Mercedes verweist Kunden, die einen Kombi benötigen auf den GLC EQ SUV
In der neusten Aussage der AutoBild wird der C 400 4matic EQ (W520) getestet. Der C 400 4matic überzeugt die Tester sehr und erhält eine Testnote von 1,5. Eine bessere Note gewährt AutoBild aufgrund des höheren Grundpreises nicht. Daher vergibt man im Kostenkapitel nur 2 Sterne.
Der höhere Grundpreis ist Mercedes-typisch. Genauso wie die nur 2jährige Garantie. Der Grund für die 2 Sterne (statt 5) ist somit gut begründbar.
Ein Satz weckt bei den T-Modell Freunden Hoffnung: „Die einfacheren Heckantriebsvarianten sollen erst noch nachgereicht werden, so wie auch der Kombi.“
In Bezug auf den ersten Satzteil wird es noch den C 200 mit 64 kWh LFP Akku geben und 313 PS. Mit dem 85 kWh LFP Akku wird der 354 PS starke C 250 kommen und der C 300+ kommt mit 367 PS und dem 94 kWh Akku. Die Reichweite bei dieser Version steigt dann auf bis zu 800 km.
Den zweiten Halbsatz ist jedoch nicht korrekt. Mercedes verweist hier Kunden mit erhöhtem Platzbedarf auf den elektrischen GLC SUV (X540) oder auf den Plug-in-Hybrid der C-Klasse Facelift (S206).
Ein T-Modell der elektrischen C-Klasse ist also weiterhin nicht in Sicht.
Die elektrische C-Klasse bietet 470 Linter Kofferraum sowie 101 Liter im Frunk.
Der GLC SUV bietet hier 570 Liter (ohne DC-DC Wandler für alte 400 Volt DC-Ladestationen, sowie 520 Liter mit DC-DC Wandler) plus 128 Liter Funk.
Wer nicht ganz so viel Komfort wie in der C-Klasse benötigt, für den könnte auch der CLA Shooting Brake in Frage kommen.






















23 Responses
Sehr traurig und für Außenstehende immer verwunderlich, wo doch in Deutschland relativ stabil 2/3 der bisherigen C-Klasse als T-Modell bestellt wurden… Ich denke mal, dann brauchen wir uns keine Hoffnungen auf ein elektrisches E-Klasse T-Modell machen…
Bei BMW gibts ja wenigstens den i5 bei Audi den A6 als Kombis. Schade, dass man dann beim Stern ins SUV-Segment gezwungen wird, wenn man der Marke treu bleiben will…
Die T-Modelle haben sich eben nur in Deutschland gut verkauft. Auf dem weltweiten Markt waren Kombis eher eine Ausnahme.
Den CLA Shooting Brake gibt es außerhalb von Europa nicht zu kaufen, auch Verbrenner T-Modelle werden sehr wenige angeboten.
Mercedes muss zusätzlich noch die anzahl an Modellen verringern da man nun Elektro und Verbrenner anbieten muss. Das führt dazu, dass einige Modelle die auf dem weltweiten Markt nur eine kleine Rolle spielen gar nicht oder erst sehr spät vollelektrisch angeboten werden (Cabrio, Coupe, T-Modell).
Von einem fehlenden C-Klasse T-Modell auf die E-Klasse zu schließen ist auch nicht so einfach. Vermutlich ist aktuell kein E-Klasse T-Modell geplant, wenn aber doch ein „echter“ Kombi in elektrsich kommt halte ich die E-Klasse für wahrscheinlicher. Es gibt schon den CLA Shooting Brake, eine Kombination aus CLA Shooting Brake, GLC und E-Klasse T-Modell könnte vermutlich nahezu alle potentiellen Kombi Kunden abholen.
Wie ich schon früher kostatierte, findet explizit der BEV Markt für Mercedes (und alle Deutschen) aktuell hauptsächlich in Europa statt
Und genau deshalb ist das Fehlen eines C-/E-T-Modells ein riesen großer Fehler, der sich allerdings nahtlos in die vielen Fehler von Ola einfügen… zumindest da handelt er konsistent 😅🤷🏼♂️
*koNstatierte…
Da stimme ich dir zu, aber für Ola zählt nur der Markt der nicht läuft.
Diese Erscheinung ist so „Deutsch“ dass sogar die Chinesen Kombis nach Deutschland bringen! Aber der feine OK hat entschieden, Mercedes nicht.
Der Asiatische Markt bringt Quartal für Quartal eine Hiobsbotschaft nacheinander, aber egal… viel wichtiger…
OK muss dringend weg!
Genau, dann bleibt nur Marke wechseln, traurig!
Wieso? Kannst ja immer noch Verbrenner fahren…
War doch schon längst bekannt?
