Am 19. Mai 2026 findet die Weltpremiere statt
Der neue AMG GT 4-Türer mit dem Baureihencode C590 hat einen Radstand von ca. 3 m.
AMG hat nun den Namen der höchsten Motorversion verraten. Es wird der AMG GT 63. Damit wird die 63er Nomenklatur erstmals in die Elektrowelt überführt. Bislang gab es die E-Versionen von EQE und EQS nur maximal als 53er AMG.
Mercedes-AMG wird mit dem neuen AMG GT alle Kundenwünsche abdecken.
Begeisterte E-Auto Fans können den Sound abschalten. Dann gibt es nur den gesetzlichen Sound von 0 -30 km/h für Fußgänger (dezent).
Der AMG GT startet immer im Comfort Modus, da der C590 in diesem zertifiziert wurde. Im Standardsetting (alles abschaltbar) gibt es hier einen dezenten, authentischen V8 Sound.
Im Sport+ Modus geht es dann ordentlich zur Sache. AMG betont es ist aber nicht der schnellste Modus, aber der emotionalste.
Der V8 Sound wird deutlich präsentiert. Zudem wurde dem S+ Modus ein virtuelles Getriebe mit virtuellen Fahrstufen implementiert welche über die Schaltwippen zu schalten sind. Die drei E-Maschinen simulieren dabei die „unechten“ und kurzen Zugkraftunterbrechungen (daher ist es auch nicht der schnellste Modus). In den Vordersitzen sind jeweils ein Shaker verbaut, die diese gewohnte Anbindung des Triebstrangs (Motor und Getriebe) an die Karosserie authentisch an den Fahrer und Beifahrer transportiert.
Im S+ Modus mit dem virtuellen Getriebe wechselt die Darstellung des Kombiinstrumenten auf einen großen mittig und zentral dargestellten Drehzahlmesser.
Der AMG GT C190 war der Pate für den authentischen V8 Sound
Der V8 Sound wird ganz authentisch simuliert und über die Soundanlage eingespielt. Der Sound wurde von dem AMG GT (C190) Baujahr ab 2014 aufgenommen (nicht von der aktuellen C192 Generation). Beim AMG GT der Generation C190 war der Sound aufgrund noch nicht so strenger Normen noch authentischer und ungefilterter.
Der AMG GT ist mit einer Luftfederung ausgestattet die über geregelte Dämpfer verfügt.
Schaltet der Fahrer in den Race Modus ist das virtuelle Getriebe passé. Hier geht es um maximale Performance.
Die Leistung soll leicht unter den 1.360 PS des Concept GT XX liegen.
Der AMG GT 63 4-Türer mit EQ Technologie verfügt über einen Boost Modus. Wird dieser über die beiden Schaltwippen aktiviert, steht die zusätzliche Leistung nicht wie bei anderen Autos für 10s zur Verfügung, sondern die Extrapower wird für 63s (Anlehnung an die Nomenklatur) zur Verfügung gestellt.
Kein Leistungsreduktion durch zu heiße Batterie
Im Gegensatz zu anderen E-Autos wird die schiere Performance der Batterie immer zur Verfügung gestellt. Dadurch, dass die Batteriezellen im Ölbad gekühlt werden, bleiben sie immer im optimalen Temperaturfenster. Die Leistung steht somit immer zur Verfügung.
AMG kann die Physik jedoch nicht ganz besiegen. Denn es gilt P = I x U. D.h. um rund 1.000 kW Leistung zu erhalten benötigt man bei 800 Volt rund 1.250 Ampere (verteilt auf 3 Axialflussmotoren). Sinkt der SoC der Batterie auf einen geringen Wert, sinkt die Zellspannung. Kumuliert über die gesamte Batterie kann so die Spannung von 800 Volt auf ca. 700 Volt sinken. Somit würde sich die Leistung von 1.360 PS auf ca. 1.190 PS sinken. Kein wirkliches Problem.
AMG RACE ENGINEER liefert Fahrdynamik auf höchstem Niveau
Ein zentrales Highlight der Interieurgestaltung befindet sich in der Mittelkonsole: Drei haptische Fahrdynamik-Drehsteller ermöglichen im Handumdrehen die Veränderung von Ansprech-, Schlupf- und Kurvenverhalten. So bündeln sie entscheidende Parameter der Fahrzeugcharakteristik und versprechen erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern ein Höchstmaß an Fahrzeugkontrolle und Fahrspaß:
- Der Drehregler „Response Control“ koordiniert das Ansprechverhalten der Elektromotoren auf Fahrpedalbefehle (Fahrpedal-Kennlinie).
