Sind Mercedes T-Modelle im Elektrozeitalter tot?

Mercedes-Benz Entwicklungsvorstand Jörg Burzer beantwortet der Mercedes Community eine, gerade in Deutschland, wichtige Frage.

Ist die Ära der Kombis vorbei? Wird es vollelektrische Kombis im Stil der C- oder E-Klasse geben?

„Kombis sind für uns definitiv nicht „tot“. Mit dem CLA Shooting Brake zeigen wir deutlich, dass wir nach wie vor Nachfrage sehen – vor allem in Europa.

 

Gleichzeitig müssen wir die weltweite Nachfrage ausbalancieren, und SUVs dominieren heute einfach weltweit.


Was elektrische Kombis in voller Größe (Stil C-/E-Klasse) betrifft, ist derzeit nichts angekündigt.

Was wir stattdessen tun, ist, unsere Elektro-Limousinen und -SUVs vielseitiger zu machen – zum Beispiel kombiniert die neue elektrische C-Klasse hohe Reichweite, starke Effizienz und praktischen Raum als ein sehr alltagstaugliches Auto.


Für Kombi-Fahrer, die auf Elektroautos umsteigen, würde ich also empfehlen, sich Fahrzeuge wie die elektrische C-Klasse anzusehen, wenn es um Effizienz und Fahrgefühl geht, oder den neuen elektrischen GLC, wenn sie sich maximale Vielseitigkeit wünschen – er deckt viele der Anwendungsfälle ab, die die Leute an Kombis geliebt haben, nur eben in einer anderen Form,“ so Jörg Burzer Entwicklungsvorstand bei Mercedes-Benz.

Mercedes GLC 400 4matic mit AMG Line
Der vielseitige elektrische GLC soll die Kombikunden anlocken und glücklich machen
Mercedes-AMG CLA 45 4matic+ Shooting Brake
Etwas weniger Platz aber dafür mehr Power: 680 PS im CLA 45 AMG 4matic+ besetellbar ab 27.08.2026

Fazit:

Mercedes bietet mit dem CLA Shooting Brake einen elektrischen Kombi in der Kompaktklasse an. Wem die 455-1.290 Liter plus 101 Liter Frunk zu wenig sind. Muss auf den GLC EQ SUV umsteigen.

Von der elektrischen C-Klasse sowie der in 2027 erscheinenden E-Klasse wird es nach aktuellem Stand kein T-Modell geben.

Weitere Informationen:

Mercedes CLA Shooting Brake mit 761 km Reichweite

Mercedes CLA 45 AMG 4matic+ mit 680 PS

Mercedes GLC 400 4matic EQ mit 713 km Reichweite

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38 Responses

  1. Vorab: sorry für den Rant.

    Wenn man der C Klasse halr einen ordwnrlich nutzbaren Kofferraum geben würde statt diesem bescheuerten Limo-Deckel dann wär das ggf auch annehmbar. Aber so ist es einfach unbenutzbar, kenne es noch aus dem EQE. Bei Regen schifft es rein, Vortemperieren im Winter = Schnee rutscht hinein wenn man den Besen aus dem Kofferraum nehmen will. Im Sommer an den See? Klar, aber die Kühlkiste muss wer anders nehmen, passt nicht in mein 5 Meter-Schiff.

    Die C-Klasse EQ als T-Modell Allterrain. Das wär mein Auto. Der GLC den ich jetzt fahre is auch schon geil (bis auf ein paar Bremser des Abstandstempomaten der nich blickt, dass der LKW auf der rechten und ich auf der linken Spur bin). Aber für die Langstrecke hätt ich gern was windschnittigeres. CLA SB fällt für mich wegen fehlender Bodenfreiheit raus – im GLC hab ich entsprechend auch Airmatic und nutze das im Jagdrevier auf schlechten Wegen.

    1. Um so mehr ich darüber nachdenke, desto weniger verstehe ich die Argumentation. Man wolle angeblich keine Konkurrenz zum GLC. Okay, schön… aber der is eh weit ausverkauft. Die eigene Konkurrenz kann man sich also getrost leisten. So gibt man nur Marktpotential an andere ab. Selbst Porsche hat den Tsycan von Anfang an als Kombi gebracht.

