Aktuell sind die Spritpreise aufgrund des Nahostkonflikts sehr hoch. Das macht junge gebrauchte E-Autos umso attraktiver
Durch die Nahost Krise wird Donald Trump offenbar ungewollt zum Förderer der Elektromobilität.
Spritpreise von deutlich über 2 Euro der Liter machen, dass Elektroauto noch wirtschaftlicher.
Mit konservativ gerechneten 20 kWh/100 km – ich bin den EQA 250 letztens mit 11,8 kWh / 100 km durch den Kölner Stadtverkehr gefahren – bezahlt man an einer öffentlichen Ladesäule je nach Anbieter und Preismodell rund 7,80 EUR bis 11,80 EUR. Wer eine Wallbox zu Hause kommt oft schon mit 5 EUR pro 100 km aus, denn die Strompreise sind deutlich gefallen (ich zahle aktuell 24,1 Cent pro kWh).
Haushalte die eine eigene PV-Anlage auf dem Dach haben, können mit dem gesteuerten PV-Überschussladen bei rund 10 Cent Stromgestehungskosten (Amortisation der PV-Anlage) 100 km für rund 2 EUR zurücklegen.
Bei den aktuellen Spritpreisen geht es meistens erst ab 14 EUR pro 100 km los.
Die hohen Spritpreise erhöht das Interesse an Elektroautos deutlich und das gilt ebenso für gebrauchte Strom.
Weltlage treibt Elektro-Nachfrage
Wer sich bei der Antriebswahl von der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage beeinflussen lässt, tendiert deutlich stärker zum E-Auto: 39 %von ihnen würden beim Autokauf morgen auf Batterieantrieb setzen, 31 % auf einen Hybriden. Verbrenner spielen in dieser Gruppe eine deutlich kleinere Rolle: Insgesamt würde nur gut jeder Fünfte noch einen Verbrenner kaufen (17 Prozent Benzin, 5 Prozent Diesel), so eine Umfrage von mobile.de
E-Auto-Suchen springen in die Höhe
Angesichts der aktuellen Spritpreise denken manche über einen Antriebswechsel nach. Zwar geben 32 Prozent an, unter gar keinen Umständen vom Verbrenner weg wechseln zu wollen. Für viele Wechselbereite ist jedoch das Preisniveau ausschlaggebend: 43 Prozent würden bei anhaltenden Preisen auf aktuellem Niveau (Benzin ca. 2,00 bis 2,15 Euro; Diesel ca. 2,05 bis 2,25 Euro) auf ein E-Auto umsteigen.
Dieser Trend zeigte sich auf mobile.de besonders deutlich kurz nach Ausbruch des Iran-Krieges: In den ersten 18 Tagen des März stieg die Nachfrage nach Elektromobilität spürbar. Der Anteil der E-Auto-Suchen verdreifachte sich – von 12 auf 36 Prozent – im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Februar. Gleichzeitig erhielten Autohändler 66 Prozent mehr Anfragen zu gebrauchten Elektrofahrzeugen.
Mercedes EQ junge Sterne bieten hier eine günstige Umstiegsmöglichkeit.
Ein EQA 250 mit einem Alter von 3 Jahren sowie 5 Jahre junge Sterne Garantie kostet ab 28.000 EUR.
Bei einem EQB 250 muss man mit rund 32.000 EUR rechnen. In Dänemark sind schwarze EQB 250 auch als Taxen im Einsatz. Bei mobile.de gibt es zwei Modelle mit über 300.000 km Fahrleistung in nur 3 Jahren, mit Preisen ab 19.800 EUR.
Bei Mercedes startet der EQE als Limousine mit 5 Jahren Garantie und 6 Jahre (90.000 km) Wartung inklusive mit Erstzulassung November 2024 bei 41.000 EUR.
Der EQE SUV startet bei rund 50.000 EUR für ein Modell aus August 2023
Bei smart gibt es schon günstige E-Neuwagen.
Dank der staatlichen Prämie (bis zu 6000 EUR) sowie der smart Prämie (bis zu 6000 EUR) kann man den smart #1 schon ab 134 € im Monat leasen. Der smart #3 ist ab 216 EUR im Monat erhältlich und der große smart #5 ab 408 EUR im Monat.






















4 Responses
Erst einmal eqa und eqb 250+ mit neuen Batterien versorgen und dann Reklame machen. Viel angesagt und bis jetzt nichts gehalten. Ich, Betroffener, vom Rückruf, habe bisher noch nichts von meiner Wekstatt, bzw. ein Scheiben von Mercedes erhalten. Mein nächstes Auto sollte ein glb eq sein. Das überlege ich mir aber noch reiflich.
50.000 Batterien stellt man auch nicht übernacht her. Denke das wird etwas dauern.
Ebenfalls Betroffener.
Vertrauen ist erstmal durch. Schoen 2 Jahre mit bekanntem Brandrisiko durch die Gegend fahren lassen und in der TG beim Arbeitgeber wäre das eine vollkatastrophe geworden!
@ Julian,
Ja die Herstellung dauert; aber wenigstens die Kommunikation muss doch zeitnah passieren!
Von Mercedes kam bisher gar nichts. Man erfährt alles nur aus den einschlägigen Medien oder im Zweifel gar nicht.
Einige Fahrer die ich gezielt an der Ladesäule angesprochen haben, wissen gar nichts von ihrem Glück.
Mindestens aktive Kommunikation und einen Fahrplan sollte so ein Hersteller transparent bereit halten. Stattdessen wissen die Niederlassungen auch von nichts, weil nichts kommuniziert wird.
Mein Vertrauen ist auch erstmal dahin, nach nun dem 5. Daimler. Der Erste elektrische war ein kompletter Reinfall.
Ja in Summe ist es nicht schön.
Mit einer Software kann man verunreinigte Zellen nicht reparieren…
Wir unter dem Check auch nichts angezeigt:
https://www.mercedes-benz.de/passengercars/services/recall.html#applikation