Mercedes GLE alle Infos zum 2. Facelift

Alle Infos zu neuen Mercedes GLE, GLE Coupé sowie GLE 53 AMG und GLE 53 Hybrid AMG

 

  • Mehr Power, sehr hoher Geräuschkomfort dank neuer Motoren-Palette
  • Unterstützung in nahezu jeder Fahrsituation durch neueste MB.DRIVE Generation
  • Neuer Grill mit markantem Chromrahmen und Konturbeleuchtung sowie beleuchtetem Zentralstern
  • Neu gestaltete Scheinwerfer mit horizontalen Stern-Signets und DIGITAL LIGHT auf Wunsch
  • Supercomputer mit KI für lange Aktualität der Fahrzeug-Software
  • Modernes Anzeigekonzept mit MBUX Superscreen und Beifahrer-Display serienmäßig
  • Spürbar mehr Fahrkomfort durch neue cloudbasierte Dämpferregelung
  • GLE 63 AMG kommt erst in 2027
  • GLE Facelift Bestellfreigabe erfolgt in den nächsten Wochen

Mit insgesamt rund 3.000 neuen oder überarbeiteten Bauteilen präsentiert sich der neue GLE umfassend modernisiert. Feine Lichtdetails verleihen der Front mehr Ausdruck. Zwei horizontal angeordnete Stern‑Signets im Scheinwerfer prägen die neue Blicksignatur. Der beleuchtete Zentralstern und die Konturbeleuchtung des größeren Grills sorgen auf Wunsch für eine eindrucksvolle Präsenz. Das in dieser Baureihe ebenfalls neue Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) verwandelt den GLE in einen noch intelligenteren Begleiter, der versteht, vorausdenkt und sich mit seiner Fahrerin und seinem Fahrer weiterentwickelt. MB.OS integriert und steuert jeden Aspekt des Fahrzeugs. Dieser Supercomputer nutzt künstliche Intelligenz (KI) sowie leistungsstarke Chips und ist mit der Mercedes-Benz Intelligent Cloud verbunden.

Mit dem serienmäßigen MBUX Superscreen hält die digitale Welt Einzug. Als Hintergrundmotive stehen dafür Ambient-Styles in einer eigenen App zur Auswahl. Damit können Kundinnen und Kunden eine persönliche Atmosphäre im Fahrzeug schaffen und das markentypische „Welcome home.“-Gefühl genießen. Neue Zierteile, der warme Farbton „Beech brown“ und weitere Komfort-Features verstärken diesen Eindruck ebenso.

Der Antrieb im GLE: erstmals mit 6-Zylinder Plug-in-Hybrid

Dank der neuen Motoren-Palette vermitteln die neuen GLE Modelle ein neues, leichtfüßigeres Fahrgefühl. Dank zahlreicher Neuerungen sind sie vom Start weg noch agiler und bieten auch auf der Landstraße verbesserten Durchzug. Zugleich sind die Motoren bereits für künftige Abgasnormen ausgelegt und bieten markentypisch einen sehr hohen Geräusch- und Vibrationskomfort.

Im wichtigen Teillastbereich ist das V8-Spitzenmodell GLE 580 4MATIC (wenige Monate nach Marktstart erhältlich) nun spürbar agiler. Der V8 reagiert schneller auf Fahrpedalbefehle, arbeitet effizienter und liefert die Leistung sanfter als bisher. Die Nennleistung stieg von 517 auf 537 PS. Das Drehmoment-Maximum von 750 (statt bisher 730 Nm) liegt über den breiten Bereich von 2.500 bis 4.500 Umdrehungen an. Um für künftige Emissionsgrenzwerte gerüstet zu sein, erhielt der V8 nun eine flache („flatplane“) statt der bisher gekreuzten („crossplane“) Kurbelwelle. Die Zündfolge wechselt zwischen beiden Zylinderbänken. Optimiert gegenüber dem Vorgänger-Aggregat wurden ferner das Einspritzsystem, die Abgasnachbehandlung mit Partikelfilter weltweit, die Einlass- und Auslasskanäle des Zylinderkopfs sowie die Einlassnockenwelle. Auch Verdichterrad und Gehäuse des Abgasturboladers hat Mercedes-Benz überarbeitet. Zwei Lanchester-Ausgleichswellen sorgen für außergewöhnliche Laufruhe.

Der Sechszylinder-Benziner im GLE 450 4MATIC reagiert nun noch agiler und vermittelt ein noch souveräneres Fahrgefühl, da vor allem im Teillastbereich mehr Drehmoment bereitsteht. Darüber hinaus stieg das Nenndrehmoment auf 560 Nm, ein Plus von 12 Prozent. Ein neuer, leistungsfähigerer elektrischer Zusatzverdichter, ein Zylinderkopf mit optimierten Einlass- und Auslasskanälen sowie eine angepasste Einlassnockenwelle bilden die Grundlage für diese Verbesserungen. Zusätzlich wurden Brennverfahren und Abgasnachbehandlung weiter optimiert.

Auch der Plug-in-Hybrid GLE 450e 4MATIC basiert auf diesem Sechszylinder-Reihenmotor und profitiert von der Überarbeitung (statt bislang einem 2,0 Liter 4-Zylinder). Durch 75 PS (455 statt 381 PS) mehr Systemleistung im Vergleich zum Vorgänger bietet er ein noch souveräneres Schalt- und Fahrverhalten. Otto-Partikelfilter und Drucktank sind nun weltweit serienmäßig. Die Bedienung über MBUX fällt dank neuer Menü-Gestaltung nun noch leichter, das gilt beispielsweise für die Programmierung einer Abfahrtszeit fürs Laden oder für die Vorklimatisierung. Die rein elektrische Reichweite beträgt 106 Kilometer nach WLTP.

Die beiden Sechszylinder-Dieselmodelle GLE 350d 4MATIC und GLE 450d 4MATIC sind erstmals mit einem elektrischen Heizkatalysator ausgerüstet. Dieser bringt die Abgasanlage frühzeitig in den optimalen Temperaturbereich und stellt sicher, dass die Temperatur über den gesamten Fahrzyklus im gewünschten Fenster bleibt. Motorblock (Kurbelgehäuse) und Zylinderkopf sind aus Aluminium. Dadurch wird der Motor insgesamt leichter und auf der Vorderachse lastet weniger Gewicht, wovon das Fahrverhalten profitiert. Weitere technische Finessen sind NANOSLIDE® Zylinderlaufbahnen, wie sie Mercedes-Benz auch in der Formel 1 einsetzt, und High-Tech-Stahlkolben mit sogenannter Shaker-Kühlung. Über die verringerte Reibung und das bessere thermische Verhalten ergibt sich unter dem Strich eine bessere Effizienz.

