Neuer Mercedes eSprinter mit hoher Reichweite

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Den eSprinter gibt es seit knapp einem Jahr als Kastenwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm in Hochdachausführung. Sein Elektroantrieb treibt die Vorderräder an und leistet, wie das Diesel-Einstiegsaggregat, 85 kW/116 PS mit einem Drehmoment von bis zu 300 Newtonmeter.

In zwei Varianten konfigurierbar, ist die Batteriekapazität des eSprinter. Sie lässt sich gezielt nach Anwendungszweck wählen – je nachdem ob eine größere Reichweite oder eine höhere Nutzlast priorisiert wird. In der leistungsstärkeren Ausführung sind vier Batterieeinheiten verbaut, was einer installierten Batteriekapazität von 55 kWh (nutzbar 47 kWh) mit einer Reichweite von 168 km und einer maximalen Zuladung von 891 Kilogramm entspricht. Die zweite Variante hat eine installierte Batteriekapazität von 41 kWh (nutzbar 35 kWh), eine Reichweite von 120 km und liegt mit 1.045 kg Nutzlast nahezu auf dem Niveau des konventionell angetriebenen Sprinters. In beiden Fällen ist das Ladevolumens von 11 m³ uneingeschränkt nutzbar, da die Batterien unter dem Ladeboden verbaut sind.

Die große Batterievariante mit 4x Plug-in-Hybrid Batterien (identisch mit C 300de, E300de, S560e) sowie die Standardvariante mit 3x Plug-in-Hybrid Batterien reicht insbesondere für die USA und Kanda nicht aus.

Durch das Verwenden von 3 oder 4 Plug-in-Hybrid Batterien hat man ein relativ schlechtes Brutto / Netto Verhältnis bei der Energiemenge.

Neue Electric Versatility Platform für den eSprinter

Daher soll es eine neue E-Plattform im Sprinter geben mit Batterien mit einer Bruttokapazität von über 100 kWh. Sie wird vermutlich von CATL kommen und nach in der CTP (Cell-To-Pack) Bauweise erfolgen. Dadurch ergeben sich Platz- und Gewichtsvorteile, da man die Zellen direkt zur Batterie vereint und nicht über die Zellen nicht erst zu Modulen bündelt und die Module dann zur fertigen Batterie.

  • Nächste Generation eSprinter bietet zukünftig auch in den USA und Kanada das passende Angebot
  • 350 Mio. € Investment in Electric Versatility Platform
  • Anforderungen in enger Zusammenarbeit mit Kunden definiert: Mit drei Batterie- und zahlreichen Aufbauvarianten vom Kastenwagen über People Mover bis hin zum Fahrgestell für Kofferaufbauten ist die nächste eSprinter Generation der perfekte Begleiter in nahezu jedem Business
  • Die Plattform zahlt konsequent auf die Mercedes-Benz Vans Strategie ein: Führend in Elektromobilität und weltweites profitables Wachstum

 

 Mercedes-Benz Vans elektrifiziert konsequent alle Baureihen und stellt dabei weiterhin Zuverlässigkeit, Qualität und Total Cost of Ownership (TCO)-Optimierung in den Mittelpunkt. Um künftig einen noch größeren Kundenmehrwert zu schaffen, hat Mercedes-Benz Vans die Electric Versatility Platform entwickelt. Sie wird die Basis für die nächste Generation des eSprinter sein. Kernbausteine des neuen Konzepts sind drei Module, die größtmögliche Freiheit bei der Entwicklung und Gestaltung von verschiedenen Aufbauformen ermöglichen, wie sie bisher nur vom konventionell angetriebenen Sprinter bekannt sind.

„Die nächste eSprinter Generation erlaubt verschiedene Aufbauvarianten. Mit dieser Variabilität bringen wir die Vorteile des lokal emissionsfreien Warentransports in die unterschiedlichsten Branchen“, sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Unsere Kompetenzen im Transportbereich belegt der Sprinter seit einem Vierteljahrhundert. Im Bereich der Elektromobilität haben wir in den letzten Jahren viele Innovationen auf den Weg gebracht. Unsere Electric Versatility Platform vereint das Beste aus beiden Welten.“

Mercedes-Benz ist von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen batterie-elektrischer Vans überzeugt und wird seine Pläne, elektrisch angetriebene Transporter in allen Segmenten auf den Markt zu bringen, weiter forcieren. Mit der kommenden Generation des eSprinter setzt Mercedes-Benz Vans seine Elektrifizierungsstrategie konsequent fort. Damit unterstreicht die Transporter-Sparte ihren Anspruch auf die Führerschaft bei elektrischen Antriebssystemen und investiert 350 Mio. € in die neue Electric Versatility Platform. Sie bietet so auch für die Märkte USA und Kanada das passende Angebot. Außerdem wird die nächste Generation des eSprinter CO2-neutral produziert – ein weiterer Schritt in der Umsetzung der „Ambition2039“.

Bereits heute ist Mercedes-Benz Vans in Europa mit jeweils über 30% EV-Marktanteil im Midsize- und Large Van-Segment führend. Nach dem eVito und dem eSprinter wird Mercedes-Benz Vans mit dem künftigen eCitan das batterieelektrische Angebot in allen gewerblichen Transporter-Segmenten abdecken.

Die Entwicklung der Electric Versatility Platform unterstreicht deutlich die neu ausgerichtete Strategie von Mercedes-Benz Vans, in der unter anderem der Führungsanspruch im Bereich Elektromobilität verankert ist.

Mercedes-Benz Vans hat seine Strategie analog zur Pkw-Sparte neu ausgerichtet und fokussiert dabei auf folgende Themenfelder:

  • Klare Positionierung als Premium-Marke für gewerbliche und private Kunden
    Mercedes-Benz Vans schärft sein Profil als Premiumanbieter von zukunftsorientierten Transportlösungen für gewerbliche und private Kunden.
  • Fokus auf profitables Wachstum
    Ein weiterer Kernpunkt ist die Fokussierung auf absatz- und margenstarke Märkte und Segmente und damit auf weltweit profitables Wachstum. Neben Europa wird Mercedes-Benz Vans sein Engagement in der NAFTA-Region und Asien mit Fokus auf China weiter ausbauen.
  • Intensivierung der Kundenbindung und wiederkehrende Umsätze steigern
    Mercedes-Benz Vans wird die Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiter intensivieren. Um die langfristigen Kundenbeziehungen zu festigen und auszubauen werden Produkte und Services perfekt auf deren Bedürfnisse zugeschnitten.
  • Führende Position bei Elektroantrieben und digitalen Lösungen
    Der Anspruch von Mercedes-Benz Vans ist es, mit kunden- und zukunftsorientierten Lösungen neue Maßstäbe im Van-Segment zu setzen. Zudem werden die Vernetzung der Fahrzeuge sowie digitale Lösungen konsequent weiterentwickelt.
  • Senken der Kosten
    Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sollen die Fixkosten gesenkt werden. Auch vor dem Hintergrund der Transformation hin zu emissionsfreier und vernetzter Mobilität spielt die Profitabilität eine zentrale Rolle.

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