Mehr Arbeiten fürs das gleiche Geld – Prämienzahlung erst 2027 und Produktionsunterbrechnung
Erst kam es zu einer drastischen und für viele Beobachter überraschenden Gewinnwarnung bei BMW. BMW galt immer als Vorzeigekandidat für VW und Mercedes. BMW sei intelligenter die Transformation angegangen und müsse daher keine Mitarbeiter entlassen.
Offenbar hat man jedoch versucht Oliver Zispe mit einem schönen Jahresabschluss 2025 einen schönen Abschied zu bereiten. Sein Nachfolger muss es jetzt ausbaden.
Auch er will nun auch die Mitarbeiterzahl senken, da man auch in China schwer zu kämpfen hat.
Dann gab es Gerüchte VW könnte noch einmal 100.000 Arbeitsplätze weltweit abbauen und in Deutschland bis zu 3 Werke schließen.
Als Mercedes dann letzte Woche die Nachricht verkündete eine Sonderzahlung auf 2027 zu verschieben, war die Unruhe in der Belegschaft – auch aufgrund der Nachrichten von BMW und VW – sehr groß.
Im Werk Stuttgart-Untertürkheim versuchte man mit Videobotschaften die Belegschaft zu beruhigen.
Parallel gab es ja auch Überlegungen vom Aufsichtsrat von Mercedes-Benz eine 40 Stundenwoche ohne Lohnausgleich einzuführen um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standort im internationalen Vergleich zu verbessern.
In Halle 9 im Werk Bremen verabschiedeten sich daraufhin am Freitag wohl 500 Mitarbeiter nach der Mittagspause. Es soll zu Produktionsunterbrechnungen gekommen sein.
Gerade jetzt wo man in Halle 9 sehr viel mit der Abarbeitung der vielen Kundenaufträge für den neuen GLC EQ (X540) zu tun hat.
Nachdem sich Mercedes vom Gemeinschaftswerk mit Nissan in Mexiko getrennt hat, ist man nun auch mit dem südafrikanischen Werk in East London unzufrieden.
Die Auslastung liegt bei nur noch rund 70.000 Fahrzeugen. In früheren Jahren hat man bis zu 110.000 Fahrzeug dort produziert.
Aktuell exportiert Mercedes wohl die C-Klasse vom Werk Bremen in die USA. Das war früher die Aufgabe vom Werk in East London. In den USA ist die C-Klasse nach GLE und GLC auf Platz 3 des internen USA Mercedes Ranking. Das Problem ist nur das die Einfuhrzölle von Südafrika in die USA mit 30% doppelt so hoch liegen, wie die aus der EU.
Des Weiteren exportiert das Werk in East London die C-Klasse mit normalen Radstand nach China. Vor Ort baut man das Modell mit dem langen Radstand.
Trotz der großen Modelloffensive von Mercedes bleiben die wirtschaftlichen Erfolge noch aus. Die Quartalszahlen werden Ende Juli 2026 präsentiert.
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27 Responses
Hmm Mercedes in der Krise und für das Produkt, was nach den EQ Debakel was reißen kann wird von den Beschäftigten spontan mal eine Schicht gecancelt.
Habe den GLC im Dezember bestellt und bewusst auf Made in Germany gesetzt – leider schon jetzt ein paar Wochen Verzögerung. Lieferengpässe kann ich verstehen, ebenso auch den Wunsch seine Arbeitsbedingungen aufrechterhalten.
Ich als Kunde werde mir, sollte wegen sowas weitere Lieferverzögerung entstehen beim nächsten Mal keinen Mercedes mehr bestellen. Sorry, wir sind da in einem internationalen Markt / Wettkampf und man kann sich über den Betriebsrat mehr als ausreichend gegen die „Ideen“ des Managements wehren, ohne dabei die Firma zu sabotieren 🙄
„Erst kam es zu einer drastischen und für viele Beobachter überraschenden Gewinnwarnung bei BMW. BMW galt immer als Vorzeigekandidat für VW und Mercedes.“
„Parallel gab es ja auch Überlegungen vom Aufsichtsrat von Mercedes-Benz eine 40 Stundenwoche ohne Lohnausgleich einzuführen“
FAKT ist, dass BMW konkret davon spricht, dass 1 – (max. 5) % der Belegschaft weltweit reduziert werden soll.