Alle Diesel- und Benzinmotoren verfügen über einen integrierten Starter-Generator (ISG). Dieser bietet intelligente Unterstützung im niedrigen Drehzahlbereich. In Kombination mit der Turboaufladung sorgt dies für eine hervorragende Leistungsentfaltung. Das System umfasst das 48-Volt-Bordnetz, das Funktionen wie „Ausrollen“, Boost oder Rekuperation und damit erhebliche Kraftstoffeinsparungen ermöglicht. Darüber hinaus starten die Motoren mit Hilfe des ISG sehr schnell und komfortabel. Dadurch ist die Start-Stopp-Funktion für Fahrerin und Fahrer ebenso kaum wahrnehmbar wie der Übergang vom „Ausrollen“ mit stehendem Motor zum kraftvollen Antrieb mit Motorleistung. Im Leerlauf sorgt das intelligente Zusammenspiel von ISG und Benzin- oder Dieselmotor für eine hervorragende Laufruhe.

Durch zusätzliche Isolationsmaßnahmen gegenüber den Vorgängermodellen wurde das NVH-Verhalten optimiert. So sind der Kardantunnel und die Aggregate-Trennwand nun mit einem besonders hochwertigen Vliesmaterial ausgekleidet. Die Motorabdeckung erhielt eine spezielle Schwermatte, die hochfrequente Verbrennungsgeräusche wirkungsvoll absorbiert.

Die technischen Daten vom Serien GLE Facelift (AMG Modelle weiter unten):

 GLE 350d 4maticGLE 450d 4maticGLE 450 4maticGLE 450e 4maticGLE 580 4matic
MotorOM656evoOM656evoM256evoM256evoM177evo
TypR6R6R6R6V8
Hubraum cm³29892989299929993982
Leistung in PS286367381326537
Drehoment in NM650750560540750
E-Motor in PS23232318423
E-Motor Drehmoment in NM205205205480205
Systemleistung in PS   455 
0-100 km/h in s6,25,55,35,64,5
Vmax in km/h235250250240250
Verbrauch auf 100 km in l8,2-7,48,2-7,410,6-9,54,0-3,213,2-12,2
elektrische Reichweite106
Mercedes GLE Coupé 2026 Facelift Heck
GLE Coupé mit Facelift

Die neuen GLE Modelle sind mit einem neuen, wassergekühlten Prozessor ausgestattet. Er verfügt über umfangreiche Leistungsreserven für zukünftige Fahrassistenz-Funktionen. Um optimale Fahrassistenz darzustellen, ist jedes Modell mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet: zehn Außenkameras sowie bis zu fünf Radar- und 12 Ultraschallsensoren. Diese Sensoren arbeiten mit einem leistungsstarken Steuergerät zusammen, auf dem MB.OS läuft. Künstliche Intelligenz verarbeitet die Sensordaten, um die Verkehrssituation im Umfeld zu erfassen.

In Europa gehört MB.DRIVE Standard zur Serienausstattung mit Funktionen wie Abstands-Assistent DISTRONIC. Die Pakete MB.DRIVE ASSIST und MB.DRIVE ASSIST PLUS (später verfügbar) bietet je nach Markt erweiterte Assistenzfunktionen. MB.DRIVE ASSIST PRO (Level 2++) – ab Markteinführung in China verfügbar – ermöglicht ein nahtloses und sicheres Punkt-zu-Punkt-Fahrerlebnis – auch im dichten Stadtverkehr. Das Angebot in den USA wird etwas später folgen. Andere Märkte, wie beispielsweise Europa, können dieses Feature erhalten, sobald die Vorschriften dies zulassen (voraussichtlich ab Anfang 2027).

 

Mercedes GLE Spiegel mit Level 2++
So sieht der Außenspiegel mit 3 Kameras für Level 2++ beim GLE und GLS aus

Der MB.DRIVE PARKING ASSIST. Er erkennt auch freie Flächen, die nicht durch weiße Linien gekennzeichnet sind. Außerdem kann der MB.DRIVE erkennt Parklücken auf beiden Seiten des Fahrzeugs zu einem besonders frühen Zeitpunkt PARKING ASSIST beim Verlassen einer Parklücke unterstützen – sogar dann, wenn zuvor manuell eingeparkt wurde. Darüber hinaus kann das System nunmehr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 km/h automatisch einparken. Damit ist es rund 60 Prozent schneller als das Vorgängersystem. Das Digitale Extra „Rückwärts-Rangier-Funktion“ (kurz nach Markteinführung verfügbar) ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen, einen Teil der zuletzt vorwärts zurückgelegten Strecke assistiert rückwärtszufahren. Während dieser Assistent aktiv ist, werden das Bild der Rückfahrkamera und eine grafische Darstellung des geplanten Weges auf dem Hauptbildschirm angezeigt. Dies ist besonders nützlich in Verkehrssituationen, in denen ein Wendemanöver nicht möglich ist.

MB.DRIVE PARKING ASSIST 360 bietet neue und verbesserte Umgebungsansichten mit seiner 360-Grad-Kamera und einer neu gestalteten Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Das Digitale Extra „Felgenschutz-Warnung“ (wenige Monate nach Markteinführung) zeigt beim Rangieren eine Abstandswarnung in der Draufsicht an. So kann es der Fahrerin oder dem Fahrer helfen, Beschädigungen an den Rädern zu verhindern.

Das Exterieur- und Interieur-Design und die Scheinwerfer der neuesten Generation

Der neue Stoßfänger vorne sorgt für eine gesteigerte optische Präsenz auf der Straße. Die innere Gestaltung der Scheinwerfer wurde ebenfalls weiterentwickelt und zeichnet sich nun durch zwei horizontal angeordnete Stern-Signets sowie ein Visier-Element aus. Unterhalb dieser Sterne ist bei eingeschalteten DIGITAL LIGHT Scheinwerfern als hochwertiges Detail die blaue Ambientebeleuchtung zu sehen.

