35,7 kWh Akku, 300 km Reichweite und erste Bilder vom Interieur
smart verrät in Rom weitere Highlights vom neuen smart #2
- 6,95m Wendekreis
- 35,7 kWh Akku
- 300 km WLTP Reichweite
- 20 min Ladezeit von 10-80%
- Ø Ladeleistung von 10-80% liegt bei 75 kW.
- ein sehr attraktiver Preis im A-Segment (vermutlich ab 20.000 EUR)
- 5-Lenker-Hinterachse einzigartig im A-Segment für mehr Agilität und Fahrstabilität
- Weltpremiere im Oktober 2026 in Paris
- Bestellfreigabe im 1. Halbjahr nach Karneval 2027
- Auslieferungen ab 2. Quartal 2027
- Nachfolger von smart forfour praktisch bestätigt
- Ebenso soll ein smart #2 Cabrio kommen
- Die Außenlänge des Concept #2 mit 2,79m wird in der Serienversion etwas unterschritten
smart hat das smart Concept #2 bei einer exklusiven Veranstaltung in Rom erstmals in Europa vorgestellt. Dabei gewährte smart neue Einblicke in die Philosophie und den Entstehungsprozess des Innenraumdesigns sowie technische Details zur Electric Compact Architecture (ECA) Plattform des kommenden smart #2. Die engen Gassen Roms bildeten die perfekte Kulisse, da sie genau das städtische Umfeld widerspiegeln, für das ein smart-Zweisitzer konzipiert ist. Das smart Concept #2 präsentiert sich als ein Fahrzeug, das hier ebenso zu Hause ist wie der smart fortwo – denn noch immer sind mehr als zwei Millionen smart Fahrzeuge früherer Generationen in europäischen Städten und darüber hinaus im Einsatz.
In Rom wurden allein 10.000 Fahrzeuge pro Jahr vom fortwo verkauft und das sieht man im Stadtbild an jeder Ecke.
Florian Nemitz, CEO smart Deutschland: „Deutsche Städte wie Berlin, Hamburg oder München waren schon immer die Heimat des smart Zweisitzers. Noch heute gibt es in Deutschland über 300.000 zugelassene smart fortwo. Mit dem smart Concept #2 eröffnen wir das nächste Kapitel in der Neugestaltung dieses ikonischen Fahrzeugkonzepts und zeigen jetzt weitere Highlights. Die eigens entwickelte ECA-Plattform ist das technologische Herzstück und das Innenraumkonzept verdeutlicht die Philosophie hinter dem kommenden smart #2. Mit diesem Meilenstein steigt die Vorfreude auf die Weltpremiere im Herbst bei unseren Kunden, Vertriebspartnern und auch bei mir umso mehr.“ |
Das smart Concept #2 verkörpert die Designrichtung des kommenden smart #2. Seine Proportionen, das zweifarbige Farbkonzept, die rahmenlosen Türen und die präzise ausgearbeiteten Oberflächendetails spiegeln alle ein Leitprinzip wider: „Function becomes Fashion“. Funktionale Entscheidungen werden zur Designidentität und der Charakter des Fahrzeugs ergibt sich aus dem, was es besonders gut kann.
smart #2 Innenraumkonzept: Eine neue Perspektive auf Raum, Vernetzung und Qualität
Zu den zentralen Elementen des Innenraumkonzepts des kommenden smart #2 gehören eine durchgehende Sitzbank, ein Cockpit-Design nach dem S-Form-Prinzip (das bedeutet ein geschwungener Armaturenträger wie es der smart fortwo C450 ab 1998 hatte) sowie eine konsequent effiziente Raumnutzung. Im Mittelpunkt steht ein offener, klar strukturierter Innenraum, der trotz kompakter Außenmaße ein großzügiges Raumgefühl und ein gehobenes Ambiente schafft.
Der Innenraum folgt der Idee, dass urbane Mobilität nicht nur effizient, sondern auch angenehm, zugänglich und bis ins Detail durchdacht sein muss. Die durchgehende Sitzbank ist daher mehr als nur ein Designelement: Sie hebt die herkömmliche Trennung zwischen Fahrer und Beifahrer auf und schafft ein Gefühl von gemeinsamem Raum und Praktikabilität – großzügig, offen und einladend, selbst bei einer ultrakompakten Grundfläche.
