Mercedes C 53 AMG Facelift Erlkönig

Der neue AMG in der C-Klasse leistet 449 PS mit dem R6-Benziner

 

 

Neben den Änderungen für das normale C-Klasse Facelift wie bspw. MB.OS, die neuen Assistenzsysteme wie MB.Drive Assist Plus oder gar Pro kommt ebenfalls ein neues Lenkrad mit Wippe und Walze zurück.

PreSafe wird um die Funktion PreSafe Kurve erweitert.

Neben nochen Lacktönen gibt es auch im Interieur eine neue Farbenwelt. Neu im Angebot wird das Leder in beech brown sowie das ivory beige sein.

Vorne kommen neue Hauptscheinwerfer mit je einem Mercedes Pattern Stern pro Seite zum Einsatz. Die Limousine erhält hinten jeweils ein Patternstern pro Rückleuchte. Beim T-Modell werden sich die Rückleuchten nicht verändern.

Große Änderung bei AMG: aus zwei mach eins!

Bei AMG verschwindet der M139 4-Zylinder aus dem C 43 AMG. Auch der C 63 S 4matic+ E Performance mit dem 4-Zylinder 476 PS sowie der 204 PS E-Maschine an der Hinterachse läuft aus.

Die beiden AMG Versionen werden durch den C 53 AMG 4matic+ ersetzt. Er leistet 449 PS und 600 Nm Drehmoment. Im Overboost sind sogar kurzzeitig 640 NM möglich.

Dabei verfügt der C 53 AMG 4matic+ über einen Driftmode, bei dem die Vorderachse abgekoppelt wird.

Ergänzt wird der überarbeitete Sechszylinder durch das AMG SPEEDSHIFT TCT 9G-Getriebe und den vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+. Hinzu kommt das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial mit dem verfügbaren Drift Mode. Er befähigt sportlich versierte Fahrer dazu, die volle Bandbreite der Fahrdynamik auf abgesperrten Strecken zu erleben.

Mercedes-AMG C 53 4matic+
Schöne Räder, 4 runde Endrohre sowie die AMG Abrisskante auf dem Heckdeckel - Limousine mit neuen Rückleuchten

Der 3,0-Liter-Reihenmotor ist mit dem AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Getriebe gekoppelt, das mit kurzen Schaltzeiten, schnellen Reaktionen, Zwischengasfunktion und Mehrfachrückschaltungen überzeugt. Ein Hoch- oder Rückschaltvorgang wird unmittelbar umgesetzt. Besonders spontan agiert das Getriebe im Fahrprogramm „Sport+“ und im manuellen Modus. Dynamische Beschleunigungsmanöver und angepasste Schaltzeiten sind ebenso abrufbar wie eine kraftstoffsparende Fahrweise, je nach gewähltem Fahrprogramm. Über die links und rechts hinter dem Lenkradkranz angeordneten, galvanisierten Schaltpaddles lässt sich das AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Getriebe manuell schalten.

Im neuen C 53 4MATIC+ kommt der weiterentwickelte 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbomotor zum Einsatz. Zu den Motormaßnahmen zählen ein neuer Zylinderkopf mit verbesserten Ein- und Auslasskanälen und eine neue Einlassnockenwelle. Hinzu kommen eine neue Ansauganlage mit größerem Volumen sowie ein neuer Ladeluftkühler. Die umfangreichen Veränderungen führen zu einem verbesserten Drehmomentaufbau und einem noch agileren Ansprechverhalten. Kunden können sich auf druckvollen Schub in allen Drehzahlbereichen bis zum Begrenzer freuen, das gesamte Fahrerlebnis wird noch agiler und sportlicher.

Der Ladedruck von 1,5 bar des ebenfalls optimierten Abgasturboladers ermöglicht ein sattes Drehmoment bei hoher Drehfreude. Der elektrische Zusatzverdichter kann über einen längeren Zeitraum nahezu dauerhaft betrieben werden. Er boostet jetzt mit bis zu 7,5 kW elektrischer Leistung hinzu (bislang 5,0 kW) und verbessert damit ebenfalls die Gasannahme. Außerdem ist die Gesamtleistungskurve auf ein höheres Drehzahlniveau angepasst. Das Drehmoment-Plateau konnte dadurch verlängert werden und erreicht jetzt einen Maximalwert von 600 Nm im Dauerbetrieb. Im Overboost bei 5.200/min sind für bis zu zehn Sekunden sogar 640 Nm Drehmoment möglich.

