Mercedes EQA 250 ab 37.970 EUR bestellbar

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Ab heute ist der Mercedes EQA 250 bestellbar – nach Förderung kostet er 37.970 Euro

EQA heißt der Einstieg in die vollelektrische Fahrzeugwelt von Mercedes-EQ.
Bei 47.540,50 Euro beginnen die Preise in Deutschland für den EQA mit 190 PS. Weitere Varianten für spezielle Kundenwünsche folgen: Zum einen noch athletischere Allradmodelle mit einem zusätzlichen elektrischen Antriebstrang (eATS) an der Hinterachse und Leistungen jenseits der 272 PS. Zum anderen eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite (WLTP) (Auslieferung ca. Spätherbst 2021). Beim EQA ist ein Jahr Mercedes me Charge inklusive. Für europäische Mercedes me Charge Kunden erfolgt Green Charging in diesem Zeitraum ohne Aufpreis. Der EQA kann ab sofort bestellt werden, die ersten Modelle kommen im April 2021 zu den Händlern. Die Lieferzeit liegt aktuell bei 3-4 Monaten.

Sehr gute Serienausstattung

Zur umfangreichen Serienausstattung des EQA zählen unter anderem LED High Performance-Scheinwerfer mit Adaptivem Fernlicht-Assistenten, EASY-PACK Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen, 18 Zoll große Leichtmetallräder, Ambientebeleuchtung mit 64 Farben, Doppel-Cupholder, Komfortsitze mit vierfach verstellbarer Lordosenstütze, Rückfahrkamera für mehr Übersicht und Komfort beim Rangieren sowie ein Multifunktions-Sportlenkrad in Leder. Serienmäßig an Bord sind ferner das intuitiv bedienbare Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) sowie die Navigation mit Electric Intelligence.

3 Pakete statt freie Konfiguration

Anhand der Preisliste und der Optionen erkennt man das Mercedes ein wenig auf den Spuren von VW mit dem ID3 unterwegs ist. Man kann nun nicht mehr alle Extras freikonfigurieren und ist an 3 Pakete gebunden. Für Kunden die Vollausstattung bevorzugen, rechnet sich dies mit einem Preisvorteil. Kunden die sich eine 360 Grad Kamera wünschen müssen dagegen das über 5.000 EUR teure Premium Paket buchen.

  • Das Advanced-Paket(2.570,40 Euro, enthalten bei der Edition 1) ergänzt die Serienausstattung des EQA um Komfort- und Sicherheitsextras. Im Innenraum verschmelzen zwei 10,25-Zoll-Displays zu einem Widescreen-Cockpit. Der Fahrer wird unterstützt vom Totwinkel-Assistenten, dem Spiegel-Paket sowie dem Park-Paket mit Rückfahrkamera.
  • Das Advanced-Plus-Paket(3.677,10 Euro, in Kombination mit der Edition 1: 1.106,70 Euro) baut auf dem Advanced-Paket auf und steigert den Komfort abermals. Bestandteile sind das KEYLESS-GO Komfort-Paket, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik THERMOTRONIC, ein klangstarkes Soundsystem sowie die kabellose Smartphone-Aufladung.
  • Das Premium-Paket(5.557,30 Euro, in Kombination mit der Edition 1: 2.986,90 Euro) bietet zusätzlich zu den Ausstattungsdetails der Advanced- und Advanced-Plus-Pakete ein Panorama-Schiebedach, das Burmester® Surround-Soundsystem und das Park-Paket mit 360°-Kamera.

Kein Multibeam im EQA

Für den EQA gibt es keine Multibeam Scheinwerfer. Aufgrund der eigenständigen Scheinwerferform (gegenüber dem GLA) und der in der Kompaktwagenklasse relativ geringen Bestellrate hat sich Mercedes-Benz bewusst gegen eine zusätzliche Scheinwerfervariante mit Multibeam entschieden.

Mercedes EQA LED Scheinwerfer
Mercedes EQA LED Scheinwerfer (Electric Art Line)

Hohe Förderung in Deutschland

Mercedes-Benz und die Bundesregierung unterstützen den Einstieg in die Elektromobilität: Aufgrund des Nettolistenpreises von unter 40.000 Euro für den EQA 250 sind 9.000 Euro Innovationsprämie (Bundesanteil: 6.000 Euro, Mercedes-Benz Anteil: 3.000 Euro) möglich. Der EQA kostet in Deutschland dann einschließlich Mehrwertsteuer 37.970,50 Euro. Dient der EQA als Firmenwagen, muss nur ein 25% (sonst 100%) des Bruttolistenpreises für die private Nutzung versteuert werden. 