Das Konzept der offenen Innenraumarchitektur schafft eine bewusst reduzierte und dennoch einladende Atmosphäre. Das S-förmige Cockpit ist auf intuitive Bedienung, klare Orientierung und maximale Raumeffizienz ausgelegt. Zusammen unterstreichen diese Elemente, wie intelligente Designlösungen Kompaktheit von einer Einschränkung in eine Qualität verwandeln, wobei jede Entscheidung sowohl der Funktion als auch der Form dient.
Durch den fehlenden Mitteltunnel kann der Fahrer oder Beifahrer bei engen Parksituationen an der anderen Seite einsteigen und so durch die durchgehende Sitzbank durchrutschen. Daher wird es auch wieder die zwei-geteilte Kofferraumklappe geben. Somit kann man kleinere Gegenstände über die zu öffnende Heckscheibe einladen.
Dabei ist der Fahrersitz und Beifahrersitz aber nicht fest verbunden und können – abhängig von der Körpergröße – verstellt werden.
Der Fahrersitz hat an seinem Sitz den Mittelteil fest verbunden. Dort sind vorne auch die Tasten für die elektrischen Fensterheben sowie ein aufklappbares Fach sowie aus der verlängerten Fahrersitzlehne eine Armlehne herausklappbar. Im Gegensatz zu einer klassischen Sitzbank ist der Fahrer und Beifahrersitz ausmoduliert und bietet guten Seitenhalt für flott gefahrene 90 Grad Biegungen in der City.
Das Design Konzept für das Interieur des neuen smart fortwo (#2) stammt aus dem Mercedes-Benz Design Center Nizza. Es gibt einen Display als digitalen Tacho hinter dem Lenkrad und einen große Center Display, der auf dem geschwungenen S-Armaturenträger sitzt. Dieser ist deutlich zum Fahrer geneigt wie im neuen AMG GT 4-Türer. In der Design Skizze fehlen die Monitore. Ob der Center Display optional ist, ist nicht bekannt.
Das Lenkrad wird von den anderen smart Modellen (#1 und #3 übernommen).
Unter diesem deutlich zum Fahrer geneigten Display sind zwei runde Lüftungsdüsen.
Darunter gibt es zwei senkrecht stehende Handy induktive Ladeports. Sie können unten leicht nach vorne gezogen werden, so dass man angenehmer auf die Displays der Handys schauen kann (ca. mit einem 70 Grad Winkel).
Optional gibt es auch Ambientelicht.
Das Video zu den aktuellen Infos zum smart #2
Oder hier direkt das jesmb Video zum smart #2 auf Youtube gucken
Elektrische Kompaktarchitektur: Die technische Grundlage des smart #2
Ingenieure und Produktexperten von smart stellten erstmals weitere technische Details ihrer skalierbaren ECA-Plattform vor. Die Plattform wurde von den internationalen smart Entwicklungsteams speziell für ein ultrakompaktes, vollelektrisches Fahrzeug entwickelt und bildet die technische Grundlage für den kommenden smart #2. Sie zeigt, wie sich intelligente Raumnutzung, urbane Agilität, Sicherheit und elektrische Alltagstauglichkeit in einem Fahrzeug dieser Größe vereinen lassen.
Im smart #2 ermöglicht die ECA-Plattform einen Wendekreis von nur 6,95 Metern von Bordstein zu Bordstein – was der Agilität des smart Zweisitzers der letzten Generation entspricht. Damit wird eine der zentralen Herausforderungen der urbanen Mobilität angegangen: maximale Manövrierfähigkeit auf engstem Raum. Gleichzeitig ist die Architektur darauf ausgelegt, den verfügbaren Innenraum effizient zu nutzen. Kurze Überhänge, eine kompakte technische Anordnung und ein klarer Fokus auf das vollelektrische Fahrwerk bilden die Grundlage für das offene Innenraumkonzept.