DAS wären dann (mind.) 1.500 wegfallende Stellen.
Und der größte Teil der max. genannten 7.500 Stellen soll in CHINA wegfallen – die HIER ja wohl niemanden „drücken“ sollten.
Und eine total andere Größenordnung als von 100.000 (und inzwischen vereinzelt sogar genannten 140.000) bei VW.
Der stückzahlenmäßig GRÖSSTE Auto-Produzent IN D. ist übrigens BMW – und eben nicht VW oder Ford oder sonstwas.
Aber SO ist das nun eben:
ZUERST treibt man uns regelrecht die Deutschlandflagge „aus dem Hirn“ – und installiert eine neue vielfarbige.
Und DANN wundert man sich – ob des ausgetriebenen Patriotismus – zeitgleich über die explodierenden CHINA-Käufe in D., neues „schwäbisches“ Denken eben bei den Konsumenten.
Und FÖRDERT das Ganze auch noch – über die neue „Abwrackprämie“.
D. WIRD abgewrakt. Jeder (Staat / Regierung) wie er es verdient. Jedem (Staat) das Seine.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn jemand (der sich – wie hier kundgetan – auf seinen BMW iX3 im Oktober freut) zeitgleich dabei ist, sich ZUSÄTZLICH einen BYD Dolphin Plug-In für weniger ein Drittel des Geldes zuzulegen gedenkt.
Wo allerdings MEHR Freude (pro ausgegebenem Euro !) rauskommt, ist heute schon klar – selbst wenn es eine andere Fahrzeugklasse ist.
Wer DAS EINMAL gemacht hat, DER wird dauerhaft ins Grübeln kommen. Angesichts eines überraschend guten Autos aus China. AUCH in Qualität und Verarbeitung.
Und DAS gilt für Mercedes mindestens genauso; man sieht es ja an den Absatzzahlen.
Übrigens:
sind 40 statt 35 Stunden arbeiten ohne Lohnausgleich eben mal 12,5 % Gehaltskürzung.
Man kann es – wie VW vor vielen Jahren schon – aber auch SO weit treiben, 28 statt 35 Stunden – OHNE !! jede monatliche Lohnkürzung, bei also nur noch 4 Tagen in der Woche arbeiten.
Dann verschwindet halt eben die „Retortenstadt“ WOLFSBURG eben genauso wieder, wie sie einst gekommen ist.
P.S.
„In Halle 9 im Werk Bremen verabschiedeten sich daraufhin am Freitag wohl 500 Mitarbeiter nach der Mittagspause. Es soll zu Produktionsunterbrechnungen gekommen sein.
Gerade jetzt wo man in Halle 9 sehr viel mit der Abarbeitung der vielen Kundenaufträge für den neuen GLC EQ (X540) zu tun hat.“
DIESER halbe Tag (Fr, 26.06. / auch wegen der Hitze) wird also dafür herhalten müssen, wenn dann die JUNI-Zahlen des GLC-EQ (wieder mal) nicht stimmen WERDEN.
Da sind aber einige dümmliche politische Ideen bei dir in den Kopf diffundiert 🙄
„ZUERST treibt man uns regelrecht die Deutschlandflagge „aus dem Hirn“ – und installiert eine neue vielfarbige.“
Genau daran wird es liegen – nicht das das Management die Wende zum E-Auto verschlafen hat und die ewig gestrigen das politisch gestützt haben. Eine Bunte Flagge und Toleranz sind das größte Problem dieses Landes … is klar … Stammtisch Gelaber und ALLES mögliche GROß schreiben WIRD uns retten !!!?!! 🤓🙄
👍🏻🎯
Und Fakten check am Rande, NEIN BMW baut nicht die meisten Autos in D sondern VW
1,7 Mio VW
1 Mio BMW
800 000 Mercedes.
