Der Mercedes Autobahnassistent kommt Anfang 2027

2027 wird bei Mercedes das Jahr des automatisierten Fahrens

Seit kurzem ist der MB.Drive Assist Plus in der elektrischen C-Klasse (W520) bestellbar.

Anfang 2027 kommt bei Mercedes der Autobahnassistent und Level 2++ im MB.Drive Assist Pro 

Nach dem AMG GT 4-Türer (C590) – bei dem der MB.Drive Assist Plus serienmäßig verbaut wird – erhält nun auch die elektrische C-Klasse EQ (W520) die Option.

Die Sonderausstattung MB.Drive Assist Plus kostet 3.284,40 EUR Aufpreis.
Damit liegt der Aufpreis gegenüber dem MB.Drive Assist (1.785 EUR) bei 1.499,40 EUR.

Weitere Baureihen auf Basis des neuen MB.OS Betriebssystem folgen schon bald.

Mercedes-AMG GT 4-Türer
Der neue AMG GT 4-Türer kommt serienmäßig mit MB.Drive Assist Plus

Der Aufpreis vom MB.Drive Assist Plus war für die rote Ampel und Stoppschilderkennung mit 1.499,40 gegenüber dem MB.Drive Assist Pro war von einen Mercedes Fahrern als zu hoch kritisiert worden.

Wie schon vermutet wird das MB.Drive Plus Paket ein Highlight enthalten was sein Geld wert ist.

Der neue Autobahnassistent von Mercedes-Benz wird Teil des MB.Drive Assist Plus sein.

 

Was kann der Autobahnassistent?

Der Autobahnassistent ist für alle MB.OS Fahrzeuge verfügbar und benötigt keine zusätzliche Hardware. Ein OTA-Update der bereits mit MB.OS ausgelieferten Fahrzeuge ist möglich. Das ist der Unterschied zum MB.Drive Assist Pro (dieses System benötigt 10 statt 8 Kameras).

 

Der Autobahnassistent funktioniert nur auf der Autobahn und ermöglicht es dem Fahrer die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Ist der Fahrer aufmerksam und beobachtet das Verkehrsgeschehen ist es nicht nötig nach einer gewissen Zeit das Lenkrad zu berühren.

 

Der Autobahnassistent arbeitet bis zu einer Geschwindigkeit bis 130 km/h.

MB.Drive Assist Plus
Mercedes rollt Anfang 2027 den Autobahnassistenten aus

Mercedes-Benz kann den Autobahnassistenten derzeit noch nicht in die Fahrzeuge bringen und muss die Gesetzesänderung Anfang 2027 abwarten. Der Autobahnassistent erhält damit zeitgleich die Freigabe mit dem MB.Drive Assist Pro.

 

MB.Assist Plus erhält also in den nächsten Monaten ein Upgrade des Funktionsumfanges (Over-the-Air). Beim Start ist zuerst nur die Ampel und Stoppschilderkennung sowie der erweiterte Spurwechselassistent aktiviert. Die ersten Modelle werden dieses Jahr noch ohne den Autobahnassistenten ausgeliefert. Durch die langen Lieferzeiten für bspw. die C-Klasse EQ (Q1 2027) werden die meisten Kunden jedoch direkt mit dem vollen Funktionsumfang vom Hof des Händlers fahren.

Was sind die Unterschiede zu den anderen Assistenzsystemen?

 

Der MB.Drive Assist Pro ist als Level 2++ System die Spitze der Level 2 Systeme. Bei allen Systemen bleibt der Fahrer voll verantwortlich.

 

Will der Fahrer die Point-2-Point in der Stadt genießen muss man das MB.Drive Assist Pro bestellen. Lotst einen das System auf die Autobahn werden dem Fahrer Instruktionen zur Übernahme des über die Displaylandschaft gegeben.

Auf der Autobahn ist dann der Autobahnassistent voll funktionsfähig und der Fahrer kann entspannt Kilometer machen. Der Autobahnassistent kann einen nötigen Autobahnwechsel an einem Autobahndreieck oder -kreuz nicht eigenständig vornehmen. Dies ist vom Fahrer zu übernehmen.

 

Der MB.Assist Pro kann nicht autonom von der Kölner Innenstadt zum Mercedes Museum nach Stuttgart fahren. Der MB.Assist Pro übernimmt vollautonom die Fahraufgabe innerstädtisch (aber der Fahrer bleibt in der Verantwortung).

