Die Mercedes IAA 2025 News

Das sind die wichtigsten Neuigkeiten die jesmb bei Mercedes auf dem Stand erfahren konnte

 

Mercedes CLA

CLA Hybrid: Als nächstes starten die Hybrid Modelle vom neuen CLA. Sie erhalten in den kommenden Wochen die Bestellfreigabe und werden direkt mit dem neuen Lenkrad ausgeliefert.

CLA EQ mit LFP Batterie: Die Bestellfreigabe des CLA EQ mit 58 kWh LFP Batterie und ca. 540 km Reichweite sowie einer maximalen Ladeleistung von 200 kW (statt 320 kW bei der 85 kWh Top Type Batterie) erfolgt noch im Herbst 2025, jedoch nach der Bestellfreigabe des CLA Hybrid (C178).

Der CLA EQ Shooting Brake erhält ebenfalls noch im Herbst 2025 seine Bestellfreigabe und wird wie der CLA Hybrid direkt mit dem neuen Lenkrad ausgeliefert.

Zum Umstellungszeitpunkt des CLA EQ auf das neue Lenkrad mit Wippe/Walze gab es keine konkretere Aussage wie Anfang 2026 (unverändert).

In Deutschland wird ab 2026 optional an DC-DC Wandler angeboten (für alte 400 Volt DC-Ladesäulen). Die maximale Ladeleistung beträgt hier 100 kW. Dies ist nur für den Notfall, da die MBUX Navigation einen zu den wirklich schnellen 800 Volt Ladesäulen navigiert.

Mercedes CLA Hybrid
Mercedes CLA Hybrid Bestellfreigab erfolgt bald

Mercedes GLC EQ

Der Mercedes GLC 400 4matic EQ kommt nicht nur 713 km weit, sondern erhält noch Ende 2025 seine Bestellfreigabe, ehe er im Frühjahr 2026 zu den ersten Kunden kommt.

Interessant ist, der MMA-Batterie (CLA, GLA, GLB) dieselbe Anzahl an Batteriezellen hat. Sie sind genauso verschaltet und das Layout ist identisch. Die Batterien der CLA Familie werden auf derselben Linie im Mercedes Batteriewerk Kamenz produziert. Der Unterschied von 85 zu 94 kWh (CLA zu GLC EQ) kommt daher, dass die GLC EQ Batterie mit 19cm rund 1,4 cm mehr Höhe aufweist. Dieser Umstand ist identisch bei der LFP Batterie. Somit erhält der GLC eine 64 kWh Batterie mit LFP Zellchemie für rund 500 km WLTP Reichweite reichen.

Die Ladeleistung der Top Type Batterie liegt bei 330 kW. Der AMG GLC EQ wird jedoch 400 kW Ladeleistung aufweisen. Der GLC EQ AMG wird deutlich über 544 PS leisten, da der GLC 400 4matic EQ mit 489 PS schon in 4,3s auf 100 km/h beschleunigt.

Die Heckantriebsversionen werden den 367 PS starken Mercedes E-Motor an der Hinterachse nutzen (vermutlich mit leicht reduzierter Leistung).

Beim GLC EQ lassen sich beim optionalen Sky Control Panoramadach alle 9 Segmente einzelnen auf milchig schalten.

Mercedes GLC 400 4matic Panorama-Glasdach mit Sky-Control
Neben den drei Modi kann man das Sky Control Panoramadach kann individuell steuern

In Deutschland wird ab Start optional an DC-DC Wandler angeboten (für alte 400 Volt DC-Ladesäulen). Die maximale Ladeleistung beträgt hier 100 kW. Dies ist nur für den Notfall, da die MBUX Navigation einen zu den wirklich schnellen 800 Volt Ladesäulen navigiert.

Die News zum GLC EQ:

Mercedes GLC EQ – die Infos von der IAA 2025

Weitere Mercedes GLC EQ Details von der IAA 2025

C-Klasse EQ mit 800 km WLTP Reichweite

Die Start of Production des GLC EQ erfolgt im 1. Quartal 2026 in Bremen. Schon kurz danach im 2. Quartal ist der Start der Produktion der C-Klasse EQ im Werk Kecskemét in Ungarn. Neben dem Teaserbild wurde die Reichweite mit rund 800 km gemäß WLTP bekannt gegeben. Die Top Typ-Batterie erhält ebenfalls 94 kWh. 

Die G-Klasse Familie

Es wurde mitgeteilt, dass die zweite Zellchemie mit der Siliziumanode von SiLa nicht in die G-Klasse kommt. Man prüft, ob man die Erkenntnisse bei einem anderen Projekt umsetzen kann.

Die Baby-G-Klasse schreitet in der Entwicklung voran, sodass in kürze mit Fotoaufnahmen von Erlkönigen zurechnen sei (sagt Mercedes).

Ein Cabrio auf der 4-türigen G-Klasse wurde bestätigt. Es wird erstmalig dann auch in den USA angeboten.