sorry, @FrankSchmidt, sie haben dann aber offensichtlich auch dümmliche Ideen im Kopf (ihr Zitat). 1. Das Management in D hat die E-Auto Wende gar nicht mal so sehr verschlafen, man kann nur aus verschiedenen Gründen in D nicht so einfach transformieren, und aufgrund langfristig hoher Energiepreise wird D nie zu einem Vorreiterland für die E-Transformation. Das ist vollkommen unmöglich. Strompreise dauerhaft zementiert sehr hoch, und damit ist die Batterieproduktion in D vollkommen rentabel. Und dann haben wir nunmal Gesetzte die eine Transformation z.B. für über den Kündigungsschutz extrem teuer und unmöglich machen. Das ist ein Fest für neue Auto-Industrie-Setups ausserhalb von D. Da spielt allerdings die Politik ganz erheblich rein. Das sind hausgemachte nationale Nachteile. Und was das Thema Deutschlandflagge angeht, ist ein nicht geringer Teil der Investoren – ich gehöre dazu – nicht mehr Willens in ein Land zu investieren, das meint Links/Grün/Woke/“Wir retten die Welt“ wäre ein extrem erfolgreiches Exportmodell. Naiv im Quadrat. Das Gegenteil ist der Fall, aber wie will man das einem grünen Stammtisch erklärne, der von Wirtschaft nunmal keine Ahnung hat, weil er weit überproportional nicht den Staat bezahlt, sondern vom Staat lebt. Grüsse – aus Spanien.
Man muss fairerweise dazu sagen, dass Mercedes von den deutschen Konzernen anteilig den größten Fußabdruck in Deutschland hat (Mercedes 65% der Belegschaft in Deutschland, VW Gruppe 43%, BMW Gruppe 55%). Mit CLA und GLC elektrisch sind auch die größten Produktionsfußabdrücke in Deutschland (Batterie aus Kamenz, Elektromotor aus Untertürkheim, Fahrzeug aus Rastatt/Bremen). Dementsprechend sind die Kosten höher als bei der Konkurrenz. In der Hauptsache ist es meiner Meinung nach jedoch trotzdem ein Absatzproblem! Die von BMW herausgegebene Gewinnwarnung bedeutet aber in Anbetracht der Zahlen, dass es Mercedes nicht besser gehen kann (da höhere Kosten).
Immer der gleiche Trugschluss… wenn die Auftragsbücher „leer“, warum soll dann MEHR arbeiten helfen? 🙄
Diesen gleichen Denkfehler begeht die CDU… wir haben ein Innovations- und vorallem Absatzproblem… da hilft auch mehr oder günstiger arbeiten nicht…
Gerade jetzt braucht es alle Kraftanstrengung und Investitionen, um mit Features und Technik und USP zu glänzen… dann wird auch wieder mehr gekauft…
jm2c
*“leer“ SIND…
Allzu schwer zu verstehen ist das nicht. Wir haben ein Absatzproblem, weil die Preise der Produkte zu hoch sind. Man nenne es das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Auf einem funktionierenden Markt sinken Preise wenn Nachfrage sinkt. Nicht so in Deutschland, da meint man eine „Premiumstrategie“ fahren zu müssen, da die aufgeblähte Kostenbasis eine Preissenkung nicht zulässt.
Dass man das überhaupt erklären muss, ist irgendwie unangenehm weil man ein solch grundlegendes Verständnis eigentlich in einer „Wissensgesellschaft“ voraussetzen können sollte.
Nicht ganz, aber du bist nah dran:
Wenn es nur am Preis liegen würde, würden alle Dacia fahren… nein, wir haben wie gesagt ein Innovationsproblem und keinen Vorsprung bei der Batterie- und Ladetechnik z.B.