  2. Ich denke, dass Mercedes langfristig schon zu elektrischen T-Modellen zurückkehren wird. Die Konkurrenz von Audi und BMW bietet elektrische Kombis auch in den größeren Fahrzeugklassen an und zumindest in Deutschland verkaufen die sich sehr gut. Nun ist Deutschland aber auch nicht der Hauptmarkt von Mercedes.
    Generell muss Mercedes möglichst bald auf die Konkurrenz reagieren wenn von BMW auch Cabrio und Coupe in elektrisch kommen (vermutlich ab 2028) wäre es sehr schlecht für Mercedes wenn man noch 3-4 Jahre auf eine Antwort von Mercedes warten müsste. Es geht dabei um ein ganzes Segment welches von Mercedes nicht bedient wird (das CLE Cabrio gibt es nicht mal als Plug-in-Hybrid).
    Ich denke aber um wirtschaftlich weitere Modellvarianten in elektrisch anbieten zu können die nicht nur Limousine oder SUV sind muss man zuerst die anzahl an Verbrennern reduzieren sonst werden es zu viele Modelle die Zugelassen, Entwickelt und Produziert werden müssen die sich dann untereinander die Stückzahl klauen. Und Verbrenner aus dem Programm nehmen wird man nicht tun können solange in China die Mercedes BEV gar keine Rolle spielen und in den USA aufgrund der sehr weiten zurückzugelegenden Strecken (und teils sehr konservativer Bevölkerung) das Elektroauto auch vergleichsweise unbeliebt ist.
    Dementsprechend finde ich es völlig nachvollziehbar, dass man kein C-Klasse T-Modell anbietet. Der Unterschied zum CLA ist dann doch vergleichsweise klein und wenn noch eine E-Klasse drüber kommt hätte man 6 Kombis, das würde wirtschaftlich nicht funktionieren. Ein E-Klasse T-Modell wäre vermutlich aber zumindest für den deutschen Markt sinnvoll und da die Kombis eh nur in Europa verkauft werden kann man da vermutlich auch deutlich eher einen oder zwei der Verbrenner aus dem Programm nehmen. (Eigentlich haben Kombis aufgrund der Reichweite gerade beim Elektroauto einen Vorteil gegenüber den SUV)

    1. Ein elektrisches Cabrio ist sicher das Allerletzte, was Mercedes auf absehbare Zeit bringen wird. Das Segment ist ja schon bei den Verbrennern seit Jahren so gut wie tot, auf allen Märkten weltweit. Da kommen vorher noch 10x eher die T-Modelle zurück …

      Und die elektrische C-Klasse ist ja von der Form her schon ein halbes Coupé.

      1. Von BMW kommt ein i4 Cabrio und ob das Cabrio auf den Weltmarkt gesehen überhaupt schlechter ist als ein T-Modell weiß ich gar nicht mal. Es ist hauptsächlich kompliziert in der Umsetzung da das Dach logischerweise kein struktureller Bestandteil vom Fahrzeug sein kann.
        Und ein wirkliches Coupe ist die C-Klasse echt nicht. Die Seitenlinie wirkt für mich wir ein misslungener Kompromiss aus Coupe und Limousine (nach dem Motto Design Team wollte ein Coupe aber dann kamen die Ingenieure und wollten mehr Kopffreiheit hinten).

        1. Warum sich für BMW ein Cabrio anscheinend rechnet, weiß ich auch nicht. Die haben ja auch elektrische Kombis. Aber eine schnelle Frage an die Google-KI spuckt aus, dass das weltweite Absatzvolumen für Kombis im Jahr 2023 bei 1,59 Millionen verkauften Fahrzeugen lag, Tendenz leicht steigend, während das Absatzvolumen für Cabrios bei nur 193.000 Stück lag, mit deutlich rückläufiger Tendenz. Die Zahlen werden schon nicht ganz falsch sein. Und die allermeisten Hersteller stellen ihre Cabrios ja auch ein, anstatt neue Modelle zu bringen. Der SLK ist schon lang weg, beim SL gibt es auch immer wieder Diskussionen. Und VW hat vorletztes Jahr nach 75 Jahren sein letztes Cabrio eingestellt.

          Ich sag ja auch nicht, dass die C-Klasse ein echtes Coupé ist. Aber so coupéartig hat bisher noch keine Mercedes-Limousine ausgesehen. Beim Audi A6 e-tron ist es bei der Limousine ja das Gleiche. Ich glaube, es ist gerade andersrum, als du denkst. Das Design wollte vermutlich eine klassische Limousine, aber die Coupéform hat einen viel größeren (positiven) Einfluss auf den cW-Wert als bspw. die Front.