Der Zentralstern sitzt in einem markanten, optional illuminierten Chromrahmen und ist umgeben von einem Sternen-Muster, dem Mercedes-Benz Pattern. Die seitlichen Lufteinlassgitter wertet ein dezentes Mercedes-Benz Pattern auf. Ein weiterer Blickfang ist die neue Außenspiegel-Generation mit einem schwarz hochglänzenden Spiegelunterteil und einer ebenso ausgeführten Anbindung an die Karosserie. SUV-typisches Element ist der großflächige optische Unterfahrschutz.

Auch die Heckleuchten haben jeweils ein Paar in Chrom eingefasster dreidimensionaler Stern-Signets für eine gesteigerte Wiedererkennbarkeit. Eine Designblende in der Heckklappe fasst die Leuchten optisch zu einem Element zusammen und unterstreicht die Breitenwirkung des GLE.

Neu im Lack-Portfolio sind Dark Petrol uni sowie MANUFAKTUR patagonienrot metallic. Drei neue Leichtmetallräder-Designs in der Größe 20 Zoll erweitern ebenso die Auswahl.

DIGITAL LIGHT mit Mikro-LED-Technologie

Im neuen GLE kommt optional die neue DIGITAL LIGHT Generation mit Mikro-LED-Technologie („pixilierte LED“) und einem leistungsstarken Chip zum Einsatz. Das hochaufgelöste Beleuchtungsfeld wächst so um etwa 40 Prozent und ermöglicht eine entsprechend gesteigerte Helligkeit für das Fernlicht sowie für Straßenprojektionen. Gleichzeitig verbraucht das Lichtmodul im Vergleich zum Vorgänger bis zu 50 Prozent weniger Energie. Auch die Scheinwerfer selbst tragen zum schonenden Umgang mit Ressourcen bei: Sie bieten ein umfassenderes Kundenerlebnis und sind um mehr als ein Viertel leichter als ihre Vorgänger. Das liegt an der kompakteren Bauweise der Mikro-LED und der Ansteuerung mit nur noch einem Steuergerät. Sämtliche Software-Bausteine sind in das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) eingebunden und überwiegend von Mercedes-Benz selbst entwickelt.

Das dynamische ULTRA RANGE Fernlicht – mit einer Reichweite von bis zu 600 Metern, was etwa sechs Fußballfeldern entspricht – kann nun für eine optimale Ausleuchtung schwenken. Die Teilfernlicht-Funktion verbessert die Erkennung von schlecht beleuchteten Verkehrsteilnehmern, ohne andere zu blenden, und ist nun in das Kurvenlicht integriert, sodass es sich dynamisch mit diesem mitbewegt. Das Kurvenlicht reagiert dank kombinierter Kamerainformationen und Kartendaten noch präziser auf den Straßenverlauf. Das Teilfernlicht funktioniert noch robuster, weil die Erkennungsleistung schwach beleuchteter Verkehrsteilnehmer weiter verbessert wurde. Die Funktion Teilfernlicht ist auch in den USA verfügbar.

Neue Ausstattungsfarben, Ambient-Styles, neue Zierelemente, bewährte Lenkrad-Bedienung

Neue Zierteile und weitere Komfort-Features werten den Innenraum des GLE deutlich auf. Die mittleren Lüftungsdüsen für die erste Sitzreihe sind jetzt oval statt eckig, in die Ambientebeleuchtung integriert und bilden zur Seite hin den formalen Abschluss des imposanten MBUX Superscreen.

Als Hintergrundmotive für diesen stehen atmosphärische Ambient-Styles in einer eigenen App zur Auswahl. Sie verstärken die einzigartige Wirkung des Superscreens. Die UI-Designer von Mercedes-Benz haben diese hochauflösenden Welcome-Animationen mit Liebe zum Detail gestaltet. Die beeindruckenden Hintergrund-Bilder bieten eine große Bandbreite von ruhig bis intensiv, von kalt bis warm und von technisch bis emotional. Damit können Kunden eine persönliche Atmosphäre im Fahrzeug schaffen und so das markentypische „Welcome home.“-Gefühl genießen. Auf diese emotionalen Motive sind die Farbgebung des Instrumenten-Clusters samt Tuben-Skalen und die Ambientebeleuchtung abgestimmt.

Komfortsitze mit einer neuen 3D-Sitzgrafik und Mokassin-Nähten kombinieren eine moderne Ästhetik mit einem angenehmen Sitzgefühl. Auf Basis von Kundenwünschen hat Mercedes-Benz die Angebotslogik gestrafft: Bei den serienmäßigen Komfortsitzen ist jetzt eine elektrische Verstellung der Tiefe des Sitzkissens, der Kopfstützen sowie des Lenkrads inklusive. Alternativ zu den Komfortsitzen gibt es für die AMG Line ein AMG Line Sportsitz-Paket.

Der warme Farbton „Beech Brown“, kombiniert mit Schwarz, ist neu im Portfolio und erweitert die Auswahl an klassischen Interieur-Farben wie Schwarz, Macchiatobeige und Bahiabraun. Die neue Farbkombination ist in ARTICO sowie in Leder Lugano erhältlich, in Kombination mit der AMG Line steht darüber hinaus Leder Nappa/Leder zur Wahl. Ebenfalls neu ist in der AMG Line Palette die Bicolor-Ausführung Classic Red/Schwarz. Drei neue Zierteile erweitern die Möglichkeiten, den GLE nach individuellen Vorstellungen zu konfigurieren: darunter Zierelemente Holz Birke dunkelbraun offenporig und Holz Nussbaum braun offenporig. Als Gegenpol bietet Mercedes-Benz die ebenfalls neuen Zierelemente Aluminium geschliffen flowing lines hell an.

Die Sitzbelegungserkennung für den Beifahrersitz wird zusätzlich dafür verwendet, auf dem Beifahrer-Display das Mercedes-Benz-Pattern (Sterne) oder ein Zierbild anzuzeigen, sofern kein Beifahrer anwesend ist. Der Kunde kann auch ein persönliches Zierbild über die Mercedes-Benz App generieren.

Das Lenkrad greift das beliebte Bedienkonzept mit Wippe und Walze wieder auf. Die Walzenausführung aus galvanisiertem Metall steigert das haptisch-analoge Bedienerlebnis.

