Maybach S-Klasse Impressionen

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Nun ist die Mercedes Maybach S-Klasse (Z223) auch in Deutschland gestartet

Für den Chauffeurbetrieb ist die Mercedes-Maybach S-Klasse besonders gut geeignet. Der im Vergleich zur langen Mercedes-Benz S-Klasse um 18 cm vergrößerte Radstand kommt vollständig dem Fond zu Gute. Der Fokus liegt auf dem hinteren Bereich. Unterstrichen wird das von einer nochmals verfeinerten Ausstattung. Neu ist die Massagefunktion der Wadenauflagen an den Executive Sitzen. Der First-Class Fond wurde umfangreich aufgewertet. Eine weitere Annehmlichkeit ist die Nacken- und Schulterheizung im Fond.

Zum exklusiven Auftritt der Mercedes-Maybach S-Klasse gehört auf Wunsch eine Zweifarblackierung mit Trennstrich. Sie wird nach höchsten Qualitätskriterien von Hand aufgebracht. Besondere Kennzeichen der Front sind die eigenständige Motorhaube mit verchromter Finne sowie der Mercedes-Maybach Kühlergrill mit feinen vertikalen Chrom-Nadelstreifen. Auch im Profil unterscheidet sich die Mercedes-Maybach S-Klasse von ihren Modellbrüdern: In der C-Säule sitzt ein festes Dreiecksfenster. Ein Maybach Markenlogo an der C-Säule betont die Exklusivität.

elektrische Komforttüren hinten

Auf Wunsch besitzt die Mercedes-Maybach S-Klasse elektrisch angetriebene Komforttüren hinten. Werden sie betätigt, öffnen und schließen sich die Türen ohne Kraftaufwand. Hohen Bedienkomfort und zusätzliche Sicherheit bietet die Integration in das Infotainment- und Bediensystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) und den Aktiven Totwinkel-Assistenten. Auch vom Fahrersitz aus lassen sich die hinteren Türen betätigen – eine wichtige Funktion im Chauffeurbetrieb. In Kombination mit dem MBUX Interieur-Assistenten im Fond lassen sich die Komforttüren durch eine Handbewegung schließen und durch Ausstrecken des Arms stoppen.

Das beste Licht im Automobilbau

Im Vorgänger hat diese Technologie ihre Weltpremiere in Kleinserie gefeiert, mit der neuen S-Klasse Generation startet DIGITAL LIGHT jetzt in der Großserie. Die revolutionäre Scheinwerfertechnologie (Sonderausstattung) ermöglicht neue Funktionen, etwa die Projektion von Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn. DIGITAL LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel.

Der Innenraum der Mercedes-Maybach S-Klasse baut auf der komplett neuen Interieurgestaltung der neuen Mercedes-Benz S-Klasse auf. Neu beim Mercedes-Maybach sind die großen Zierteile der Frontsitze. Edle Holzschalen schmiegen sich um die Rückseite von Fahrer- und Beifahrersitz und lassen diese wie großzügige Loungesessel wirken. Bei Ausstattung mit dem First-Class Fond sitzt ein ähnlich markantes Holzzierteil zwischen den beiden Fondpassagieren.

Ruhe im Saal

Mit der Aktiven Fahrgeräuschkompensation wird die im Innenraum ohnehin sehr leise Mercedes-Maybach
S-Klasse noch leiser. Ähnlich wie bei Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung verringert das System unerwünschte, tieffrequente Geräusche mit Hilfe gegenphasiger Schallwellen. Für die Wiedergabe werden die Basslautsprecher des Burmester® High-End 4D-Surround-Soundsystems genutzt.

Coupé- und Cabrio-Kunden von Mercedes-Benz schätzen den automatischen Gurtbringer schon länger. In der Mercedes-Maybach S-Klasse profitieren jetzt erstmals auch die Fondpassagiere einer Limousine von dieser Annehmlichkeit. Der Gurtbringer fordert indirekt zum Anschnallen auf und gestaltet diesen Vorgang zugleich bequemer. Eine bereits eingenommene, komfortable Sitzposition muss zum Angurten nicht mehr verlassen werden. Der Gurtbringer ist in der verstellbaren Lehne des Executive Sitzes integriert und somit immer in der richtigen Position zum Passagier.

Ihre Premiere im Mercedes-Maybach hat die adaptive Fondbeleuchtung. In mehrfacher Hinsicht passt sie sich den Wünschen der Insassen an: Neben der Helligkeit lassen sich auch die Größe und Position des Lichtspots einstellen, auch die Lichtfarbe (warm/kalt) ist wählbar. Zugleich ist eine breite Spreizung zwischen präzisem Arbeits- und entspanntem Loungelicht möglich.

In der neuen S-Klasse geht die zweite Generation von MBUX, des 2018 eingeführten, lernfähigen Infotainment- und Bediensystems an den Start. Einzigartig an MBUX ist seine Vernetzung mit den verschiedensten Systemen und Sensordaten des Fahrzeugs. Auf den bis zu fünf Bildschirmen, teils mit OLED-Technologie, erleichtern brillante Ansichten die Steuerung von Fahrzeug- und Komfortfunktionen. Die Mercedes-Maybach S-Klasse verfügt auf Wunsch auch im Fond über den MBUX Interieur-Assistenten.

Der serienmäßige Fondairbag kann bei schweren Frontalkollisionen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken für die angeschnallten Insassen auf den äußeren Rücksitzplätzen deutlich reduzieren. Der Frontalairbag für den Rücksitz entfaltet sich aufgrund seiner neuartigen Bauart mit einer röhrenartigen Struktur besonders schonend.

Dank Hinterachslenkung (Sonderausstattung) lässt sich die Mercedes-Maybach S-Klasse selbst durch dichten Stadtverkehr handlich steuern. Der Lenkwinkel an der Hinterachse beträgt bis zu zehn Grad. Der Wendekreis der S-Klasse verringert sich damit um bis zu zwei Meter.

Viel Fahrkomfort und Agilität sowie innovative Funktionen wie ein Anheben der Karosserie beim Seitencrash bietet das Aktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL, das mit der serienmäßigen Luftfederung AIRMATIC kombiniert ist. Es kann die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell regeln. E‑ACTIVE BODY CONTROL ermöglicht zusammen mit ROAD SURFACE SCAN und der Kurvenneige­funktion CURVE ein außergewöhnliches Komfort-Niveau.

autonomes Fahren nach Level 3 bald verfügbar

Voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2021 wird der Mercedes-Maybach mit dem neuen DRIVE PILOT (Sonderausstattung) bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten, zunächst in Deutschland, hochautomatisiert fahren können. Das entlastet den Fahrer und ermöglicht ihm diverse Nebentätigkeiten, also beispielsweise im Internet zu surfen oder im In-Car-Office E-Mails zu bearbeiten. Dadurch kann der Fahrer seine Zeit effektiver nutzen.

 

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