Günstig Strom tanken bei ionity in den ersten 12 Monaten

Im Rahmen verschiedener Pakete können Mercedes-EQ Kunden an den IONITY-Schnellladesäulen zum vergünstigten Strompreis von 0,29 €/kWh laden. Das ist zum Beispiel mit dem Business-Paket EQ (1.172,15 Euro) möglich. Neben „Remote und Charging Services Premium“ umfasst es das Konnektivitäts-Paket Navigation (eine Kombination von Mercedes me connect Diensten und Festplatten-Navigation), den Verkehrszeichen-Assistenten, die Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, die Smartphone-Integration sowie die Vorrüstung für digitale Schlüsselübergabe.

Kofferraum 95 Liter geringer als im GLA

Der EQA hat eine Kofferraumgröße ab 340 Liter und liegt damit hinter dem GLA 250e (385 Liter) sowie den GLA Benzinern (435 Liter). Im Alltag ist der EQA Kofferraum jedoch genauso nutzbar wie im GLA. Der EQA ist nicht mit der verschiebbaren Rückbank bestellbar. Zudem ist der ebenerdige Kofferraumboden etwas höher als im GLA und das Fach unter dem Ladeboden reicht nur für das Typ 2 Ladekabel, da der On-Bord-Lader hier untergebracht ist.

Links der GLA Kofferraum (rot), rechts der EQA Kofferraum (weiß))

Farbe bekennen: Electric Art und Edition 1 mit Mercedes-EQ spezifischen Details

Auf Wunsch ist der EQA in der Mercedes-EQ spezifischen Ausstattungsversion Electric Art (940,10 Euro) erhältlich. Farbakzente in modernem Roségold zieren Polsterung und Lüftungsdüsen, das Zierelement ist hinterleuchtet. Zur Ausstattungslinie gehören ferner besondere 18-Zoll-Leichtmetallräder.

Nur für einen bestimmten Zeitraum nach Markteinführung gibt es die Edition 1 (Aufpreis 8.520,40 Euro). Dieses limitierte Sondermodell verbindet im Exterieur Elemente des Night-Pakets mit AMG Styling. 20-Zoll-Räder runden den sportlichen Auftritt ab. Im Innenraum setzen das hinterleuchtete Zierteil sowie blaue Ziernähte in Sitzen und Türen Akzente. Durch die aufwändig perforierten Ledersitze scheint ein Stoff in der typischen Mercedes-EQ Farbe Pure Blue.

Flexibel integriert: die Produktion in Rastatt

Die Produktion des EQA im Mercedes-Benz Werk Rastatt ist bereits im Dezember 2020 gestartet. Wie bei den schon erhältlichen Mercedes-EQ Modellen EQC aus Bremen und Peking und EQV aus Vitoria (Spanien) wird der EQA auf derselben Linie gebaut wie Autos mit konventionellem oder Hybrid-Antrieb. Damit sind alle fünf in Rastatt produzierten Fahrzeuge elektrifiziert: Neben dem vollelektrischen EQA werden im Mercedes-Benz Werk Rastatt auch die A-Klasse, A-Klasse Limousine, B-Klasse und der kompakte SUV GLA produziert – sowohl mit klassischem Verbrennungsantrieb als auch mit Plug-in-Hybridantrieb.

Damit leistet das Mercedes-Benz Werk Rastatt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur CO₂-neutralen Fahrzeugflotte und für die Elektro-Offensive der Mercedes Benz AG. 2021 folgt die Produktion des EQA beim deutsch-chinesischen Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) in Peking für den chinesischen Markt.

Die Batteriesysteme für den EQA liefert die Mercedes-Benz Tochter Accumotive in Kamenz. Auch die Batteriefabrik im polnischen Jawor bereitet sich auf die Produktion von Batteriesystemen für die kompakten Mercedes-EQ Modelle vor.

Weitere Informationen:

Mercedes EQA Produktion und Erprobung

Mercedes EQA – alle Daten und Infos

Mercedes EQA Bild- und Videoimpressionen

Mercedes EQA 250 im Versicherungsvergleich

Die EQA Videos auf youtube

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7 Antworten

  1. Als Privatkunde finde ich die Strategie „Pakete, statt einzelne Module“ nicht sehr Kundenfreundlich, denn wozu brauche ich das Burmester Soundsystem wenn ich die 360° Kamera haben möchte. Ich hoffe, das einige Pakete entschnürt werden.
    Als Dienstwagenfahrer kümmert mich das nicht, denn die 1/4 Versteuerung macht den EQA zur echten Sparbüchse… wobei wozu brauche ich die Chargingpakete wenn meine Arbeitgeberin selber dafür sorgt, günstig zu Laden …

    Apropos Kofferraum: Wie sieht die Nutzfläche ohne Stauraum unter dem Boden im Vergleich zum GLK/X204 aus?