MB.OS und MBUX

Das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) verwandelt den GLE in einen intelligenten Begleiter, der denkt, lernt und sich mit seiner Fahrerin und seinem Fahrer weiterentwickelt. MB.OS integriert und steuert jeden Aspekt des Fahrzeugs. Dieser Supercomputer nutzt künstliche Intelligenz (KI) sowie leistungsstarke Chips und ist mit der Mercedes-Benz Intelligent Cloud verbunden. Dies ermöglicht Over-the-Air-Updates der gesamten Fahrzeugsoftware. Der GLE bleibt so über viele Jahre hinweg aktuell und attraktiv.

So kann das Fahrzeug auch nach dem Kauf bequem individualisiert werden. Das zunehmend wachsende Digitale-Extras-Portfolio ist mit attraktiven Angeboten im Mercedes-Benz Store und der MB.APP verfügbar. Das Portfolio reicht von attraktiven Neuerungen im Bereich Navigation, Remote und GUARD 360° über On-Demand-Funktionen, Entertainment, Produktivität und Fahrassistenzsysteme bis hin zu Customer Services.

Die neue MBUX Generation integriert künstliche Intelligenz (KI) unter anderem von Microsoft. Kundinnen und Kunden erleben dadurch einen noch intelligenteren und persönlicheren digitalen Begleiter. Der MBUX Virtual Assistant nutzt das gesammelte Wissen aus dem Internet und ist in der Lage, komplexe, mehrteilige Dialoge zu führen.

MBUX Superscreen und Beifahrer-Display serienmäßig

Mit dem serienmäßigen MBUX Superscreen hält die digitale Welt Einzug in den GLE. Unter einer großen Glasfläche sitzen drei jeweils 31,2 Zentimeter (12,3 Zoll) große Displays. Auf dem MBUX Zero Layer werden die wichtigsten Informationen und Empfehlungen in der konfigurierbaren Fußleiste angezeigt. Zudem haben Nutzer die Möglichkeit, ihre Apps nach Belieben zu ordnen und in selbstbenannten Ordnern zu gruppieren, sodass jede Nutzung ein höchst persönliches Erlebnis wird. Über 40 Apps können aktuell genutzt werden, darunter Audio, Video, Gaming und weitere Services.

Für alle, die eine räumliche Darstellung schätzen, steht das 3D‑Fahrer‑Display zur Wahl. Auf Knopfdruck wechselt es in einen 3D‑Modus. Hightech mit echtem Kundennutzen endet jedoch nicht am Fahrersitz: In Europa und vielen weiteren Ländern kann die Beifahrerin oder der Beifahrer auf ihrem oder seinem serienmäßigen Display während der Fahrt dynamische Inhalte sehen. Zu den Streaming-Angeboten zählen Disney+, Youtube und RIDEVU (in ausgewählten Märkten) sowie weitere regionale Provider. Ein kamerabasiertes System überwacht, ob die Fahrerin oder der Fahrer weiterhin nach vorne auf die Fahrbahn schaut. Besteht Ablenkungsgefahr, wird für sie das Bild auf dem Beifahrer-Display automatisch abgedunkelt. Beifahrerin und Beifahrer können die Inhalte über den Touchscreen bedienen und bei Inhalten mit Ton die Audiosignale über den Bluetooth-Kopfhörer oder die Fahrzeug-Lautsprecher hören.

Erstmals ist ein Head-up-Display mit Augmented Reality-Inhalten optional erhältlich. Es zeigt relevante Hinweise und Aktionen dreidimensional in der echten Fahrsituation und Umgebung an. Seine Anzeigefläche hat eine Diagonale von 45,7 cm (18 Zoll). Ein virtuelles farbiges Bild scheint in fast drei Metern Entfernung im Blickfeld zu schweben.

MBUX Virtual Assistant mit mehreren Erscheinungsbildern

Als „lebendiger“ Avatar ist der MBUX Virtual Assistant stets auf dem Zentral-Display präsent. In der Standardeinstellung ist er blau beziehungsweise silbrig bei der Ausstattung mit AMG Line. Mit verschiedenen Animationen signalisiert der virtuelle Assistent auch, ob er gerade spricht, zuhört oder Informationen verarbeitet. Bewegung, Helligkeit, Intensität und Farbe interagieren dabei nahtlos, um intuitiv mit Fahrerin oder Fahrer zu kommunizieren. Neben dem Stern-Avatar gibt es zwei weitere Repräsentationen von Intelligenz: Aus einer sich verdichtenden Sternenwolke entsteht ein menschenähnlicher Avatar. Er verkörpert Intelligenz auf technologisch-futuristische Weise. Der dritte Avatar erlaubt mit seinem ausdrucksstarken Gesicht eine noch stärkere Verbindung auf persönlicher Ebene. Seine lebendige Form lädt zu einer spielerischen Interaktion ein.

Navigation mit vertrauter Benutzeroberfläche, MBUX Augmented Reality für Navigation verfügbar

Im neuen GLE basiert das Navigationserlebnis auf Google Maps. Das einzigartige Navigationssystem bietet Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden das Beste aus beiden Welten: die Technologie von Google Maps und die vertraute Benutzeroberfläche sowie die bewährten Services von Mercedes-Benz.

Als Sonderausstattung ist ferner MBUX Augmented Reality für Navigation erhältlich. Das System blendet grafische Navigations- und Verkehrshinweise in Live-Bilder ein, was insbesondere in komplexen Abbiegesituationen (z. B. in der Großstadt oder bei unübersichtlichen Autobahnausfahrten) hilfreich ist. Dreidimensional animierte Pfeile zeigen dem Fahrer die richtige Ausfahrt. Eine Kamera erfasst die Umgebung vor dem Fahrzeug. In dieses Video auf dem Zentral-Display werden virtuelle Objekte und Informationen eingeblendet.

Besonders komfortabel lässt sich der GLE mit dem digitalen Fahrzeugschlüssel ent- und verriegeln sowie starten. Dafür muss der Fahrer lediglich ein Mobiltelefon mit sich führen. Bei der neuesten Generation dieses Zugangssystems wird das Fahrzeug je nach Marktverfügbarkeit automatisch ent- beziehungsweise verriegelt, wenn sich der Nutzende mit dem Fahrzeugschlüssel annähert respektive entfernt. Dies kann über die Headunit auf Wunsch auch deaktiviert werden. Der digitale Fahrzeugschlüssel funktioniert mit den meisten iPhone- und Android-Geräten.

