E-Auto Zulassungen steigen um 66% im März 26

Rekord: Elektroauto Zulassungen steigen um 66% im März 2026

 

Im März 2026 wurden 294.161 neue Pkw und damit +16,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat zugelassen. Nach Abschluss des ersten Quartals zeigte sich damit insgesamt ein Zulassungsplus von 5,2 Prozent.

 

Bei den deutschen Marken erreichte smart im März mit +189,6 Prozent die deutlichste Steigerung. Ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug 0,2 Prozent. Zweistellig waren die Zuwächse bei Opel (+43,0 %/4,7 %), MINI (+42,3 %/1,2 %), Audi (+25,0 %/7,5 %) und BMW (+16,5 %/8,3 %). Rückgänge zeigten sich bei Porsche (-12,1 %/1,0 %). Die Marke VW erreichte mit 17,9 Prozent den größten Markenanteil an den Neuzulassungen.

Die Zulassungen von Mercedes stiegen im März 2026 um 7,5%. Trotz dieses Wachstums bleibt Mercedes auch im März 2026 hinter Skoda und BMW auf Platz 4 der Zulassungscharts.

Rekordmonat für die Elektroautos

70.663 Neuwagen waren den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen. Diese Antriebsart erreichte damit ein Plus von 66,2 Prozent und einen Anteil von 24,0 Prozent. Hier macht sich vermutlich die neue Prämie der Bundesregierung sowie die gestiegenen Spritpreise bemerkbar.

117.846 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 40,1 Prozent (+16,2 %), darunter 29.996 Plug-in-Hybride (+13,0 %/10,2 %). 22,8 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (66.959 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl um -4,9 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahresmonat. 37.664 Diesel-Pkw waren mit -0,6 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 12,8 Prozent.

MarkeMärz 2026Veränd.gegenüber
März 2025
in % 
Januar-März 2026Veränd. gegenüber
Januar-März 2025
in %
AnzahlAnteil
in %
AnzahlAnteil
in %
ALFA ROMEO5270,2-26,11.3520,2-30,1
ALPINE1240,0+138,53660,1+145,6
ASTON MARTIN680,0+3.300,01420,0+3.450,0
AUDI22.0137,5+25,051.5867,4+7,1
BENTLEY520,0+13,01240,0-24,4
BMW24.3088,3+16,558.5478,4+8,1
BYD3.4381,2+327,19.1201,3+644,5
CADILLAC90,0+50,0180,0-35,7
CITROEN4.9631,7+12,113.0551,9+12,0
DACIA6.5522,2-5,213.7702,0-21,1
DAF TRUCKS10,0X20,0X
DEEPAL80,0X210,0X
DS1930,1-45,34550,1-60,3
FERRARI1890,1+0,54210,1-8,3
FIAT6.5482,2+29,017.0312,4+65,6
FORD9.5113,2+8,723.9053,4-7,4
GWM1830,1+36,63300,0-42,5
HONDA1.2700,4+26,02.1920,3+10,3
HYUNDAI10.2733,5+29,523.7063,4+16,5
INEOS240,0-38,5860,0+1,2
IVECO1270,0+33,72710,0+15,8
JAC10,0X10,0X
JAECOO80,0X100,0X
JEEP1.3110,4+8,52.8430,4-14,3
KGM3010,1+22,96400,1-20,7
KIA6.1722,1+33,314.3762,1+3,5
LADAX20,0X
LAMBORGHINI1350,0-17,23380,0-8,6
LAND ROVER1.6780,6+35,13.8010,5+14,0
LEAPMOTOR1.3880,5+318,13.1680,5+370,7
LEXUS3020,1-22,07940,1-26,5
LOTUS380,0+18,8780,0-20,4
LUCID170,0+142,9350,0
LYNK & CO1360,0+4.433,32640,0+633,3
MAN880,0-47,63120,0-14,3
MASERATI450,0-44,41070,0-28,2
MAXUS10,0-92,330,0-86,4
MAZDA6.7522,3+27,612.8301,8+20,8
MERCEDES23.7108,1+7,559.0958,4-2,4
MG ROEWE2.5590,9+21,96.1770,9+12,3
MINI3.5401,2+42,39.1341,3+36,3
MITSUBISHI1.3770,5-23,03.0570,4-40,3
MORGAN160,0+45,5220,0+15,8
NIO20,0-90,580,0-87,5
NISSAN4.2061,4-14,09.0781,3-3,2
OMODA10,0X10,0X
OPEL13.6974,7+43,033.5644,8+38,9
PEUGEOT6.2192,1+3,515.4282,2-0,9
POLESTAR4560,2+27,71.2840,2+50,2
PORSCHE2.8351,0-12,18.3601,2+5,0
RENAULT6.1952,1+4,013.3921,9-3,7
ROLLS ROYCE270,0-15,6750,0-25,7
SEAT16.3605,6-4,937.4435,4-14,6
SKODA24.8548,4+34,062.4388,9+24,6
SMART6950,2+189,61.5170,2+50,0
SUBARU3310,1-27,97950,1-26,5
SUZUKI2.7620,9+3,96.1900,9+1,5
TESLA9.2523,1+315,112.8291,8+160,0
TOGG330,0X950,0X
TOYOTA7.2832,5-1,415.7062,2-14,9
VINFAST170,0+88,9610,0+10,9
VOLVO4.6521,6-10,412.6011,8-22,4
VW52.55617,9+3,2131.01218,7-5,3
XPENG5490,2+211,91.2070,2+179,4
ZEEKR80,0X300,0X
SONSTIGE1.2150,4+7,92.7030,4 
INSGESAMT294.161100,0+16,0699.404100,0+5,2

