Mercedes GLA Weltpremiere im August 2026

Der neue Mercedes GLA: weitere Details vor der Weltpremiere im August 2026

Der Mercedes GLA EQ feiert seine Weltpremiere im August 2026. Noch im späten Herbst 2026 werden die ersten Fahrzeuge an die Kunden übergeben.

Wie bislang, wird der GLA auch zukünftig  im Werk Rastatt produziert. Der Vorgänger hieß noch EQA und war bislang Mercedes beliebtestes Elektroauto. Beim Nachfolger nimmt er wieder den Namen GLA an.

Der GLA EQ kommt noch 2026 zu den Kunden, während die Mild-Hybrid Version erst im Jahr 2027 zu den Kunden kommt.

Mercedes wird wohl mit dem GLA 250+ EQ (um 680 km Reichweite) sowie dem GLA 350 4matic EQ startet.

Anfang 2027 kommt dann der GLA 200 EQ mit der 58 kWh LFP Batterie zusammen mit den Mild-Hybrid Versionen vom GLA.

Gegenüber dem aktuellen GLA / EQA (4,42m/4,46m) wird der neue GLA auf knapp über 4,50m wachsen. Der Radstand wird von heute 2,73m auf 2,79m zulegen (wie beim CLA).

Im Vergleich zum Audi Q4 etron (4,58m) sieht der neue GLA EQ jedoch nicht wirklich kürzer aus.

Der neue GLA EQ dürfte somit knapp 20cm kürzer ausfallen als der neue CLA EQ (4,72m) und der neue GLB EQ (4,73m).

Wie die bereits eingeführten CLA Coupé, Shooting Brake und GLB Versionen verfügt auch der GLA über die neusten Errungenschaften der MMA Plattform:

  • MBUX auf MB.OS Basis mit ChatGPT und Google Gemini
  • Frunk mit über 100 Liter (vorderer Kofferraum)
  • 2-Gang Getriebe beim hinteren E-Motor
  • SiC Leistungselektronik für 5% mehr Reichweite
  • 3-Quellen Wärmepumpe für geringere Reichweitenverluste bei kalten Außentemperaturen
  • Moderne NMC Top-Typ Batterie mit 85 kWh
  • Günstige und langlebige Einstiegsbatterie mit 58 kWh (LFP Zellchemie)
  • 800 Volt Technologie für eine Ladeleistung von bis zu 320 kW
  • Ladedauer von 22 min 10-80% (bei der Top-Typ Batterie), die anderen Batterien laden in 20 min von 10-80 %.
  • Level 2++ ab Januar 2027 in Europa verfügbar
  • Optionales Sky Control Panoramadach mit Mercedes Pattern Sternen (beleuchtet in Ambientelichtfarbe)
Mercedes GLA EQ Erlkönig 20 Zoll AMG Felge
20 Zoll AMG Felge für den Mercedes GLA EQ

Dank MB.OS wird der GLA auch einige Highlights bei den Fahrerassistenzsystemen bieten.

 

Für 1.785 EUR gibt es das MB.Drive Assist (Distronic inkl. Lenkassistent und Spurwechselassistenten).

Wer rund 3.284,50 EUR ausgibt bekommt auch im GLA den MB.Drive Assist Plus der den neuen Autobahnassistenten sowie die rote Ampel und Stoppschilderkennung bereithält.

 

Den Urban City-Assistenten für autonome Point-2-Point Fahrten wird es optional geben, wenn man den MB.Drive Assit Pro wählt. Dann wird das Fahrzeug mit 10 Außenkameras bestückt.

 

Parken kann der GLA ebenfalls eigenständig. Der Fahrer wählt dazu nur noch die gewünschte Parklücke im Zentraldisplay aus.

hinten eingezogenes Greenhous: Ist das der Schlüssel zu einem top cW-Wert ?
Mercedes GLA EQ Erlkönig
optional gibt es Multibeam LED mit einem Mercedes Pattern Stern pro Seite
Mercedes GLA EQ Erlkönig Rückleuchte
auch in den Rückleuchten befindet sich pro Seite ein Mercedes Stern

Bei der Reichweite wird es spannend

Neben der neuen Technik könnte auch die Aerodynamik helfen. Während der alte EQA einen cW-Wert von 0,28 und dessen Facelift 0,27 aufwies, könnte der GLA hier noch etwas effizienter werden.

Im Vergleich zum CLA EQ wird der GLA jedoch serienmäßig mit 18 Zoll Felgen (anstelle von 17 Zoll) kommen.

Somit rechnen wir mit einer Reichweite von 680-690 km gemäß WLTP für den GLA 250+ EQ.