  3. Die Antwort des Herrn Burzer macht mich ratlos- auch nach dem 3. lesen.

    Es ist nachvollziehbar, wenn Mercedes bei den global homöopathischen BEV Verkaufszahlen nicht noch mehr Nischenmodelle bauen will.

    Dann aber eine Mini-G Klasse? Weil die große ja so ein Topseller ist? Und warum eine Limousine- wenn dieses Segment global immer weniger gekauft wird? Zumal die elektrische C Klasse nicht einmal 4 Erwachsene (mit Beinen) Langstreckenkomfort ermöglicht. Ganz zu schweigen von der unsagbaren Kofferraumklappe. Der Wagen ist nicht einmal als Taxi einsetzbar.

    1. Na ja, die „große“ G-Klasse ist immerhin auf Jahre hinaus ausverkauft, trotz völlig überdrehter Preise. Durchaus denkbar, dass sich dieser Erfolg auch etwas „nach unten skalieren“ lässt.

      Und Limousinen werden weltweit immer noch wesentlich mehr verkauft als T-Modelle, leider.

      1. Die elektrische G Klasse – und nur darum geht es – ist ein Ladenhüter. Dagegen ist der Cybertruck – dem größten Flop der Automobilgeschichte – ein Topseller.

        1. Wenn man davon ausgeht, dass der mini G ausschließlich elektrisch kommt, mag da was dran sein. Allerdings verkaufen sich kleinere EVs generell deutlich besser als Oberklasse-Modelle. Von daher kann das durchaus trotzdem klappen.

          Der Vergleich mit dem Cybertruck ist nicht wirklich passend, immerhin kostet die elektrische G-Klasse (und auch die Verbrenner-G-Klasse) dreimal so viel.

          Absolut gesehen sind die Stückzahlen der großen G-Klasse ja auch verschwindend gering, egal mit welchem Antrieb. Gemessen am Preis sind sie aber gigantisch.

  4. Jahrelang haben andere Automobilhersteller von Mercedes abgekupfert.
    Jetzt ist es mal an der Zeit, dass Mercedes sich bei den anderen Autoherstellern Inspirationen holt.
    Einen Kombi mit langer Schnauze braucht man im Elektrozeitalter nicht mehr.
    Den Raum den man an der Fronthaube sparen kann, sollte man hinten nutzen, siehe Model Y Tesla. Das ganze noch etwas hübscher verpacken und das Dach noch 10 cm nach hinten verlängern. Schon hat man einen Kombiersatz der auf der ganzen Welt funktioniert.

  5. Ich persönlich finde auch, dass fehlende elektrische T-Modelle ein strategischer Fehler sind.

    Gerade Europa ist der Heimatmarkt für Kombis (aller Europäischer Hersteller)

    Und da der Elektromarkt in China und den USA für die Deutschen und auch gerade Mercedes quasi aktuell nicht (mehr) existent ist, bleibt aktuell nur Europa für Elektroautos… und der Markt ist auch nicht klein…

    Jedoch dann gerade jetzt im Elektrozeitalter auf die beliebten T-Modelle zu verzichten, wird eine weitere „Meisterleistung“ von Ole gewesen sein…

    Mal schauen, wie der i3 Touring läuft… schaut man sich aber den i5 an, da dominiert absolut der Touring… daraus kann man schon einiges ableiten… auch Mercedes hätte das gekonnt… ich vermute(!) mal, dass diese Entscheidung nicht endgültig sein wird…

    1. Ja volle Zustimmung auch wenn ich lieber einen Kombi nehme. Aber die Begründung ist so dienlich. Die c Klasse mit diesem miesen Deckel ist einfach Mist und zwingt einen zum SUV das man gar nicht will

  6. Wenn ich ein geräumiges Auto für die Autobahn suche, dann habe ich bei Mercedes aktuell keine Option.
    Der GLC (SUV’s generell) verliert zu viel Reichweite bei hohem Tempo.
    Beim CLA SB ist der hintere Einstieg/Platz viel zu begrenzt um als familientauglich/geräumig zu gelten.
    Bei der neuen C-Klasse bekommt man sein Arbeitsmaterial nicht in den Kofferraum.
    Viele meiner Kollegen sind von C/E T-Modellen auf GLC und X3 umgestiegen, die bemängeln allesamt die AB-Reichweite, trotz großem Akku. Ich hab mich für den CLA SB entschieden, der hat im Vergleich ne echt gute AB-Reichweite, bei mir muss hinten aber auch niemand sitzen.

