Mercedes GLB 250 EQ mit 71 kWh jetzt bestellbar

Nach dem CLA 250 Coupé kommt jetzt auch der GLB 250 mit 71 kWh Akku

Mercedes bietet beim GLB eine Zwischenlösung zwischen dem 224 PS starken GLB 200 EQ mit 58,5 kWh großer LFP Batterie und dem GLB 250+ mit 85 kWh Batterie.

Der GLB 250 EQ verfügt über die 85 kWh NMC Batterie die softwareseitig auf 71 kWh limitiert wird. Dadurch reduziert sich die Reichweite auf 527 km (statt 632 km beim GLB 250+ EQ). Die Leistung ist mit 272 PS zum GLB 250+ EQ unverändert (ebenso auch das effiziente 2-Gang-Getriebe).

Die Ladeleistung liegt bei 250 kW. Der Ladehub von 10-80% wird in 20 min absolviert.
Der Preis reduziert sich um brutto 2.499 EUR auf 56.548,80 EUR. Dazu gibt es wie gewohnt für Privatkunden 5% Rabatt.
Der Leasingfaktor ist sogar geringfügig günstiger als beim GLB 200 EQ oder GLB 250+ EQ (siehe Tabelle).

    GLB 200 EQ GLB 250 EQ GLB 250+ EQ GLB 350 4matic EQ
Leistung (kW/PS) 165 / 224 200/272 200/272 260/354
Drehmoment (Nm) 335 335 335 515
Zellchemie   LFP NMC NMC NMC
nutzbarer Batterieinhalt (kWh) 58 71 85 85
AC-Ladeleistung (Serie/Option) (kW) 11/22 11/22 11/22 11/22
DC-Ladeleistung (kW) 200 250 320 320
DC Ladeleistung 10-80% (min) 20 20 22 22
DC-Laden Reichweite in 10 min (WLTP) km 140-160 180-210 225-260 215-255
0-100 km/h (s) 8,2 7,4 7,4 5,5
Vmax (km/h) 210 210 210 210
Verbrauch kWh/100 km 15,4 18,3-15,4 18,3-15,8 18,6-15,9
CO2 Emissionen g/km 0 0 0 0
Reichweite (WLTP) km 431 527 631 614
Co2-Klasse   A A A A
Länge (m) 4,73 4,73 4,73 4,73
Breite (m) 1,86 1,86 1,86 1,86
Höhe (m) 1,69 1,69 1,69 1,69
Radstand (m) 2,89 2,89 2,89 2,89
cW-Wert   0,28 0,28 0,28 0,28
Stirnfläche (m²) 2,60 2,60 2,60 2,60
Luftwiderstand   0,728 0,728 0,728 0,728
Wendekreis (m) 11,84 11,84 11,84 11,84
Leergewicht (kg) 2.185 2.195 2.195 2.280
Zuladung (kg) 505 505 505 500
Gesamtgewicht (kg) 2.700 2.700 2.700 2.780
Anhängelast (kg) 1.500 1.500 1.500 2.000
Funk (l) 127 127 127 127
Kofferraum hinten (l) 540-1.715 540-1.715 540-1.715 540-1.715
Preis inkl. MwSt   53.454,80 €   56.548,80 €   59.048,00 €   62.178,00 €
Preis nach Rabatt inkl. MwSt   50.782,06 €   53.721,36 €   56.095,41 €   59.068,63 €
Rabatt   -5% -5% -5% -5%
Leasingrate*   607,55 639,78 672,16 705,62
Leasingfaktor*   1,137% 1,131% 1,138% 1,135%

*48 Monate, 0 EUR Anzahlung, 10.000 km p.a.