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14 Responses

    1. Kann ich so nicht bestätigen, in meinem Umfeld gibt es einige Fälle, in denen nach einem BEV wieder ein Verbrenner gekauft wurde, nicht alle Erfahrungen mit E-Mobilität waren positiv.

  1. Muss gerade etwas grinsen…

    Neuestes Video von Auto-Motor-Sport zum CLA Shooting Brake -> Kritik des Testers am Cockpit:

    1) Lenkrad und Hand verdecken Teile vom Zentraldisplay
    2) Mittelkonsole recht hoch und breit, sodass das Knie unangenehm hart anstößt und sinngemäß „nerven könnte“

    Also die gleichen Kritikpunkte, die ich schon beim GLB und GLC zum Cockpit hatte… naja, wäre das nun auch geklärt…

      1. Sehr konstruktiver Beitrag – nicht 😅

        Zu 1) Besser und ergonomischer konstruieren… bei anderen geht es ja auch 😉

        Zu 2) Besser und ergonomischer konstruieren… bei anderen geht es ja auch 😉

        1. Zu 1) Lenkrad und Hand verdecken zwar einen Teil vom Zentraldisplay aber genau deshalb ist die UI etwas weiter in der Mitte. Wie man das per Konstruktion andern könnte ist indem man ein kleineres Display verbaut. Es geht bei anderen auch nur weil die kein Beifahrerdisplay haben.
          Zu 2) Dann hat man weniger Stauraum. Die Meisten stört die nicht Mittelkonsole, die nicht viel höher ist als in anderen Mercedes Modellen, nicht da freut man sich eher über das relativ große fach unter der Mittelkonsole welches im Gegensatz zum iX3 auch noch gut Positioniert ist.

    1. @Brussels Eagle
      Etwas ? Nein extrem schockierend ist, dass einige Kleingeister nicht kaufmännisch logisch rechnen können oder einfach nur den linksgrünen Aktivisten vom zwangsfinanzierten ÖRR glauben.

      Tatsache ist: Mindestens 60% aller Kosten eines Fahrzeuges machen den Kaufpreis einschließlich eines validen, kalkulierbaren Wiederverkaufswertes aus.
      Ebenso klar resultiert daraus, siehe DAT-Restwertermittlung, alle BEV „schmieren“ hierbei nach wenigen Jahren komplett ab.
      Beispiel: Ein Porsche Tycan verliert nach drei Jahren 70% seines Kaufpreises, während ein 911er nach Jahren (Jahrzehnten) noch Höchstpreise beim Weiterverkauf erzielt.
      Oder ein, zwei Segmente tiefer: Der lange Zeit hochgelobte BMW i4 befindet sich beim Restwert gerade im Sinkflug, kein Wunder vor kurzem noch eines besten BEV am Markt überhaupt gelobt, jetzt wo die „Neue Klasse“ am Start ist, will keine mehr den i4, zumindest nicht mehr kaufen, bestenfalls noch mit kalkulierbaren Leasingraten, dann nach drei Jahren steht der i4 wie alle älteren BEV ebenso wie Blei auf dem Hof des Händlers und sucht vergebens einen Nachbesitzer; genau aus diesem Grund nehmen die meisten Händler überhaupt keine gebrauchten BEV mehr in Zahlung, die Standzeiten sind Minimum dreimal so lange wie bei Verbrennern, und auch dann nur mit massiven Abschlägen zu vermitteln, da die eMobilität aufgrund schneller Technologiesprünge rasend schnell altert.

