Mercedes GLB EQ mit bis zu 631 km Reichweite

Mercedes GLB EQ ab 59.048 EUR ab heute bestellbar

Im Frühjahr 2026 startet die Markteinführung des GLB 250+ EQ und des GLB 350 4matic EQ. Mit einer überzeugenden Reichweite von bis zu 631 Kilometern nach WLTP bietet der 272 PS starke GLB 250+ EQ einen in seiner Klasse unvergleichlichen Aktionsradius. Sportliches Spitzenmodell ist der 354 PS starke GLB 350 4MATIC EQ. Beide Modelle verfügen über eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem nutzbaren Energieinhalt von 85 kWh. Und mit der hochmodernen 800-Volt-Elektroarchitektur lässt sich binnen zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 260 Kilometern nachladen.

Die technischen Daten vom neuen Mercedes GLB EQ

  GLB 250+ EQGLB 350 4matic EQ
Leistung(kW/PS)200/272260/354
Drehmoment(Nm)335515
Zellchemie NMCNMC
nutzbarer Batterieinhalt(kWh)8585
AC-Ladeleistung (Serie/Option)(kW)11/2211/22
DC-Ladeleistung(kW)320320
DC-Laden Reichweite in 10 min (WLTP)(km)225-260215-255
0-100 km/h(s)7,45,5
Vmax(km/h)210210
Verbrauch(kWh/100 km)18,3-15,818,6-15,9
CO2 Emissionen(g/km)00
Reichweite (WLTP)(km)542-631521-614
Co2-Klasse AA
Wendekreis(m)11,911,9
Preisinkl. MwSt  59.048,00 €             62.178,00 €
Mercedes GLB Hybrid (X248)

Ab ca. März 2026 wird es den neuen GLB auch als attraktives elektrisches Einstiegsmodell (GLB 200 EQ) sowie als Hightech-Hybrid mit 48-Volt-Technik (mit M252 4-Zylinder) und einem ins Getriebe integrierten Elektromotor geben. Der hochmoderne Verbrennungsmotor wird zunächst in drei Leistungsstufen erhältlich sein. GLB Hybridmodelle werden unter bestimmten Voraussetzungen elektrisch fahren und rekuperieren können. Käufer werden die Wahl zwischen Frontantrieb und 4MATIC haben.

Die Hybridmodellen werden folgende Modelle sein:

  • GLB 180 Mild-Hybrid mit 156 PS Systemleistung
  • GLB 200 Mild-Hybrid mit 184 PS Systemleistung (auch als 4matic)
  • GLB 220 Mild-Hybrid mit 211 PS Systemleistung (auch als 4matic)

Den hocheffizienten Antriebsstrang haben Mercedes-Benz Ingenieure in Deutschland nach bewährten Qualitätsstandards entwickelt.

Verkaufsstart für den elektrischen GLB noch heute!

 

Eine Innovation für Mercedes ist die zeitgleiche Weltpremiere des GLB EQ sowie die Bestellfreigabe. Ab 8. Dezember 2025 können Kunden in Deutschland zwei Modelle online konfigurieren und bestellen. Der GLB 250+ EQ ist zu einem Listenpreis ab 59.048 Euro erhältlich, während der GLB 350 4MATIC EQ ab 62.178 Euro für Privatkunden startet. Und damit sich der Traum vom GLB besonders einfach realisieren lässt, gibt es attraktive Leasing- und Finanzierungskonditionen, beispielsweise eine monatliche Leasingrate von 305 Euro (bei 20% Anzahlung, 36 Monate Laufzeit und 15.000 km p.a.).

 

Interessant ist, dass der GLB 350 4matic EQ nur 3.130 EUR teurer ist als der GLB 250+ EQ. Beim CLA beträgt die Preisdifferenz zum 354 PS starken 4matic Modell 4.522 EUR.

Mercedes GLB EQ AMG Line
GLB EQ in Manufaktur kosmosschwarz magno

Den neuen GLB gibt es als Fünf- und Siebensitzer. Wer sich für die Version mit zwei zusätzlichen Sitzplätzen in der dritten Reihe entscheidet, kann also mit der kompletten Tennismannschaft zum nächsten Verbandsspiel reisen oder die Nachbarskinder spontan zum Schulfest mitnehmen.

Selbst kurzfristige Plan-Änderungen bringen GLB Fahrerinnen und Fahrer nicht aus der Ruhe: Mit der längs verstellbaren Sitzbank in Reihe zwei passen auch die Pflanzen vom Baumarkt, die Umzugskisten des besten Kumpels oder das Flohmarkt-Schnäppchen noch zusätzlich an Bord.

 

Im Vergleich zum Vorgänger bietet der neue elektrische GLB spürbar mehr Kopffreiheit in den ersten beiden Sitzreihen. Das liegt am Dachverlauf des SUV sowie dem serienmäßigen Panoramadach und das obwohl der GLB EQ nun 1,4cm flacher ist. Insassen dürfen sich auch über mehr Beinfreiheit im Fond freuen. Der Sitzkomfort in der zweiten Reihe wurde merklich verbessert, so ist unter anderem die Oberschenkelauflage nun länger. Und vor dem Familienurlaub brauchen Eltern nicht länger mit dem Gepäck zu jonglieren: Mit 127 Litern (104 l nach ISO 3832) besitzt das Modell den größten vorderen Kofferraum („Frunk“) der neuen MMA Modellfamilie. Platz genug für eine Getränkekiste. Oder drei Fußbälle. Oder das kompakte Zelt. Der hintere Kofferraum fasst bis zu 540/480 Liter (Fünf-/Siebensitzer), mit umgeklappten Fondsitzlehnen sind es sogar 1.715/1.605 Liter.

Mercedes GLB EQ mit 128 Liter Frunk
127 Liter Frunk im neuen Mercedes GLB EQ

2,0t Anhängelast für den GLB 350 4matic EQ

Idyllische Camping-Parzelle auf der Wiese? Gemütlicher Grillabend mit Freunden in der Hütte am Waldrand? Oft liegen die spannendsten Locations abseits befestigter Straßen. Kein Problem für die 4MATIC Versionen. Bei Traktionsbedarf schaltet bei ihnen blitzschnell der Elektromotor an der Vorderachse zu. Darüber hinaus verfügen die 4MATIC Modelle über den TERRAIN MODE. Dieses Fahrprogramm für Feld- oder Schotterwege passt die Charakteristik von Antrieb, Lenkung und Bremse an und unterstützt so Fahrerin und Fahrer. Die optionale Funktion „Transparente Motorhaube“ ermöglicht einen virtuellen Blick unter das komplette Fahrzeug, was das Rangieren in unwegsamem Gelände erleichtert. Bis zu zwei Tonnen beträgt die Anhängelast der 4MATIC Modelle, für BEV dieser Fahrzeugkategorie ein Spitzenwert. Damit eignet sich der elektrischen GLB auch als Zugfahrzeug für einen größeren Wohnwagen. Dank der hohen Stützlast von 100 Kilogramm lassen sich ferner auch Ebikes auf den Wochenend-Trip oder in die Ferien mitnehmen.