Digitales Kundenerlebnis: In-Car-Payment und Videokonferenzen

Mit In-Car Payment wird das Bezahlen unterwegs zu einem nahtlosen Erlebnis. Digitale Extras wie das Entertainment-Paket oder E-Vignetten können direkt über den Mercedes-Benz Store aktiviert und bezahlt werden. So kann der Kunden seine Reise entspannt fortsetzen, während das Fahrzeug sich um den Rest kümmert. Es ist keine separate PIN-Eingabe oder Authentifizierung mit einem mobilen Gerät erforderlich, da die native In-Car Payment-Funktion Mercedes pay+ eine biometrische Zwei-Faktor-Authentifizierung für Zahlungen im Fahrzeug ermöglicht. Das System nutzt die neue, multifunktionale Innenkamera zur Identifikation. Die Zahlungsdaten der Kunden werden verschlüsselt und durch transaktionsspezifische Kryptogramme geschützt. Mercedes pay+ wird durch die hauseigene Zahlungslösung Mercedes pay bereitgestellt, die bequeme und sichere digitale Zahlungen für das gesamte Mercedes-Benz Ökosystem ermöglicht.

Egal ob auf dem Weg zu einem wichtigen Termin oder zwischen zwei Besprechungen – der GLE verwandelt sich in ein mobiles Büro und sorgt für effektives Arbeiten. Über den In-Car-App-Store besteht Zugang zu verschiedenen Videokonferenz-Apps. Darunter ist auch eine neue Version der App „Meetings for Teams“, die die Produktivität im Auto auf ein höheres Niveau hebt. Damit können Fahrerin und Fahrer die Kamera im Auto während der Fahrt nutzen, sodass andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sie während eines Meetings sehen können. Da Mercedes-Benz den Schwerpunkt auf Sicherheit legt, entspricht die Verwendung der Kamera den Gesetzen des jeweiligen Landes und wurde für die Nutzung während der Fahrt zugelassen. Um die Ablenkung zu minimieren und die Sicherheit während der Fahrt zu maximieren, schaltet sich das Meeting-Video automatisch ab, sobald die Kamera aktiviert wird. Fahrerin und Fahrer sehen also keine gemeinsamen Bildschirme oder Folien – und die Kamera kann jederzeit ausgeschaltet werden.

„Transparente Motorhaube“ als Orientierungshilfe

Der „Offroad-Modus“ in MBUX macht besondere Inhalte wie beispielsweise Steigung, Seitenneigung, Kompass und Lenkwinkel visuell erlebbar. In Verbindung mit MB.DRIVE PARKING ASSIST 360 bietet er die Funktion „transparente Motorhaube“. Bei eingeschaltetem Offroad-Fahrprogramm zeigt das Zentraldisplay einen virtuellen Blick vorne unter das Fahrzeug, inklusive der Vorderräder samt deren Lenkstellung. Die Darstellung ist zusammengesetzt aus den Bildern der 360-Grad-Kamera. Die „transparente Motorhaube“ ist äußerst hilfreich: Damit können Hindernisse wie etwa große Steine oder tiefe Schlaglöcher auf dem Fahrweg besser erkannt werden. Auch beim Überfahren von Rampen oder Kuppen bietet diese Funktion Vorteile.

Die Fahrwerksregelung, das Panorama-Schiebedach, der Innenraum

Die jüngste Weiterentwicklung der AIRMATIC bietet ein sänftenartiges Fahrgefühl: Ihre intelligente Dämpferregelung sorgt bei längeren, künstlichen Fahrbahnschwellen („Speed Bumps“) für spürbar mehr Komfort. Solche Erhöhungen finden sich speziell in Südeuropa häufig.

Das neue sanfte Erlebnis ist das Ergebnis modernster Fahrwerkstechnologie und der einzigartigen Gemeinschaft von Mercedes-Benz Fahrern, die sich gegenseitig unterstützen. Ist die intelligente Dämpferregelung als Funktion aktiviert, wird die Dämpfung kurz vor den jeweiligen Schwellen zugunsten eines höheren Komforts elektronisch angepasst. Gerade im Fond ist diese Komfortsteigerung besonders spürbar. Mercedes-Benz hat die Funktion selbst entwickelt und zum Patent angemeldet.

Grundlage für die Dämpfungsverstellung ist eine Car-to-X-Information, die ein vorausfahrendes Mercedes-Benz Fahrzeug anonymisiert über das Mobilfunknetz in Echtzeit in die Mercedes-Benz Cloud übermittelt hat. Car-to-X bezeichnet die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander. Weil die Sensoren anderer Autos mitgenutzt werden, erweitert die Technologie den Abdeckungsbereich der fahrzeugeigenen Sensorik, wie beispielsweise Radar- oder Kamerasysteme, deutlich. Die Car-to-X-Technologie erlaubt damit sozusagen einen Blick um die Ecke.

Die neue cloudbasierte Dämpferregelung lässt sich sowohl mit der Luftfederung AIRMATIC als auch mit dem aktiven Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL (beides Sonderausstattung) kombinieren. E-ACTIVE BODY CONTROL ermöglicht darüber hinaus ein ganz außergewöhnliches Komfort-Niveau. Dieses aktive Fahrwerk kann die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell regeln.

Großes Panorama-Schiebedach jetzt serienmäßig

Alle GLE besitzen jetzt serienmäßig ein Panorama-Schiebedach. Mit über einem Quadratmeter Durchsichtsfläche zählt es zu den größten Dächern seiner Art in einem Serien-SUV, seine Glaselemente reichen über die volle Breite und Länge des Daches. Ein Segment lässt sich elektrisch anheben und weit über das hintere, feststehende Glasdach fahren.

Das Glasdach ermöglicht von allen Plätzen, auch von der optionalen dritten Reihe, den Blick in den Himmel. Zugunsten guter Wärmedämmung besteht es ganz aus getöntem Einscheibensicherheitsglas. Und wenn die Sonne es zu gut meint, lässt sich das Dach auch mit einem elektrisch verstellbaren Rollo auf ganzer Länge verschatten.