Der integrierte Starter-Generator (ISG 2.0) der zweiten Generation ist raumsparend in der Getriebeglocke verbaut. Als ein zentraler Bestandteil des 48-Volt-Bordnetzes funktioniert er nicht nur als elektrischer Generator, sondern übernimmt auch Hybridfunktionen. Dazu zählen kurzfristiges Boosten mit 17 kW/23 PS Leistung und 205 Nm Drehmoment, Rekuperieren, Lastpunktverschiebung, Segeln und das nahezu unmerkliche Wiederanlaufen des Motors bei der Start-Stopp-Funktion.

Der neue ISG2.1 kommt vermutlich im C-Klasse und GLC Facelift in Kombination mit den 4-Zylinder Motoren M254 und OM654M.

Weitere Informationen:

Mercedes GLC Facelift Erlkönig gesichtet

Mercedes bringt neuen ISG für GLC und C-Klasse

Vielen Dank für die tollen Erlkönigbilder gehen an Waldemar

Mercedes GLC 53 AMG 4matic+ Interieur
Bis auf die Interieurfarben und das neue Lenkrad mit Wippe und Walze wird es beim Facelift nicht viele Änderungen geben

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19 Responses

  1. Kleiner Tipp an alle:

    Ein GLC EQ 400 oder auch iX3 50 xDrive (😉) kosten wahrscheinlich viel weniger als so eine AMG Limousine… haben aber gleich viel oder mehr Leistung und Drehmoment… reagieren viel spontaner auf Gasbefehle… fahren leiser… fahren komfortabler dadurch…. müssen nicht ständig Öl wechseln… und Strom tanken macht aktuell (und wohl auch zukünftig) mehr Spaß als Dinosaft… haben viel mehr Platz innen und sind generell viel praktikabler und alltagstauglicher….

    Absolut nichts (meine Meinung!) spricht für so ein Auto…

    Außer natürlich der Krawall, wenn man angeben will… mehr nicht… sagte ich an anderer Stelle ja schon…

    jm2c

    1. Mein lieber MBE das ist richtig aber
      Wenn ein AMG Fahrer egal ob der Tank 30/ 40 oder 80% voll ist an eine Tankstelle fährt, dann pumpt die Pumpe immer in der gleichen Menge Kraftstoff in den Tank und bei einem E schwankt dies je nach Temperatur, Ladezustand, usw. drastisch, weil kein hohes Plateau anliegt über die volle Ladezeit.
      Bei einem AMG C erhält mann man deutlich mehr Massageprogramme als beim E, es gibt ein Schiebedach, Tasten für Memory, Höchstgeschwindigkeit, usw.

      Kleiner Gegentipp von mir damit die Diskussion aufhört und das Interesse vielleicht steigt
      1. Die Elektrowelt endlich auf das Niveau der Verbrenner zu heben
      2. Nicht Dauerhaft Werbung für einen Tesla zu machen, der sich nur über Verbrauch und Preis etabliert und mal wieder die Fahrzeuge in Szene zu setzen was diese wirklich im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen in Bezug auf Sicherheit, Fahrspass, Flexibilität, Nutzbarkeit usw. Wirklich können.
      Bei der E Mobilität hat man tw. das Gefühl bei Mercedes, das man mit vorgehaltener Hand sagen muss einen Mercedes zu fahren und zum Lachen in den Keller gehen muss.
      Spiegelt aber nur meine Meinung wieder nach mittlerweile über 20 Jahren MB…

      1. „…Wenn ein AMG Fahrer egal ob der Tank 30/ 40 oder 80% voll ist an eine Tankstelle fährt, dann pumpt die Pumpe immer in der gleichen Menge Kraftstoff in den Tank…“

        Ja, die (noch) schnellere Energieaufnahme ist meistens das letzte Rückzugsgefecht-Argument gegen ein Elektroauto… bezahlt man halt mittlerweile auch sehr teuer… muss man natürlich wollen…

        „Bei einem AMG C erhält mann man deutlich mehr Massageprogramme als beim E, es gibt ein Schiebedach, Tasten für Memory, Höchstgeschwindigkeit, usw.“

        Das ist ja kein Problem eines Elektroautos an sich, sondern hausgemacht durch Mercedes selbst… das kann man als Argument gegen einen BEV im Grunde nicht gelten lassen meines Erachtens…

        Ja, das feste und nicht abwählbare Glasdach bei vielen neuen Mercedes-Modellen kritisiere ich auch… ein NoGo in meinen Augen… dadurch nimmt man sich unnötigerweise Kunden, die das vielleicht halt einfach nicht wollen…

        1. Hier wird auch nichts gegen das Elektroauto gesagt sondern gegen den Vergleich GLC 400 EQ vs. C 53 Verbrenner.
          In dem Fall ist der GLC nicht schlechter in der Beschleunigung aber er ist eben kein AMG, der C 53 ist deutlich sportlicher abgestimmt als ein normaler GLC. Zusätzlich gibt es beim C 53 vermutlich noch mehr Massageprogramme usw.
          Wenn dann ein C 53 EQ bzw. GLC 53 EQ kommt sieht es von der Fahrwerksabstimmung natürlich anders aus aber Beschleunigung ist nicht das einzige was für einen AMG Kunden relevant ist.