BMW baut mit i5 sehr erfolgreich und demnächst mit dem i3 Kombis. Audi baut Kombis, VW baut mit dem ID.7 einen sehr häufig anzutreffenden Kombi. Xpeng und BYD bauen ebenfalls recht gelungene Kombis.
MB lässt mit dieser Fehlentscheidung die Tür für die Wettbewerber sperrangelweit offen.
Ich verstehe das auch null! Wie kann ein Hersteller der Meinung sein seinen Kunden zu erklären was Sie eigentlich wollen. Wenn man dann wenigstens bei dem haesslichen Fließheck einen ordentlichen, oben am Dach angeschlagenem Kofferraum Deckel mit gegeben hätte als Kompromiss. Aber nein. Platz geht nur mit hohem SUV Blödsinn und damit einhergehenden höheren Verbräuchen einher. Mal davon ab das ein T- Modell immer besser als ein hochbeiniges SUV ausschaut.
Ich verstehe, dass ein T-Modell ggf ein Nieschenprodukt für den europäischen Markt ist. Aber beim Verbrenner lohnt es sich ja anscheinend doch? Mit Wegfall des asiatischen Marktes sollte man dann wohl den Blick wieder auf den Inlandsmarkt werfen. Einerseits sagt man, dass es billig sei auf der selben Plattform ein weiteres Fahrzeug zu bringen (siehe Ankündigung elektrische A-Klasse), auf der anderen Seite will man kein T-Modell bauen obwohl sowohl C-Klasse als auch GLC für Ewig ausverkauft sind. Hier verschenkt man einfach Marktpotential an die Konkurrenz.
Und dann wirds die E-Klasse als T-Modell geben. Ich prophezeihe es. Denn man musste die E-Klasse vorziehen, die kommt jetzt also mit der Technik der C-Klasse, der selben Leistung, dem selben Akku. Die E-Klasse hat dann weniger Reichweite und schlechtere Beschleunigung weil sie schwerer wird. Also bringt man hier als Alleinstellungsmerkmal einen Kombi. Damit verliert man gegen BMW und Co aber trotzdem. Man entscheidet sich also doppelt zu verlieren. GENIAL!
Sehr bedauerlich alles… eine C-Klasse T-Modell Allterrain hätt ich gefeiert.
Ich glaube, du kannst froh sein, dass das T-Modell bei der Verbrenner-C-Klasse zur Mopf nicht entfallen ist. Aber das war halt tatsächlich schon fertig, als Ola das Kommando übernommen hat, und zum Wegschmeißen dann wohl doch zu schade. 😉 Und zur Mopf hat man sich ja beim T-Modell auch auf das Allernötigste beschränkt. Alles, was ging, aus der Limousine übernommen (wie üblich). Praktisch alles, was man nicht von der Limousine übernehmen konnte, hat man aber auf Vormopf-Stand belassen, wie z.B. die Heckleuchten. Man hat das T-Modell quasi mit minimalem Aufwand am Leben gehalten.
Aber wie kommst du drauf, dass die elektrische E-Klasse die Technik der C-Klasse inkl. des gleichen Akkus bekommt?! Das wäre mehr als merkwürdig. Nur weil die Plattform die gleiche ist (und im übrigen MMA und MB.EA-M so ähnlich sind, dass man da auch praktisch von der gleichen Plattform sprechen kann), heißt das ja noch lange nicht, dass man nicht für die E-Klasse Anpassungen vornimmt. Ich gehe davon aus, dass die elektrische E-Klasse selbstverständlich einen größeren Akku und ein paar Funktionen bekommen wird, die es in der C-Klasse so nicht gibt. So ähnlich, wie man auch für die elektrische C-Klasse schon Anpassungen an der MMA-Plattform vorgenommen hat, um diese auf C-Klasse-Niveau zu heben. Und wenn man die E-Klasse auf der MB.EA-L-Plattform gelassen hätte wie ursprünglich geplant, dann hätte sie deswegen ja auch nicht automatisch den gleichen Akku und sämtliche Funktionen aus der S-Klasse bekommen.
Ich denke, bei der kommenden elektrischen E-Klasse kann man ein T-Modell auch vergessen. Da hätte man ja schon längst mit der Entwicklung anfangen müssen. Wenn überhaupt, dann kommen die T-Modelle frühestens mit der Nachfolgegeneration wieder zurück.
Naja der verbrenner ist halt schon da. Am Ende sind das ja nur größere Modellpflegemaßnahmen da “nimmt” man den Kombi halt mit.
Aber ich kann es auch wirklich nicht verstehen. Der Markt, der gerade die Marke noch nachfragt so zu vernachlässigen.