Viel Flexibilität im Innenraum, dritte Sitzreihe auf Wunsch

Mühelos lässt sich das großzügige Raumangebot jedem Bedarf anpassen. Auf Wunsch gibt es eine vollelektrisch verstellbare zweite Sitzreihe. Dabei lassen sich der rechte und der linke Sitzplatz, 60:40 geteilt, separat um bis zu 100 Millimeter in der Länge verstellen und im Verhältnis 40:20:40 umklappen. Die Lehnen lassen sich um 18° in der Neigung verändern und bieten so die Wahl zwischen Cargostellung für maximalen Gepäckraum, der optimalen Torso-Neigung je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe oder einer entspannten Schlafposition für Kinder im Kindersitz. Bedient werden die Einstellungen über den Mercedes typischen Schalter in der Türverkleidung. Auch das vollständige Umlegen der Fondlehne geschieht vollelektrisch über eine separate Schalterleiste im Gepäckraum. Der Zugang zur optionalen dritten Sitzreihe erfolgt über eine elektrische Easy-Entry-Funktion, die auf Knopfdruck den Durchstieg nach ganz hinten freigibt.

Schon die Serienversion umfasst eine Fondsitzanlage mit durchgehender Sitzbank, 40:20:40 geteilt klappbaren Lehnen und ausklappbarer Mittelarmlehne. Dieses Konzept erlaubt es, nach Bedarf den Kofferraum zu vergrößern, wenn nicht alle fünf Sitzplätze gebraucht werden. Die vorgeklappten Lehnenteile erweitern die Ladefläche des Kofferraums ohne Stufe nach vorn.

Das Gepäckraumvolumen beträgt von 630 Liter hinter den Fondsitzen (bis 825 Liter bei verstellbarem Rücksitz) bis zu 2.055 Liter bei umgeklappter zweiter Sitzreihe.

Mercedes GLE SUV 2026 Facelift Kofferraum
GLE SUV Kofferraum
Mercedes GLE Coupé 2026 Facelift
GLE Coupé Kofferraum

Hohe Anhängelast erlaubt Transport von Booten, Pferdeanhängern und großen Wohnwagen

Mit einer maximalen Anhängelast von 3,5 Tonnen (nur mit Airmatic) eignet sich der GLE ideal für anspruchsvolle Freizeitaktivitäten und herausfordernde Transportaufgaben. Boot, Pferdeanhänger oder große Wohnwagen lassen sich souverän bewegen. Beim Gespannfahren werden Fahrerin und Fahrer von der ESP®-Anhängerstabilisierung unterstützt.

Das System verfügt über eine Anhängerstabilisierungsfunktion, die ein Aufschwingen des Gespanns erkennen kann. Droht eine solche Gefahr, wird mit gezielten Bremseingriffen gegengesteuert, bis hin zum Abbremsen des Gespanns. Wenn die Schwingungen des Anhängers abgeklungen sind, beendet das System seine Eingriffe wieder. Auch die Regelsysteme von AIRMATIC und E-ACTIVE BODY CONTROL stellen sich automatisch auf einen angehängten Anhänger ein und regulieren Fahrzeughöhe und Dämpfung entsprechend.

Saubere Luft mit dem neuen elektrischen Innenraum-Filter

Egal, ob im dichten Stadtverkehr oder in einem Tunnel: Der neue GLE reinigt kontinuierlich die Luft, die die Passagiere atmen. Etwa alle 90 Sekunden wird die Innenraumluft vollständig erneuert.3 Im Mittelpunkt des Systems steht ein weiterentwickeltes, mehrstufiges Filtrationskonzept mit elektrischem Filter, das für besonders saubere Luft sorgt und unangenehme Gerüche weiter reduzieren kann. Die einströmende Außenluft wird mithilfe dieses mehrstufigen Konzepts besonders effektiv von unangenehmen und schädlichen Bestandteilen gereinigt. In der ersten Stufe strömt die Außenluft durch einen Vorfilter, der grobe Partikel aus dem Luftstrom zurückhält. Anschließend ionisiert ein elektrischer Filter Feinstaubpartikel und ermöglicht so eine ausgezeichnete Filtration am Innenraumfilter. Während der Vorfilter in der ersten Filtrationsstufe ausschließlich die Außenluft reinigt, ist der Innenraumfilter auch im Umluftbetrieb aktiv.

ENERGIZING AIR CONTROL überwacht die Luftqualität im Innen- und Außenraum des Fahrzeugs intelligent mithilfe von Feinstaub- und Luftgütesensoren. Durch die intelligente Vernetzung der Sensordaten erkennt das System Stickoxide (NOx) und Kohlenmonoxid (CO) sowie Feinstaub der Partikelgröße PM2,5 in der Außenluft. PM2,5-Partikel haben einen Durchmesser von 2,5 Mikrometern oder weniger. Sie sind so klein, dass sie nur unter einem Elektronenmikroskop sichtbar sind. Erreichen die Messwerte der Luftgüte- und Feinstaubsensoren einen bestimmten Bereich, schaltet die Klimaanlage automatisch zwischen Frischluft- und Umluftbetrieb um.

Mercedes GLE Coupé 2026 Facelift
GLE Coupé

Effiziente Scheibenreinigung mit MAGIC VISION CONTROL

Erstmals im GLE bietet MAGIC VISION CONTROL eine Intensivreinigung der Frontscheibe. Steht das Fahrzeug und liegen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt, kann durch längeres Drücken der Taste „Waschen“ ein Intensivreinigungsprogramm gestartet werden. Hierbei benetzen Düsen in den Wischblättern zunächst das gesamte Wischfeld mit Waschwasser. Danach bleiben die Wischblätter in für zirka 30 Sekunden in dieser oberen Position. So können hartnäckige Verschmutzungen erst eingeweicht und anschließend weggewischt werden. MAGIC VISION CONTROL ist optional erhältlich.

Burmester® Klangkultur in edlem Design

Beim Premium-Soundsystem gibt es ein Upgrade: Neu an Bord ist auf Wunsch das Burmester® 3D-Surround-Soundsystem. Mit Dolby Atmos ermöglicht es einen unvergleichlichen multidimensionalen Musikgenuss. Dieses Soundsystem umfasst 15 Lautsprecher inklusive zwei neue 3D-Lautsprecher in der Dachbedieneinheit. Der Soundverstärker leistet jetzt 710 Watt statt bisher 590 Watt. Das Premium-Soundsystem hebt sich durch edel gestaltete Lautsprechergitter mit Burmester® Schriftzug sowie eine exklusive Inszenierung innerhalb des MBUX deutlich ab. Sämtliche Einstellungen sind übersichtlich in einer eigenen Premium-Sound-Kachel gebündelt. Darüber hinaus eröffnet das Premium-Soundpaket zusätzliche Funktionen wie „Dolby Atmos“ und „Personalized Sound“ und sorgt so für ein noch immersiveres Hörerlebnis.

