Mercedes-AMG GT Ladeleistung erwischt

In wenigen Wochen wird der AMG GT 4-Türer enthüllt

 

Nun wurden einige Erlkönige an öffentlichen Ladesäulen erwischt.

Der AMG GT 4-Türer wird mit ca. 90 kWh nutzbarer Energie kommen.

Die Reichweite wird je nach Felgengröße um die 630 km liegen +/- 50 km.

Neben der aktiven Aerodynamik mit dem ausfahrbarem Heckdiffusor wird es auch verschiedene Motorversionen geben.

In Summe kommen 3 Axialflussmotoren zum Einsatz. Zwei an der Hinterachse und einer an der Vorderachse.

 

Die Batteriezellen sind auf hohe Performance ausgelegt, sodass sie nicht überhitzen und eine hohe Leistung von über 1.360 PS an die drei E-Motoren abgeben können.

 

Die Ladeleistung des Concept GT XX lag bei rund 1.045 kW.

Die Ladeleistung der Serienversion wird bei rund 600 kW erwartet.

Die meisten Ladesäulen können das aktuell noch nicht liefern.

Mit der Integration der neuen Megawatt-Ladesysteme HYC1000 von Alpitronic (aus Südtirol Bozen) überschreitet IONITY nicht nur eine neue Leistungs- und Geschwindigkeitsstufe. Das System von Alpitronic nutzt ein zentrales Power Cabinet mit 1.000 kW Gesamtleistung. Diese wird je nach Auslastung entweder dynamisch auf mehrere Fahrzeuge verteilt oder bei Einzelbelegung mit bis zu 600 kW gebündelt an ein Fahrzeug abgegeben.

 

Nun wurde ein AMG GT 4-Türer an einer 400 kW Ladesäule von EnBW entdeckt.

 

Bei einem Akkustand von 26% lud der AMG GT 4-Türer mit 361,5 kW. Die Batterie hatte eine Spannung von 723 Volt. Die Ladesäule lud mit ihrem Maximum von 500 A. Da der AMG GT bei 26% eine Batteriespannung von 723 Volt hatte ergaben sich daraus dann 500 A x 723 Volt = 361,5 kW.

Mit steigendem Ladezustand erhöht sich die Spannung der Zelle.

 

Ein weiterer Erlkönig wurde an einer anderen Ladestation mit 221 kW bei 71% fotografiert (ebenfalls an einer 400 kW Säule von Alpitronic).

Bislang ist die genaue Ladekurve nicht bekannt.

Dadurch dass offenbar die 600A Boost Funktion an den Alpitronic Säulen nicht aktiv waren, kann man bei einer 400 kW Säule mit einer Limitierung auf 500 A auf eine Ladezeit von 13-14 Minuten für den Ladevorgang von 10-80% kommen.

 

Interessant wird es dann auch wie schnell die Ladeleistung an den neuen Alpitronic HYC1000 sein wird. Hier müsste die Ladedauer noch etwas unter den 13 Minuten liegen.

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31 Responses

  1. Habt ihr gesehen, wie sehr der iX3 bei Bjørn Nyland im Range Test abgeliefert hat? …kurz überflogen, hat er augenscheinlich alle übertroffen….

    Hoffentlich folgt bald der GLC EQ 400 zum Test

          1. Reichweite ist ja Premium neuerdings…also ist jetzt Mercedes wieder mehr Premium als BMW 😂😂

            Ich muss ja immernoch lachen.

            In meiner Gegend fahren einige den GLC EQ, den IX3 hab ich noch nicht einmal gesehen hier auf der Straße. Reichweite scheint also doch extrem vielen unwichtig zu sein und nehmen lieber den um eine 1/2 klasse höheren Mercedes.

            Welch Wunder hat doch auch jeder hier eine Ladestation am Haus.

