- Der neue elektrische GLC läuft zusammen mit Verbrenner- und Hybridmodellen sowie dem EQE antriebsflexibel vom Band
- Das Engagement und die Kompetenz der rund 10.500 Beschäftigten sowie die Effizienz und die Flexibilität des Bremer Werks sind entscheidend für den sehr erfolgreichen Hochlauf
- Hervorragende Kundenresonanz: Der neue elektrische GLC wurde in den ersten drei Monaten häufiger bestellt als jedes andere Elektrofahrzeug in der Geschichte des Unternehmens
Das Mercedes-Benz Werk in Bremen befindet sich mitten im erfolgreichen Produktionshochlauf des neuen elektrischen GLC, der im September 2025 seine Weltpremiere feierte. Damit unterstreicht der Standort seine Effizienz, Flexibilität und seine Ausrichtung als Kompetenzzentrum für Modelle des Core-Segments im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz.
Der GLC ist seit Jahren das beliebteste Modell von Mercedes-Benz. Nun treibt das Unternehmen die größte Produktoffensive in der Unternehmensgeschichte mit der vollelektrischen Version weiter voran. Das Ergebnis überzeugt mit einer neuen Designsprache, modernster Antriebstechnologie, dem Betriebssystem MB.OS und leistungsstarker Performance. Die Resonanz der Kundinnen und Kunden ist hervorragend: Der neue elektrische GLC wurde in den ersten drei Monaten häufiger bestellt als jedes andere Elektrofahrzeug in der Geschichte des Unternehmens.
„Die Bremer Kolleginnen und Kollegen haben wieder einmal erfolgreich abgeliefert. Mit dem Hochlauf des neuen elektrischen GLC meistern sie eine komplexe Integration in die laufende Produktion mit höchster Professionalität – und dank unserer konsequenten digitalen Transformation. Damit stärkt Bremen seine Rolle als Kompetenzzentrum für Modelle des Core-Segments und setzt abermals neue Maßstäbe im Automobilbau.“
Michael Schiebe, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Produktion, Qualität & Supply Chain Management
Der neue elektrische GLC wird in Halle 9 des Mercedes-Benz Werks Bremen gefertigt. Dort läuft er gemeinsam mit den GLC-Modellen mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb sowie dem EQE antriebsflexibel vom Band. Halle 9 ist die größte Produktionshalle des Werks und läuft seit über einem Jahrzehnt im Drei-Schicht-Betrieb.
Das Werk Bremen gilt innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks als Pionier im Bereich Elektromobilität. Bereits 2019 wurde hier der EQC als erstes Elektrofahrzeug von Mercedes-Benz in die Großserienfertigung integriert. Seitdem deckt die Bremer Produktion die gesamte Bandbreite an modernen Antriebstechnologien ab. Mit dem neuen elektrischen GLC produziert Bremen bereits sein drittes vollelektrisches Serienmodell.
„Wir waren 2019 das erste Werk, das ein Elektrofahrzeug in die laufende Serienfertigung integriert hat. Mittlerweile sind Plug-in-Hybride und vollelektrische Modelle ein fester Bestandteil unseres Produktportfolios. All das – inklusive des erfolgreichen Hochlaufs des neuen GLC – haben wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, die mit großem Engagement und vollem Einsatz komplexeste Aufgaben bewältigen – jeden Tag, in jeder Schicht. “
Michael Frieß, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion des Mercedes-Benz Werks Bremen
Integrierter Produktionsverbund für den elektrischen Antriebsstrang
Die Komponenten für den elektrischen Antriebsstrang des neuen elektrischen GLC stammen aus einem eng verzahnten Produktionsverbund innerhalb von Mercedes-Benz. Seit 2026 beliefert die ACCUMOTIVE in Kamenz das Werk Bremen mit der neuen Batteriegeneration. Diese basiert auf einer hocheffizienten 800-Volt-Elektroarchitektur sowie einer weiterentwickelten Zellchemie und ermöglicht deutlich verkürzte Ladezeiten. So kann innerhalb von zehn Minuten Energie für bis zu 305 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Die WLTP-Reichweite des GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie beträgt bis zu 715 Kilometer.