Mercedes und BMWs waren schon immer teurer… boten aber auch bessere Technik und Qualität… jetzt nimmt man den Deutschen in diesen Bereichen die Butter vom Brot mit, ja, günstigeren Preisen… der Preis dürfte aber weiterhin ruhig höher sein, wenn die Technik und Qualität auch um diesen Faktor besser wäre… und da hapert es mittlerweile…
Wo ist z.B. das „FlashCharging“ Deutscher Hersteller? …mit Ladezeiten von 5 bis 10 Minuten im Massenmarkt ließen sich z.B. viele Skeptiker überzeugen… fehlt aber (noch)… dann würde die Batterie mit ca. 40% Wertschöpfung am Fahrzeug komplett aus der Hand gegeben… und dann über sinkende Margen „wundern“ 🤷🏼♂️
Nein, alles auf den Preis zu schieben, greift viel zu kurz an der Stelle und ignoriert die mannigfaltigen Faktoren für diese Entwicklung…
*dann wUrde…
Die Preise für das gebotene sind zu hoch. Wenn man jetzt mehr Zeit in die Entwicklung stecken kann ohne mehr Geld zu investieren wird mehr geboten ohne, dass die Preise steigen.
Mehr Arbeiten kann also (zumindest in der Entwicklung) für bessere Produkte sorgen.
Nach 8 Stunden sinkt nachgewiesenerweise die Konzentration und Leistungsfähigkeit stark… aber ok, 5 × 8 h wären eben genau die 40h… 35h sind schon Luxus, ABER ich denke nicht, dass gerade auch Entwickler nur 7 Stunden am Tag schaffen… die werden auch alle mit Überstunden auf 40 bis 45 h die Woche kommen…
Der Vorschlag von MB bzgl. der 40 h ist meines Erachtens nur dazu da, die eh schon sehr wahrscheinlich geleisteten Überstunden nicht mehr zahlen zu müssen… da liegt der Hase im Pfeffer meines Erachtens…
Zudem muss man aktuell die Ressourcen zwischen Elektroauto und Verbrenner aufteilen…
„Technologieoffenheit“ kostet nunmal (Sarkasmus off) 🤷🏼♂️
Nicht zu vergessen: das demographische Problem, die potentiellen Käuferzahlen werden sinken. Und Kosten von 4-5T eur für einen Führerschein machen das nicht besser.
Ich kenne einige Junge, die gar keinen mehr haben.
Haben Arbeit genug aber lieferen einfach viel zu wenig. Gistern noch bestätigt wie lange die Lieferzeiten sind. Damit verliert Man Kunden!
Wir haben momentan Lieferschwierigkeiten mit der deutschen Bahn. Und es wird ein neues System umgestellt das wir die Autos nicht wegbekommen.
Stückzahlen haben wir unglaublich viel bestellt es ist einfach auch die Politik und die Vorgaben das nichts geht. Es ist gewollt das die Wirtschaft leidet und vor allem die Auto Industrie.
…die Autoindustrie – nein mit der Autoindustrie MUSS das ganze Land – durch eine Transformation gehen. Es ist wie bei der Fußball-WM, die Konkurrenz hat nicht geschlafen, ist besser und auch noch billiger. Beides Dinge die man in D mit unfassbarer Ignoranz einfach nicht wahrhaben will und Jahre damit verbringt sich „als etwas besseres“ zu fühlen. Die letzten die das kapieren werden, sind immer die notorisch industriefernen Politiker…
Und dann kommt das E-Auto mit deutlich weniger Teilen, deutlich weniger Aufwand und killt en passant natürlich ich würde mal schätzen 30 % der Arbeitsplätze, wenn man denn die Batterien in D produzieren könnte, was ja auch nicht geht, weil HighTech und extrem komplex. Also fallen eher 40 % weg..
Ich glaube, dass momentan Mercedes mit einem falschen Mindset wie man es auch hier an der Modellpalette sehen kann, und einem falschen Marketing ebenfalls auf der Abschussliste steht, wenn man nicht endlich anfängt sich die weltweite führende Konkurrenz zum Benchmark zu machen. Das ist nicht BMW…
Das geht, aber es erfordert „denken a la Musk“ oder China und „ab mit den alten Zöpfen..“.
Und klar, die deutschen Arbeitnehmer (und der Staat mit seinen ganzen Kosten) muss um 30 % mit den Kosten runter. 30 % …wer nicht mitgeht, wird bald nicht mehr vom Staat aufgefangen. Dazu gibt es keine Alternative.
