Neue Rückleuchten und viel neue Technik unterm Blech für den Mercedes Bestseller GLC
Kurz nach der C-Klasse (W206) wird der Verbrenner GLC (X254 / C254) sein Facelift im Jahr 2027 erhalten.
Der größte Eingriff beim GLC Facelift wird die Umstellung auf das MB.OS Betriebssystem.
Neben den optischen Retuschen an der Front inkl. Frontschürzen erhält der GLC neue Scheinwerfern mit dem Mercedes Pattern LED Tagfahrlicht/Blinker). Auch die Rückleuchten erhalten einen Mercedes Pattern Stern pro Seite.
Das Digital Light wird auf die neuste Generation mit 35.000 Mikro-LEDs pro Hauptscheinwerfer umgestellt. Das verbessert nicht nur die Sicht bei Nacht, sondern senkt den Stromverbrauch und das Gewicht.
Ansonsten werden die gesamten Assistenzsysteme inkl. Parkassistent auf die nvidia Technik umgestellt.
Ab Anfang 2027 wird dann auch der MB.Assist Pro mit Level 2++ erhältlich sein. Er fährt einen dann autonom an sein Zeil (Point-2-Point). Jedoch bleibt der Fahrer verantwortlich.
Auch der MB.Drive Assist Plus inkl. roter Ampel- und Stoppschilderkennung sowie Autobahnassistent wird im GLC SUV mit dem Facelift verfügbar sein.
Das Layout im Interieur ändert sich nur geringfügig. Im GLC Facelift, C-Klasse Facelift sowie CLE Facelift wird es keinen MBUX Superscreen geben. Das aktuelle Display Layout bleibt erhalten.
Dazu kommt die neue Lenkradgeneration mit der Distronic Wippe und der Lautstärken-Walze zurück.
Die Interieurfarben siennabraun und machiatobeige werden durch das neue beech brown und ivory beige ersetzt.
Was tut sich bei den Motoren durch das Facelift?
Der M256evo R6 Benziner wurde als GLC 53 AMG 4matic+ bereits eingeführt und wird auch nach dem Facelift weiter im Programm bleiben.
Die Motoren werden auf EU7 Abgasnorm umgestellt.
Das könnte für den GLC 300 4matic SUV und den GLC 300d 4matic das Aus bedeuten. Beim GLE Facelift wurden die Motoren auch aufgrund der EU7 gestrichen.
Diese Lücke könnte der GLC 350d 4matic (OM656evo R6 Diesel mit 286 + 23 PS) füllen. Er wurde auch im GLE Facelift als Ersatz für den 300d OM654M 4-Zylinder Diesel eingeführt.
Darüber rangiert weiter der GLC 450d 4matic mit 367+23 PS.
Auch der einzigartige Diesel-Plug-in-Hybrid GLC 300de 4matic könnte vor dem Aus stehen.
Als Ersatz könnte ein GLC 450e 4matic Plug-in-Hybrid kommen. Der Einsatz ist aber nicht bestätigt.
Top-Motor bleibt der GLC 53 AMG 4matic+ mit 6-Zylinder und 449+23 PS. Der neue V8 BiTurbo kommt nur in das CLE Coupé und Cabrio.
Die 4-Zylinder M254M und OM654M werden zudem einen überarbeiteten integrierten Starter Generator erhalten er wird etwas mehr Leistung haben.





















10 Responses
Mercedes hat mit dem Diesel-Hybrid ein Alleinstellungsmerkmal, welches zumindest im Deutschen Markt viele Marktanteile geholt hat.
Viele Firmen lassen sich überzeugen, einen Diesel-Hybrid mit einer höheren Leasingrate zu akzeptieren, wenn auf die Nutzungsdauer die Betriebskosten deutlich gesenkt werden können im Vergleich zum Benzin-Hybrid.
Das gibt man mit dem Wegfall dann auch noch aus der Hand, obwohl die Technik in der Schublade liegt.
Ich gehe davon aus, dass man nur mit dem deutschen Markt Verluste einfahren würde. Man bräuchte eine neue EU7 Zertifizierung für den 300de während selbst in Deutschland die Zulassungszahlen für Diesel (inklusive Diesel-Hybrid) deutlich rückläufig sind.