Im Menü „Personalized Sound“ gibt es neben der klassischen Equalizer-Funktion auch die Möglichkeit, „Personal“ auszuwählen. Hier kann ein digitaler Setup-Assistent gestartet werden. Durch sechs Fragen führt dieser Assistent zu einer Klangabstimmung, die auf die individuellen Hörpräferenzen zugeschnitten ist. Zum Beispiel fragt er, wie betont die hohen Töne sein sollen, welche Lautstärke für die Beats gewünscht wird und welche Bass-Eigenschaften bevorzugt werden. Intuitive, leicht verständliche Icons, wie eine Geige oder ein Schlagzeug, machen sofort klar, worum es bei jeder Frage geht – auch ohne musikalischen Hintergrund. Auf Basis dieser Antworten berechnet ein intelligenter Algorithmus dann das ideale Klangerlebnis für die jeweilige Kundin oder den Kunden.

Schon im serienmäßigen Soundsystem vertraut Mercedes-Benz jetzt auf einen externen Verstärker im Fahrzeugheck. Mit einer Leistung von 150 Watt stellt er beeindruckende Reserven für sämtliche Entertainment-Funktionen bereit.

Höhere Agilität im GLE Coupé: Im Vergleich zum GLE SUV ist der Radstand 60 Millimeter kürzer und die Lenkübersetzung direkter. Davon profitiert bereits die Queragilität.

Auch die GLE 53 AMG und GLE 53 Hybrid AMG Modelle als SUV und Coupé bekommen das Facelift

 

Mercedes-AMG hat die erfolgreiche GLE 53 Familie umfassend weiterentwickelt und sie mit einem noch emotionaleren Design, einer erweiterten Ausstattung und modernster Technologie auf den neuesten Stand gebracht. Die überarbeitete Frontpartie besticht durch eine modifizierte, AMG spezifische Kühlerverkleidung, neu gestaltete Lufteinlässe und charakteristische LED-Beleuchtung, die den sportlichen Charakter unterstreichen. Das Heck präsentiert sich ebenfalls markant mit neu geformten Rückleuchten im Stern-Design und der AMG typischen Abgasanlage mit Doppel-Endrohrblenden. Zur Wahl stehen zahlreiche exklusive Lackierungen, darunter erstmals als AMG Serienlack die neue MANUFAKTUR-Sonderfarbe hightechsilber magno: Sie visualisiert den Technologie-Anspruch der Modelle perfekt. Der weiterentwickelte 3,0-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor mit kraftvoll-emotionalem Motorsound unterstreicht die optische Präsenz des neuen AMG GLE 53 mit entsprechenden Fahrleistungen.

Im Herzen beider Modelle arbeitet der weiterentwickelte M256M EVO-Reihensechszylindermotor mit 3,0 Liter Hubraum. Das Turbo-Triebwerk leistet 330 kW (449 PS) und stellt ein maximales Drehmoment von 600 Nm zur Verfügung (nur bei 48-Volt-Version mit Overboost 640 Nm für 10 Sekunden). Das Sechszylinder-Hochleistungsaggregat überzeugt vor allem durch die noch sportlichere Leistungskurve im oberen Drehzahlbereich.

Zu den Motormaßnahmen zählen ein neuer Zylinderkopf mit verbesserten Ein- und Auslasskanälen und einer neuen Einlassnockenwelle. Hinzu kommen eine neue Ansauganlage mit größerem Volumen sowie bei der 48-Volt-Version ein neuer Bugkühler. Der verbesserte Drehmomentaufbau und das noch agilere Ansprechverhalten des Motors auf Gaspedalbefehle bieten druckvollen Schub in allen Drehzahlbereichen bis zum Begrenzer. Die Gesamtleistungskurve ist auf die höhere Drehfreude angepasst. Das Drehmoment-Plateau konnte dadurch verlängert werden. Der Ladedruck des ebenfalls optimierten Abgasturboladers von 1,5 bar unterstützt das satte Drehmoment bei hoher Drehfreude.

Der elektrische Zusatzverdichter (nur bei 48-Volt-Version) kann über einen längeren Zeitraum betrieben werden. Er boostet jetzt mit bis zu 7,5 kW elektrischer Leistung hinzu (bislang 5,0 kW) und verbessert damit ebenfalls die Gasannahme.

Der integrierte Starter-Generator (ISG) der zweiten Generation (nur bei 48-Volt-Version) ist raumsparend in der Getriebeglocke verbaut. Als ein zentraler Bestandteil des 48-Volt-Bordnetzes funktioniert er nicht nur als elektrischer Generator, sondern übernimmt auch Hybridfunktionen. Dazu zählen kurzfristiges Boosten mit 17 kW/23 PS Leistung und 205 Nm Drehmoment, Rekuperieren, Lastpunktverschiebung und das nahezu unmerkliche Wiederanlaufen des Motors bei der Start-Stopp-Funktion. Das neue Triebwerk erfüllt bereits jetzt die kommende EU7-Abgasnorm und wird fristgerecht ab November 2027 auch danach zertifiziert. Die Fahrleistungen sind über jeden Zweifel erhaben: Der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h dauert bei der 48-Volt-Version nur 4,8 Sekunden – eine Steigerung von 0,2 Sekunden gegenüber dem Vorgängermodell.

Der Mercedes-AMG GLE 53 HYBRID 4MATIC+ kombiniert den Sechszylindermotor mit einer 135 kW (184 PS) starken elektrischen Maschine. Der 400-Volt-Plug-in-Hybrid vereint damit sportliche Fahrdynamik mit der Möglichkeit zu lokal emissionsfreier Mobilität. Die hohe Leistungsdichte des Hybridtriebkopfs wird durch die permanenterregte Innenläufer-Synchrontechnologie erreicht. Das maximale Drehmoment der E-Maschine von 480 Nm steht ab der ersten Umdrehung bereit. Es bewirkt eine hohe Agilität bereits beim Anfahren und egalisiert das Turboloch.