      Und klar ist auch, wer nicht zu Hause im Eigenheim preisgünstig über eine App Strom „tanken“ kann, der zahlt an öffentlichen Ladesäulen teils horrende Preise, 60 bis in der Spitze zu 90 Cent/kWh sind keine Seltenheit.
      Deutschland ist nun einmal weitgehend ein Mieterland, und selbst Eigentümer wohnen oftmals in Mehrfamilienhäuser ohne eigene Lademöglichkeit direkt am Haus.

      Und auch ein Blick auf die Versicherungsprämie hilft ungemein: die Versicherer kalkulieren im Schadensfall bis zu 40% höhere KfZ Prämien bei einem eMobil des gleichen Segment wohlbemerkt, da im Schadensfall deutlich höhere Instandhaltungskosten anfallen und es auch mangels Erfahrungswerte keine sogenannten „Langen Reihen“ gibt, woraus sich für die Gesellschaften ein solider Schadensverlauf vorhersagen läßt.
      Diese Kalkulationsrisiken, sprich höheren Kosten werden selbsterklärend an die Kunden weitergegeben.

      Wenn diese und andere Gründe angeblich keine Rolle bei den nach wie vor schleppenden Neuzulassungen der BEV spielen, dann sollten diejenigen sich einmal fragen, warum der Staat abermals Subventionen, sprich Steuergelder für BEV Förderung verplempert ? – Eigentlich sowieso ein Unding, aber unser Pinoccio Kanzler, und erst recht unsere Sozialisten wie „Antifa Klingbeil“ & die angelernte Bürogehilfin „Bärbel Bullshit“ von der ehemaligen Arbeiter Partei, die 5%ige Resterampe, glauben offenbar auch ein Zitronenfalter faltet Zitronen.

      1. Wer regelmäßig für 60 bis 90 ct lädt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der tankt wahrscheinlich auch ständig für 3€ an der Autobahntankstelle.

        Und bei der Restwertentwicklung einen Taycan mit dem 911er zu vergleichen, der in dieser Hinsicht eine absolute Ausnahme ist, ist auch Unfug. Die allermeisten Oberklassefahrzeuge verlieren ziemlich schnell ziemlich viel an Wert, egal ob Verbrenner oder EV. Vergleicht man bspw. einen i7 mit einem Verbrenner-7er, dann stellt man fest, dass die Unterschiede da gar nicht so riesig sind. Und klar, für Leute, die nur ein paar Tausend km im Jahr fahren, fallen natürlich die Restwerte stärker ins Gewicht. Da ist es dann auch fast egal, was der Sprit oder der Strom kostet. Sobald man aber 20.000 km oder mehr im Jahr fährt, wird man schnell feststellen, dass man mit einem EV ziemlich viel spart, selbst wenn man nicht günstig zuhause laden kann. Und wenn man den Vergleich in der Oberklasse anstellt, wo beim Verbrenner hauptsächlich Sechs- und Achtzylinder zum Einsatz kommen, dann ist die Ersparnis beim EV gleich noch viel größer.

        1. 60-90 cent ist als Durschnitt zu hoch, aber wer nur öffentlich lädt findet sich schnell bei einem Durchschnitt von ~EUR 0,45-0,50

          Ich zahle beim lokalen Engerieversorger 0,40, bei ionity mit Abo 0,39, aber in „Fremdnetzen“ auch mal 0,65 und mehr, ich versuche „Fremdladen“ so weit wie möglich zu vermeiden, das funktioniert aber nicht immer.

          1. Wenn man ab und zu mal wo laden muss, wo es ein bisschen teurer ist, ist das ja auch kein Weltuntergang. Ich musste auch mit dem Verbrenner schon gelegentlich an einer Tankstelle tanken, wo es mir eigentlich zu teuer war. Aber was will man machen.

            45 bis 50 ct ist für öffentliches Laden absolut im Rahmen und mit Sicherheit in den allermeisten Fällen billiger als ein Verbrenner, selbst bei „normalen“ Spritpreisen.

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