Sicher: vorausschauende Technik für ein hohes Schutzniveau

Der neue GLB verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Fahrassistenzsystemen, darunter in Europa serienmäßig der Abstands-Assistent DISTRONIC. Die Hardware in dieser Region umfasst acht Kameras, fünf Radarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren und einen wassergekühlten Hochleistungsrechner mit ausreichenden Leistungsreserven für zukünftige Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates. Alle Assistenzsysteme bündelt Mercedes-Benz jetzt unter dem Namen MB.DRIVE. Als Digitale Extras sind viele bereits bei Markteinführung verfügbar oder alternativ über den Mercedes-Benz Store bestellbar. Weitere Digitale Extras können zudem auch noch später aktualisiert werden.  Im Gegensatz zum GLC EQ wird der GLB EQ in Europa nicht serienmäßig mit 10 Kameras ausgerüstet. Somit kann das Level 2++ nicht OTA nachgerüstet werden.

 

Langstreckentauglich: weite Strecken meistern ohne Zwischenstopp

Von Köln nach Berlin, von Rom nach Venedig, von Lyon nach Strasbourg – in einer Entfernung von rund 600 Kilometern liegen in Europa viele interessante Städte. All diese Touren lassen sich nonstop mit dem neuen GLB bewältigen, denn die Reichweite des GLB 250+ beträgt bis zu 631 Kilometer (WLTP).

Zeiteffizient: in wenigen Minuten bereit für die nächste Etappe

Wenn es noch weiter gehen soll, ist schnell Energie nachgeladen: Das 800-Volt-System sorgt im Zusammenspiel mit der neuen Batterie-Generation für kurze Ladezeiten. So kann beim GLB binnen zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 260 Kilometern (WLTP) nachgeladen werden. Schnelles DC-Laden ist an 800-Volt-Säulen mit einer Ladeleistung von bis zu 320 kW möglich. Aber auch eine 400-Volt-Ladeinfrastruktur kann der GLB nutzen: Optional ist ein DC-DC Wandler (für 654 EUR) für die älteren 400 Volt DC-Ladesäulen mit 100 kW Ladeleistung erhältlich. Die AC-Ladeleistung für Wallboxen oder städtischen Ladesäulen beträgt optional bis zu 22 kW (Aufpreis 654 EUR, Serie 11 kW OBC).

Fahrwerk mit adaptiven Verstelldämpfern ab 20 Zollrädern serienmäßig

Für ein besonders komfortables oder alternativ sportliches Fahrvergnügen sorgt das Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, dass in Kombination mit 20-Zoll-Rädern serienmäßig ist. Über den DYNAMIC SELECT Schalter können Fahrerin und Fahrer die Dämpfungseigenschaften des Fahrzeugs verändern. Sie können zwischen dem Komfort-Modus mit komfortablerer Dämpfungscharakteristik und dem Sport-Modus für eine sportlich straffe Abstimmung der Dämpfung wählen.

Kein GLC EQ Grill für den GLB EQ

Die kraftvollen SUV-Proportionen mit aufrechter Frontpartie und steiler Windschutzscheibe sowie kurzen Überhängen prägen die Seitenansicht. Umlaufende Radlaufverkleidungen und ein optischer Unterfahrschutz vorne und hinten unterstreichen den Offroad-Charakter. Die breite Spur und die außenbündig positionierten Räder verleihen dem GLB zusammen mit der muskulösen Fahrzeugschulter einen kraftvollen Charakter. Insgesamt 94 einzeln animierte LED-Sternchen in Chrom-Optik sind die Highlights des ikonischen Kühlergrills. Je nach länderspezifischer gesetzlicher Regelung ist auch der Zentralstern ganz oder zum Teil beleuchtet. Eines der wenigen optischen Unterscheidungsmerkmale des GLB Hybrid: Er besitzt den klassischen Kühlergrill mit Mercedes-Benz Pattern in Chrom, umrandet von einem serienmäßigen LED-Lichtleiter. Damit erhält der GLB einen vom CLA abgeleiteten SUV-Grill. Im Gegensatz zum GLC EQ kommen hier nicht die beleuchteten Punkte, sondern die beleuchteten Mercedes Pattern zum Einsatz.

Mercedes CLA
Das CLA Grill-Design wurde für den GLB EQ in ein Offroad-SUV Design übersetzt...
Mercedes GLC 400 4matic EQ Seriendesign
... das GLC EQ Grilldesign wird beim GLB EQ nicht angewendet

Sky Panoramadach nicht ab Marktstart

Das große serienmäßige Panoramadach sorgt für ein außergewöhnlich großzügiges und offenes Raumgefühl. Binnen Millisekunden lässt sich beim optionalen SKY CONTROL Panoramadach die Glasfläche segmentweise zwischen transparent für einen freien Blick nach oben und opal (milchig) für mehr Privatsphäre hin und her schalten (Sonderausstattung). Ein einzigartiges optisches Erlebnis ermöglicht der GLB insbesondere bei Nacht: 158 Sterne sind dann illuminiert. Das Sky Panoramadach ist nicht ab dem 08.12.2025 direkt bestellbar. Vermutlich wie beim CLA Shooting Brake wird es erst im Laufe des 1. Quartals 2026 bestellbar sein.

Mercedes GLB 2026 Sky Control
das schaltbare SKY Panoramadach mit den in Ambientelicht beleuchteten Sternen ist erst im Q1 2026 bestellbar

GLB optional auch mit MBUX Superscreen

Das neue Gestaltungsprinzip im Interieur richtet den Blick auf wenige, ikonenhaft inszenierte Hightech-Elemente wie den scheinbar schwebenden MBUX Superscreen (Option). Hinter einer großen Glasfläche sitzen der 26 Zentimeter (10,25 Zoll) große Bildschirm für Fahrerin/Fahrer, das 35,6 Zentimeter (14 Zoll) große Zentral-Display sowie ein ebenfalls 35,6 Zentimeter (14 Zoll) großer Bildschirm für Beifahrerin/Beifahrer. Weiterer Blickfang ist die schwebend gestaltete, sportlich hoch positionierte Mittelkonsole mit einem zusätzlichen Ablagefach.

Das neue Lenkrad ist ergonomisch gestaltet und lässt sich intuitiv bedienen. Auf vielfachen Kundenwunsch hat Mercedes-Benz das Bedienkonzept mit Wippe für den Limiter und DISTRONIC sowie Walze für die Lautstärkeregelung wieder eingeführt.