        1. Kleine Ergänzung, vielleicht solltet ihr mal den Radius erweitern, weil in geografischen südlicheren Gegenden von Sindelfingen das heisst dem Kalifornien von Deutschland wo aktuell alle Autos die zu öffnenden Schiebedächer offen haben bzw. Die Cabrios ihre Hüllen fallen gelassen haben (nicht das jemand der Meinung ist man würde den billigen Sparkurs mit den festen Glasdächern auch nur ansatzweise akzeptieren) sieht man eher mehr IX3 anstatt GLC EQ. Die einzigsten GLC EQ die ich in meiner Gegend auf der Strasse gesehen habe sind Vorführwägen, aber vielleicht reicht ja der Akku nicht aus um in den kalifornischen Süden zu fahren….

      1. Warum? …es sind Fakten…

        Wenn ein EQS eine höhere Reichweite als ein i7 hat, gibt’s auch einen extra Artikel hier… „nervt“ das dann auch?

        Wie gesagt, bin auf den Test mit dem GLC gespannt

        1. Was hat das jetzt mit diesem Artikel zu tun? Das der iX3 die höchste Reichweite in seiner Klasse hat sollte man bei der angegeben WLTP Reichweite auch hoffen, also nichts überraschendes.
          Reichweite ist aber eben nicht für jeden ausschlaggebend. Für andere ist die Sitzlüftung, Luftfederung, Hinterachslenkung und mehr Platz relevanter.

    1. Du postest relativ oft ganzschön blauäugige Kommentare hier.

      Mal so als Spielfrage: wieso verfolgst du jeden Post wenn du augenscheinlich mehr an BMW interessiert bist? 😀

    2. Nö, nicht gesehen und hat auch nichts mit dem Beitrag des Artikels zu tun. (Aber nach dem Test mit Winterrädern und nicht den aerodynamischen Felgen beim CLA EQ mit winterlichen Temperaturen ist das für mich auch nicht relevant.)
      Wer vergleichen will ist auch mit WLTP und dem Verbrauch auf der Autobahn gut beraten. Der Vergleich hat wenigstens gleiche Rahmenbedingungen.

    3. Und was passiert wenn der GLC 4 Minuten langsamer ist? Bricht da für irgendjemand die der Alltag zusammen oder bringt das die Urlaubsreise durcheinander?

      Immer dieses sinnlose diskutieren um Werte und deren Auswirkungen.

      Es juckt einfach niemand und wenn einer den bmw kauft weil er 4 Minuten länger lädt als der glc oder 50km weiter kommt dann soll er das machen!

    1. Die 911- und AMG-Fahrer in meinem Umfeld fahren mit ihren Sportwagen häufig in ihre Ferienhäuser nach Südfrankreich und Italien. Auf diesen stark frequentierten Strecken sind belegte Ladeparks das grösste Hemmnis für entspanntes Reisen. Reichweite ist da der wahre Luxus.

      1. ..habe auch noch nen 991er. Wer damit lange Strecken macht…. denn das sind ja Holperkisten mit geringem Fahrkomfort…oder gar nach Italien, m.E. sehr sehr rare Fälle. Da hätte ich doch eh ein separates Auto am Ferienhaus stehen. Ich sehe auf der Autobahn die typischen Sportwagen meistens nur für ein/zwei Ausfahrten. Und auch auf der Nordschleife sind mehr als 2/3 Runden gar nicht erforderlich, danach sind die Reifen erstmal das Problem. Also für Sportwagen finde ich das vollkommen ausreichend, der 911 hält auf der Autobahn mit seinem kleinen Tank auch nicht so extrem lange vor, aber ich meine da fährt man denn doch recht selten. Finde das AMG Paket ziemlich überzeugend.. JM2C ..

        1. Für den 911er oder auch den „normalen“ AMG GT trifft das sicherlich zu. Wir reden hier aber über den GT-Viertürer, also das Pendent zu Panamera und Taycan. Erstere sind eher weniger komfortable „Supersportwagen“, bei denen die Reichweite in der Tat nicht an allererster Stelle stehen dürfte. Panamera, GT-Viertürer & Co. sind aber geradezu das Paradebeispiel eines gut motorisierten Langstreckenbombers. Von daher bin ich durchaus gespannt, wie sich der neue elektrische GT-Viertürer da schlägt. Man muss ja nicht ständig die versprochenen 360 km/h fahren, das geht ja im Alltag auch kaum. Aber längere Autobahnabschnitte >> 200 km/h wird die Zielgruppe schon fahren wollen, denke ich. Und das dürfte mit 90 kWh durchaus spannend werden, das geht ja selbst mit dem EQS nicht wirklich.