 

Beim Fahren auf der Landstraße hilft dann das Basis Paket MB.Drive Assist mit Lenkassistenten und Distronic (hier müssen die Hände aber nach 15s wieder am Lenkrad sein).

Die Erkennung von roten Ampeln oder Stoppschildern vom MB.Assist Plus Paket sind auch auf der Landstraße funktionsfähig.

 MB.Drive AssitMB.Drive Assist PlusMB. Drive Assist Pro
FunktionsumfängeLenkassistentLenkassistentLenkassistent
 SpurwechselassistentSpurwechselassistent Plus (für Spurwechsel auch innerhalb von Städten)Spurwechselassistent Plus (für Spurwechsel auch innerhalb von Städten)
  Autobahnassistent bis 130 km/h ohne Hände am SteuerAutobahnassistent bis 130 km/h ohne Hände am Steuer
  Erkennung von roten Ampeln und StoppschildernErkennung von roten Ampeln und Stoppschildern
   Point-2-Point autonome Fahrten in der Stadt
LevelLevel 2+Level 2+Level 2++
benötigte Kameras8810
OTA-Update fähigalle MB.OS Fahrzeugealle MB.OS Fahrzeugeaktuell nur S-Klasse Facelift, GLE, GLS Facelift, EQS Facelift
Preisab 1.785 EUR, (Serie S-Klasse)3.284,40 EUR (Serie beim AMG GT 4-Türer)keine Angabe
Mercedes GLE Spiegel mit Level 2++
GLE und GLS Mopf Spiegel mit zusätzlicher Kamera im Spiegelfuß
Mercedes S-Klasse Facelift 2026
S-Klasse Facelift mit zusätzlicher Kamera am Kotflügel (serienmäßig)

Neben der S-Klasse, GLE und GLS sowie EQS Facelift, die die 10 Kameras für das MB.Assit Pro schon an Bord haben, werden gegen Jahresende 2026 weitere Baureihen optional die Möglichkeit erhalten mit dem erweiterten Hardwarepaket mit 10 Kameras geliefert zu werden.

Weitere Informationen:

Mercedes C-Klasse EQ jetzt mit MB.Drive Assist Plus

Mercedes erhält Genehmigung für Level 2++ in Deutschland

IAA25: Mitfahrt im Mercedes CLA mit Level 2++

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23 Responses

  1. Aus Anfang 2027 wird vermutlich noch Mitte 2027 aber trotzdem sehr gute Neuigkeiten. Auch wenn unklar ist welche Gesetzesänderungen dafür notwendig sind denn BMW hat genau so ein System nach aktuell geltenden Gesetzen schließlich zugelassen.
    Ich frage mich nur, ob der Autobahnassistent den Spurwechsel dann automatisch durchführen kann (also nur mit Blick in den Spiegel) oder ob man dafür dann auch Blinken muss.

  2. niemand kann Ausstattungen so vollkommen unübersichtlich und kompliziert machen wie Mercedes.
    Wird alles ständig umbenannt, man weiss nicht kann es mehr oder weniger als ein ähnliches Feature gekauft vor 3 Jahren. (Fahrassistenz Plus ?)
    Das hat in Teilen übrigens nicht funktioniert, und immer mal wieder leuchtet irgendwie was auf, welche Unit gerade temporär nicht verfügbar ist.

    Ist das jetzt ein digitales Extra und läuft nach 3 Jahren aus ?? Und was kostet die Verlängerung pro Jahr. Muss man fragen…
    Wie man die Welt so kompliziert machen kann. Darin ist Mercedes Weltmeister.

    Nur, Mercedes muss schwer aufpassen. Das ist ein zentrales Premium Feature für den ein oder anderen, und wenn Tesla FSD kann, hole ich mir dort ein Abo, und dann ist das Premium, und Merc sieht in die Röhre.

    Schmeisst die Marketing Fuzzis aus dem Programm und konzentriert euch auf benutzerfreundliche Optionen.
    Ich würde das Feature übrigens standardmässig in alle Autos packen.
    Aber vermutlich sammelt Merc immer noch keine Daten in Fahrzeugen…

    1. Also, wenn man das nicht mehr versteht, dann weiß ich auch nicht.
      Und gerade Tesla anzuführen, bei denen man für 7.500 € ein System kaufen konnte, das mit alter Hardware nie funktionieren wird und wo man immer ein Abo braucht, für einfachste Funktionen, halte ich für schwierig. 😉
      Klar kann man das auch standardmäßig ins Auto werfen, dann steigt aber auch der Einstiegspreis. Die Funktionen wachsen schließlich nicht auf Bäumen, sondern müssen entwickelt werden.

