Mercedes-AMG GLA 45 S 4matic+ EQ mit über 544 PS

Neuste Erlkönigbilder vom Nürburgring Testcenter zeigen den neuen GLA EQ als AMG Version mit über 544 PS

 

Mercedes wird das 4. Derivat des neuen GLA EQ im August 2026 präsentieren. Kurz danach wird die Bestellfreigabe vom GLA EQ erfolgen sowie die Produktion im Mercedes Werk Rastatt anlaufen. Aber auch Mercedes-AMG bereitet sein AMG Derivat für den GLA EQ vor. Eine AMG Version mit Verbrenner auf M252 wird es nicht mehr geben.

 

Der GLA EQ übernimmt die positiven Produktmerkmale der MMA Plattform:

  • MBUX auf MB.OS Basis mit ChatGPT und Google Gemini
  • Frunk mit über 100 Liter (vorderer Kofferraum)
  • 2-Gang Getriebe beim hinteren E-Motor
  • SiC Leistungselektronik für 5% mehr Reichweite
  • 3-Quellen Wärmepumpe für geringere Reichweitenverluste bei kalten Außentemperaturen
  • Moderne NMC Top-Typ Batterie mit 85 kWh
  • Günstige und langlebige Einstiegsbatterie mit 58 kWh (LFP Zellchemie)
  • 800 Volt Technologie für eine Ladeleistung von bis zu 320 kW
  • Ladedauer von 22 min 10-80% (bei der Top-Typ Batterie), die anderen Batterien laden in 20 min von 10-80 %.
  • Level 2++ ab Januar 2027 in Europa verfügbar
  • Optionales Sky Control Panoramadach mit Mercedes Pattern Sternen (beleuchtet in Ambientelichtfarbe)

Der GLA EQ wird das kompakte SUV auf der MMA Plattform mit rund 4,50m Länge.

Zuerst werden die elektrischen Varianten der GLA EQ erscheinen. Sie lösen den Mercedes EQA ab.

Der GLA 45 S 4matic+ EQ AMG soll mit den Axialflussmotoren aus dem Mercedes Werk Berlin-Marienfelde kommen. Die Top Performance AMG Variante erhält über 544 PS Systemleistung, soviel hat Mercedes-Chef Ola Källenius bereits verraten.

Wie auch das CLA AMG Coupé, der CLA Shooting Brake AMG bekommt auch der GLA 45 S 4matic+ AMG einen aktiven Heckflügel, der ab 130 km/h ausfährt.

V8 Mode sorgt für Emotionen

Da so ein E-Motor zwar mit massiv Drehmoment aus dem Keller überzeugen kann, aber dabei sehr leise bleibt, spendiert AMG den AMG.EA Modellen sowie den AMG Top Performance Modellen der MMA (CLA, GLA) und MB.EA Plattform (C-Klasse, GLC) einen sogenannten V8 Mode.

Dieser V8 Mode simuliert den typischen V8 Sound im Interieur und Exterieur über das Fußgängersoundmodul (außen) sowie über die Lautsprecher (im Interieur).

AMG programmiert in den V8 Mode auch virtuelle Schaltvorgänge. Obwohl der Antrieb via Axialflussmotoren nur eine feste Übersetzung hat, will AMG über virtuelle Gänge mit einer kurzen Zugkraftunterbrechnung über das Soundmodul das typische V8 Brenner Geräusch sorgen vermutlich auch mit dem gewohnten Misfires beim Runterschalten).

 

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21 Responses

      1. Die vermutlich entscheidende Frage: Ist der Außensound abschaltbar, falls ja, kann sich die Polizei auf §1 StVO berufen, denn dann wäre die Geräuschemission vermeidbar (Abs. 2)

        (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
        (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

          1. Wenn man das so hart auslegt, wären aber sämtliche Klappenabgasanlagen auch in der Vergangenheit schon illegal gewesen. Und beim normalen CLA EV kann man ebenfalls bereits zwischen minimalem, gesetzlich vorgeschriebenen Außengeräusch und kräftigerem Außensound wählen. Ist halt kein Verbrennersound, aber der Richtlinie geht es ja im Wesentlichen um die Lautstärke, nicht um die „Geschmacksrichtung“ des Geräuschs.

  1. Die Zusammenfassung des Beitrags bzgl. AMG-Version ist: Nichts Neues.
    Ich bin gespannt wann es von AMG endlich (!) Fakten zu den kommenden Modellen gibt über eine vermutete PS-Angabe hinaus.
    Schliesslich muss man ja planen worauf man spart ;-))

    1. Das ist keine Kritik an Ihrer dankenswerten redaktionellen Sammlung der jeweils aktuellen Infos rund um MB.
      Angesichts der vielen AMG-Varianten, die zur Markteinführung anstehen (GLA/B, CLA, GLC, C, E, GT jeweils EQ) ist das nahezu totale Fehlen von Infos zu den Fahrzeugen schon sehr befremdlich.
      Nur mal so als Beispiel: Der GT käme für uns infrage, wenn er keine S-Klasse Abmessungen mitbringt und nicht nur inakzeptable 90kWh Akkukapazität hat. Ein C- oder E-AMG EQ käme genauso infrage wenn sich die äussere und innere Differenzierung zu den Basismodellen nicht wie bisher auf ein paar AMG-Labels in den Displays und dem Türeinstieg beschränkt und die Akkus mehr Kapazität für schnelle Etappen haben.
      Das sind die Infos auf die wir gespannt warten. So eine Entscheidung braucht ja ein paar Monate Vorlauf.

      1. Den ganzen Aufwand für den Sound ist für mich als E- Autofahrer nicht zu verstehen. Fahre als 6. E-Auto ein CLA EQ 350 4 matic, genieße immer noch die Ruhe, auch bei Tagesstrecken über 600 km. Mein Problem ist seit Jahren das NAVI, Walter Fischer

          1. Ich bin wohl zu alt, ich liebe das geräuschlose beschleunigen, mit Verbrennern war das immer peinlich, weil die so einen Lärm gemacht haben. Wieso dieser Krach bei manchen positive Gefühle auslöst verstehe ich nicht. Aber man kann das ja wohl abschalten. Simulierte Schaltvorgänge sind allerdings noch mal eine Stufe nutzloser…

        1. Wo bitte gibt es denn ein besseres Navi? Ist für mich entscheidend, deshalb bin ich so ein großer Fan des „alten“, detaillierten und bestfarbigen MBUX.
          Dass zusätzlich ein 18 Jahre altes Mediongerät dranhängt, liegt an dessen bequemem Waypoint-Import und Abarbeit-Logik sowie dessen Anzeigemöglichkeit eigener (!) gezeichneter POIs (bei uns: Badestellen, Biergärten und Burgkapellen).
          MB steuert brandaktuelle (!) Verkehrslage bei (und bemerkt fast im Minutentakt aufgehobene Baustellen Freitag mittag, anders als Google, letztes Jahr bei Deutschneudorf).

  2. Gab es eigentlich bei den ersten Verbrennern auch virtuelle Pferdeäpfel damit sich die Nostalgiker noch in der vermeintlich schönen Vergangenheit suhlen konnten…?

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