Mercedes EQA nicht mehr bestellbar

Der EQA Konfigurator ist in Deutschland offline

Mercedes nimmt offenbar keine Bestellungen mehr für den Mercedes EQA an. Aktuell werden in Rastatt noch die verbliebenen Produktionsaufträge abgearbeitet.

Wer noch einen EQA erwerben möchte, sollte ich bei den Lager-Neuwagen umsehen. Aktuell gibt es hier in Deutschland 12 Fahrzeuge des Typs EQA 250+. Auf diese Lagerwagen werden 11% Rabatt gewährt.

Bei Mercedes gibt es auch eine große Auswahl von Jungen Sternen des EQA inkl. 5 Jahre Garantie. Eine Möglichkeit die derzeitig hohen Spritpreise zu umgehen.

Im Werk Rastatt (die A-Klasse wird nur noch im Werk Kecskemét produziert) werden aktuell der CLA Coupé sowie CLA Shooting Brake (jeweils als Mild-Hybrid oder rein elektrisch) gebaut. Zudem bereitet sich die Rastatter Belegschaft auf den Anlauf des neuen GLA EQ vor. Er wird der Nachfolger vom EQA. Er soll noch in 2026 an die Kunden ausgeliefert werden.

 

Der GLA als Mild-Hybrid kommt dagegen erst Anfang 2027 zu den Kunden. Von daher wird der GLA (H247) derzeit auch noch im Werk Rastatt produziert und ist auch noch als Built-to-Order Fahrzeug bestellbar.

Der neue GLA basiert ebenfalls auf der MMA Plattform und erhält die effizientesten E-Motoren inkl. 2-Gang-Getriebe, 800 Volt Schnellladefähigkeit sowie das neue MB.OS Betriebssystem.

 

Weitere Details zum neuen GLA gibt es hier:

Mercedes GLA EQ Motoren-Line Up

Mercedes EQA AMG Line Facelift
Mercedes EQA im Facelift Design

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8 Responses

  1. Ich bin sehr gespannt wie sich der GLA EQ verkaufen wird, an sich ein stark nachgefragtes Fahrzeugsegment, die Frage wird sein ob das auch bei MB Preisen der Fall sein wird.

    1. Etwas kurios, da man zum praktisch gleichen Preis mit dem EQB wesentlich mehr „Auto“ erhielt.
      Den neuen traue ich nicht über den Weg.
      Die erfolgreichen Controller werden Produkte „zugelassen“ haben, die gerade so 3-4 Jahre halten werden. Bei den Vorgängern, echten Marktzutrittshelden, wünschte man sich keine Blöße zu geben.

      Hoffentlich irre ich mich. Und dann schlagen wir begeistert zu, knapp vor dem Ende dieser Generation, denn weiterer Fortschritt ist schön, aber nicht essentiell.

      1. Spannende Theorie.

        Eine der wesentlichen Eigenschaften (im Guten wie im Schlechten) von so großen Firmen wie dem Daimler ist die enorme Trägheit an allen Ecken und Enden im Laden. Ich würde sagen, die Chance, dass die Controller bei den neuen Baureihen genauso arbeiten wie mindestens mal die letzten 50 Jahre davor, ist ziemlich hoch. Falls die neuen also Schrott sind, dann waren die Mercedes-Fahrzeuge der letzten 50 Jahre halt genauso Schrott. 😉

        Ich glaube dagegen, die Chance, dass die MMA-Plattform robuster ist als EVA1.5, ist hoch. EVA1.5 ist quasi ein First-Gen-Produkt (bzw. kurz danach, der EQC war der allererste), außerdem musste man da schon ein bisschen basteln, um in die ursprünglich reine Verbrennerplattform halbwegs vernünftig einen Elektroantrieb zu integrieren. (Was aber letzlich doch erstaunlich gut gelungen ist.) Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade auf der Antriebsseite eine Vielzahl von Schwächen, die man während der Entwicklung von EVA1.5 entdeckt hat, beim MMA direkt im Konzept berücksichtigt und beseitigt wurden, ist ziemlich groß.

        1. Das halte ich ehrlich für ein Gerücht. Immer wenn visionäre Erbsenzähler dir Führung hatten gab es viele, viele Probleme. Denkt man an die Schrempp-Ära hat die Fahrzeugquqlität stark nachgelassen. Man hat Quasi Autos gebaut die ab Werk Rost serienmäßig hatten.