Die elektrischen Antriebseinheiten werden im Mercedes Werk Sebeș in Rumänien gefertigt. Der Standort hat sein Produktionsportfolio gezielt um Komponenten für Elektrofahrzeuge erweitert und ist nach Untertürkheim der zweite Standort im globalen Produktionsnetzwerk, der Fahrzeugwerke mit elektrischen Antriebseinheiten versorgt.
Das Mercedes-Benz Werk Hamburg übernimmt eine zentrale Rolle bei der Fertigung elektrischer Achsen und weiterer Schlüsselkomponenten für den Antriebsstrang. Bereits seit 2022 beliefert Hamburg das Werk Bremen mit elektrischen Achsen für den EQE und fertigt nun auch Komponenten für den elektrischen GLC.
„Mit dem Produktionsstart des GLC haben wir nicht nur dieses Jahr erfolgreich begonnen, sondern einen ersten und ganz wichtigen Schritt in die Zukunft unseres Werkes gemacht. Der GLC präsentiert das neue Gesicht unserer Marke. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses zukunftsweisende Modell bei uns in Bremen bauen dürfen und unsere Produktfamilie damit um ein weiteres Fahrzeug wächst. Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen freuen wir uns auf ein neues, ausgezeichnetes Beispiel für Fahrzeuge ‘Made in Bremen’!“
Michael Peters, Vorsitzender des Betriebsrats des Mercedes-Benz Werks Bremen
„Bremen und Mercedes-Benz, das ist seit 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 10.000 Beschäftigte, mehr als zehn Millionen gebaute Fahrzeuge – was für beeindruckende Zahlen. Ich bin mir sicher, dass diese Ära mit dem elektrischen GLC nahtlos fortgesetzt wird. Glückwunsch an die Beschäftigten und den Konzern. Auf die nächsten 50 gemeinsamen Jahre.“
Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Wie geht es weiter mit dem GLC EQ?
Im Juni 2026 kommen zum GLC 400 4matic EQ zwei weitere Varianten:
Der GLC 250 EQ wird 354 PS an die Hinterachse liefern und in ca. 6,2s auf 100 km/h beschleunigen. Die Reichweite mit der Long Range Edition wird bei ca. 665 km liegen. Der Preis sollte bei ca. 64.000 EUR starten.
Der GLC 300 4matic nutzt ebenfalls die 85 kWh Batterie leistet jedoch 422 PS. Die Beschleunigung sollte ich im Bereich von 4,9s liegen. Die Reichweite erwarten wir mit dem Long Range Paket bei 645 km. Der Preis im Bereich von 68.300 EUR liegen.
Die beiden neuen Versionen sollen ab Juni 2026 bestellbar sein und dann gegen Ende 2026 an die Kunden ausgeliefert werden.
Im Sommer erfolgt ebenfalls die Bestellfreigabe für das Nappa-Leder mit der sehr exklusiven Club-Steppung.
Die Preiserhöhung für den GLC 400 4matic EQ soll zum 15.09.2026 erfolgen. Mehr Details (wichtig für Dienstwagenfahrer) gibt es hier.
Level 2++ schon in Produktion?
Wenn man genau hinsieht, läuft der blaue GLC EQ mit 10 Kameras vom Band, während der schwarze GLC EQ (oberes Bild) die Standardkonfiguration mit 8 Kameras hat.
Derzeit prüft Mercedes verschiedene Markteinführungsszenarien für den GLC EQ. Die nötige Regularie, die das Level 2++ System in der EU erlaubt, soll ab Anfang 2027 gültig sein. Damit erhält Mercedes die Freigabe für den MB.Drive Assist Pro für die gesamte EU.