    1. „Der GLC (SUV’s generell) verliert zu viel Reichweite bei hohem Tempo.“

      Deshalb sind große Akkus in Kombination mit guter Effizienz halt doch wichtig… auch wenn das hier einige immer kleinreden wollen…

      Ein iX3 50xDrive kommt auf der Autobahn genauso weit wie ein CLA… und wahrscheinlich weiter als ein CLA SB… sorry, der Vergleich liegt nunmal immer nahe…

      Und ein i3 Touring mit ebenfalls der 108,7 KWh Batterie wird natürlich ein Brett… da werden alle anderen alt dagegen aussehen im Kombi-Bereich…

      1. Das ist Schwachsinn. Das einzige wss der iX3 gewinnt ist Quartett. Schau dir die Realvergleiche auf Youtube an. Da gibts diverse bei denen beide Fahrzeuge in Kolonne gefahren sind. Bei einem britischen Test hatte der iX3 an der Säule 4% mehr Akku, wow, das macht das Kraut nicht fett. Kommste mig 7% statt 4% an 😀 laden mussten sie am selben Charger weil es keinen anderen für den BMW gab. Bei Carmaniac hat der GLC bedeutend besser abgeschnitten, aber mit anderen Felgen. Bei diversen Tempoversuchen ist aber auch der Felgenvorteil nicht mehr ausschlaggebend gewesen.

        1. Meine Güte… jetzt kommst du auch mit dem lächerlichen „Test“ von CM… das war 22 Zoll beim iX3 gegen 20 Zoll beim GLC

          Bei Autogefühl sah das mit 20 Zoll bei beiden schon realistischer aus:

          iX3 bei 130: 20 KWh
          GLC bei 130: 21 KWh

          Und nun? 😉

          Außerdem war das auch nicht mein Punkt, sondern dass gerade bei verbrauchsintensiveren SUV ein großer Akku nunmal Gold wert ist…

          Genauso wie die Felgenwahl natürlich 😃

        2. Dafür dass Dein Wissen ausschließlich von YT stammt, lehnst Du Dich sehr weit aus dem Fenster.
          CM ist ein Influencer. Google das mal. Seine Karre hat 22 Zoll Proll-Felgen. In UK gilt Tempo 70 mph, das sind 112 km/h.
          Die Testwagen dort hatten meist 21 Zoll.
          Lediglich Mat Watson bekam die 20 Zoll, doch der ist Tesla Fanboy/Influencer.

          Was mich mehr umtreibt fasst Leslie von AMS in ihrem GLA Review zusammen. Die Mercedes EV Innenräume sehen aus, wie wir uns in den 80ern die Zukunft vorgestellt haben. Sterne, Blingbling, Displays. Damit sollten die Chinesen bedient werden, die die Fahrzeuge allerdings nicht wollen. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse der Europäischen Kunden vernachlässigt.
          BMW hat auch Probleme. Immerhin haben sie einen erkennbaren Markenkern. Wofür Mercedes steht, kann ich gegenwärtig nicht erkennen.

          1. Ob man so viele Displays braucht, darüber kann man sich streiten. (Mein CLA hat z.B. auch kein Beifahrerdisplay, und ich vermisse es nicht.) Aber insgesamt wirken die Mercedes-Innenräume auf mich wesentlich hochwertiger als die der neuen BMWs. Sternchen hin oder her.

        3. Und rechnen wir nun mit den realistischen und vergleichbaren Werten von Autogefühl bei konstant 130:

          GLC: 94 / 21 = 448 Km
          iX3: 108,7 / 20 = 544 Km

          Also stolze fast 100 Km mehr beim iX3 bei Autobahngeschwindigkeit

          So sieht es aus, wenn realistisch verglichen wird 🤷🏼‍♂️

          1. Ja und auch dort gewinnt der GLC ich zitere“

            „Trotz aller Stärken des iX3 ist der Mercedes GLC EQ der Gesamtsieger dieses Vergleichs – knapp, aber verdient, wenn man vom hohen Preisunterschied absieht. Die Kombination aus S-Klasse-Luftfederung, Lärmkomfort, Hinterachslenkung und dem Burmester-Klangerlebnis schafft ein Gesamtpaket, das auf langen Reisen seinesgleichen sucht. Wer aber auf den Aufpreis achten muss, die Reichweite maximieren möchte oder Fahrfreude über Komfort stellt, liegt mit dem iX3 genauso richtig. Denn wenn es bei der Leasingrate zu krasse Unterschiede gibt, kann das Pendeln auch schnell wieder zum iX3 schwingen.“