- Der Drehregler „Agility Control“ verändert die Agilität um die Hochachse und somit das Kurvenverhalten.
- Der Drehregler „Traction Control“, also Schlupfverhalten, beeinflusst den Eingriff der Traktionskontrolle.
Dahinter steckt ein perfekt abgestimmtes System aus Hardwarekomponenten und Softwarefunktionen, die unter dem Begriff AMG RACE ENGINEER zusammengefasst werden. Über die drei Drehsteller – die sogenannte AMG RACE ENGINEER Control Unit – ermöglicht das System Zugriff auf das zentrale Nervensystem des Fahrzeugs. Dadurch kann ein noch nie dagewesenes Niveau der Fahrdynamik erreicht werden, das perfekt auf Fahrverhalten und -situation zugeschnitten werden kann. Die drei Drehregler sind auf den Fahrer ausgerichtet und gewährleisten eine intuitive Bedienung mit haptischem Feedback. Dabei greifen sie die markante Optik der Außendüsen auf.
Bei Eis und Schnee würde man den Drehregler der Traction Control auf 1 drehen. Mehr Schlupf erhält man hier auf Stufe 9. Diesen Drehregler kannte man erstmalig vom AMG GT R.
Der Response Control Drehregler stellt die Gaspedalkennlinie auf seine individuellen Wünsche ein.
Bei dem Drehregle Agility Control kann man quasi den Radstand bestimmen. Bei sehr engen Kurven wählt man hier eine 9 (was einer virtuellen Radstand Verkürzung entspricht). Das Heck dreht sehr freudig mit ein. Bei Stufe 1, erhält man einen virtuellen sehr langen Radstand mit einer Tendenz zum Untersteuern für große Kurvenradien.
Im Comfort Modus muss man sich mit den Einstellungen nicht auseinandersetzen und der AMG GT regelt es für einen.




















19 Responses
Ich find das Ding toll. Evtl hab ich es überlesen aber preislich wird er wie der „alte“ sein nehm ich an?
Bin sehr (!) gespannt ob das für mich passt: Max 5m, Akku >90kWh. Am 20.05. (Zeitverschiebung zu LA) weiss ichs.
Mal sehen ob sie die Performance Fans damit abholen können.
Bei den Sportwagenbegeisterten in meinem Bekanntenkreis mit Porsche, AMG und co. müsste man noch viel Überzeugungsarbeit leisten.
Die halten von der E-Mobilität in diesem Bereich noch nichts.
Elektrisch fahren bietet längst Emotionen pur! Angenommen, ein Smart #5 Brabus fährt auf der Autobahn aus einer Baustelle heraus oder wenn das Tempolimit aufgehoben wird und beschleunigt von 100 auf 200 km/h. Da hat kein normaler Lamborghini Urus eine Chance, kein Lamborghini Urus S uns auch kein Urus performante! DAS sind pure Emotionen und treibt einem wirklich die Tränen die Augen! Diese Power und diese ansatzlose Kraft, das ist einfach unfassbar, kann so gut wie kein Verbrenner bieten!
Gibt’s noch keine offizielle Info
„ Mercedes-AMG wird mit dem neuen AMG GT alle Kundenwünsche abdecken“…..,
Ein provokantes Statement! Denn mit einem so extremen Konzept (4-sitziger/4-türiger „Sport“-Wagen mit den Abmessungen einer S-Klasse und E-Antrieb) wird man niemals ALLE Kundenwünsche erfüllen. Nicht mal alle Wünsche DER Kunden die sich am Ende für das Fzg. entscheiden.
Sehe ich genauso. Niemals einen 4-Sitzer und niemals einen 4-Türer wenn wir von echtem Sportler sprechen wollen!
Das Ding wird eher ein Kreuzfahrtschiff, wenn auch ein sehr potentes/schnelles.
Dennoch bin ich gespannt auf das Gesamtkonzept und begrüße den technischen Fortschritt.
Ich fahre das aktuelle Topmodell und bin sehr zufrieden. Leistung, Design und Funktionalität passen. Ich suche wirklich die eierlegende Wollmilchsau. Klar, auf dem Nürburgring hat er es schwer. Für einen Amateur mit 8:48 hatte ich aber meinen Spaß. Der Neue muss das Gleiche können und noch besser sein. Mercedes will hier auch mehr Geld haben. Leistung wird kein Problem sein. Nachladegeschwindigkeit und die Verfügbarkeit der extrem schnellen Säulen machen mir Sorgen. Ich komme jetzt vielleicht 200 km bei maximaler Spaßfahrweise. Mit dem Elektro komme ich dann vielleicht 250 km und stehe im Nirgendwo und kann nicht schnell nachladen. Muss dann eben neben so einem Familienvater im BYD länger nachladen, weil die Infrastruktur nicht perfekt ist. Das geht gar nicht.