Das klingt so einfach wie unmöglich, weil die Krise in den Medien ganz gezielt NICHT thematisiert wird, damit die Wohlfühlwähler (Rentner etc.) immer schön bei den aktuellen Nicht-veränderungwilligen Parteien bleiben. Sorry, ich muss es so hart ausdrücken.
Mercedes wünsche ich viel Erfolg, aber der Kurs stimmt momentan nicht. Nur eins von den letzten 4 (Firmen-)Neu-Autokaufentscheidungen war ein Mercedes. Es hätten 3 sein sollen, aber der Gap war zu gros.
Mein Mitleid mit der deutschen Autoindustrie hält sich sehr in Grenzen
Endlich bekommen die mal ihren Lohn
Und einige Mitarbeiter werden vielleicht mal merken
Das man nicht wie gewohnt nur fordern kann
Sondern auch mal arbeiten muss
Nur nebenbei wir fahren in meiner Firma
Seit 1961 fast nur Mercedes
Mein Mitleid mit Deutschland: exisitiert schlicht nicht.
Wir (schließe mich teils auch ein) sind viel zu unbewegliche, bräsige Besitzstandswahrer, immer nur am möglichen Wohlstandsverlust orientiert.
Regiert von notlosen Beamten, deren Entscheidungsdramen gerade diese nie erfahren.
Moderiert von selbstverliebt gesichtslosen, geschichtsarmen, fehlerstrotzenden, faulen „Journalisten“, stets nur skandalsuchend, gebührenfordernd.
Mir tun nur leid die vielen Handwerker (vielfach wirtschaftlich eben MB fahrend), die sich krumm schufteten, nun nur noch auf faule und/ oder einfältige Azubis treffen, und ihre Firma nicht an willige Nachfolger weitergeben können.
Manche sagen, Brandts Einknicken vor damaligen Müllstreiks war der Anfang vom Ende. Die IGM wird wesentlicher Beitrag gewesen sein für den Untergang einer Gesellschaft. Später, also heute, ist es auch der entfesselte Kapitalismus, Heuschrecken.
Es ist doch kein Zufall, dass so viele unerklärliche Fehler allerorten aufploppen (VLE 130km/h, Konfigurator, AMG 4-Zyl, EQS-Design). Es arbeiten Hopper ohne Ehre, ohne Verstand, ohne Deutschkenntnisse, vielfach protegiert durch Vitamin B. Jetzt endet alles. Endlich.
Für die Fehlentscheidungen bei Mercedes seit 5 Jahren gibt es genau 1 Namen: Ola Källenius 🤷🏼♂️
Ganz verrückt nur 1 person die Schulde zu geben, das verstehts Du doch auch?
FALSCH !!
Azze03 sagt:
30.06.2026 um 15:57 Uhr
„Und Fakten check am Rande, NEIN BMW baut nicht die meisten Autos in D sondern VW
1,7 Mio VW
1 Mio BMW
800 000 Mercedes.“
IRRTUM, mein Freund,
ICH weiß sehr wohl SCHON, was ich geschrieben habe und schreibe (Produktionszahlen IN !! D. 2025):
– DU redest (wohlwollend) von VW als Gesamt-KONZERN (!)
– ICH habe lediglich von der Marke VW (in D.) gesprochen
HIER ein paar (tatsächliche) FAKTEN = Originalzitate aus Geschäftsberichten:
Die Inlandsproduktion des Volkswagen-KONZERNS in Deutschland stieg 2025 um 6,1 % auf 1.789.409 „Fahrzeuge“.
Die Jahresproduktion im VW-Stammwerk Wolfsburg liegt 2025 bei rund 577.000 Fahrzeugen.
SO, und NUN mein Hinweis:
DARIN sind u.a. alle INLÄNDISCHEN AUDI-Produktionszahlen 2025 enthalten.
Diese waren (was ich auf die Schelle gefunden habe):
– Ingolstadt 341.420
– Neckarsulm 181.455
– Zwickau 70.877 (betr. Q4)
somit AUDI in D. in 2025 = (mind.) 593.752 St.
