Hoher Auftragseingang treffen auf Engpässe in der Lieferkette
In Halle 9 in Bremen wird der neue GLC EQ (X540) gefertig. Er kommt überaus gut bei den Kunden an. Mercedes könnte durch sein flexibles Produktionsnetzwerk einen höheren Anteil an der Verbrenner GLC (X254) nach Sindelfingen schieben um in Halle 9 im Werk Bremen mehr GLC EQ SUV Modelle zu fertigen. Man produziert hier aktuell im 3-Schichtbetrieb und plant zusätzliche Samstagschichten.
Aktuell bekommt man den Output vom GLC EQ aber noch nicht sehr hoch.
Im Zeitraum März / April 2026 wurde den Erstbesteller kurzfristig die geplanten Liefertermine abgesagt und um 2 Monate nach hinten geschoben.
Es gab zwei Hauptprobleme:
- Das CATL Werk im ungarischen Debrecen befindet sich im Hochlauf. Dabei kam es im April 2026 zu einer zweiwöchigen Schließung des Werks, da Umweltauflagen der ungarischen Regierung nicht eingehalten wurden. Durch den verzögerten Hochlauf des CATL Werks in Ungarn musste CATL die Batteriezellen aus den chinesischen Werken in das Mercedes Batteriewerk nach Kamenz schicken. Der Transport der Zellen aus China ist jedoch um einige Wochen länger und verzögert die Produktion in Bremen.
- Kromberg & Schubert fertig für den GLC EQ die Kabelbäume. Im Werk in Marokko (nördlich von Rabat) wurde die Fabrik bei den schweren Überflutungen im Februar 2026 beschädigt. Bei den schweren Unwettern mussten über 150.000 Menschen evakuiert werden.
Mercedes hat nun bestätigt, dass der Hochlauf der GLC EQ durch einige wenige Zulieferer beeinträchtigt war. Die Engpässe seien inzwischen behoben und man bemühe sich den Rückstand im zweiten Halbjahr 2026 aufzuholen.
Die Lieferzeiten für den GLC EQ liegen aktuell bei 5-6 Monaten. Bei der C-Klasse EQ, die ebenfalls auf der MB.EA-M Plattform basiert sind es sogar 7-9 Monate.
Weitere Informationen:
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Weitere Informationen beim Handelsblatt





















5 Responses
Endlich mal die Wanrheit.
“ Im Werk in Marokko (nördlich von Rabat) wurde die Fabrik bei den schweren Überflutungen im Februar 2026 beschädigt.“
Das ist ein „schönes“ Beispiel dafür, dass KEIN Klimaschutz immer teurer ist als Klimaschutz
Gerade die Küstenregionen wird es die nächsten Jahrzehnte noch viel heftiger treffen und Lebensraum von wohl dutzenden oder gar hunderten Millionen Menschen gefährden… und dass das dann auch natürlich Fabriken und Industrie betrifft, ist logisch…
Also ich würde in Küstennähe mit nur paar Meter über dem Meeresspiegel nichts mehr neu bauen… weil da wird das mit dem Klimawandel komplett vergeigen werden, ist von mehreren bis dutzenden Metern Meeresspiegelanstieg zu rechnen… das wird noch richtig übel…
*weil da WIR das mit dem Klimawandel komplett vergeigen…
Warum nicht gleich so kommuniziert bei der Verschiebung der Auslieferung? Mit solch einer Transparenz und diesen Detailinformationen fällt es mir als Besteller eines GLC EQ deutlich einfacher damit umzugehen anstelle eines plumpen „Aus Produktionsbedingten Gründen“.
GENAU dass.