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25 Responses

  1. Mal ne Frage: Wenn die Softwareseitig limitiert ist, wäre es dann (in der Theorie) möglich, mir mehr Reichweite zu „kaufen“? Also als, sagen wir mal „digitales Extra“? Quasi das Plus kaufen 😅

  2. Wenn das geschickt programmiert ist, kann man diesen Akku gefahrlos von „100 auf 2“ (entsprechend 88% zu 6% physikalisch) ausfahren, womit Praktikabilität und Langlebigkeit ideal zusammenfinden. Möge er vielfach im Leasing auftauchen, dann hat man in einigen Jahren wieder hochattraktive Rückläufer 🙂

  3. Softwareseitige Reduktion der nutzbaren Akkukapazität und der FZ-Preis daher niedriger?
    Das Argument der Hersteller und Händler, dass größere Akkus in der Herstellung mehr kosten und die Preise daher höher sein müssen, ist jetzt wohl hinfällig.

    1. Ich verstehe auch nicht, wie die Hersteller daran profitieren den Akku per Software zu beschneiden, weil von den Ressourcen spart man nix. Wahrscheinlich ist das der eigentliche Preis der 85er-Variante…

      1. MIt MMA hat Mercedes eine 30% Kostenreduktion der BAtterie im Vergleich zu EVA1.5 (EQA/EQB) realisiert.

        Wenn man nun davon ausgeht, dass der Akku Mercedes in Summe 8.500 EUR netto kostet, ist klar das die Marge vom GLB 250 kleiner ist als beim GLB 250+

        Der HIntergedanke ist vermutlich wie folgt. Die die lange Reichweite benötigen, kaufen den 250+ (gute Marge). Die die gar nicht so eine lange REichweite benötigen hätten nicht gekauft, weil zu teuer, jetzt kaufen sie den GLB 250 ( mit einem positiven Deckungsbeitrag, Stichwort Fixkostendegression). Somit ist es in Summe positiv. Einziger Nachteil der Anteil der Kunden die eigentlich nur den 250er brauchen, aber auch den 250+ gekauft hätten, dieses Delta Deckungsbeitrag verliert Mercedes nun.

        DAs ist quasi moderne Preisgestaltung.
        Ich habe mal Toner gekauft (schon was her). Wenn ich im Online Store mich eingeloggt habe kostete er 118 EUR. Wenn ich aber über Google gesucht habe war der Shop in Konkurrenz mit anderen Online-Stores. Dann habe ich nur 100 EUR gezahlt (beim selben Anbieter).
        Es gibt das ja in vielen Bereichen…

        Für Mercedes ist das so vermultich am günstigsten. Wenn man weniger Zellen verbaut, spart man zwar Materialkosten weil man weniger Batteriezellen verbaut, aber dann muss man den Inverter oder die E-Maschine adaptieren, weil weniger Zellen = weniger Spannung in der Batterie. Die Adaption ist ggf teurer in der Entwicklung, als nun die großen Akku per Software zu reduzieren.

        1. Ja, der Gedanke kam mir dann auch, dass man mit der Preisreduktion (geringeren Marge) Kundengewinnung betreibt. Bi. gespannt, ob sie das durchsetzt.
          Und ja, anscheinend ist der Adaptionsaufwand sehr gering.

          Ich empfand die Trennung zum 200er mit LFP eigentlich auch ganz gut gemacht.

        2. Zwischen dem 250 und 250+ liegen ca. nur 2.400€ bei einem Mindestpreis von ca. 53.700€

          Also, meine Meinung, wem da die 2.400€ (nackt ohne Optionen) dann „zu viel“ sind, der sollte sich eventuell auch keinen 250er holen…

          Die Abstufungen sind so klein, dass man das schon in Frage stellen kann meines Erachtens…

          1. ja im Privatgeschäft hast Du absolut Recht.

            Aber im Flottengeschäft haben Dienstwagenfahrer vllt irgendwelche Limits von der Firmenpolicy (Leasingrate oder Bruttolistenpreis). Vielleicht hilft es da wenn es nur um paar Euro geht.