Und als Designer ist für mich am wichtigsten, dass das Auto Ausstrahlung hat und niemand sich das Auto schönreden muss. Hier sehe ich das größte Problem, nach GLC und C-Klasse EQ wird der vermutlich auch total versaut werden. Innenraum ist schon mal Schrott, das haben andere bedeuten besser gelöst.
Thema Sound: da mein aktuelles Modell auch nicht mehr zu den lautesten zählt, habe ich mich schon daran gewöhnt. Besonders bei höheren Geschwindigkeiten hört man den Sound eh nicht mehr, in set Stadt im Stau auch unnütz. Und ein V10-12 Sound, gibts eh nur bei anderen Fahrzeugen.
Kann ich aus eigener Praxis absolut nachvollziehen. In den jetzt drei Jahren mit dem EQE53 war Leistung selten Thema aber der Spass auf Langstrecken ist halt doch noch getrübt durch die eingeschränkte Reichweite bei höheren Tempi.
Die MBUX-Lade-/Routenplanung ist gut, fängt aber nicht ab dass gerade dann wenn man am Ladepark eintrifft alle Säulen von „Familienvätern im BYD“ belegt sind und man dann ggf. 10min wartet weil am nächsten (scheinbar noch freien) Ladepark ja das gleiche Risiko besteht. Grosser Akku und Reichweite sind noch immer der wahre Luxus, vor allem wenn mans etwas schneller angehen möchte. Deswegen würde für mich ein 90kWh Akku den GT63 sofort aus dem Rennen werfen.
Bei Preisen von absehbar um die 200k ist man halt nicht sehr kompromissbereit.
Der wird schon weiter kommen wie 250km und mit nem Verbrenner oder Elektroauto anderer Marken musst auch neben „egal wem“ tanken.
They should have use the 6.2 V8 M156/M159 to record the sound of the V8 mode
BMW will offer the next electric M3 sounds from
– S62 V8 4.0 liter from the E92 M3
– S85 V10 5.0 liter from the E60 M5
– S55 inline-6 3.0 liter twin-turbo from F82 M4
At least Mercedes-AMG should have followed BMW’s idea and record
– M155 V8 5.4 liter supercharged from the SLR McLaren
– M159 V8 6.2 liter V8 from the SLS AMG
– M275 V12 6.0 liter twin-turbo from the SL 65 AMG Black Series
– M297 V12 7.3 liter from the CLK GTR AMG Supersport
– PU106B V6 1.6 liter turbo from the AMG ONE
Great Idea 😀
Ist seine Dauerleistung 1190 PS also steht dies auch im Fahrzeugschein? Wenn ja, bin ich auf die Vollkaskoeinstufung gespannt. Ich für meinen Teil brauche keinen V8 Modus. Ich genieße die Ruhe in meinen E-Fahrzeugen, wenn überhaupt, um das Geschrei der Kinder auf der Rücksitzbank zu übertönen
Dauerleistung im kfz Schein ist 30 Minuten.
Dazu wurde noch nichts gesagt.
Bei 1000 kW wäre die Batterie in 6 Minuten leer.
Aber ich denke man hat keinen usecase wo 1000 kW so lange abrufen kann.
Wäre so wie ein Bugatti unter Volllast in 10 min leer fahren.
Jo. Man benötigt diese schiere Leistung ja nur in der BEschleunigung. Wenn man Vmax erreicht hat, dann benötigt er ja weniger Leistung.
Bin auf den Preis gespannt. Der Porsche eCayenne gibt ja auch die Richtung für das SUV Pendant von AMG.
Ich würde mir sehr wünschen, dass Mercedes für den AMG GLC EQ den G63 als Sound-Pate nehmen würde. Der G63 hat m.E. den besten V8-Sound. Auch gut wäre der V8-Sound des alten C63 mit dem 6,2l V8-Sauger. Der klang wie ein Schnellboot.
Ich bin schon gespannt auf den neuen V8 verbrenner für den GT der passt einfach besser zu einem Sportwagen , das Ding braucht einfach einen echten V8 er wird es schwer haben als Elektro .