Mercedes-AMG GT SUV mit 130 kWh Batterie

Das AMG GT SUV erhält mehr Batteriemodule als das AMG GT Coupé.


Im Herbst 2026 feiert das zweite Derivat der AMG.EA Familie seine Weltpremiere. Es handelt sich dabei um das AMG GT SUV.


Das AMG GT Coupé (C590) hat aufgrund des sehr flachen Karosserieaufbaus hinten sogenannte Fußgaragen.


D.h. im Batteriegehäuse fehlen 4 Module um die Füße der Fondpassagiere komfortabel abstellen zu können. Dies ist erforderlich, da man bei einem flachen Aufbau die Sitzbank aufgrund der geringen Innenhöhe nicht höher montieren kann. Würde man auf die Fußgaragen verzichten hätte man einen sehr spitzen und unangenehmen Kniewinkel im Fond.

Hier schön zu erkennen die Fußgaragen der AMG GT Coupé (C590) Batterie (Foto Webasto)
Mercedes-AMG GT SUV Teaser
AMG GT SUV Teaser

Die Fußgaragen führen aber auch dazu, dass 4 Batteriemodule in der AMG GT 4-Türer Coupé Batterie fehlen.


Seine Nettokapazität weist 106 kWh in 18 Modulen mit insgesamt 2.660 Zellen auf.
Da das AMG GT SUV einen naturgemäß höheren SUV Karosserieaufbau besitzt, kann die Rückbank höher montiert werden. Dadurch ist der Kniewinkel auch ohne Fußgaragen nicht so spitz.
Somit kann man dann die beiden Fußgaragen mit jeweils 2 Batteriemodulen fühlen.
Die Batterie weist dann nicht mehr 18 sondern 22 Batteriemodule auf. Dies mündet dann in 129,5 kWh Nettokapazität (statt 106 kWh) beim AMG Coupé.

Mercedes-AMG GT 63 4-Türer
AMG GT Coupé
Mercedes-AMG GT SUV 2027
AMG GT SUV

Auf der Spannungsebene wird man keine Probleme bekommen, da beim AMG GT SUV mehr Module parallel verschaltet sein werden.


Der AMG GT SUV wird damit den Nachteil der größeren Stirnfläche und eines ggf. schlechteren cW-Werts zumindest bei der WLTP Reichweite wieder wett machen.
Beim Triebstrang wird es keine Änderungen ggü dem AMG GT Coupé (C590) geben.
Die 55er und 63er Modelle kommen mit jeweils drei Axialflussmotoren. Die 53er Variante erhält die beiden PSM Motoren (hinten mit 2-Gang-Getriebe) aus dem EQS Facelift (EVA2M).

Final ist die AMG.EA Plattform für bis zu 1.360 PS Spitzenleistung ausgelegt.

Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Interieur
Das Interieur übernimmt das SUV vom AMG GT Coupé

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13 Responses

  1. 🤪 …an der Akku-Größe gibt’s nichts zu meckern tatsächlich… das macht AMG richtig 👍🏻

    Verglichen wird erst wieder, wenn die WLTP-Werte bekannt sind 😁

    1. Tatsächlich besteht dadurch aber auch hoffnung, dass nicht nur AMG sondern auch Mercedes mit der E-Klasse EQ den Akku ausreichend groß Dimensioniert. Die Maße vom GT sind ähnlich wie der E EQ sehr wahrscheinlich sein wird und da der Akku hier mehr auf Dauerleistung als auf maximale Kapazität ausgelegt ist würde es mich wundern wenn der Akku im E EQ deutlich kleiner wäre (etwas kleiner vielleicht wenn man einen Flacheren Akku verbaut)

      1. Am Platz mangelt es ja nicht.
        Der GLC und die C-Klasse haben ja einen Radstand von 2,97 bzw 2,96m.
        Der CLA hat nur 2,79m. Das ist eine Differenz von 17cm.
        Trotzdem nutzen die Batterie die selbe Grundfläche.
        Ich denk man nutzt hier dieselben Fertigungsanlagen und variiert nur um die 1,6cm in der Höhe.
        Die 4 Module werden auf den gleichen Fertigungslinien gebaut und für das 5 und 6. Modul reichen die 17cm nicht aus.
        Aber könnte schon sein, dass die E-Klasse EQ eine andere Modulgröße erhält.

        Beim AMG.EA hat man ja viel kleinere Module. Der C 590 hat 18 Module und 2.660 Batteriezellen. Im CLA / GLC usw sind es ja nur 192 Zellen.

        1. Ich denke, dass es nicht nur mit der Produktion zu tun haben wird. Bei gleicher Spannung werden sich die notwendigen Änderungen an BMS und Leistungselektronik auch in Grenzen halten.
          Da ich mir nicht vorstellen kann, dass man beim E EQ mit der 94,5 kWh Batterie ankommen wird und die höhe auch begrenzt ist wird man beim E EQ entweder andere Zellen (breitere oder längere Zellen oder andere Zelltypen) nehmen müssen oder die Verschaltung ändern.
          Die andere Verschaltung beim GT ist auch dem geschuldet, dass die Dauerleistung möglichst hoch gehalten werden soll, schränkt die Kapazität aber vermutlich etwas ein. Beim E EQ wird man aber keine so hohe Dauerleistung brauchen.

          1. Der E EQ, speziell die AMG Variante, bleibt das spannende Fragezeichen. Akkukapazität, Motoren und nicht zuletzt das Design innen/aussen. Ein E63 mit AFMs, AMG-typischen Karosseriemodifikationen und grossem (>100kWh) Akku wäre sicherlich eine tolle Alternative zu dem etwas überdesignten GT. Nachdem man dem kleinen CLA die AFMs, dem GT53 den eATS2.0 Antrieb verpasst scheint der Kombinatorik Akku/Antrieb ja kaum Grenzen gesetzt zu sein.

            Den AMG SUV hatte ich – getarnt – schon länger auf der BAB neben mir fahren sehen. Die Silhouette sieht harmonisch aus.

  2. Ich bin sehr auf Fahrtests mit dem GT in den verschiedenen Versionen und dann mit dem SUV gespannt. Wie effizient sind die AFMs in der Praxis, wie ist die reale Reichweite bei artgemäßer Bewegung?

    1. Die Akku-Größe ist cool aber etwas enttäuschend ist, dass die neuen Wundermotoren weniger Reichweite als die Basismotoren haben.
      Und ich hoffe ganz stark, dass er eine normale Heckansicht bekommt und nicht die von der Limousine. Die Studie der Limousine war so schön…

        1. Nö, bei Benzinern mag es so sein. Elektroautos haben den gleichen Wirkungsgrad ob 100 oder 1000 Ps. Es sind dann eher leer mitlaufende Motoren, die Wirkungsgradverluste erzeugen.

          1. Nö, ich will nicht zuviel spoilern, aber mal über Teillast etc. informieren bei Elektromotoren könnte evtl. helfen. Kleiner Tip, WLTP und eigentlich weltweit alle Verbrauchszyklen haben normierte Lastpunkte, grosser Motor, weniger Last am selben Punkt.

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