      2. @..night..“Kleiner Gegentipp von mir damit die Diskussion aufhört und das Interesse vielleicht steigt
        1. Die Elektrowelt endlich auf das Niveau der Verbrenner zu heben
        2. Nicht Dauerhaft Werbung für einen Tesla zu machen …..

        Diese Sichtweise ist ja und das wundert mich stark, immer noch weit verbreitet, tatsächlich sehe ich es genau andersrum. Man kann den Verbrenner nicht auf das Niveau eines E-Autos bringen und zwar genau da wo es um Fahrkomfort geht, und das hat nunmal mit diesem wunderbaren Ding „Elektromotor“ zu tun, der über eine grosse Bandbreite mehr oder weniger lautlos, unmittelbar reagierend, druckvoll in allen Fahrbereichen so bis 130 seine Vorteile ausspielen kann. Stressfrei in allen Belangen, insbesondere Stadtverkehr unfassbar mühelos und blutdruckendminimierend. Kein Loch, kein Ruckeln, kein Vibrationen, nix… Und wenn jetzt die nächste Welle der E-Autos ranrollt (leider China) mit LFP-Batterien und sehr hohen möglichen C-Werten (so um die 10), dann wird ein Auto auf dem Kostenniveau eines unteren Mittelklassewagens im praktischen Fahrbetrieb die Multi-100 PS AMGS lächelnd „abhängen“.

        Die Zeiten der alten „Fahrzeughierarchien“ ist damit erledigt.

        Was das Thema Tesla angeht, ist die Technologie dieser Autos in relevanten Bereichen -ich sage es ungern – Mercedes weit überlegen.
        Fahre Autos aus beiden Welten, die Abstimmung mit den Füssen in der Familie ist eindeutig. Der E-Merc bleibt stehen, der Tesla wird genommen….

        Die Zeit der Verbrenner ist abgelaufen und „alte“ Technik….Das muss man nicht teilen, ist aber eben an vielen Zahlentrends abzulesen.

        Und die Hormuzkrise packt den Deckel drauf.

        1. 100%-ige Zustimmung @Markus Dicks.
          Wer einmal ein gutes E-Auto (und Ja, die gibts auch von MB 😉 im Alltag fahren konnte wird never-ever auf einen Verbrenner zurückwechseln.

          1. Ich fahre einen Eqe53
            Und könnte mir jederzeit vorstellen einen Verbrenner wieder zu fahren
            Nicht immer andere bevormunden

          2. Interessant. Wie erklären Sie sich dann das ich soeben einen Verbrenner als Nachfolger zu meinem Tesla Model 3 bestellt habe?

    2. Mich musst Du nicht vom GLC400 elektrisch überzeugen, nach einer ausgiebigen Testfahrt kann ich bestätigen, dass er den Mercedes Benz Fahrer in mir anspricht.

      Nicht aber den AMG Fahrer, dem der GLC zu komfortabel und zu emotionslos ist, für diese Kunden ist der C53/GLC53 genau richtig.

      Ohne dabei so rabiat wie ein G63 zu sein.

      Schön wenn man die Auswahl hat.

      Noch perfekter wäre der GLC400 elektrisch mit einem richtigen Schiebedach, ich kann mit fixen Glasdächern nix anfangen.

    3. Eigentlich würde es reichen für blue eyes
      Einmal im Jahr einen Beitrag zu bringen
      1 ) wer noch einen Verbrenner fährt
      Ist nicht normal
      2 BMW ist sowieso besser
      Usw
      Und nur meine Meinung zählt
      Alle anderen haben keine Ahnung

      1. Geb ich dir Recht.
        Können wir da so n Kürzel machen? Immer wenn er einen Beitragt schreibt dann wird der Beitrag durch das hier
        „1 ) wer noch einen Verbrenner fährt
        Ist nicht normal
        2 BMW ist sowieso besser“
        ersetzt? Ich bin dafür, stimmen werden noch ausgezählt.

        P.S. ich darf weiter „jammern“

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