Man wird quasi dazu gezwungen, einen SUV zu kaufen, wenn man mehr Kofferraumvolumen benötigt. Ich denke auch, dass dadurch viele Kunden zur Konkurrenz wechseln werden, die weiterhin elektrische Kombi-Varianten anbieten. Der Konzern sollte sich lieber stärker an den Bedürfnissen der Kunden im deutschen Heimatmarkt orientieren, anstatt den Fokus so extrem auf den Weltmarkt zu legen. Selbst chinesische Hersteller bringen mittlerweile elektrische Kombis speziell für den europäischen Markt auf den Markt. Da sollte man sich ernsthaft fragen, warum das bei Mercedes nicht möglich ist.
Es gibt natürlich immer noch die Möglichkeit zu den Anbietern zu gehen welche die Wünsche der Kunden erfüllen.
BMW, Audi und VW bieten sehr attraktive elektrische T-Modelle.
Dadurch wird Mercedes dauerhaft ehemals treue Kunden verlieren.
Wenn man nachdenkt das Mercedes
1977 den W123 als Kombi auf dem Markt
Gebracht hat und damit
Salonfähig gemacht hat
Schon merkwürdig
BMW hat doch Mischplattformen die Entwickeln auf der Basis ein Heck und bauen darauf Verbrenner, Hybride und Elektro…
Mercedes müsste auf den MB.EA Plattformen jetzt extra ein Kombi entwickeln inkl Werkzeuge, Pressen und co um dann den Kombi Elektro bedienen zu können.
Das macht aus Mercedes sicht überhaupt keinen Sinn, wärend BMW das relativ kostengünstig umsetzen kann und es sinn macht das abzugreifen.
Mercedes hat es mit der MMA Plattform ja auch so gemacht. Das ist jetzt halt der Nachteil den Mercedes hat wenn man nicht beide Antriebe auf der selben Plattform baut.
Und bei den niedrigen absatz der Kombis hätte sich es auch für MB nicht gelohnt gelohnt dieses extra Geld in die Hand zu nehmen. Dazu müssten richtig Stückzahlen laufen und das sehe ich null wo die herkommen sollen. Ob ihr es glaubt oder nicht, man wird bei Mercedes sehr wohl rechnen können.
Es ist am Ende eine Kosten/Nutzen Entscheidung, zumindest für den moment.
Schade aber so ist es am Ende nunmal… ich hätte auch gerne ein Kombi gesehen auch wenn ich selber keine fahren würde…
Klar, irgendjemand wird das schon durchgerechnet haben. Andererseits, bei Audi steht der elektrische A6 auch nicht auf der gleichen Plattform wie die Verbrenner und trotzdem gibt es da einen elektrischen Kombi. Und beim ID.7, wo die Marge vermutlich noch mal deutlich niedriger ist als im Premiumsegment, geht es offenbar auch.
Abgesehen davon ist ein Kombi die Karosserievariante, die den denkbar wenigsten Zusatzaufwand verursacht, wenn man schon eine Limousine hat. Bis zur B-Säule ist da schließlich i.d.R. alles identisch.
Ich glaube eher, dass diese Entscheidung noch aus der Zeit stammt, als man entschieden hat, wir machen jetzt hauptsächlich Luxus. (Familien-)Kombis, Taxis, Behördenfahrzeuge, A-Klasse etc., das brauchen wir alles nicht mehr. Aber selbst wenn jetzt, wo man merkt, dass das Luxussegment nicht so durchstartet wie gedacht und die Stückzahlen von den ganzen gestrichenen Varianten am Ende vielleicht doch fehlen, wird es eben seine Zeit dauern, bis man diese Entscheidungen wieder umgekehrt hat. Wenn man jetzt mit der Entwicklung eines elektrischen C-Klasse-Kombis starten würde, wäre der wahrscheinlich erst zur Mopf fertig. Das lohnt sich kaum, da kann man auch gleich auf die Nachfolgegeneration warten.
Bei Mercedes kann man nicht rechnen
Ich benötige zwar keinen Kombi mehr
Verstehe aber die Kundschaft die einen braucht
Aber es gibt ja auch noch BMW
Die neue BMW-Klasse mit iX3 und i3 basiert auf einer reinen E-Auto-Plattform. Die neuen Werkzeuge, die für ein T-Modell nötig sind, stehen in keinem Zusammenhang mit dieser Plattform.
Dass das meist verkaufte E Auto der Welt (Model y) am ehesten mit dem T-Modell vergleichbar ist – egal. Und der Luftwiderstand?
Schade.
Sie hätten dem PHEV wenigstens mehr Reichweite geben sollen.
Die eHybrid von VW sind mit 143 km Werksangabe erheblich weiter. Dass Mercedes da nichts getan hat und auch noch den Diesel rausgeworfen hat, war enttäuschend. Bleibt für manche vorläufig nur der Gebrauchtwagenmarkt.