Mit den Ausstattungslinien Progressive Line, AMG Line und AMG Line Plus sowie dem Night-Paket und weiteren Ausstattungsoptionen kann der GLB ganz unterschiedlich je nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Auch die Auswahl an Zierteilen und Innenraum-Materialien ist groß. Eine weitere Individualisierungsmöglichkeit: Für den MBUX Superscreen gibt es elf sogenannte Ambiente-Styles. Damit können Nutzerinnen und Nutzer eine persönliche Atmosphäre im Fahrzeug schaffen. Auf diese emotionalen Hintergrundmotive ist die Farbgebung des Instrumenten-Clusters samt Tuben-Skalen, Bedienelementen und Ambientebeleuchtung abgestimmt.

 

Über Jahre hinweg aktuell und stets bereit für neue Funktionen: kontinuierliche Over-the-Air-Updates

Der neue GLB funktioniert vollständig über das unternehmensintern entwickelte Mercedes-Benz Operating System (MB.OS). Durch das KI-gestützte System kann jedes Fahrzeug mit Supercomputern ausgestattet werden, die mit der Mercedes-Benz Intelligent Cloud verbunden sind. Dies ermöglicht kontinuierliche Over-the-Air-Updates9 für die wichtigsten Fahrzeugfunktionen. Dazu gehören auch die Fahrassistenzsysteme. So bleibt der GLB über Jahre hinweg aktuell und attraktiv. Als Digitale Extras sind über den Mercedes-Benz Store auch nachträglich zusätzliche Funktionen bestellbar.

 

Auf dem Weg zum hyperpersonalisierten digitalen Erlebnis: die vierte MBUX Generation

Mit MB.OS startet die vierte MBUX Generation. Sie eröffnet eine neue Welt des personalisierten Erlebnisses und der intuitiven Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug, die Maßstäbe in der Automobilindustrie setzt. Die neue MBUX Generation ist das erste Infotainmentsystem in einem Automobil, das sowohl künstliche Intelligenz (KI) von Microsoft als auch von Google integriert. Damit werden zum ersten Mal mehrere KI-Agenten in einem System kombiniert. MB.OS bietet maximale Flexibilität, um Inhalte von externen Anbietern nahtlos zu integrieren. Die Mercedes typische Oberfläche bleibt erhalten – für das gewohnte Kundenerlebnis.

 

Mit generativer künstlicher Intelligenz (KI) revolutioniert der neue MBUX Virtual Assistant die Beziehung zwischen Fahrzeug und Fahrer/Fahrerin. Er ist in der Lage, komplexe, mehrteilige Dialoge wie mit einem Freund oder einer Freundin zu führen und verfügt über ein Kurzzeitgedächtnis. Auf Basis von ChatGPT4.0 und Microsoft Bing Suche vereint er das gesammelte Wissen aus dem Internet. Dank Google Gemini kennt sich der virtuelle Assistent auch bestens bei Fragen rund um Navigationsziele aus. Er kann auf Informationen der Google Maps-Plattform zugreifen, um Nutzerinnen und Nutzern detaillierte und personalisierte Antworten auf Fragen zu Navigation, Sehenswürdigkeiten und vielem mehr zu geben. Der MBUX Virtual Assistant ist als „lebendiger“ Avatar stets auf dem Zero Layer präsent.

Im neuen GLB basiert das Navigationserlebnis auf Google Maps. Die im Rahmen der Partnerschaft von Google und Mercedes-Benz entwickelte Navigationslösung ist eines der ersten Systeme, das den neuen Automotive AI Agent von Google Cloud für die Nutzung im Fahrzeug mit Google Maps integriert. Die Mercedes-Benz Navigation mit Electric Intelligence plant auf Basis zahlreicher Faktoren die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps. Die integrierte visuelle Kommunikation erreicht auch mit der MBUX Surround Navigation eine neue Dimension. Sie verbindet in Echtzeit die Fahrassistenzansicht mit einer 3D-Darstellung der Umgebung und der Routenführung nahtlos im Fahrerdisplay. Fahrende profitieren von einem verbesserten Situationsbewusstsein. Denn sie sehen, was der GLB sieht und wie die Assistenzsysteme unterstützen.

 

Besserer Zustieg in die 3. Reihe

Auf den beiden zusätzlichen Einzelsitzen der optionalen dritten Sitzreihe finden Personen bis zu einer Körpergröße von 1,71 Metern bequem Platz. Das sind drei Zentimeter mehr als im Vorgänger. In die dritte Sitzreihe lässt sich zudem leichter einsteigen als im Vorgänger. Das liegt am 32 Millimeter längeren Verstellweg der Easy-Entry-Funktion sowie an vergrößerten Türausschnitten hinten. Ein weiteres Plus im Alltag: Die Türen greifen über die Schweller. Das erhöht zum einen abermals den Einstiegskomfort und hält zum anderen die Türausschnitte (und damit die Hosen) von Verschmutzung frei.

Der Sitzkomfort in dieser zweiten Sitzreihe wurde ebenso verbessert. Die Passagiere sitzen noch bequemer, weil der Hüftwinkel um 9 Grad verbessert wurde, sodass die Oberschenkel großflächiger aufliegen. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz den Schaum in den Sitzen verbessert und die Konturierung für den Seitenhalt optimiert.

Gegenüber dem Vorgänger stieg der Radstand um 60 Millimeter auf 2.889 Millimeter. Davon profitieren insbesondere die Passagiere hinten: Durch den größeren Beinraum der zweiten Sitzreihe von bis zu 68 mm wird das Reisen für die Mitfahrenden im Fond noch angenehmer. Vorteile bei Kopffreiheit und Raumeindruck bieten der Dachverlauf des SUV sowie das serienmäßige Panoramadach. Der maximale Kopfraum konnte im Vergleich zum EQB für Fahrerin/Fahrer und Beifahrerin/Beifahrer um 35 mm und für die Fondpassagiere in den Reihen zwei und drei um 64 mm 11 bzw. 10 mm vergrößert werden.

Der Wendekreis steigt trotz des um 6cm längeren Radstands nur um 0,1m auf 11,9m.

Die Fondsitze sind serienmäßig im Verhältnis 40/20/40 geteilt und die Lehnen gemäß dieser Teilung einzeln klappbar. Für den Fünfsitzer gibt es als Sonderausstattung eine längs verstellbare Fondsitzbank, beim Siebensitzer ist diese serienmäßig. Bei dieser Ausstattung kann die zweite Reihe um 140 Millimeter in der Länge verschoben werden, zudem lassen sich die dortigen Lehnen in mehreren Stufen neigen. Dadurch lässt sich entweder der Sitzkomfort für die Passagiere maximieren oder der Kofferraum in verschiedenen Schritten um bis zu 140 Liter vergrößern und vielseitig nutzen.