            Und genau das Fazit deckt sich mit Carmaniac btw, und ist Fair und vorallem auf den Punkt gebracht…

          2. @Azze03:

            Mein Thema ist REICHWEITE…

            Und ob sich zwei gute Autos (ja, sind beide) in der ein oder anderen Nuance unterscheiden, und worauf der jeweilige Tester mehr wert legt, ist GESCHMACKSSACHE

            Bei der Reichweite, der Ladeperformance, den Assistenzsystemen und dem Fahrspaß macht dem iX3 keiner was vor… 😉

            Wenn demnächst das adaptive Fahrwerk kommt, wird es das „Komfort“-Argument auch nicht mehr geben…

            Die aktuellen Verkaufszahlen sprechen übrigens für sich…

          3. Falsch, das Adaptive Fahrwerk wird ganz sicher nicht gleichzusetzen sein wie ein Luftfahrwerk von Mercedes.
            Und auch das Thema Reichweite ist ein individuelles Usecase…

            Ich und ganz viele andere hier fahren von zu Hause mit 100% los.
            Ein Auto ist immer ein Gesamt Konzept, und nur so wird bewertet… nicht nach Rosinen picken

          4. Nicht jeder kann halt von zu Hause laden… das bessere Elektroauto ist der iX3… wenn man das durch zu Hause laden nicht braucht, ist das ein anderes Thema… ändert aber an den Fakten nichts…

            Jeder hat andere Präferenzen, was ja auch selbstverständlich ok ist… das ist aber kein Rosinenpicken…

  7. Zu sagen, T-Modelle verkaufen sich nicht im Rest der Welt, ist auch irgendwie Schwachsinn, denn eigentlich gibt es nur noch 2 relevante Märkte für die deutschen bzw. europäischen Hersteller, denn China ist tot. Bleibt Amerika und Europa.
    Wenn die Europäer geschnallt haben, was die Chinesen können und machen, und hier auf den Markt drängen, dann ist eh vorbei.

    Diese Entscheidung reiht sich in die vielen schlechten Entscheidungen von Ola ein. Siehe C63, T-Klasse (Kangoo), keine A-Klasse (dann doch), keine T-Modelle und Verkauf der Niederlassungen usw.

    Weg mit dem Schweden!

    1. Das ist ja der Grund, warum die europäischen Hersteller so eisern am chinesischen Markt festhalten. Weil denen vollkommen klar ist, wenn sie den chinesischen Markt verlieren, dann ist es auch auf allen anderen Märkten der Welt ziemlich bald vorbei. Und zu sagen, China ist für die europäischen Hersteller tot, ist auch noch ein bisschen zu früh. Zwar sind die Einbrüche dramatisch, den absoluten Zahlen nach ist es aber momentan immer noch der größte Einzelmarkt. Und der europäische Markt steht selbst verglichen mit den USA, trotz des dortigen Zollchaos, insgesamt eher schwach da, wenn auch mit leichtem Aufwärtstrend.

      Und den C 63 hat noch Tobias Moers verbockt. Klar, Zetsche als Vorstandsvorsitzender hat den sicher abgesegnet, aber Ola kann da wirklich nicht viel dafür. Und die ganzen Renault-Kooperationen (inkl. T-Klasse) sind allesamt noch auf Zetsches Mist gewachsen. Da muss man Ola eher noch loben, dass er den Quatsch bei den meisten Baureihen relativ zügig beendet hat. Den Verkauf der Niederlassungen hat auch Zetsche angeleiert, und Ola setzt die Strategie nur fort. Für die fehlenden T-Modelle und das Hin und Her bei der A-Klasse kann man aber in der Tat Ola verantwortlich machen.

      1. Wenn man den chinesischen Markt aufgibt hat man gleich ca. 30% seiner Stückzahl verloren aber die Kosten für Entwicklung bleiben gleich, dass diese Rechnung nicht gut für die Preise außerhalb von China ausgehen kann sollte offensichtlich sein.
        Man wird wenn man China aufgibt zwangsläufig die Preise im Rest der Welt deutlich anheben müssen und damit wird man sehr schnell weg sein von der Bildfläche.