Gleichzeitig erhöht man gerade die Komplexität im Angebot da man auf Elektro umstellt und gleichzeitig noch Verbrenner anbieten muss, da kann man nicht zu viele Varianten beim
Verbrenner im Angebot haben.
Die Zahlen kenne ich nicht. Ich gehe davon aus, dass attraktive (Flotten-)Leasing- und vor allem Serviceraten den GLC als Diesel-Hybrid pushen und die Verbauquote wieder deutlich erhöhen würden.
de machte Sinn, solange die DW-Fahrer nur auf den Steuervorteil schielten und ausschließlich Diesel fuhren.
Heute kann man beobachten, dass PHEV (mit Lademöglichkeit beim AG) nahezu ausschließlich elektrisch fahren.
Für die fallweisen Langstrecken ist der Malus (2l ? – Preisparität) nicht gerade kostenübertreibend.
Es gibt dann doch komplexere Profile, 3 Tage regional elektrisch und 2 Tage Außendienst mit Entfernungen mehrere hundert Kilometer.
Nach dieser Argumentation bräuchte es grundsätzlich keine Hybride mehr…
Brauch es auch nicht, ist eine komplett unsinnige Technik, entweder Elektrisch (Erbit für 95% der Leute Sinn) oder Verbrenner.
Ich stimme Ihnen zu, dass es gut wäre den Diesel mit Hybrid im Programm zu lassen.
Einmal, weil es optimale Ergebnisse bringt und zweitens ein gutes Alleinstellungsmerkmal ist.
Es gibt Dinge, die entsetzen mich regelrecht:
diese (zudem protzigen) Auspuffrohre, ja wohl schon / immer noch bei den Basis-Modellen
WAS bitte hat SO ETWAS – in der heutigen Zeit und dem klar massiv beginnenden E-Auto-Zeitalter – noch an den Autos verloren ?
DAFÜR gehört dieses „neue“ GLC-Benziner-Modell eigentlich schon von vornherein abgestraft.
MUSS man unbedingt zeigen, wie „hintendran“ man noch ist, technisch ?
Aber O.K., Jensa SPAHN, die/der/das ja „Mutter“ geworden ist, zusammen mit seinem Hintermann – durch Menschen-Handel / Leih“nutter“schaft –
„zeigt“ und posaunt es ja AUCH öffentlich heraus.
vorgezeigte Auspuffendrohre (da kann man auch gleich seine Latz aufmachen) –
= genauso „daneben“ wie ansonsten das (mehr als das Mindest-Maß) künstlich erzeugte, unnötig erhöhte Außengeräusche über Lautsprecher.
Der eklatanteste Vorteil für die „Umwelt“ (und ich meine damit die anderen Verkehrsteilnehmer / Anwohner / Passanten) ist / wäre doch die max. geminderte Lautstärke der Autos.
DAS kommt ALLEN zugute.
Es ist doch schon schlimm genug, dass (auch sonst) NICHTS mehr läuft – in China mit dem speziell dort hergestellten (6 cm längeren = Alibi) „CLA L“ (inkl. EQ) z.B.
HIER liest man NICHTS darüber
(AUSSER, dass von 02-06/2026 dort insgesamt NUR 627 St. CLA zugelassen wurden – und davon wohl 358 St. im März zur Präsentation / also wohl Händler-Erstausstattung – und jetzt im Juni NUR 35 St.),
aber eben SONSTWO liest man (gestern schon) Folgendes, auf Mercedes-FAN-Seiten:
„Mercedes-Benz CLA L:
PRODUKTION in China offenbar GESTOPPT“
ALSO am besten:
vom China-Markt mit dem Total-FLOP „CLA L“ verschwinden + die 627 Autos ZURÜCKKAUFEN (damit man keine Ersatzteile vorhalten muss + die Marketing-Peinlichkeit a la Ex-EQC versteckt ist)
Und das Leichentuch drüber nicht vergessen.
Nun, die gut sichtbaren Auspuffrohre sind ein Zugeständnis an die Verbrennerfreunde und den „Jugendkultur“, der immer noch gepflegt wird. Aber sonst ist der GLC ein unschlagbar gutes Auto. Hoffentlich bekennt sich Mercedes (nicht nur hier) weiter zum klassischen Schiebedach; das gehört zu einem Mercedes m.E. einfach dazu.
„Muss heißen Jugendkult“…