Zur Vergrößerung des Gepäckraums können die optionalen Sitze der dritten Reihe im Ladeboden versenkt werden. Beim Fünfsitzer lässt sich der in der Höhe verstellbare Laderaum-Boden multifunktional nutzen. Mit ihm lässt sich entweder die Ladehöhe maximieren, oder im doppelten Boden verschwinden kleine Utensilien.

Die Maße vom neuen Mercedes GLB EQ zum bisherigen EQB und GLB im Überblick:

  neuer GLB EQbisheriger EQBDeltabisheriger GLBDelta
Längemm4.7324.684+484.634+98
Breitemm1.8611.834+271.834+27
Höhemm1.6871.701-141.701-14
Radstandmm2.8892.829+602.829+60
Wendekreism11,911,8+0,111,7+0,2
Innenmaße
Beinraum vornemm1.0521.045+71.045+7
Beinraum zweite Reihemm1.008/939940/910+68/+29940/937+68/+2
Max. Kopfraum vornemm1.0701.035+351.035+35
Max. Kopfraum zweite Reihemm1.026/1.016962/962+64/+54999/982+27/+34
Max. Kopfraum dritte Reihemm882872+10884-2
Kofferraum-volumen (5/7-Sitzer)l540/480495/465+45/+15565/500-25/-20
Kofferraum-volumen mit umgeklappten Fondsitzlehnenl1.715/1.6051.710/1.620+5/-151.805/1.680-90/-75
Volumen vorderer Kofferrauml127+127+127
Kofferraum-volumen vorne und hintenl667/597495/465+172/+132565/500+102/+97

Immer voller Durchblick: VISION CONTROL

Das neue GLB verfügt serienmäßig über das innovative Scheibenwisch-System VISION CONTROL. Damit wird die Frontscheibe besonders schnell und gründlich sauber. Das Wasser wird bedarfsgerecht aus dem Scheibenwischer direkt vor dessen Gummilippe gesprüht. Kein Wasserschwall nimmt Fahrerin oder Fahrer mehr kurzzeitig die Sicht. Zugleich wird die Spritzflüssigkeit nicht von der Scheibe abgelenkt, sondern zu 100 Prozent für die Reinigung genutzt. Zuverlässig sauber hält VISION CONTROL auch jene Fläche oben auf der Scheibe, unter der die Kameras und Sensoren für die Fahrassistenzsysteme sitzen.

Für hartnäckigen Schmutz bietet das System eine Einweichfunktion. Damit lassen sich auch frisch entstandene Insekten-Reste beseitigen. Die Wischer fahren in die senkrechte Position, und es wird Wischwasser gesprüht, während der Wischer zur unteren Ablageposition bewegt wird. Nach einer 30-sekündigen Einweichzeit wird der gelöste Schmutz mit einem Zyklus von der Scheibe gewischt. Wird bei stehendem Fahrzeug die Taste am Lenkstockhebel über einen Waschzyklus hinweg gedrückt gehalten, wird die Funktion aktiviert. Eine entsprechende Info erscheint im Fahrerdisplay.

Effizientere Heizung, trotz gestiegener Heizleistung

Der neue GLB hebt Effizienz und Klimakomfort auf ein neues Niveau. Ein Beispiel: Bei einer 20-minütigen Fahrt bei ‑7° Celsius Außentemperatur heizt er den Innenraum doppelt so schnell wie sein Vorgänger auf. Damit unterbietet er sogar die Aufheizzeit eines konventionell angetriebenen Modells. Gemessen am Vorgänger benötigt der GLB dabei nur etwa die Hälfte an Energie. Letzteres wirkt sich positiv auf die elektrische Reichweite aus.

Der Heizvorgang startet automatisch, sobald jemand ins Auto steigt. Mercedes-Benz Strategie ist es, zuerst den Oberkörper und die Hände zu erwärmen. Das sorgt für schnellen thermischen Komfort, selbst ohne die Vorklimatisierung zu nutzen. Darüber hinaus lässt sich das System jetzt noch intuitiver und komfortabler bedienen und auf vielfache Weise den individuellen Bedürfnissen anpassen. Unabhängig davon, ob die Insassen gerade laden, im Fahrzeug sitzen oder sogar ein Nickerchen machen – das System regelt mit Hilfe seiner intelligenten, vorausschauenden Betriebsstrategie Heizung und Kühlung nahtlos.

Bei frostigen Temperaturen muss das Heizsystem zudem möglichst schnell vereiste Scheiben abtauen. Entsprechende Tests im Kaltkanal in Sindelfingen zeigen, wie effizient der Enteisungsprozess beim neuen GLB abläuft. Bei -15° Celsius Außentemperatur dauert es nur 15 Minuten, bis die Frontscheibe so frei ist, dass ein Losfahren möglich wäre. Und das nur mit Hilfe der Defrost-Einstellung des Heizsystems und ohne weiteres Zutun von Fahrerin oder Fahrer.

Technische Grundlage für die spürbare Komfortsteigerung ist eine innovative Wärmepumpe, die aus dem Technologieprogramm VISION EQXX adaptiert wurde. Als sogenanntes Multi-Source-Modell kann sie drei Energiequellen parallel nutzen: die Abwärme des elektrischen Antriebs und der Batterie sowie die Umgebungsluft. Die Wärmepumpe trägt durch die Nutzung dieser „Gratis“-Wärme zur hohen Effizienz des GLB bei. Sie kommt mit rund einem Drittel der elektrischen Energie aus, die ein vergleichbarer Zuheizer für dieselbe Leistung benötigen würde. Und wer schon weiß, dass er am nächsten Morgen in den Urlaub aufbrechen wird, kann die serienmäßige Vorklimatisierung nutzen. Dann ist das Fahrzeug bereits beim Start wunschgemäß klimatisiert.

Effizienter und kraftvoller Antrieb made by Mercedes-Benz

Mit dem Hauptantrieb an der Hinterachse für beste Traktion und Fahreigenschaften übernimmt Mercedes-Benz ein aus der Mittel- und Oberklasse bekanntes Antriebslayout ins Einstiegssegment. Die 200 kW/272 PS starke elektrische Antriebseinheit mit permanenterregter Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse wurde vollständig im Unternehmen entwickelt. Der Wirkungsgrad auf der Langstrecke liegt bei 93 Prozent von der Batterie bis zum Rad.

Zur Antriebsarchitektur gehört ein Zwei-Gang-Getriebe an der Hinterachse. Es kombiniert Dynamik mit Effizienz. Der erste Gang ist mit 11:1 kurz übersetzt. Er ermöglicht eine ausgezeichnete Beschleunigung vom Start weg, eine hohe Anhängelast und viel Effizienz auch im urbanen Verkehr. Der zweite Gang (Übersetzungsverhältnis 5:1) ist für die Leistungsentfaltung bei hohen Geschwindigkeiten und für eine hohe Effizienz auf der Autobahn ausgelegt. Er sorgt für hervorragende Reichweite und Komfort auf langen Strecken. Auch die Höchstgeschwindigkeit wird im zweiten Gang erreicht.