        2. 911er ist doch mittlerweile sehr langstreckentauglich, wenn es nicht gerade ein GT3 GT3RS ist, noch dazu gibt es für jeden Porsche als Option einen großen Tank mit 84 oder 90 l damit schafft man locker 750 km
          Er fährt 220 KMH mit 3000 Touren….

          1. Deshalb hatte ich „Supersportwagen“ ja in Anführungsstrichen geschrieben, weil das auf die meisten Varianten des 911er nicht wirklich zutrifft. Ändert aber nichts dran, dass der GT-Viertürer sowohl in der Verbrennervariante als auch in der neuen Elektroversion ein GT und damit von der Konzeption her eher ein Langstreckenbomber als ein Supersportwagen sein dürfte. 1300 PS hin oder her.

            Bei 220 km/h braucht aber selbst ein Diesel deutlich über 10 L, da dürfte man mit einem 911er auch mit 90-L-Tank nicht auf 750 km kommen, wenn man über längere Zeit so schnell fährt. Die Touren spielen da keine so große Rolle, solange der Motor genug Power hat. Der Luftwiderstand ist das Entscheidende bei solchen Geschwindigkeiten. Falls man natürlich tagsüber fährt, wo man die 220 km/h dank des Verkehrs nur ab und zu kurz erreicht, sieht es wieder anders aus. Da dürfte aber auch der elektrische GT-Viertürer sich nicht so schlecht schlagen, selbst mit nur 90 kWh. Vor allem, wenn er, wie versprochen, dank der extrem aufwendigen Batteriekühlung tatsächlich bis 100% mit der vollen Leistung laden kann.

  2. 90kWh sind für einen so grossen ‚Super’Sportwagen VIEL zu wenig. Damit verlässt der GT wahrscheinlich meine Kandidatenliste für den EQE53-Nachfolger:
    Selbst unter Annahme einer besseren Effizienz wird der Verbrauch bei schnellen Autobahnetappen zw. 160-180 bei 25-30kWh/100km liegen. Reichweite 10-90% folglich um die 250km.
    Wenn die Beobachtungen zutreffen sind zudem die Ladegeschwindigkeiten deutlich von den Traumwerten der frühen Ankündigungen entfernt.
    Zu diesem Kompromissen kommt noch ein Preis über 200k mit extremem Wertverlustpotential aufgrund weiterem technischen Fortschritt.
    Aber der Fahrerarbeitsplatz ist schon sehr schön. Mal kein ‚Brett vor dem Hirn‘ 😉

    1. 90kWh kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Weniger als bei den unbeliebten EVA2 Kisten wird man auf keinen Fall bringen (können). Und auch bei der Autogröße und Zielgruppe macht’s überhaupt keinen Sinn, beim Akku zu knausern.

      1. Man will eine extrem hohe Ladeleistung erreichen, dafür muss man relativ dünne Zellen nutzen und kann sie nicht so eng im Pack verbauen. Dann wird der GT vermutlich kein Cell-to-Body bekommen und damit keine ganz optimale Platzausnutzung erreichen können. Viel mehr als 90kWh werden da wahrscheinlich nicht machbar sein

        1. So hatte ich das auch verstanden.
          Dieses Cell-packaging entwickelte sich dann zur nächsten AMG-Fehlkonzeption nach dem 4-Zyl E-Hybrid.
          Mit 90kWh würde bspw. die zweite ambitionierte Nürburgringrunde beim Trackday schon zur Zitterpartie. Alltags-Langstrecken wären auch nicht die Stärke des Fahrzeug.
          Bzgl. Ladeleistung müssten die optimal temperierten Zellen an einer normalen 800V-Säule 400kW end-2-end durchballern können da dies ja weit unter den (nur noch) 600kW Peak läge. Aber offensichtlich klappt auch das, zumindest bei den Testwagen, nicht. Die Ladeleistung bricht schon bei 70% ein.

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