      1. die Standard Funktion im Tesla Model 3 SR, also ohne Aufpreis, kann mehr als der EQE mit Premium Package (umgerechnet ein paar k€..).
        Das nur dazu. Und die Tesla SW meldet sich, wenn sie die Kurve aufgibt und nicht mehr schafft, das ist bei Merc nicht der Fall.
        Sorry, das ich das hier sagen muss. Die Tesla SW ist um einiges robuster.

        Sind Sie beides jemals gefahren ?

        1. Die Warnung, dass das System bei zu engen Kurven aussteigt fehlt durchaus bei Mercedes.
          Allerdings wüsste ich gerne was der Serienasstattung vom Model 3 mehr machen soll als der EQE mit Fahrassistenzpaket Plus, ich sehe da nämlich nichts.

        2. Also im Tesla finde ich das System sehr unschön. Es kooperiert nicht mit dem Menschen. Wenn er in der Baustelle zu nah an die Absperrungen fährt, muss man das Lenkrad mit erhöhtem Kraftaufwand übersteuern und das System geht dabei aus.
          Mal davon abgesehen das Mercedes viel zuverlässiger die gelben Linien in der Baustelle erkennt, ist das System kooperativer. Wenn ich etwas übersteuere geht es leicht und das System reagiert nicht so eingeschnappt wie das des Teslas (TEsla Model 3 LR von meinem Vater).

      2. „und wo man immer ein Abo braucht, für einfachste Funktionen“

        -> Welches Abo bei Tesla soll das denn sein für einfachste Funktionen? Ich glaube das hast du mit einer anderen Marke verwechselt.

        Fragwürdig finde ich, dass der Assist Pro keine Point to Point-Navigation zwischen Städten machen kann, sondern nur in der Stadt. Frage mich ehrlich gesagt warum man diese Einschränkung vornimmt.

  3. Was Sie hier sagen, ist völlig neu und überraschend. Mercedes bewirbt Drive Assist Pro ständig mit „Punkt-zu-Punkt-Navigation“. In Demovideos (zum Beispiel San Francisco) wird sogar behauptet, man könne damit sozusagen von der West- zur Ostküste der USA fahren.

    In diesem Artikel schreiben Sie jedoch, dass sich Drive Assist Pro auf Autobahnen abschaltet und nur in Städten funktioniert? Mercedes hat dazu nie etwas gesagt, oder?

    1. Innerstädtisch ist es am komplexesten, aber wegen der Geschwindigkeiten auch eher sicher. Auf Landstraßen (schnelle, variable Kurven) würde ich keinem System vertrauen wollen, selbst die besten redundanten „Autopiloten“ (MCAS) können irren oder fehlerhaft sein.
      Das „Problem“ wird sicher die Verwöhnung sein: quasi-autonom innerstädtisch und best-assistiert auf Autobahnen, der Bruch zur Landstraße ist offensichtlich.

  4. Guten Tag, gibt es Informationen, ob und wenn ja wann Assist Pro im GLC EQ bestellbar und verbaut wird? Ist der Zeitraum für die Einführung Anfang 2027 wahrscheinlich oder kann sich derbauch noch verschieben? Grüße aus dem Norden!

  5. Moin,

    Sag mal wurden dir die Infos von Mercedes so bestätigt?

    Weil es irritiert schon ein wenig, dass der Drive Assist Pro wirklich nur innerhalb der Stadt genutzt werden kann.

          1. Ja krass, gut aufgepasst.
            Mercedes hat das Mb.Drive Plus erstmal wieder aus dem Konfigurator der C-Klasse EQ (W520) entfernt… (zumindest bei mir um 20:04 Uhr)
            Naja am Systemumfang ändert sich ja nichts und es kommt Anfang 2027 in die Fahrzeuge…

  6. So wie ich es verstehe, erkennt der normale MB Drive Assist erkennt ja auch schon rote Ampeln und Stoppschilder. Aber nur im Plus u. Pro wird auch vor roten Ampeln u. Stoppschildern angehalten.
    Ein echter Mehrwert ist da der Autobahnassistent ab dem MB Drive Assist Plus u. das Point to Point Fahren im MB Drive Assist Pro.

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