Was tut sich bei den Assistenzsystemen?

Das Level 3 System aus der S-Klasse und EQS erhält nächstes Jahr mit den Facelifts von S-Klasse und EQS eine neue Hardwaregeneration auf Basis der nvidia Chips. Ob dadurch dann direkt die nächste Stufe auf 110 km/h erfolgt, wollte man noch nicht verraten.

Das Level 2++ System MB.Assist Pro (Point-to-Point Navigation) war auf der Mitfahrt sehr beeindruckend, weil es sehr routiniert agierte. Es wird daran gearbeitet die Zulassung nach China und den USA auch in der EU zu erhalten. Ohne ein offizielles Datum zu veröffentlichen, könne man sich wohl auf 2027 einstellen. Der GLC EQ verfügt in seinen Außenspiegeln jeweils schon über drei Kameras und kann somit OTA das System nachträglich freigeschaltet bekommen.

IAA25: Mitfahrt im Mercedes CLA mit Level 2++

Was ist der Unterschied von MB.Assist zu MB.Assit Plus?

Im Wesentlichen gibt es drei Unterschiede, die das Plus System mehr kann:

  • Hält eigenständig an roten Ampeln auch wenn kein Fahrzeug vorausfährt
  • Automatischer Spurwechsel auf der Autobahn
  • Spurwechsel in der Stadt per Blinkerbetätigung

 

Neuer elektrischer AMG GT 4-Türer (auf AMG.EA Basis)

jesmb konnte die Abmessungen der neuen AMG Wunderzelle in Erfahrung bringen. Sie ist dünn aber sehr hoch. Somit kann sie sehr schnell die Wärme aus dem Batteriezellkern ableiten. Nur so sind die Ladeleistungen von bis zu 1.041 kW möglich.

Aufgrund der Info zur Energiedichte (740 Wh/l) konnte jesmb den Batterieinhalt von 96 kWh ausrechnen. Der netto nutzbare Energiegehalt wird ein paar Kilowattstunden darunter liegen. Das der AMG nicht die größte Batterie benötigt hat das Concept AMG GT XX in Nardo eindruckvoll unter Beweis gestellt. Durch Effizienz und bahnbrechende Schnellladefähigkeit konnte man 25 Weltrekorde aufstellen.

Fotos: jesmb.de

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7 Responses

  1. Danke der Nachfrage wegen der Wippe/Walze fürs Lenkrad beim CLA!
    (Für mich bleibt es spannend, was in der zweiten Januarhälft eingebaut wird…)

    Sehr interessant der Akku vom AMG GT XX. Wenn die Ladegeschwindigkeit passt, braucht es eigentlich auch keine riesigen Akkus mehr…

    1. Na ja, wenn du so einen AMG, der ja als viertüriger GT durchaus für die Langstrecke gebaut ist, „artgerecht“ bewegst (d.h. auch mal längere Strecken oberhalb 200 km/h auf der Autobahn), dann hast du immer noch eine mickrige Reichweite im Vergleich zum Verbrenner. Mit einem E 63 AMG der BR 213 mit 80-L-Tank konnte man nachts bei klarer Sicht und wenig Verkehr problemlos um die 250 km/h und schneller fahren (wo erlaubt und die Autobahn geradeaus geht) und hatte trotzdem noch ca. 300 km Reichweite. Stuttgart–Berlin in ca. 4h mit 2x tanken. (Ich weiß, das ist ein rein deutsches Problem und es fahren selbst in Deutschland nicht viele Leute so. Aber vielleicht gibt es ja gerade bei den AMG-Kunden welche, die das gerne machen … so wie ich zum Beispiel.)

      Mit dem EQS 580 (noch mit der „kleinen“ 107-kWh-Batterie) ist die Reichweite (von 0–100%, nicht von 10–80%!) auf ca. 200 km eingebrochen, wenn ich annähernd dauerhaft 210 km/h gefahren bin. (Schneller läuft der „zivile“ EQS ja nicht.) Ich kann mir nicht vorstellen, dass der AMG viel weiter kommt, wenn man statt 210 km/h dann 250 oder gar 300 fährt. (Er soll ja sogar 360 km/h fahren können … dann aber wahrscheinlich nur 50 km weit.)

      Aber ich fürchte, wenn man mit dem Elektro-GT vergleichbare Reichweiten wie beim E 63 auch bei hoher Geschwindigkeit haben wollte, bräuchte man wahrscheinlich einen 250-kWh-Akku oder so. Das wären dann vom Energiegehalt in etwa 30 L Benzin. Damit sollte man vermutlich im Elektroauto ungefähr so weit kommen wie mit 80 L Super beim V8.

      1. @tajmahal

        so ist es. Auf der autobahn sieht man nie ein e-auto dauerhaft auf der linken spur, aus gutem grund.

