Mercedes Baby G-Klasse wird in Ungarn produziert

Das Mercedes Werk Rastatt hat im internen Wettbewerb gegen Kecskemét den kürzen gezogen

Im Jahr 2027 kommt nicht nur das 4-türige Cabrio der G-Klasse zu den Kunden, sondern auch die Baby G-Klasse, die sich viele Komponenten mit der MMA Plattform teilt.

D.h. es kommt ein 800 Volt System zum Einsatz. Im Gegensatz zum G 580 EQ wird es wohl keine 4 E-Motoren geben. Der G-Turn ist daher nicht möglich.

Die Außenlänge wird bei knapp über 4,50m betragen. Damit wird die Länge in etwas vergleichbar sein mit dem neuen GLA (der als GLA EQ am 29.07.2026 seine Weltpremiere feiert). Die Ladeleistung wird bei über 320 kW liegen und der Ladehub von 10-80% wird rund 22 min dauern.

An der Hinterachse kommt die eigene E-Maschine mit 2-Gang Getriebe zum Einsatz (eATS2.0). An der Vorderachse wird eine zweite PSM Maschine (eATS 1.6) mit Disconnect Unit verbaut.

Links 4-türiges G-Cabrio (2. Halbjahr 2027, Mitte G-Klasse W465, rechts Baby g-Klasse 2027)

Der g 350 4matic EQ mit 354 PS wird bei einer Reichweite mit der 85 kWh Batterie knapp unter dem GLB 350 4matic liegen. Vermutlich werden es um die 570-590 km Reichweite.

Da man sich in einigen Bereichen der MMA Plattform bedient, wurde auf eine Produktion in Rastatt oder Kecskemét spekuliert worden.

Gemäß einem Bericht von Automobilwoche ist nun aber bekannt, dass das Werk in Ungarn den Zuschlag erhalten hat. In Ungarn sollen die Arbeits- und Stromkosten um rund 70% niedriger sein als in Deutschland.

Das Werk Rastatt produziert somit folgende MMA Produkte:

  • CLA Coupé (EQ und Hybrid; C174/ C178)
  • CLA Shooting Brake (X174 / X178) sowie den neuen
  • GLA (EQ und Hybrid)

 

Das Werk Kecskemét in Ungarn produziert:

  • A-Klasse W177 bis Ende 2027 (noch MFA2 Plattform)
  • GLB (EQ und Hybrid; X244 / X248)
  • C-Klasse EQ (MB.EA-M Plattform W520)
  • Mini g-Klasse

Hier geht es zu der Baby G Bildergalerie von Mercedes-Fans.de

 

Was fällt auf?

  1. Die dreigeteilte Fensterlinie wurde wie vom großen Bruder übernommen
  2. Die Heckleuchten ähneln der großen G-Klasse stark
  3. Auch bei der Mini g-Klasse gibt es die Reserverad oder Ladekabelbox an der Hecktür. Hier sieht man jedoch, dass die Mini g-Klasse deutlich niedriger ist, da von der Scheibe in der Hecktür nicht mehr viel übrig bleibt.
  4. Die Windschutzscheibe steht im Vergleich zur großen G-Klasse deutlich flacher
  5. Wie man es auf dem Erlkönigbild gut sieht, haben die runden Frontscheinwerfer einen außen einen runden LED-Tagfahrlicht-Ring. Dieser wird auch als Blinker benutzt. Bei der echten G-Klasse gibt es dagegen die ikonischen Blinker auf der Motorhaube

 

Weitere Informationen:

Mercedes G 63 AMG ab April 2027 mit Flat-Plane-Kurbelwelle

Mercedes G-Klasse Cabrio kommt im 2. Halbjahr 2027

Die aktuellen Mercedes Lieferzeiten

Mehr Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Mehr Beiträge