Die Schaltpunkte hängen von der Fahrsituation und dem gewählten Fahrprogramm von DYNAMIC SELECT ab. Zudem passt sie der sogenannte Online-Optimierer permanent an aktuelle Parameter wie beispielsweise Batterie-Ladezustand, Leistung und Fahreranforderung an. Der Kraftschluss erfolgt über Klauen (1. Gang) bzw. Lamellen (2. Gang). Das Getriebe besitzt eine spezielle Wärme-Isolierung.

Zusätzliche Kraft nur wenn sie gebraucht wird: 4MATIC Modell mit Disconnect Unit

Als Allradmodell verfügt der GLB 350 4MATIC zusätzlich über eine 80 kW leistende Drive Unit an der Vorderachse. Diese ist im Sinne der Effizienz ebenfalls mit einem Inverter mit Siliziumkarbid (SiC) ausgerüstet und als Permanenterregte Synchronmaschine (PSM) ausgeführt. Der vordere Elektromotor fungiert als „Boost“-Antrieb. Abhängig von Fahrsituation oder Fahrprogramm wird er also nur bei entsprechender Leistungsanforderung oder Traktionsbedarf zugeschaltet. Diese Aufgabe übernimmt die sogenannte Disconnect Unit (DCU), die Mercedes-Benz erstmals in diesem Segment einsetzt.

Zugunsten höherer Effizienz kann die DCU bei geringer Last blitzschnell die E-Maschine an der Vorderachse entkoppeln, sodass der Elektromotor und Teile des Getriebes stillstehen. Dadurch reduzieren sich die Verluste der Vorderachse um bis zu 90 Prozent und die Reichweite erhöht sich.

Der GLB wird zum Stromspeicher fürs Haus: vorbereitet für bidirektionales Laden

Der elektrische GLB ist vorbereitet für die Vernetzung von Elektrofahrzeugen mit dem Stromnetz. Wenn das Fahrzeug an eine kompatible bidirektionale Gleichstrom-Ladestation angeschlossen ist, wird es zu einem Energiespeicher, der zum Beispiel Solarstrom für eine spätere Nutzung speichern kann. Vor allem aber kann es auch als Stromlieferant dienen, entweder Vehicle-to-Home (V2H) oder Vehicle-to-Grid (V2G).

Die Funktion des bidirektionalen Ladens wird zu einem späteren Zeitpunkt nach Marktstart mit Hilfe eines Over-the-Air-Updates verfügbar sein. Die Nutzung des bidirektionalen Ladens kann marktspezifischen Bedingungen in Bezug auf die Gesetzgebung und die Anforderungen der Energieversorger unterliegen.

Rekuperation mit bis zu 200 KW

Aus Effizienzgründen finden nahezu alle Bremsvorgänge vollständig per Rekuperation statt. Die Rekuperationsleistung beträgt bis zu 200 kW. Prinzipiell können die Modelle sogar bis in den Stillstand des Fahrzeugs elektrisch bremsen und so kinetische Energie zurückgewinnen. Die starke Verzögerung (bis zu 3 m/s2 pro Achse) bedeutet mehr zurückgewonnene Energie und damit unter dem Strich eine längere Reichweite. Selbst im ABS-Regelfall oder bei vereister Fahrbahn kann rekuperiert werden.

Mit dem Wählhebel hinter dem Lenkrad können Fahrerin oder Fahrer die Rekuperationsleistung einstellen und eine Rekuperationsstufe auswählen. Diese vier Rekuperationsstufen sind möglich:

  • D Auto: intelligente Rekuperation
  • D+: keine Rekuperation (Segeln)
  • D: Standard-Rekuperation bis 1 m/s2
  • D-: verstärkte Rekuperation bis 3 m/s2

 

Alle vier Rekuperationsstufen sind als „Last Mode“ möglich. In der Rekuperationsstufe D Auto ist der ECO Assistent automatisch aktiv. Je nach Ausstattung kann er die in der Navigationskarte hinterlegten Daten sowie Informationen von Sensoren und Kameras nutzen, um den voraussichtlichen Streckenverlauf des Fahrzeugs zu ermitteln. Dadurch kann das System dazu beitragen, die Fahrweise optimal an die vorausliegende Situation anzupassen, minimal Energie zu verbrauchen und maximal zu rekuperieren. Folgende Streckenereignisse können erkannt werden: Kreisverkehr, scharfe Kurve, Abzweigung, T-Kreuzung, Gefälle sowie Geschwindigkeitsbegrenzung. Der ECO Assistent kann auch auf andere Kreuzungen oder Abzweigungen reagieren, wenn rechtzeitig der Blinker gesetzt wird.

 

Hat das System ein vorausliegendes Ereignis oder ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt und nähert sich der GLB dem Ereignis, berechnet der ECO Assistent den optimierten Geschwindigkeitsverlauf auf Basis von Abstand, aktuellem Tempo und den verfügbaren Streckeninformationen. Im Fahrerdisplay erscheint das Symbol „Fuß vom Pedal“. Wird dieser Hinweis befolgt, setzt die intelligente Rekuperation im Schubbetrieb ein. Wenn der ECO Assistent ein vorausfahrendes oder stehendes Fahrzeug erkannt hat, kann er den GLB sogar bis zum Stillstand abbremsen. Das ist zum Beispiel an einem Stauende oder vor einer Ampel möglich.

MB.DRIVE setzt mit modernsten Fahrassistenz- und Parksystemen einen neuen Maßstab

Die neuen GLB Modelle in Europa verfügen serienmäßig über eine umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung. Zu den technischen Details gehören in dieser Region acht Kameras, fünf Radarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren und ein wassergekühlter Hochleistungsrechner mit ausreichenden Leistungsreserven für zukünftige Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates.

Alle Assistenzsysteme bündelt Mercedes-Benz jetzt unter dem Namen MB.DRIVE. Folgende Digitale Extras sind verfügbar oder geplant und lassen sich über den Mercedes-Benz Store auch nachträglich hinzufügen:

 

  • DRIVE ASSIST: Ist ab Markteinführung in Europa optional erhältlich und bietet deutlich mehr Komfort. Denn er ergänzt den Abstandsassistenten DISTRONIC um einen Lenkassistenten und ist damit ein hochmodernes Fahrassistenzsystem des SAE-Levels 2. Neu im GLB ist der Spurwechsel-Assistent, der das Wechseln der Fahrspur durch ein einfaches Tippen auf den Blinkerhebel erleichtert.

