Bestellfreigabe Ende 2025 für den GLC 400 4matic EQ
Mercedes gibt Gas. Noch Ende 2025 wird der Mercedes GLC 400 4matic EQ bestellbar sein. Die Produktion in Bremen startet im 1. Quartal 2026. Im Frühjahr 2026 werden die ersten Kunden mit Fahrzeugen beliefert.
Der GLC 400 4matic EQ hat 489 PS und sagenhafte 800 NM. Da kommt selbst der GLC 450d 4matic mit seinen 750 NM nicht mit.
Der GLC 400 4matic EQ katapultiert sich in 4,3s auf 100 km/h.
Die Ladezeit beträgt 22 min für den Ladehub von 10-80%. Die Batterie hat eine Nettokapazität von 94 kWh.
In 10 Minuten kann man rund 303 km nachladen.
Der Heckmotor leistet 367 PS. Ob er in der Heckantriebsversion ebenfalls 367 PS leistet oder leicht gedrosselt wird, wollte man noch offenlassen.
Der Preis soll dagegen sehr attraktiv werden.
Der GLC EQ ist mit Sitzbelüftung erhältlich (im Gegensatz zum CLA auf MMA Plattform).
Während der GLC EQ wie der CLA eine Massagefunktion für 59,50 EUR bietet, bei der die Lordosenstütze im unteren Rückbereich langsam pulsiert, gibt es beim GLC optional noch den High-End Sitz. Hier gibt es ein ordentliches Massageprogramm über den gesamten Rücken (also nicht nur im unteren Rückenbereich).
Das Leergewicht vom GLC 400 4matic EQ liegt bei 2.535 kg EG-fahrfertig (inkl. 68 kg Fahrer und 7 kg Gepäck). Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3.040 kg. Die Zuladung beträgt somit 505 kg.
Der Frunk hat 128 Liter (mit den Abmessungen 424 x 532 x 395 mm).
Der Kofferraum bietet 570-1.740 Liter.
Die Serienausstattung sieht sehr umfangreich aus:
- Panoramadach
- Adaptiver Fernlicht-assistent
- Kühlergrillumrandung beleuchtet
- Park-Paket mit Rückfahrkamera
- Distronic
- Thermatic Klimatisierungsautomatik
- Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
- Spiegel-Paket
- Smartphone Integration
- Kabelloses Ladesystem für mobile Endgeräte vorn
- Wärmedämmend dunkel getöntes Glas
- Selfie- und Videokamera
- LED High Performance Scheinwerfer
Optionale Sonderausstattung des abgebildeten Fahrzeug
- Premium Plus Package
- Einstiegsleisten beleuchtet mit Wechselcover
- On-Board-AC-Lader mit 22 kW
- Panoramadach mit Sky Control
- Memory Paket
- Panel mit beleuchtetem Mercedes-Benz Pattern
- Energizing Air Control
- Aktive Ambientebeleuchtung
- Keyless-Go Komfort Paket
- Digital Light inkl. Projektionsfunktion
- High-End Sitze
- Massagefunktion für den gesamten Rücken
- PreSafe Impuls Seite
- Burmester High-End 4D-Surround Soundsystem
- Ambientebeleuchtung für Panorama-Glasdach mit Sky Control
- Sitzheizung im Fond
- Winterpaket
- Agilitäts- und Komfort-Paket (Hinterachslenkung und Luftfederung)
- Head-Up-Display
- MBUX Hyperscreen
- 21 Zoll Räder 235er vorne und 265 hinten
Reichweite für den so ausgestatteten GLC 400 4matic EQ beträgt 637 km, statt mit Serienausstattung und kleinen Felgen 713 km.
Der Mercedes GLC EQ hat im Gegensatz zum CLA drei Kameras im Außenspiegel (pro Seite). Somit kann der GLC EQ auf Level 2++ OTA freigeschaltet werden, sobald die EU das Level 2++ Punkt-zu-Punkt Navigation in Europa genehmigt. Beim CLA sind im Außenspiegel „nur“ zwei Kameras. Wer in China oder USA das MB.Assist Pro bestellt erhält die dritte Kamera an den vorderen Kotflügeln.
Der GLC EQ ist wie der CLA EQ für das schnelle 800 Volt DC Laden entwickelt. 800 Volt ist die Zukunft, was die meisten DC-Ladesäulen schon heute können.
In manchen Ländern wird die 400 Volt (DC-DC Wandler) serienmäßig verbaut. In Deutschland wird sie direkt ab Marktstart wohl optional bestellbar sein.
Mercedes hat sich gegen das sogenannte Bankladen entschieden. Durch die variable Verschaltung der Batteriezellen (von 800 Volt auf 2×400 Volt Bänke) müssten zusätzliche Komponenten in die Batterie, die Bauraum für die Batteriezellen „klauen“. Mercedes verzichtet darauf, da perspektivisch nur noch 800 Volt DC Lader zur Verfügung stehen.
Der DC-DC Wandler wird 100 kW können (auch im CLA), weil die HPC Ladesäulen mit einer Leistung von 100 bis 200 kW schon 800 Volt können (Ausnahme sind die Tesla Säulen).
Das gesamte Thema ist jedoch aus Mercedes Sicht wenig relevant, da die Routenplanung vom MBUX einen immer zur passenden 800 Volt Ladesäule lotst, denn da geht es ordentlich mit 330 kW zur Sache (AMG GLC EQ mit bis zu 400 kW).