          Danach kam Dr. Dieter Zetsche als Elektroingenieur und musste den Laden wieder aufräumen und hat man gute, langlebige Autos gebaut. Klar gab es hier und da kleinere Probleme! Das kann ja sein aber ein Rostproblem oder EQA-Batterie-Problem oder labile Innenausstattungen selbst in der S-Klasse gab es nie zuvor.

          Exkurs: könnt ihr euch über die erste Baureihe der V-Klasse erinnern? War nach Target-Cost-Verfahren entwickelt – also nach Erbsenzähler-Mentalität. Ergebnis: der Wagen war eine Katastrophe am Anfang oder die ersten ML, genauso oder die erste Generation A-Klasse.

        2. Controller sind Manager, managen nach ihren KPI-Werten und haben sonst keine Möglichkeit gscheite & wichtige Entscheidungen zu geben, weil ihre Expertise einfach der Euro ist. Innenmaterialanmuting, Verarbeitung, Kundenwünsche, Marktanforderungen, Dialog mit Kunden haben bei den Controllern wenig Stellenwert.

          Das sieht man aus den Entscheidungen wie z.B. den Verkauf der Niederlassungen. Niederlassungen sind die einzigen direkte Kommunikationsplattform mit den Kunden bzw. Pot. Kunden, welches für die Lastenheft neuer zu entwickelten Fahrzeuge als Basis dienen.

          Was macht Erbsenzähler Ola? Verkaufen, da die Niederlassungen Verluste machen. Hat aber überhaupt 0,0 Ahnung wie sehr die direkte Kundenkommunikation wichtig ist und dieser kaum mit EUROs messbar sind.

          Agenturmodell, ein Schwachsinn, den sich nur Erbsenzähler sich einfallen lassen können. Zielsoll wohl gewesen, das man Regional stabile Preise haben wollte – nur eine Frage, wieso soll eine große Vertretung ihre Fahrzeuge deutlich unter Listenpreis anbieten und weniger Gewinn machen, obwohl er finanziell das Risiko trägt? Oder in Kauf nehmen, dass man sogar Verluste macht?

          1. Die Diskussion, die Niederlassungen zu verkaufen, hat doch schon begonnen, als Zetsche noch CEO war. Das ging 2013 los oder so. Das würde ich jetzt nicht dem Ola allein in die Schuhe schieben. Der hat zumindest bei diesem Thema nur umgesetzt, was Zetsche geplant und begonnen hatte. Und die Idee, den Vertrieb zu streamlinen und zu digitalisieren, ist ja auch grundsätzlich nicht verkehrt. Weshalb sollte ich denn als Kunde verschiedene offizielle Mercedes-Autohäuser oder gar Niederlassungen abklappern müssen und mit jedem einzeln verhandeln, um rauszufinden, wer mir den besten Preis für dasselbe Produkt macht?! Das ist ja völlig aus der Zeit gefallen. Ein iPhone kostet ja auch in jedem Apple Store gleich viel und wenn ich es auf der offiziellen Website bestelle, auch. Und die ganzen „neuen“ Wettbewerber in der Automobilbranche (Tesla, die Chinesen, etc.) machen es genauso. Ob die konkrete Umsetzung des Agenturmodells und das Zusammenspiel zwischen Hersteller und Händlern dabei besonders gut geklappt hat, ist eine andere Frage. Aber aus Kundensicht ist es sicher die richtige Richtung.

            Ich glaube, die Unterschiede zwischen Ola und Zetsche sind gar nicht soo riesig. Außerdem war Ola ja quasi Zetsches Ziehsohn, da ist es keine Überraschung, dass die beiden ähnliche Vorstellungen haben, wie der Laden zu führen sei. Es hat sich halt bloß das Marktumfeld zwischenzeitlich brutal verändert. Ein wesentlicher Unterschied war sicher, dass deshalb zu Zetsches Zeiten einfach viel mehr Geld „da“ war, während Ola gerade gezwungen ist, massiv zu sparen, ob er will oder nicht. Abgesehen davon hat Zetsche zu Beginn seiner Ära die Firma auch erst durch einen recht rigiden Sparkurs auf Kurs bringen müssen, sonst wäre das Geld in der späteren Zeit auch nicht da gewesen.

            Es wird übrigens immer nach „Target-Cost-Verfahren“ entwickelt. Sonst laufen die Kosten schneller aus dem Ruder, als du gucken kannst. Dann kann das Produkt so toll sein wie es will und du legst trotzdem drauf.

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