    1. Ja ich sehe das so wie Du.
      Mercedes propagiert immer super intelligente Fertigung 4.0 kommt aber dann mit diesen Paketen um die Ecke.
      Ich vermute aber auch, dass es ein Zertifizierungsthema ist. Je weniger Varianten desto weniger oft muss ich mit ihnen eine Verbrauchsrunde ermitteln.
      Aber verstehe zB. nicht warum es im GLA beige Leder gibt und im EQA nur schwarzes. Das kann ja nichts mit dem Verbrauch zu tun haben.

      Der X204 hat 450 Liter. Der EQA hat 340 Liter.
      Unter dem Ladeboden beim EQA ist nur ein ganz kleines Fach für das Typ2 Ladekabel.

      1. Habe es gefunden:
        GLK / EQA
        Breite: 960mm / 1050mm
        Tiefe am Boden: 890mm / 797mm
        Tiefe in Höhe Rückenlehne: 680mm / 563mm
        Höhe: 774mm / 746mm

        Unter dem Ladeboden lag bei meinem X204 das Reserverad/Minispare und viel mehr Stauraum blieb da nicht übrig

        Die reduzierte Optionenliste und erweiterten Pakete sorgen dafür, das die einzelnen Optionen öfters verbaut werde, aber das fehlende Multi-Beam-LED schmerzt doch sehr

      2. Antwort: Minimierte Varianz. Verbrauchsermittlung, joa… Geht eher um eine maximal mögliche Variantenreduzierung mit einer Vereinfachung all der vorgelagerten Prozesse von Entwicklung bis Logistik und Produktion.

        1. Jo und gleichzeitig erzählt man dann was von ganz ganz tollen Industrie 4.0 Standards und montiert im 223 trotz QR-Code Gescannerei die falschen Spurstangen 😉

          VW hat es beim ID3 vorgemacht. In 5 Klicks zum neuen Auto. Aber dann gibt es beim 2. Click 10 unterschiedliche Ausstattungslinien. Die zu vergleichen ist viel komplexer und zeitaufwendiger als das zusammen zustellen was man haben will.

          1. Naja, die Effekte, die ich über Digitalisierung hereinhole, gebe ich ja nicht direkt über eine völlig sinnlos ausufernde Varianz wieder her.
            Allerdings, – und das ist meine ganz persönliche Meinung – ist das Korsett beim EQA zu eng geschnallt. Kenne die Kollegen aus dem PM nicht, nehme aber an, dass da im Zuge der weiteren Varianten noch das ein oder andere nachgesteuert wird.

            Seit dem Relaunch der Volkswagen-Website finde ich weder eine brauchbare Modellübersicht auf einen Blick, noch den Konfigurator. Zurzeit die grauenvollste Website aller deutschen Hersteller.
            Die Übersicht der paketierten Fahrzeuge hat VW nicht sehr clever gelöst, da stimme ich Dir absolut zu. Nur am Ende ist für VW in der Produktion so herum eben immer noch günstiger. Und gleiches gilt für die EQA-Pakete, die kein Einzelfall bleiben werden.

          2. Ja ich verstehe das schon. Betriebswirtschaftlich ist das sicherlich sinnvoll. Es gibt ja auch viele Käufer die einfach in ein Autohaus gehen und einen jungen Stern kaufen. Da wird es dann vielleicht einfacher etwas passendes zu finden.

            Auf der anderen Seite ist dieses individuelle Auto – komplett nach meinem Geschmack – auch ein Zeichen für Luxus – so wie Källenius Mercedes ja sieht. Da passt dieses Produkt von der Stange nicht so gut.

            Was ich persönlich sehr cool finde ist die erhöhte Serienausstattung von EQA und EQC. Dann noch ein sinnvolles Business-Paket dazu und den rest individuell konfigurieren, das wäre mein Wunsch.

            Wo Mercedes noch besser werden muss ist generell beim Thema Elektroauto. Bin gespannt ob der EQS hier was zu bieten hat.

            Einfach einen GLA zum EQA umbauen und die einige Extra weglassen ist für mich ein bisschen zu wenig.
            Nicht das Daimler damit nur die Flottenverbräuche einhalten will? 😉

            Man kann doch aus dem Thema E-Auto noch viel mehr machen es proaktiv mit seinen Merkmalen pushen.

            Z.B. für Mieter ohne eigene Wallbox etc..
            Statt einem Panoramaschiebedach eine Solardach. Beim Hyundai ioniq 5 soll es bis zu 1200 km im Jahr an Fahrleistung bringen.

            Oder dann für die Eigenheimbesitzer mit Wärmepumpe und Solardach könnte dann der EQx Dank V2L (Vehicle 2 Load) einen teuren Batteriespeicher ersätzen oder ergänzen um nachts das Haus mit Energie zu versorgen oder tagsüber den 11 Cent günstigen Solarstrom zu bunkern etc….
            Dann wäre der EQA für mich zu 100% zu Ende gedacht.

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