Der 22 kW On-Board-Lader wird bald wieder im Konfigurator des Mercedes CLA EQ verfügbar sein
Am 02.09.2025 war der die Bestellfreigabe für die 22 KW On-Board-Lader für den neuen CLA EQ. Serienmäßig wird er wie die meisten E-Autos mit einem 11 KW OBC ausgeliefert. Wir berichteten darüber am 03.09.2025.
Am 20.09.2025 meldeten einige Leser von jesmb.de das der 22 KW OBC aus dem Konfigurator verschwunden sei. Das ist auch korrekt.
Mercedes bestätigt dies nun:
„Aktuell ist die Option des 22 kW OBC für den CLA vorübergehend nicht im Online-Konfigurator verfügbar. Es gab Verzögerungen im Zertifizierungsprozess, die gelöst sind. Die Option wird bald wieder bestellbar sein. Kundinnen und Kunden, die diese Option bestellt haben, werden direkt von ihren Verkäuferinnen und Verkäufern kontaktiert.“
Auf die Frage ob, der GLC 400 4matic EQ, der Ende 2025 noch bestellbar sein wird, oder wie Ola Källenius kürzlich auf Instagram sagte „Very very soon“, hat dies keine Auswirkungen.
„Der neue GLC mit EQ Technologie ist von diesen Verzögerungen nicht betroffen.“
Ist der 22 kW OBC wichtig im CLA?
Ob man in 10 min 325 km am Ultra-Schnelllader mit DC CCS Stecker nachlädt, oder lieber während des Geschäftstermin die volle Performance einer städtischen AC 22 KW Ladesäule nutzen will, hängt von seinen individuellen Präferenzen ab bzw. seinem individuellen Einsatzgebiet. Wer bspw. meistens über seine PV Anlage den Sonnenstrom lädt und keine PV Anlage größere 11 kWp hat braucht den 22 KW OBC vielleicht gar nicht.
Der Preis von 654 EUR ist deutlich günstiger als bisher beim EQE (mit 1.190 EUR).
Hier geht es zur ursprünglichen Meldung:
Mercedes CLA mit 22 KW OBC bestellbar
Weitere Informationen:
Mercedes CLA 350 4matic: 1.000 km in 9 Stunden
Mercedes CLA auch im Realbetrieb sehr effizient





















6 Responses
Na gucken wir mal. Leider haben sie mir meine Bestellung gestern von Nov 2025 auf Feb 2026 geschoben. Es seien produktionsbedingte Verschiebungen.
Das selbe bei einer Kollegin, bei ihr sogar von Nov auf Mrz.
Auch wenn man ein PV Anlage hat, ist die 22Kw Option durchaus interessant. Öffentliches Laden zB während einer Shopping Tour lädt in 3-4 Stunden wieder voll und man spart sich das Generve mit den Blockiergebühren. Da man keine 400V anzapfen kann, ist das zumindest im urbanen Bereich (wo wohl die meisten davon noch rumstehen) ein echte Hilfe. Das gilt natürlich auch in „Notsituationen“, damit man dann in kurzer Zeit genug laden kann, um zum nächsten DC Lader zu kommen.
Ich hoffe, es reicht noch für unseren…
Es ist schwierig zu sehen auf der bestellseite kann er dann eigentlich beides 22 kW laden und schnelles DC oder entweder oder
Selbst zu Hause und mit einer PV-Anlage kann es von Vorteil sein, wenn man z.B. im Winter, wo nur sehr wenig vom Dach kommt, die Möglichkeit hat, mit einem dynamischen Stromtarif in Zeiten, wo es gerade günstig ist (meist nur wenige Stunden am Tag) möglichst schnell Energie in den Akku zu bekommen.
Ja wie gesagt es gibt die unterschiedlichsten Anwendungsfälle.
Durch die 320 KW Ladeleistung ist es aber auch nicht mehr so dramatisch mit 11 KW zu laden.
Zu Hause benötigt man ja für die 22 KW Wallbox eine Genehmigung vom Netzbetreiber, auf diesen Aufwand hatte ich keine Lust.
Offenbar ist das Batterie-Thermomanagement auf Kante genäht, weshalb der Akku am HPC in Realität schnell 52 Grad erreicht und abregelt.
Solange die Hersteller zum Zwecke des Marketing auf kurze harte Peaks setzen und keine flacheren Ladekurven z.B. als Software-Option setzen, würde ich schon aus Gründen der Akkugesundheit verstärkt auch unterwegs auf AC setzen. Ausserdem umgeht man leichter den 400V Mangel.
Zuhause kommt man bei der Akkugrösse auch mit 11 kW klar. Als vorübergehender Laternenparker war die Kombi aus 11 kW Ladesäule, 86 kWh Akku und Blockiergebühr hingegen ein stetes Ärgernis.