist, die Batterien für unterschiedliche Einsatzzwecke und zukünftige E-Lkw-Modelle flexibel nutzen zu können. 

Mercedes EQS AMG Line Edition 1
Auch der EQS kommt mit CATL Zellen

CATL hat bereits eine Kooperation mit Mercedes-Benz Cars

Sie liefern u.a. auch die Batteriezellen für den neuen Mercedes EQS und EQE auf der neuen EVA2 Plattform. Zudem wird CATL Zellen für den nächsten elektrischen Sprinter in Form von CTP (Cell-to-Pack) liefern. D.h. die Batteriezellen werden dann direkt in das Chassis integriert und werden nicht separat in ein Batteriegehäuse integriert. Das spart Gewicht, Kosten und erhöht den Platz für eine höhere Reichweite.

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500 km Reichweite im Mercedes eActros LongHaul

Die Daimler Truck AG und CATL haben 2019 eine weltweite Liefervereinbarung für Lithium-Ionen-Batteriezellenmodule für elektrische Serien-Lkw abgeschlossen. Zu den Fahrzeugen zählen der Mercedes-Benz eActros, der Freightliner eCascadia und der Freightliner eM2. Im September 2020 kündigte die Daimler Truck AG den eActros LongHaul für den energieeffizienten Transport auf planbaren Fernverkehrsstrecken an. Seine Reichweite mit einer Batterieaufladung wird bei etwa 500 Kilometer liegen. 

Martin Daum, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands der Daimler AG: „Wir bekennen uns klar zu den Zielen des Pariser Abkommens und arbeiten mit Hochdruck am CO2-neutralen Lkw-Transport der Zukunft. Kooperationen sind für uns dabei von entscheidender Bedeutung. Mit dem Ausbau unserer starken Partnerschaft mit CATL werden wir unsere Elektrifizierungsaktivitäten deutlich beschleunigen und eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung der Branche einnehmen. Ab 2021 werden wir ein breites Portfolio an kundenorientierten, innovativen Serien-Elektrofahrzeugen auf den Markt bringen.“ 

Dr. Robin Zeng, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO von CATL: „Wir freuen uns sehr, die bestehende Partnerschaft mit der Daimler Truck AG auf Basis unserer gemeinsamen Vision einer elektrifizierten Zukunft zu stärken. Dabei bündeln wir unsere innovativen Batterie-Technologien für Elektrofahrzeuge mit dem umfassenden Know-how von Daimler Truck im Bereich schwerer Lkw. Wir sind davon überzeugt, dass die Daimler Truck AG durch unsere starke globale Partnerschaft ihre Marktposition im Bereich der E-Mobilität weiter ausbauen wird. Mit der Zusammenarbeit wollen wir uns gemeinsam dem Ziel einer CO2-neutralen Zukunft auf schnellstem Wege nähern.“

Daimler Truck AG: batterieelektrische Serien-Lkw bis 2022 

Die Daimler Truck AG verfolgt eine nachhaltige Unternehmensstrategie und hat die Ambition, bis zum Jahr 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO2-neutral sind. Bereits bis zum Jahr 2022 soll das Fahrzeugportfolio der Daimler Truck AG in den Hauptabsatzregionen Europa, USA und Japan Serienfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb umfassen. Ab 2027 will die Daimler Truck AG ihr Fahrzeugangebot zusätzlich um Serienfahrzeuge mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb ergänzen.  

Mit mehreren hundert batterieelektrischen Fahrzeugen in Kundenhand hat die Daimler Truck AG bereits eine umfassende, praxisbezogene E-Expertise gewonnen – und kann insgesamt deutlich über zehn Millionen mit batterieelektrischen Lkw und Bussen weltweit in Test und Serie von Kunden gefahrene Kilometer vorweisen. 

Seit 2018 wird der batterieelektrische Mercedes-Benz eActros für den schweren Verteilerverkehr von zahlreichen Kunden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern intensiv im Transportalltag getestet. Die Serienproduktion des eActros startet in der zweiten Jahreshälfte 2021. Der Start der Serienproduktion des Niederflur-Lkw Mercedes-Benz eEconic, der auf dem eActros basiert, ist für 2022 vorgesehen. In den USA absolvieren derzeit der mittelschwere Freightliner eM2 und der schwere Freightliner eCascadia ebenfalls Praxistests bei Kunden. Der geplante Start der Serienproduktion des eCascadia ist Mitte 2022 und der des Freightliner eM2 ist Ende 2022. Eine globale Flotte von mehr als 200 leichten Lkw vom Typ FUSO eCanter ist bei zahlreichen Kunden in Japan, den USA, Europa und Australien im Einsatz; die ersten Kundenübergaben fanden bereits im Jahr 2017 statt.

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