        Es ist auch völlig weltfremd davon zu reden man bräuchte ja keine größeren batterien😂 Sowas kommt immer von leuten die sowieso nie langstrecke fahren. Kein e-auto, auch nicht der neue AMG GT wird weit kommen wenn er artgerecht bewegt wird und Autobahn ist nunmal deren spielwiese. Wer gibt denn 150-200k aus nur um dann 130kmh zu fahren?
        Wer nur vor der eisdiele posen will, dem kann das alles egal sein, aber nicht leuten die auf langstrecke voran kommen wollen.
        Je länger man auf der autobahn verbringt, desto mehr lässt die konzentration nach und die gefahr steigt. Jeder der ab und zu langstrecke fährt weiß das und es wird niemandem egal sein wenn er statt zu fahren dann 1h mit warten verbringt weil das ding laden muss. Und wer jetzt behauptet das man nicht überall 250kmh fahren kann, das stimmt, aber das muss man auch nicht. Die Reichweite bricht ja selbst bei 160kmh schon extrem ein, dazu muss man nicht einmal rasen.
        Eine höhere energiedichte ist natürlich immer besser und eine gute entwicklung, bevor wir aber ausgereifte Feststoffbatterien bekommen, wird sich beim thema reichweite(vor allem bei normaler fahrweise und nicht WLTP Märchen fahrweise) nichts großartig ändern.

        Ich denke auch wir werden niemals eine 1000km batterie in einem normalen, bezahlbaren serienauto sehen wie zB Skoda octavia kombi, Audi A3 usw. Bei verbrennern hat man da ja tonnenweise an auswahl zu normalen preisen.

          1. So beeindruckend der Rekord des AMG GT XX auch ist, mit der Praxis hat er natürlich nicht viel zu tun. Das funktioniert nur, weil in Nardo die Ladesäule quasi direkt an der „Autobahn“ steht. Es hat sicher seinen guten Grund, dass Mercedes keine Zahlen veröffentlicht hat, wie groß denn die Reichweite zwischen den einzelnen Ladestopps bei dem Rekordversuch war bzw. wie oft bei den 5.400 km zum Laden angehalten wurde. Und selbst wenn du im Alltag nur fünf Minuten Zeit für das Finden der Ladesäule, das Anstecken+Authentifizieren und das Abstecken brauchst, dann hat das natürlich enorme Auswirkungen, je öfter du laden musst. (Fünf Minuten ist der Standardwert, mit dem z.B. ABRP kalkuliert. Und ich muss sagen, in der Praxis ist das oftmals sehr sportlich, vor allem, wenn man an einer Station lädt, wo man vorher noch nie war und erst mal die Säule finden muss.) Und die An- und Abfahrt kommen ja noch dazu. Selbst an Autobahnraststätten muss man manchmal gefühlt dreimal im Kreis fahren, bis man endlich an der Ladestation angekommen ist.

            Wenn die Reichweite in der Praxis tatsächlich für niemand ein Thema wäre, dann würden in China nicht gerade die Range Extender boomen, die eine für einen Hybrid verhältnismäßig große Batterie (~40 kWh) mit einem Verbrenner kombinieren. Da scheint es aber durchaus Kundschaft zu geben, die so ein Modell einem reinen EV vorzieht. Und das sicher nicht, weil sich so ein Range Extender so toll fährt im Vergleich zum EV.

            Allerdings glaube ich nicht, dass sich diese Range Extender lange halten können werden. Die Batteriepreise fallen immer noch schneller, als man gucken kann, und gleichzeitig steigen die Energiedichte und die Ladegeschwindigkeit. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis reine EVs tatsächlich Reichweiten (auch bei höherem Tempo auf der Autobahn und bei kaltem Wetter) erreichen, bei denen sich tatsächlich auch Vielfahrer kaum mehr daran stören. Und die Chinesen pushen bei den Batteriegrößen ja auch immer weiter, die werden da kaum aufhören. (BYD und Nio momentan mit 135 und 150 kWh.) Da werden die deutschen Hersteller ebenfalls mitziehen müssen.

            Der Unterschied zum Verbrenner wird dann eben nur sein, dass das bestmögliche „schnell weit Fahren“ ein Stückweit zu einem Alleinstellungsmerkmal der Oberklasse werden wird. So wie heute längst nicht jeder mit einem V8 rumfährt, obwohl im Prinzip jeder einen kaufen könnte (wenn er das Geld dafür hat), wird in Zukunft auch nicht jeder die Riesenbatterie mit Megawatt-Ladegeschwindigkeiten kaufen. Die Leute, die heute S-Klasse und AMG fahren, aber vermutlich tendenziell schon.

    1. Ja haben sie nicht verraten. Habe ich auch gefragt.
      Weil BMW den iX3 mit 400 kW lädt, haben sie ja die Präsenation auch auf 400 kW geändert. Als ich nachgefragt habe (GLC EQ lädt ja mit 330 kW), sagt man die 400 kW sind für ein Modell vom GLC aus Affalterbach 😉

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