 

  • DRIVE ASSIST PLUS: Diese Funktion soll ab dem kommenden Jahr 2026 angeboten werden und bietet marktspezifische erweiterte Assistenzfunktionen. Dazu gehört zum Beispiel der weiterentwickelte automatische Spurwechsel auf Autobahnen.

 

  • DRIVE ASSIST PRO (Level 2++): Dieses hochmoderne Assistenzsystem umfasst zwei zusätzliche Kameras und ermöglicht damit neue erweiterte Assistenzfunktionen im Stadtverkehr. Technisch kann MB.DRIVE ASSIST PRO im GLB aufgrund seines modularen Aufbaus weltweit verfügbar sein. Die Markteinführung startet in China, da der dortige regulatorische Rahmen dies zulässt.

 

  • DRIVE PARKING ASSIST: Kann beidseitige Parklücken besser und schneller erkennen als das System im Vorgänger und ermöglicht Schrägparken. Es erkennt auch Parkflächen, die nicht nur mit weißen Linien markiert sind. Ebenfalls neu: Auch nach dem manuellen Einparken kann automatisch ausgeparkt werden.

 

MB.DRIVE PARKING ASSIST 360: Fügt dem Parkassistenz-Paket neue und verbesserte Umgebungsansichten und ein neues Aussehen der HMI hinzu.

Die Scheinwerfer des GLB

Voll-LED-Scheinwerfer sorgen bei Tag und Nacht für einen emotionalen und faszinierenden Auftritt und leuchten die Straße bestmöglich aus. Sie sind mit einem Lichtband verbunden. Zur unverwechselbaren Marken-Identität trägt das neuartige Stern-Design bei. Bei den optionalen MULTIBEAM LED Scheinwerfern ist das Tagfahrlicht in Form des Mercedes-Benz Sterns gestaltet. Die serienmäßigen LED High Performance Scheinwerfer tragen den Stern als verchromtes Designelement.

Die Heckleuchten im Stern-Design verbindet ein Leuchtenband, dass in Kombination mit MULTIBEAM Scheinwerfern voll beleuchtet ist. Das Leuchtenband ist mit Begrüßungs- und Verabschiedungsszenarien animiert. Das Kennzeichen ist in den Heckstoßfänger integriert.

Moderne Farb- und Materialwelt

Ein attraktives und vielseitiges Angebot an Farben und Materialien unterstreicht den Anspruch von Mercedes-Benz an außergewöhnliches Design und markante Ausstattungsmerkmale. Zur Auswahl stehen beispielsweise die neuen Lackfarben Aquamint und Klarblau metallic und ein neuer Polsterstoff mit einem technisch anmutenden Perleffekt in Schwarz/Clean White Pearl. Bei den Zierteilen sind Varianten aus offenporigem Holz, gebürstetem Aluminium, eine Beschichtung in Eloxaloptik und eine in der Automobilindustrie neuartige Dekoroberfläche aus Papier erhältlich.

Mehr Reichweite durch sehr gute Aerodynamik

Die aerodynamische Performance spielt besonders bei Elektrofahrzeugen eine Schlüsselrolle. Ein niedriger Luftwiderstand sorgt für mehr Effizienz – und das macht sich bemerkbar: Schon eine Reduzierung des Luftwiderstandsbeiwerts um 0,01 kann die Reichweite auf langen Strecken um rund 2,5 Prozent steigern. Mit einem cw-Wert ab 0,28 erreicht der vollelektrische GLB einen guten Wert in seinem Segment. Der cW-Wert ist allerdings nicht besser als beim bisherigen EQB. Wenn man die Reichweite vom EQB 250+ auf die 85 kWh Batterie hochrechnet, würde er 645 km weit kommen. Der GLB 250+ EQ kommt auf 631 km gemäß WLTP. Dies liegt an daran, dass die Stirnfläche vom neuen GLB EQ um 0,07m² größer ist.

Innerhalb der Baureihe fällt die Spreizung gering aus. Neben dem aerodynamisch günstigen Maßkonzept zählen zu den wichtigsten Maßnahmen die strömungsgünstige Front- und Heckschürze, die Abdichtung von Fugen im Frontbereich, die vorteilhafte Gestaltung der A-Säulen und Außenspiegel, der sehr glatte, nahezu vollständig geschlossene Unterboden, aerodynamisch optimierte Räder und Reifen und daran angepasste Radspoiler vorne und hinten.

Individuelles Entertainment für den Frontpassagier

Der neue GLB bietet Beifahrerin oder Beifahrer auf Wunsch einen eigenen 14 Zoll großen Bildschirm für individuelles Entertainment. Das kontinuierlich wachsende App-Portfolio31 umfasst zum Beispiel Videostreaming-Plattformen wie Disney+. Disney+ ist ein beliebter Streaming-Dienst, der eine breite Palette an Filmen und Serien von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, 20th Century Studios, FX, Searchlight Pictures und National Geographic bietet. Mit einer unvergleichlichen Sammlung exklusiver Originale und einer ständig wachsenden Bibliothek ist Disney+ im neuen GLB verfügbar.

Ebenfalls zugänglich sind die Videostreaming-Plattform RIDEVU von Sony Pictures Entertainment und Video-Spiele mit einer großen Auswahl an Triple-A-Titeln über den Cloud-Gaming-Anbieter Boosteroid. Um das beste Spielerlebnis im Fahrzeug zu genießen, können Nutzerinnen und Nutzer ihren Bluetooth-Gaming-Controller verwenden. Der Gaming Controller kann mit dem Beifahrerdisplay auch während der Fahrt genutzt werden. Beim Zentraldisplay ist dies nur im parkenden Zustand möglich.

Auch der Bildschirmschoner des Beifahrerdisplays lässt sich individuell mit eigenen Bildern gestalten. Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen wie die Eye-Tracking-Technologie sorgen dafür, dass die Fahrerin oder der Fahrer nicht abgelenkt wird.

Burmester 3D Soundsystem mit ordentlich Power

Als Sonderausstattung ist ein Burmester® 3D-Surround-Soundsystem erhältlich. Mit Dolby Atmos ermöglicht es einen unvergleichlichen multidimensionalen Musikgenuss. Dieses Soundsystem umfasst 16 Lautsprecher und einen 850 Watt starken Soundverstärker. Erstmals sind die Abdeckungen der Hoch- und Mitteltöner in Silberchrom ausgeführt und werten den Innenraum zusätzlich optisch auf.

Beim Burmester® 3D-Premium-Surround-Soundsystem hat Mercedes-Benz zu Gunsten eines immersiven 3D-Sounds das Raumgefühl eines größeren Fahrzeugs nachgebildet. Zusammen mit den Expertinnen und Experten des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) in Ilmenau und denen von Burmester hat das Team die Raumakustik optimiert. Spatial Sound Wave heißt der IDMT-Algorithmus, der dem Gesamtklang deutlich mehr Räumlichkeit und Tiefe verleiht.