DIESE sind schon mal von den KONZERN-Zahlen in Abzug zu bringen.
verbleiben schon mal nur noch MAX. 1,195657 Mio – für den Rest-Konzern INKL. VW (ohne vorgenannte Audi)
Desweiteren sind u.a. noch in Abzug zu bringen u.a. die Nutzfahrzeug-Zahlen / Utilities.
SOVIEL dazu, dass DU meinst, MICH derart korrigieren zu können oder zu müssen.
HINGEGEN, Zitat:
„Produktion in Deutschland: BMW knackt auch 2025 die Million – January 7, 2026
Von den insgesamt 4,15 Millionen Autos, die im vergangenen Jahr laut VDA in Deutschland gebaut wurden, kommt mehr als eine Million aus den vier deutschen Werken der BMW Group.“
Kannst noch 80 000 Mini Countryman abziehen sind ja schließlich keine BMW’s anders als die Nutzfahrzeuge von VW…
Oder wird nur das gezählt wie es dir grade in den Kram passt? 🤦🏻♂️
Es ist eigentlich ganz einfach: zu deutschen Standortbedingungen, zu denen massgeblich Löhne und Arbeitszeiten zählen, ist keine wettbewerbsfähige Fahrzeugherstellung in D mehr möglich. Aufgrund der epochalen Marktverschiebungen, vor allem aber nicht nur im chinesischen Markt, fehlen den deutschen Herstellern bereits heute rund 30% des bisherigen Absatzvolumens (oder sind 30% der bestehenden Fertigungskapazität überflüssig).
Das muss schnell und langfristig wieder ins Gleichgewicht gebracht werden und das wird zwangsläufig harte Einschnitte für alle Beschäftigten oder das Ende vieler Betriebe und dann aller Arbeitsplätze bedeuten.
Und das, meine Damen und Herren, ist die Wahrheit.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/mercedes-die-produktion-von-mercedes-schicksalsmodell-stockt/100235760.html
Der Anteil der Personalkosten ist bei BYD/VW ca 15%, bei BMW/Mercedes bei ca.10%. Eine kurze Recherche hatte ich dazu. Das mag so sein, oder auch nicht. Im Rahmen von finanziellen Sparzwängen wurde bei Mercedes in der Vergangenheit Verträge von 40h zurück gefahren auf 35h die Woche. Es wurden 5000 Mitarbeiter per Abfindung abgebaut. Der Laden läuft immer noch. Das ist für mich ein sehr hohes Indiz für die Ineffizienz in dem Laden, also ein Managementproblem. Jetzt soll dort die Arbeitszeit erhöht werden um ca 1/7. Wo kommt denn da aktuell der Bedarf her? Wurden zuviele Köpfe abgebaut? Sollen noch ca 15% der Belegschaft in Zukunft abgebaut werden? Oder meinen die dass dafür dann die Entwicklungszyklen verkürzt werden? Ich kenne die Zyklenzeit jetzt nicht, ich weiss aber dass die Chinesen fixer sind, deutlich fixer als Mercedes, mit der Entwicklerei. Dem Laden fehlen die Stückis, der Asienmarkt wird nicht richtig bedient, USA protektioniert sich, und das Management hat als Lösung lediglich eine Verlängerung der Arbeitszeit als Konzept. Es fehlt die wirkliche Innovation und die Bereitschaft innovativ zu sein, von der obersten Ebene vorgelebt (oder auch nicht) durch bis nach unten. Und wenn VW von 600000 Mitarbeitern 100000-140000 abbauen kann, wie sieht es dann im Laden bei denen aus? Was machen die alle im Moment? Sitzen die herum und trinken Kaffee? Elon Musk wurde in einem Zeitraum dort regelmässig erwähnt, wieder das macht. Nun ja, bei dem sprießen die Unternehmen nur so aus dem Boden und der lebt von einer reinen Erfolgsprämie. Die ist so ausgelegt dass er sich dumm und dusselig verdienen kann wenn es läuft, wenn es anders kommt hat er dann nichts. Also. Das Management soll bei sich anfangen und anfangen zu arbeiten und besessener zu werden.