          2. OK, da hast du einen Punkt

            Wir dürfen zum Glück frei wählen ohne Limits, da denkt man an so etwas weniger 😀

  4. Wer das Netz überlastet soll auch für den Spass EAuto kommplett bezahlen.
    zudem noch über Fossile CO2 entgelte geladen, sinnlos über Kabel! bezahlen

    Mir das Alles ein riesen Rätsel

    Zweifelsfrei hat Geld einerseits keinen Wert mehr, viel zu teuer gekauft und nach 2 Jahren keine Garantie lächerliche Kunden neues Auto, da wird gelacht was das Zwergfell hergibt.

    Billig Strom vorderung obwohl viel zu teuer gekauft, Fassungslosigkeit pur

    Diese Menschen und noch viel mehr, wer sägt an dem Ast auf dem er sitzt…unglaublich sowas von Stillos wählen auch noch das System Systemfehler satt 30 tausend.

    Okay Putin ist ü 77…:))) was bringt das Schrottsystem Systemfehler Satt? Puff Alles weg

    Bester Film täglich in den Werbe Schrott finanzierten Medien

    Menschen Kunden sowas von verarscht und gläubig, das wars

  5. Ich bin gespannt, wie sich die Verkaufszahlen verteilen und wie sehr es Sinn macht, beim Akku quasi in 10 KWh-Schritten abzustufen…

    Da kanibalisiert man sich natürlich gegenseitig… wie gesagt, bin gespannt… sofern das dann so granular aufdröselbar sein sollte in den Verkaufszahlen…

    1. Ja eigentlich hieß es ja mal das man die Motorvarianten reduzieren will.
      Aber den GLB 250 muss man ja nicht neu homologieren, da es durch das selbe Gewicht und selbe Hardware keine Unterschiede beim Verbrauch gibt.
      In manchen Ländern soll ja noch der GLB 200+ kommen. 85 kWh Akku aber reduzierte Leistung.

  6. Wenn ich einen GLB 250+ kaufen würde und den Akku möglichst gut behandeln möchte, würde ich normalerweise nur bis 80 % laden. Jetzt spare ich rund 2.400 € und kann den Akku bis 100 % laden, ohne mir Gedanken über zusätzlichen Verschleiß machen zu müssen. Ich betrachte das aus der Sicht eines Privatkäufers, der die Batteriegesundheit möglichst lange erhalten möchte. Was denkt ihr?

    1. Die 2400€ bezahlt man dann eben für die längeren Fahrten, bei denen man die Batterie eben doch auf 100% Laden würde einem das 2400€ Wert ist muss jeder selbst entscheiden aber sonst stimme ich dir zu. Im Alltag dürfte es keinen Unterschied zwischen 250 und 250+ geben.

  7. Vielen ist die gesicherte Dauerhaltbarkeit offenbar besonders wichtig, ganz Mercedes-like im althergebrachten Sinne eben – und es zeigt eben doch auch Folgendes auf:
    NMC-Akkus gelten eben NICHT als das Gelbe vom Ei – bzgl. der Haltbarkeit – und seit es LFP-Akkus gibt, schon mal gar nicht.
    Und als unsicherer („durchgehen“) gelten sie zudem auch.

    Der 250 (MIT +) dürfte (wie auch der 350er) die schlechteste Langzeitqualität aufweisen, also: Finger weg davon !
    Und den Kauf eines 250 (OHNE +) / später als Gebrauchter dürfte, wie hier schon zu Recht aufgezeigt, den Vorteil bieten, dass es fast schon egal ist, wie besch… der Vorbesitzer mit der Batteriegesundheit umgegangen ist.
    Absolut ideal wäre:
    man sucht sich später einen guten Vorbesitzer (d.h. Rentner als Eigenheimbesitzer), der immer schön sanft ohne Wallbox zu Hause geladen hat
    (aber: WIE weist man die Ladehistorie betrugsfrei nach ?)

    1. Laufleistung und SoH im Duett ergeben schon gewissen Aufschluss. Andererseits gibt es ja gar nicht so viele BEV mit „typischen“ LL von um 100tkm.
      Das Beste ist schlicht: 250er als DW leasen, und genau diesen dann privat übernehmen. Da weiß man, was man hat(te).

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