Mercedes GLB 2026 Interieur
Die abgebildete Polsterung Beech Brown ist derzeit nicht lieferbar und wird zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.

Ganzheitliche „SoundExperience“

Unter dem Namen „SoundExperience“ ermöglicht Mercedes-Benz ein ganzheitliches Sounderlebnis. Verschiedene Klangwelten erlauben ein individuelles akustisches Setup. Die „SoundExperience“ ist komfortabel als „App“ in der App-Ansicht auswählbar. Das Angebot umfasst „Silver Waves“, „Vivid Flux“, „Serene Breeze“ und „Roaring Pulse“ (AMG Line) sowie zwei neue Klangwelten:

  • „Fractal Fusion“ verkörpert einen hedonistischen, futuristischen Lebensstil und kombiniert nostalgische Klänge von 80er-Jahre-Arcade-Games und Synthwave-Musik mit modernen, lebendigen Synth-Texturen.
  • „Granular Fuzz“ bietet einen ausdrucksstarken, organischen Stil, der Einfachheit und Geradlinigkeit betont. Dieser Sound kombiniert fette Gitarrenklänge, epische orchestrale Soundtrack-Elemente und post-apokalyptische Elektronik-Effekte.

 

Die „SoundExperience“ ist bereits im Stand erlebbar: Die Startup-, Shutdown- und Welcome-Klänge im Innenraum ändern sich. Das Auf- und Abschließen wird von einem spezifischen Sound und dem Aura-Klangteppich begleitet. Zudem gibt es eine Ladestecker-Vertonung, die das korrekte Verbinden und Trennen des Fahrzeugs mit der Ladesäule bestätigt. Ist das Fahrzeug startklar, lassen sich im Stand mit dem Fahrpedal simulierte „Revs“ (Umdrehungen eines Verbrennermotors) erzeugen.

Die „SoundExperience“ ist in allen elektrischen GLB Modellen verfügbar, unabhängig von der Leistungsstufe und dem Audiosystem. Der AVAS-Fußgänger-Warnton lässt sich in zwei Stufen einstellen: dezent und charaktervoll. Statt des herkömmlichen piependen Warntons beim Rückwärtsfahren setzt das Elektro-SUV auf einen optimierten Fahrsound.

 

MBUX Surround Navigation verbindet Assistenz und Routenführung zu einem nahtlosen Erlebnis

Die integrierte visuelle Kommunikation erreicht auch mit der MBUX Surround Navigation eine neue Dimension. Dank der tief integrierten Bereichsarchitektur von MB.OS zeigt die fortschrittliche Navigation in Echtzeit eine Ansicht von Fahrzeug und Umgebung. Das System verbindet die Fahrassistenzansicht nahtlos mit einer 3D-Darstellung der Umgebung und der Routenführung im Fahrerdisplay. Es zeigt zum Beispiel weitere Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fahrräder, Motorräder sowie Fußgängerinnen und Fußgänger. Die Einbindung von Informationen in das Fahrerdisplay mittels 3D-Game-Engine-Grafiken sorgt für einen intuitiven Überblick.

Fahrende profitieren von einem verbesserten Situationsbewusstsein. Denn sie sehen, was der GLB sieht und wie die Assistenzsysteme unterstützen. Die Einblendung der Routenführung in eine Umgebungsdarstellung ist besonders hilfreich im belebten städtischen Verkehr. Kundinnen und Kunden können so frühzeitig sehen, was beispielsweise hinter der nächsten Abbiegung liegt. Gebäude und andere Infrastruktur sind einfach und schnell zu erkennen. Zudem bietet das System einen integrierten Überblick über den Fahrzeugstatus durch Virtual-Reality-Echtzeitvisualisierung. Dazu gehört das Aufleuchten von Blinkern, Fern- und Abblendlicht. Auch Beschleunigung und Verzögerung werden durch eine angepasste Geschwindigkeit der Räder visualisiert.

KEYLESS-GO jetzt mit automatischem Ent- und Verriegeln

Der neue GLB ist mit der Sonderausstattung KEYLESS-GO erhältlich. Bei der neuesten Generation dieses Zugangssystems wird das Fahrzeug je nach Marktverfügbarkeit automatisch ent- beziehungsweise verriegelt, wenn sich der Nutzende mit dem Fahrzeugschlüssel annähert respektive entfernt. Dies kann über die Headunit auf Wunsch auch deaktiviert werden. Optional ist KEYLESS-GO auch mit HANDS-FREE ACCESS verfügbar. Damit lässt sich die Heckklappe mit einer Kickbewegung unter den hinteren Stoßfänger automatisch öffnen und schließen.

So sieht der GLB EQ (X244) in der Serienschürze aus (aber mit 20 Zoll Felgen):

 

So sieht der GLB Hybrid (X248) aus:

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33 Responses

    1. Mir gefällt das Auto ebenfalls, obwohl die großen SUV nicht mein Ding sind. Insgesamt ein gelungenes Design. Etwas gewöhnungsbedürftig ist m.E. lediglich die Heckansicht. Deshalb finde den Wagen in schwarz fast noch am schönsten. Da fällt das quer über den Heckdeckel laufende Leuchtband nicht so gravierend ins Auge.
      Technisch ein Meilenstein, so wie die ganze Fahrzeugfamilie. Ich bekomme im März den CLA 250+. Und auf den freue ich mich schon sehr.

    1. Zumindest die Abmessung sind auf der MB Homepage zu finden

      Länge 4.684mm
      Breite mit Aussenspiegel 2.020 mm
      Breite mit eingeklappten Aussenspiegeln: 1.834mm
      Höhe 1.689 mm

  1. Habe mich sehr gefreut auf den GLB. Die Vorzeichen standen schon super. Er sieht auch gut aus, von vorne! Hinten finde ich ihn katastrophal. Ständig wird versichert dass man bei Mercedes aus Fehlern gelernt hat, kein „Elektrodesign“ mehr macht, sondern klassisches Design bringen wird. So ein unansehnliches Heck hätte ich nicht für möglich gehalten. Weniger ist mehr, wäre hier angebracht gewesen. Stattdessen macht man ein verschnörkeltes Lichtdesign à la Renault oder KIA.
    Echt schade!

    1. Ja, Smart #5 und FIAT Multipla lassen grüßen… das Heck ist wirklich eine Zumutung, meine Meinung

      Zur Front: Den Trend zu dieser Lichtleiste über dem dann weiter heruntergesetzten Grill finde ich auch nicht gut… das wirkt nicht stimmig und macht das „Gesicht“ dann immer gleich so „miesepetrig“…

      Aber das ist alles Geschmackssache…!

      jm2c

  2. Recht typisches und attraktives Gesamtpaket.
    Wahnsinn, dass man sich über faire Preise freuen kann (Ausnahme: 360°-Kamera zum unverschämten Aufpreis von 1.400,- !!!).
    Es kommt aber leider wenig Bestelllust auf, wegen vielfacher Rückschritte (Bedienung, Anzeigen, Festdach).