        Und ich sehe Ola Källenius aktuell noch weniger Kritisch als viele andere hier. Klar hat er einige Fehler gemacht aber viele dinge aus seiner Zeit sind nicht nur seine Verantwortung. Die Desaster mit EQE und EQS waren in seiner Zeit aber das Design wird schon deutlich früher festgestanden haben. Auch vieles anderes an der aktuellen Situation ist nicht ausschließlich ihm Geschuldet sondern den Bedingungen in Deutschland und dem Versagen früher auf Elektromobilität umzusteigen.
        Mit E-Klasse EQ und S-Klasse EQ und wie schnell mit den Softwareproblemen umgegangen wird kann Källenius noch zeigen, dass er den Konzern in eine Richtige Richtung lenken kann.

        1. Ola ist der Konzernlenker und somit das Problem

          Wenn Mercedes unter ihm mehr Erfolg gehabt hätte, hätte auch er den ganzen Ruhm eingestrichen

          Somit ist er auch verantwortlich für all die Absatzverluste:

          – Design EQS / EQE
          – Luxury First gescheitert
          – Wegfall A-Klasse (nun wieder ab 2028?)
          – und nun keine T-Modelle (vorerst?)

          So viel in 5 Jahren kaputt zu machen, ist für sich gesehen natürlich auch eine „Leistung“

      2. „Zwar sind die Einbrüche dramatisch, den absoluten Zahlen nach ist es aber momentan immer noch der größte Einzelmarkt. “

        Ja, mit Verbrennern… was meinst du, wie lange das noch so sein wird? 🤔

        1. Deshalb sage ich ja, die europäischen Hersteller haben überhaupt keine andere Wahl, als einen Weg zu finden, auch ihre EVs in China irgendwie an den Mann zu bringen. Sonst war’s das, und zwar weltweit. China aufgeben ist keine Option, China aufgeben ist gleichbedeutend mit Firma dicht machen. Vielleicht passiert das trotzdem, aber dann hat man’s wenigstens versucht.

  8. Tja, wir kommen beide aus Mercedes Familien. Haben im Mai einen i5 Touring gekauft weil Mercedes einfach nichts im Angebot hatte. Siehe da: Fährt fantastisch. Vielleicht war ich schon immer BMW Fahrer im Herzen und wusste es nur nicht… 😉
    Mercedes: Nochmal nachdenken, bitte!

  9. Auch diese reiht sich perfekt in der letzten Jahre der absolut nicht nachvollziehbaren Fehlentscheidungen.
    So langsam wird es Zeit, dass die (Fehl-) Entscheider endlich ausgetauscht werden.
    Ole 😉 als Erster, aber nicht als Einziger!

  10. Vom Prinzip ist hier alles gesagt, zu ergänzen wäre noch, daß der CLA ganz aktuell und offiziell berichtet in China gefloppt ist. Bin nach dem CLA nun auch gerade den GLC probegefahren und bin (Achtung meine ganz persönliche Meinung) mega enttäuscht. Neben vielen unverständlichen Innereien muß ich sagen, sorry, das ist für mich kein Langstreckenfahrzeug. Für die Innenstadt oder stadtnah ok, aber auch dann nicht für diesen Preis. Stelle mal das Postulat auf, daß auch dieser in China floppen wird.
    Was bleibt ist, wie seit den letzten Jahren, MB-Planungslosigkeit. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß Vernunft in Form eines dann doch erscheinenden C EQ T-Modells respektive eines E EQ T-Modells einkehren wird, aber dann sicher nicht vor 2030 oder nach der Ära Kallenius, sprich einer neuer CEO wird das Ruder rumreissen, aber dann werden die „Korrekturfahrzeuge“ wohl nicht vor 2033+ auf der Strasse erscheinen.
    Aber es gibt Lichtblicke, wenn auch viel zu spät, habe gerade einen Erlkönig von der nächsten A-Klasse gesehen, CLA am Heck stumpf abgeschnitten und VW-Golf-Heck angesetzt, GLA Rückleuchten. Was ist die Konsequenz nach meinen S211, S212, S213, S214 parallel EQC, EQE: Kauft Euch einen der letzten S214 ohne MBOS und stellt Euch einen kleinen BEV daneben. Bin mir nur nicht sicher ob der dann noch einen Stern hat…

  11. Weswegen ist er denn bei Dir nicht angekommen?

    CLA und GLC kommen in Europa eigentlich sehr gut an. Hoher KOmfort, gute VErarbeitung, sehr gut REichweite, 800 Volt etc.
    China ist für die Deutschen kein Maßstab mehr, wenn Chinesen befürchten müssen soziale Nachteilen beim Kauf ausgesetzt zu sein.

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