Die passive Sicherheit vom neuen Mercedes GLB EQ

Mercedes‑Benz will mit dem GLB das sicherste Auto seiner Klasse anbieten

Der neue GLB ist von Grund auf unter modernsten Sicherheitsaspekten entwickelt worden, denn Mercedes‑Benz will mit dem GLB das sicherste Auto seiner Klasse anbieten. Die Fahrassistenzsysteme können eine Vielzahl von Unfällen vermeiden. Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, sind die Knautschzonen, die stabile Fahrgastzelle und die Rückhaltesysteme so ausgelegt, dass die Wahrscheinlichkeit, schwer verletzt zu werden, möglichst gering ist. Dabei genießen vulnerable Zielgruppen besonderen Schutz. Beispielsweise wurde die Biomechanik älterer Insassen mit speziellen Grenzwerten berücksichtigt.

Der Rohbau bietet verstärkten Schutz bei einem Seitenaufprall. Dazu ist in den Seitenschweller eine kompakte Wabenstruktur verbaut, die die Energie besser aufnimmt. Als SUV erfüllt der GLB zudem besonders hohe Mercedes‑Benz Anforderungen bezüglich Betriebsfestigkeit.

Als erster GLB besitzt die neue Generation serienmäßig einen Mittenairbag. Er positioniert sich bei einem schweren Seitenaufprall zwischen Fahrerin/Fahrer und Beifahrerin/Beifahrer. Neu in dieser Baureihe sind zudem Knieairbags sowohl auf der Fahrer- wie auf der Beifahrerseite (marktabhängig).

Zur umfangreichen Sicherheitsausstattung im Fond gehören einstellbare Kopfstützen sowie Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und -kraftbegrenzern auf allen äußeren Sitzplätzen. Im Fond können bis zu vier Kindersitze befestigt werden, zwei iSize-Modelle in der zweiten und zwei ISOFIX-Sitze in der dritten Reihe. Serienmäßig werden Seitenairbags vorn sowie beidseitig ein Windowairbag verbaut Dieser entfaltet sich wie ein Vorhang großflächig von der A- bis zur D-Säule über die vorderen und hinteren Seitenscheiben. Optional werden Seitenairbags für die Fondsitzreihe angeboten, die den Insassenschutz bei einem Seitenaufprall zusätzlich erhöhen können.

Mercedes GLB 2026 Interieur
In Reihe 3 können ebenfalls zwei Isofix Kindersitze installiert werden

Mit PRE-SAFE® können Fahrzeuge von Mercedes‑Benz schon auf Gefahren reagieren, bevor ein Unfall eintritt. Dieses vorausschauende Sicherheitssystem ist beim neuen GLB optional erhältlich. Zu den Funktionen gehört zum Beispiel, in bestimmten kritischen Fahrsituationen bereits vor einem drohenden Aufprall die Fenster zu schließen und die Gurte mit den reversiblen Gurtstraffern vorzuspannen oder den Beifahrersitz in eine aufrechtere Position zu stellen, sofern der Sitz mit Memory-Funktion ausgestattet ist. Zu den Vorsorgemaßnahmen bei einem erkannten drohenden Unfall gehört ebenso die Vorkonditionierung des Gehörs durch PRE-SAFE® Sound.

Bewährtes mehrstufiges Hochvolt-Schutzsystem und weiterentwickeltes Batterie-Überwachungssystem

Bei einem Elektrofahrzeug legt Mercedes‑Benz neben der Auslegung auf den Partner- und Insassenschutz auch ein Augenmerk auf den Schutz des Energiespeichers. Ein vollelektrisches Fahrzeug hat neben dem bekannten 12-Volt-System zusätzlich das Hochvolt-System, das die Hochvolt-Batterie und daran angeschlossene Verbraucher umfasst. Das sind beispielsweise die Elektromotoren für den Antrieb, aber auch Komponenten wie die Klimaanlage. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus müssen sowohl das Gesamtfahrzeug als auch Hochvolt-Batterie, Hochvolt-(HV)-Leitungen und weitere HV-Komponenten zusätzlich strenge Mercedes-Benz Anforderungen erfüllen.

Beim GLB ist das Batteriegehäuse als Teil der Fahrzeugstruktur in das Crashkonzept integriert. Darüber hinaus hat Mercedes‑Benz bei der neuen Hochvolt-Batterie-Generation mit entsprechenden Abständen zwischen den Batteriezellen sowie dem Aufbau der Zellen und der Zellmodule umfassende Vorkehrungen gegen eine potenzielle thermische Reaktion der Hochvolt-Batterie getroffen. Das weiterentwickelte Überwachungssystem umfasst neben der Alarmierung der Insassen weitere fahrzeugseitige Schutzmaßnahmen – beispielsweise schließen Seitenscheiben und Lüftungsklappen automatisch.

Mercedes-Benz hat auch im GLB sein mehrstufiges Schutzkonzept der Hochvoltsicherheit umgesetzt, damit nach einem Unfall keine Gefahr von elektrischen Komponenten für Insassen, Ersthelfer und Rettungskräfte ausgeht. Dieses Schutzkonzept hat sich bereits in den anderen vollelektrischen Modellen von Mercedes‑Benz bewährt – bestätigt durch die Erkenntnisse der Mercedes‑Benz Unfallforschung. Bei einem schweren Unfall wird das Hochvolt-System automatisch abgeschaltet. Dabei wird zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Abschaltung unterschieden.

Die reversible Abschaltung findet bei leichteren Unfällen statt. Wenn die Fahrerin oder der Fahrer versucht, das Auto nach der automatischen Abschaltung zu starten, erfolgt im Hintergrund automatisch eine Isolationsmessung. Ein Neustart ist nur bei einem fehlerfreien System möglich. So bleiben noch fahrfähige Fahrzeuge auch weiterhin fahrbereit. Nur bei schweren Unfällen, bei denen in der Regel das Fahrzeug nicht mehr fahrfähig ist, wird das Hochvolt-System irreversibel abgeschaltet. Irreversibel bedeutet, dass nur eine Fachwerkstatt das Fahrzeug wieder aktivieren kann.

Beim automatischen Abschalten wird durch gezieltes Entladen der Komponenten sichergestellt, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht. Für die Rettungskräfte sind zusätzlich auch Trennstellen vorgesehen, an denen sie das Hochvolt-System manuell spannungsfrei schalten können.

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2 Responses

  1. Was aber fehlt ist das Trennnetz (fehlt auch beim CLA SB). Ohne Trennnetz kann ich ihn nicht als Dienstwagen bestellen und ist deshalb erst einmal nicht gelistet. Der GLC EQ bietet das Trennnetz an und ist auch schon gelistet/bestellbar.

    Gibt es schon Informationen, wann das Trennnetz im CLA SB, GLB verfügbar sein wird?

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