    Warum werden eigentlich so penetrant die Reifendimensionen verschwiegen ?

  3. Schade, der gefällt mir gar nicht, weder vorne noch hinten. Dann wird es wohl der GLC EQ werden, der ist endlich wieder Mercedes und Premium.
    Hab mir den GLB mal in Vollausstattung konfiguriert und da sind zum GLC knappe 8k Unterschied. Da greif ich dann lieber zum GLC, weil schöner, größer und kräftiger

  4. Allgemeine Bitte:
    Bei solchen immer sehr ausführlichen Infos über die Fahrzeuge gibt es zwar viele detaillierte Angaben, aber eine für mich interessante Angabe fehlt meist: Das Leergewicht.
    In meiner Tiefgarage gibt es Duplexanlagen, die nur ein maximales Gewicht pro Fahrzeug zulassen. Ein zwingendes Kriterium bei der Auswahl meiner Fahrzeuge ist daher ein bestimmtes Maximalgewicht.
    Ich würde mich daher sehr freuen wenn das Leergewicht, sollte es bekannt sein, mit in die Liste der technischen Daten aufgenommen werden würde.
    Danke!

  5. Also – ich finde das ist ein ordentliches Angebot. 631 Wltp – ok etwas weniger Autobahnfest, aber das ist ein starkes Angebot für einen Halb SUV. So wenn jetzt Mercedes noch diese schlimmen digital services mit hohen folgenkosten ab dem 3. Jahr deutlich Preisreduziert (400 % teurer als die Konkurrenz) ist die Mercedes Aktie wieder ein Kauf !!

  6. Ist bekannt bis wann die Sonderleasingkonditionen gelten? (Beim CLA war es ja im Disclamer mit Datum ersichtlich, auch wenn es dann noch mal um einen oder zwei Monate verlängert wurde.)

  7. Als GLB 350 4Matic mit AMG Line Plus und 20 Zoll und AHK stolze 17,3 KWh WLTP-Verbrauch

    Ein iX3 mit M-Sport-Pro und ebenfalls 20 Zoll und AHK hat dagegen nur 15,5 KWh WLTP-Verbrauch… das sind halt einfach mal 11% weniger bei mehr Leistung und Performance und viel größerem Akku…

    Mercedes sieht da aktuell echt kein Land gegen BMW… ja, die neuen von Mercedes sind auch gute BEV… aber BMW nochmal eine andere Liga, was die Effizienz angeht… zumal du für einen gut ausgestatteten GLB im Grunde schon fast einen iX3 bekommst… und die/der noch effizientere(n) RWD vom iX3 kommen erst noch….

    Das nächste Jahr wird absatztechnisch spannend…

    1. Also der GLB EQ und GLC EQ und CLA EQ haben alle den super effizienten eATS2.0 bzw. eATS2.0 Large verbaut.

      Wenn der GLB EQ jetzt bei der Reichweite nicht ganz so gut abschneidet, liegt das nicht am Triebstrang.
      Der GLB EQ ist sehr boxy / kantig.
      DEr CLA hat einen cW-WErt von 0,21
      der shooting Brake hat 0,23
      der iX3 hat wirklich einen guten Job gemacht mit 0,24.
      Der GLC EQ hat 0,26 und der
      GLB hat 0,28.
      Dazu hat der GLB EQ auch noch eine große Stirnfläche.
      Klar wenn man 7 Sitze unterbringen muss kann man ihn hinten nicht so runterziehen wie es der GLC EQ kann.
      Der GLC EQ kommt in China ebenfalls als 7-Sitzer und dort fällt das Dach dann auch nicht so stark ab.
      Am Ende vom Tag lässt sich die Physik nicht überlisten. Daher wäre ein C-Klasse T-Modell EQ auf der Autobahn besser als ein GLC EQ SUV.

      1. Die Effizienz des elektrischen Antriebsstrangs stelle ich nicht infrage… nur gehören zur Gesamteffizienz nunmal auch die Fahrwiderstände dazu.., du weißt das besser, als viele andere… und ein Cw-Wert von 0,28 ist aktuell leider nicht all zu gut im Marktumfeld und führt dann eben zu den von mir beschriebenen Mehrverbräuchen… so etwas ist ärgerlich, finde ich… und das wird immer ein Nachteil sein gegenüber windschnittigeren Autos… eine 0,26 hätte meines Erachtens drin sein müssen…

    2. Wer ein Auto will wo nur auf Effizienz Designed wurde (der IX3 ist brutal Hässlich) und kein Wert auf ein richtiges Luftfahrwerk, Hinterachslenkung und Dimmbares Dach usw legt ist beim IX3 gut aufgehoben.

      Deswegen werden auch beide wohl gut verkauft werden… Design ist am Ende Geschmackssache, und nicht alle wollen/brauchen alle Extras.

      Der GLB ist nicht mein Ding. Dafür gibt es dann wohl den GLC halt…

  8. Und der iX3 hat 7 Sitze? Wenn, dann müsste man mit dem GLC EQ vergleichen.
    Der GLC EQ ist aber auch ebenso effizienter, als der GLB EQ – vermutlich einfach wegen der Form, die Abstriche beim Verbrauch erzeugt.

    Richtig ist aber auch, dass es BMW auch mit großen Paketen und großen Rädern schafft, die Reichweite nicht einbrechen zu lassen. Wobei man beim BMW eben woanders Abstriche machen muss.

  9. Smart #5 Brabus, 646 PS: 60.000 Euro – Mercedes GLB 354 PS: 77.000 Euro, per Konfigurator ziemlich gleich ausgestattet!!! Bei der normalen Variante dürfte der Preisunterschied ähnlich sein! Darüber hinaus bietet der Smart #5 auch noch die bessere und hochwertigere Verarbeitung sowie den größeren Akku! NORMALER VERSTAND VORAUSGESETZT DÜRFTE MERCEDES NICHT EINEN EINZIGEN GLB VERKAUFEN!!!

  10. Wenn schon mit solch uninteressanten Kennzahlen jongliert wird, sollte man wenigstens erkennen, dass die Dauerleistung beim Smart#5 Brabus 190PS sind. Zudem liegt der WLTP Verbrauch bei 19,9 kWh und damit 4 kwh höher. Da verpufft der Vorteil für den theoretisch 9 kWh größerer Akku aus Reichweitensicht schnell. Viele mit „normalem Verstand“ werden die Vorzüge beim GLB EQ sicher erkennen.

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