Hier das Motoren Line-Up des Mercedes GLA EQ:

 Leistung in PSBatterie in kWhReichweite in km
GLA 200 EQ22458ca. 465
GLA 250 EQ27271ca. 570
GLA 250+ EQ27285ca. 680
GLA 300 4matic eQca. 30671ca. 550
GLA 350 4matic EQ35485ca. 660
GLA 45 S 4matic EQmehr als 544??

Beim GLA 250 und GLA 300 4matic handelt es sich um eine softwareseitig auf 71 kWh reduzierte 85 kWh Batterie. 

Dadurch reduziert sich die Ladeleistung von 320 kW auf 250 kW, aber durch die „kleinere“ Batterie dauert der Ladehub von 10 auf 80% nur 20 min statt 22 min.

Mercedes GLA EQ Erlkönig Interieur
Das Interieur wird vom CLA bzw. GLB übernommen

Durch die bisherige EVA1.5 Mischplattform hatte der EQA einen höheren Kofferraumboden für die optionale zusätzliche E-Maschine für die 4matic Antriebe sowie den On-Bord-Charger.

Zukünftig wird der E-Antrieb viel besser im GLA EQ integriert sein, sodass man davon ausgehen kann, dass das Kofferraumvolumen von aktuellen EQA von 340 Liter eher in die Richtung der bisherigen GLA Verbrenner (Benziner 435 Liter, Diesel 425 Liter wegen des Adblue-Tanks) entwickeln wird. Dazu gibt es dann noch den sehr geräumigen Frunk von über 100 Liter.

Der Grill wird vom GLB EQ übernommen und nicht vom GLC EQ.

Vielen Dank für die tollen Bilder gehen an Oliver !

Weitere Informationen:

Mercedes-AMG GLA 45 S 4matic+ EQ mit über 544 PS

Offiziell: Mercedes GLA EQ Weltpremiere im Sommer 26

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20 Responses

    1. Ich hab letztens einen erlkönig bei mir in der Straße gesehen und der Fahrer hat ihn gerade beladen, ich hoffe ich täusche mich aber der Kofferraum wirkte noch kleiner als im eqa leider, immerhin ist diesmal ja der frunk dabei.

    1. Wir müssen endlich mal die Ängste verlieren. Schon heute sind 100%, sofern man dann nicht länger parkt, kaum lebensdauerverkürzend.
      Bin gespannt auf unseren SoH nach einer typischen mehrjährigen Nutzung: 60% langsam (2-3kW) zuhause, und auf Langstrecken 4-5 mal pro Jahr von 99 auf 3% heruntergefahren (große Hübe in beide Richtungen sollen ja auch nicht optimal sein).
      Dafür wird auch schon mal bei 60% wieder auf 85% geladen, wenn eine Säule günstig liegt.

      1. Mein EQS 450+ hat mittlerweile rund 50.000 km Laufleistung. Der aktuelle SoH (State of Health) liegt bei etwa 99 %. Geladen wurde das Fahrzeug überwiegend an HPC-Schnellladesäulen. Trotz des hohen Anteils an DC-Schnellladungen zeigt die Batterie bislang praktisch keine nennenswerte Degradation.

        1. Gut, das ist also ein Sechstel der erwartbaren LL. Und da die Degradation nicht linear verläuft, sollte man genau den mal bei 150tkm anschauen.
          Aber es stimmt: der 2.Generation (EQA/B/E/S) traue ich die höchste Langlebigkeit zu.
          Entwickelt noch von Ingenieuren mit dem Ziel eines würdigen wirklichen Marktbeitritts (m.E. grandios gelungen, bis auf Nachfrage).
          Die jetzigen GLA/B/C müssen erst beweisen, dass die Sparerfolge nicht zu Lasten der Langlebigkeit gehen.

      1. Auf dem Bild des Scheinwerfers sieht die Form allerdings sehr nach dem GLC EQ Scheinwerfer aus. Für mich wirkt es so auch so, als gäbe es keine Lichtleiste.
        Damit könnte der GLA schon näher am GLC orientiert sein. Vielleicht auch mit höher angesetztem GLB EQ Grill.
        Den GLC EQ Grill halte ich aber auch für etwas unwahrscheinlich, da dann das Design vom Verbrenner etwas anders sein müsste was man bei dieser Plattform nicht möchte.
        Das kann aber auch alles nur geschickte Tarnung von Mercedes sein, deshalb muss man auf August warten.

      2. Dann bist du leider schlecht Informiert……Ich durfte das Fahrzeug schon auf einer Händler Präsentation live sehen. Du kannst dir sicher sein, dass die Front sehr dem GLC ähnelt. Die Heckleuchte sind aber ganz eigen. Momentan gibt es bei Mercedes nichts vergleichbares

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