Die ECA-Plattform ist so konzipiert, dass sie den Anspruch des kommenden smart #2 als vollwertiges Elektrofahrzeug unterstreicht: mit einer Batterie von 35,7 kWh
einer angestrebten Reichweite von rund 300 Kilometern nach WLTP (noch nicht zertifiziert) und einer DC-Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in weniger als 20 Minuten. Die Plattform ist daher nicht als reine Stadtlösung konzipiert, sondern als technische Basis für ein kompaktes Fahrzeug, das urbane Mobilität mit der Flexibilität verbindet, die moderne Fahrer erwarten.
Die durchschnittliche Ladeleistung von 10-80% liegt bei 75 kW. Die maximale Ladeleistung wurde von smart noch nicht verraten. Unabhängig davon wird die ECA Plattform mit 400 Volt Betriebsspannung auskommen.
Highlight: 5-Lenker Hinterachse im A-Segment
Das die neue ECA Plattform nicht mit für die Aufnahme eines kleinen Verbrenners ausgelegt ist, habt man nun an der Hinterachse mehr Platz, da der E-Motor deutlich kleiner ist als ein Verbrenner inkl. Getriebe. Dadurch konnte man die DE-Dion-Achse durch eine 5-Lenker-Hinterachse – die einzigartig im A-Segment ist – ersetzen. Man will dadurch den Komfort und die Fahrstabilität erhöhen.
Nachfolger für den smart forfour EQ soll kommen
Die neue ECA Plattform ist für Radstände von 1.875mm bis 2.500mm ausgelegt. Der Radstand für 1,875m kommt beim smart #2 zu Einsatz. Der Radstand mit 2,50m wird beim Nachfolger für den smart forfour EQ verwendet, der somit von smart indirekt bestätigt wurde.
Auch ein Cabrio vom smart #2 soll kommen.
Der Preis des neuen smart #2 soll extrem attraktiv im A-Segment sein. jesmb geht hier von rund 20.000 EUR in der einfachsten Ausstattung pure aus.
Darüber wird es dann noch pulse und premium geben.
Auch wenn smart derzeit noch keine Angaben zu Motorleistung, Höchstgeschwindigkeit sowie Beschleunigung macht, ist es wahrscheinlich, dass es auch wieder eine BRABUS Variante mit leicht angehobener Motorleistung geben wird.
Ob es einen kleineren Einstiegsakku gibt, oder welche Zellchemie die 35,7 kWh Batterie nutzt wollte smart ebenso noch nicht verraten.
Sicherheit im Kompaktformat: Die nächste Generation der Tridion-Zelle
Ein weiterer Kernbereich der ECA-Plattform ist die Sicherheitsarchitektur des kommenden smart #2. Mit den Prinzipien der bekannten Tridion-Zelle entwickelt smart ein zentrales Element seiner Sicherheitsphilosophie weiter und überträgt es auf die nächste Generation seines ultrakompakten, vollelektrischen Zweisitzers. Ziel ist es, kompakte Außenmaße mit einer robusten Struktur und modernen Sicherheitsanforderungen zu verbinden. Die neue Version der Tridion-Zelle steht für das Bestreben der Marke, Sicherheit unabhängig von der Fahrzeuggröße zur obersten Priorität zu machen. Der kommende smart #2 wird zeigen, dass ein kompaktes Fahrzeug mehr kann als nur Platz sparen: Es kann auch Schutz, Stabilität und Vertrauen bieten.
Weitere Informationen:






















2 Responses
Alleine schon wegen dem Lenkrad würden wir das Auto niemals kaufen. Eine Auto ohne Walze für Laut/Leise kommt nie mehr in Frage. Gerade wenn die Software, wie bei unserem #3, so richtig schlecht ist…
Naja, ich denke der smart #2 wird eine gute Lösung für die urbane Mobilität sein.
Interieur sah sehr gut aus.
Das smart #1 und #3 Lenkrad hat ja haptische Tasten. Von daher bin ich da nicht so pessimistisch.