Über das Mercedes-Benz Werk Bremen
Mit rund 10.500 Mitarbeitenden ist das Mercedes-Benz Werk Bremen der größte private Arbeitgeber der Region. Am Standort werden aktuell elf Modelle gefertigt: der EQE, die C-Klasse Limousine und das T-Modell, das CLE Coupé und Cabriolet, das Midsize-SUV GLC, das GLC Coupé, der GLC mit EQ Technologie, die Mercedes-AMG Modelle SL und GT sowie der Mercedes-Maybach SL. Sieben davon laufen exklusiv in Bremen vom Band.





















18 Responses
Let’s hope they add the 10 camera’s to all new GLC EQ productions for Europe. I’m waiting to order the GLC EQ until it’s confirmed that the delivered car has all 10 camera’s so I’m future-ready for Drive Assist Pro.
Come on Mercedes… Please update the EU production process!!
I am on it. I hope I can tell you more about that soon.
Du kennst ja meine nächste Frage oder? 😬
Meiner wird im September gebaut, ich hoffe bis dahin hat sich MB entschieden ob sie die 10 Kameras verbauen oder nicht.
Interessant wäre zu wissen ob man das digitale Extra des Drive Assist mitbestellen muss um dann die 10 Kameras zu erhalten.
Wie erkennt man amerikanische Scheinwerfer?
In den USA muss der Scheinwerfer einen beleuchteten gelben Reflektor haben oder an der Frontschürze (ist jetzt nicht wirklich hübsch, ist in den USA aber Pflicht).
Hier sieht man es bei dem silbernen FAhrzeug:
https://jesmb.de/30279/
In den USA ist das Level 2++ früher erlaubt als in der EU. Deswegen hatte ich gedacht könnte ein Fahrzeug für die USA sein, aber hat halt nicht den Reflektor.
Ich versuche es mal zu klären…
Ist auch bekannt, welche konkrete Zahl hinter dem „Rekordauftragseingang“ steht?
So ist der Artikel nicht so recht aussagekräftig leider…
Mercedes wird nie detaillierte Zahlen veröffentlichen, und werden es auch nie.
Das stimmt ja auch nicht… spätestens bei den Quartalsberichten erfahren wir es… gerade hier auf jesmb gibt es immer detaillierte Aufstellungen nach einzelnen Modellen… deshalb irritiert dein Kommentar gerade etwas….
Da sind ganze Gruppen an Fahrzeugen zusammengefasst, Mercedes hat noch nie einzelne Baureihen detailiert kommuniziert.
Da ist dann Entry, Core und Top End zusammengefasst, da erfährst du ganz sicher keine genauen zahlen zu Baureihen.
Ok, dann hatte ich das wohl hier auf jesmb für Deutschland und die KBA-Zahlen in Erinnerung… schade, dass da so ein Geheimnis draus gemacht wird
BMW nennt auch die Zahl 50.000 für den iX3…
Das sind ja KBA Zahlen aus D und China Zahlen. Für USA gibt es glaub auch detaillierte Zahlen.
Ansonsten wird es schwierig mit Einzelnen Baureihen.
Das Titelbild ohne AMG Line in schwarz und silbernen Grill… das Auto sieht auf dem Bild erstaunlich/überraschend gut aus (für mich).
So wie es aussieht, ist es die Standardversion, evtl. mit Long-Range-Paket.
Da drücke ich den Bremer Kollegen die Daumen, das der Hochlauf weiterhin gut gelingt, ohne grobe Qualitätsthemen.
Es stimmt mich hoffnungsvoll, dass unser meistverkauftes Modell auch als Elektro gute Stückzahlen bringt.
Also ich weis von zwei Bestellungen die von Juni auf November geschoben wurden… muss echt gut gehen…
Wieso kann man den GLC EQ eigentlich nicht mehr konfigurieren?
Gute Frage, denke der Konfigurator wird aktualisiert.