Panoramadach mit Sky Control
Im Gegensatz zum CLA Shooting Brake hat das Panoramadach mit Sky Control zwei Segmente mehr. Es hat nicht nur die statischen Funktionen wie Klar, Opal oder Motiv (abwechseln klar und opal), sondern der Fahrer kann ganz individuell wählen welches Segment wie geschaltet werden soll.
Beim Mercedes GLC EQ gibt es wohl drei verschiedene Grillvarianten.
Der Grill bei dem nur die Grillumrandung beleuchtet ist und diese ist dann mit einem dickerem Chromring eingefasst.
Den gleichen Grill gibt es dann mit den 942 beleuchteten Kästchen. Wenn der GLC EQ geparkt ist, gibt es zwischen den beiden Versionen keinen sichtbaren Unterschied.
Daneben gibt es dann den AMG Grill mit dem Night-Paket. Hier ist die Chromumrandung in darkshadow dunkel gehalten.
High-End-Sitzpaket:
Besonderer Komfort für die Vordersitze: Dieses Paket bietet unter anderem Sportsitze, Massagefunktionen, Lendenwirbelstützen, eine Sitzbelüftung, eine Memory-Funktion und Premium-Surround-Sound.
Fotos: jesmb.de / Mercedes






















12 Responses
„Der Preis soll dagegen sehr attraktiv werden.“
Unter 70k€ wird der 400er garantiert nicht eingepreist….man muss zwischen dem CLA 250+ und dem GLC 400 4 Matic nämlich noch die CKlasse EQ einpreisen, den GLA, den GLB und alle restlichen GLC EQ Motoren.
Da wird man mal wieder weit über den iX3 liegen leider.
Ich hoffe ich werde eines besseren belehrt.
Ich bin da in Bezug auf den Preis auch skeptisch, zwischen CLA und GLC müssen einige Modelle preislich Platz finden, ich kann mir da 70k selbst für eine ziemlich nackte Basisversion nicht vorstellen.
Ja was soll das mit dem Preis? Warum alle Infos bringen aber sich nicht dem preislichen Wettbewerb mit dem Münchner stellen? Fuhrparkbetreiber schauen auch auf die Kosten.
Baut den VLS Vision Grill ohne Leuchtband keinen Kitsch!
360°-Kamera vermutlich nur im PremiumPlus-Paket. So schön er ist, Preisexzesse machen wir nicht mehr mit.
Soll er doch möglichst oft entgegenkommen, wir winken „aus anderen Emblemen“ zurück.
Das ist auch bei uns die Befürchtung, in Österreich gibt es aus steuerlichen Gründen eine magische Grenze (80k Anschaffungskosten = BLP-Rabatt), das ist bei den Bayern selbst bei guter Ausstattung machbar, wie das für den Stern aussieht wird man sehen, die Vermutungen gehen da aber in Richtung nicht sinnvoll machbar, niemand will ein solches Fahrzeug „nackt“.
Über 2,5 t Eigengewicht
LkW Grill
Heckleuchten Premium?
Innenraum wie im Faschung
wieder ein FLOP absehbar
Kommst du von der Bimmer Fraktion ?
Wo ist die Exklusiv – Line mit Haubenstern
Nein, baby boomer Zeitalter 🙂
Es ist ausgewiesen bei der Grundausstattung, dass es die LED-Highperformace Scheinwerfer gibt und auch, dass es den adaptiven Fernlichtassistenten gibt. Ist es denn nicht so, dass es nur bei den Multibeam-Scheinwerfer diesen Assistenten gibt oder hat sich das nun geändert? Unter der Sonderausstattung habe ich nämlich auch keine Multibeam gesehen…..
Ich verstehe die Preispolitik von Mercedes nicht. Sie sprechen ständig vom „Luxussegment“. Das ist Unsinn. Wenn der GLC nicht bei rund 40.000 Euro liegt, wird dieses Modell ein Flopp.
Chinesische Hersteller bieten bereits Fahrzeuge wie den Leapmotor C10 BEV für etwa 35.000 Euro an. Diese stehen Mercedes in Sachen Ausstattung und Komfort kaum nach. Andere Marken aus China verkaufen voll ausgestattete SUVs für rund 65.000 Euro.
Und was macht Mercedes? Sie starten bei 70.000 Euro und nennen das Luxus. In Wahrheit bekommt man dafür nur die Grundausstattung. Wer Extras möchte, landet schnell bei 100.000 Euro oder mehr.
Die Qualität überzeugt dabei längst nicht mehr. Billiges Plastik mit Fake-Chrom soll hochwertig wirken, knarzt und wackelt aber, sobald man es anfasst.
Noch absurder: Man prahlt mit Polster aus „veganem Leder“. In Wahrheit ist es Kunstleder aus Erdöl. „Ach wie gründ das nur ist“. Gleichzeitig werden weltweit Rekordmengen an Fleisch konsumiert. Die Häute der geschlachteten Rinder könnten ökologisch sinnvoll als echtes Leder genutzt werden. Stattdessen entsorgt man sie und produziert Plastik.
Wenn Mercedes so weitermacht, verlieren sie ihre Kunden. In einigen Jahren werden chinesische Hersteller die Oberhand gewinnen und Mercedes könnte am Ende sogar übernommen werden.