Die gestiegene Systemleistung von 430 kW (585 PS) und das maximale Systemdrehmoment von 750 Nm ermöglichen beeindruckende Fahrleistungen: Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h erfolgt in 4,5 Sekunden – ebenfalls 0,2 Sekunden schneller als der Vorgänger. Der Vortrieb endet erst bei elektronisch abgeregelten 250 km/h. Rein elektrisch sind Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h möglich. Mit einer elektrischen Reichweite von 91-88 Kilometern (SUV) und 93-90 Kilometern (Coupé) nach WLTP lassen sich viele Strecken im Alltag rein elektrisch zurücklegen. Für das Laden mit Wechselstrom ist ein Onboard-Ladegerät mit 11 kW Ladeleistung serienmäßig. Darüber hinaus ist auf Wunsch ein 60 kW starker DC-Schnelllader für Gleichstrom verfügbar. Damit lässt sich die Batterie in rund 20 Minuten von 10 % auf 80 % Ladezustand aufladen.

Die technischen Daten vom GLE 53 AMG und GLE 53 Hybrid AMG:

 GLE 53 AMG 4matic+GLE 53 Hybrid 4matic+ AMG
MotorM256evoM256evo
TypR6R6
Hubraum cm³29992999
Leistung in PS449449
Drehoment in NM600600
E-Motor in PS23184
E-Motor Drehmoment in NM205480
Systemleistung in PS 585
Systemdrehmoment in NM 750
0-100 km/h in s4,94,5
Vmax in km/h250250
Verbrauch auf 100 km in l10,6-11,23,9-4,2
elektrische Reichweite91-88

Neu entwickeltes und abgestimmtes Fahrwerk

Das AMG RIDE CONTROL+ Luftfeder-Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung bietet für alle GLE 53 Modelle eine ausgewogene Kombination aus außergewöhnlichem Komfort bei gleichzeitig AMG typischer hoher Fahrdynamik. Das System passt sich kontinuierlich an die Fahrsituation und das gewählte Fahrprogramm an.

Optional ist das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk mit aktiver Wankstabilisierung bei der 48-Volt-Version verfügbar. Es arbeitet mit zwei elektromechanischen Aktuatoren an Vorder- und Hinterachse. Das System reduziert Wankbewegungen bei Kurvenfahrt und ermöglicht eine genauere Abstimmung des Einlenk- und Lastwechselverhaltens. Außerdem erhöht es den Fahrkomfort bei Geradeausfahrt, da es einseitige Fahrbahnunebenheiten ausgleicht. Im Rahmen der Modellpflege erhielten Wankstabilisierung und Luftfahrwerk ebenfalls ein Software-Update und eine neue Abstimmung. Diese Maßnahmen vergrößern die Spreizung zwischen Fahrdynamik und Komfort.

Exklusive Individualisierung

Das MANUFAKTUR-Programm bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Personalisierung. Von exklusiven Lackierungen wie Patagonienrot metallic, Ireland mid green metallic oder Mysticblau metallic über hochwertige Lederausstattungen in Farben wie Yachtblau oder Karminrot bis hin zu Carbon-Zierelementen – jeder Mercedes-AMG GLE 53 kann zum individuellen Unikat werden. AMG Leichtmetallräder in verschiedenen Designs bis zu 22 Zoll Größe runden das umfangreiche Individualisierungsangebot ab.

Mercedes GLE 53 Hybrid Facelift 2026 Lenkrad
neues Lenkrad mit Wippe und Walz egal ob Mercedes oder AMG

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22 Responses

    1. Und den Übergang von Scheinwerfer zum Grill finde ich auch etwas schlecht gestaltet. Der Scheinwerfer geht mir zu tief Runter (obwohl die Sterne relativ weit oben sitzen und unten nur noch Plastik ist) sodass die Ecke vom Grill nicht mit Scheinwerferunterkante und Ecke der Umrandung passt.
      An sich finde ich die Umrandung vom Grill auch gut, bei S- und E-Klasse gefallen sie mir sehr gut nur hier ist das etwas schlecht Umgesetzt

  1. Ist das die Abschiedsrache von GW? Das sind ja grauenvolle Scheinwerfer, schlimmstmögliche Übergänge und der hässlichste Grill der gesamten MB-Historie.
    Das ist sichtliche Verweigerung an Harmonie und Schönheit.
    Macht aber nicht allzu viel, weil das Interieur eine geniale Verbindung zur grandiosen jüngeren Vergangenheit (als alles noch schön bedienbar und edel furniert war) schafft. Und man sollte immer von innen nach außen kaufen.

    1. Dachte ich mir auch… Auf Teufel komm raus Sterne überall und riesige, unförmige Scheinwerfer. Die schwarze Leiste am Heck passt null zum GLE, beim GLS dagegen sehr gut. Und die Kotflügelverbreiterungen an der Hinterachse sahen schon vor 7 Jahren albern aus. Von den Bildschirmen brauchen wir nicht reden.
      Leute mit (Vor-) Vorfaceliftmodellen können sich glücklich schätzen, die haben die optisch ansprechenderen Fahrzeuge.

  2. Ich muss sagen dass ich positiv überrascht bin. Hätte anhand der Erlkönigbilder nicht erwartet, dass die Mopf so frisch wirkt. Die dicken Bildschirmränder wirken aber sehr alt, gerade im Vergleich zu MMA und MB.EA-M. Man merkt den ganzen Verbrenner Mopfen an, dass die gesamte Lidecycle Planung irgendwie durcheinander gekommen ist.

  3. Die Ränder von den Displays sind bestimmt deswegen so weil sie keine anderen flachen breiten Displays im Einkauf gab.
    Es sind ja die bekannten 12,3 Zoll aber nun noch einen auf der Beifahrerseite.
    Wenn man die breiteren und höheren 14 Zoll aus dem CLA genommen hätte wäre die Zierleiste darunter entfallen

  4. Das Bild mit den 3 Kameras sieht schön aus, aber enttäuschenderweise scheint die GLE und GLS Kunden das gleiche Schicksal zu treffen wie die GLC EQ Kunden: Die 3 Kameras werden zwar irreführenderweise gezeigt und beworben, allerdings bis auf weiteres nicht verbaut. Somit ist dann ein späteres over-the-air-Update (egal zu welchem Preis) technisch gar nicht möglich.

  5. Kleiner fun fact: Mercedes intern werden die Griffe in der Mitte „Oh fuck“-Griffe genannt. Weil wenn man sich da wirklich einhalten muss, dann ist eine „oh fuck oh fuck oh fuck“ Situation angesagt. Bin froh dass die weiterhin da sind.
    Und ja, es sind echt „oh fuck“ Griffe. Off-road mit dem Ding macht unfassbar viel Spaß. Vor allem wenn man sieht wie ein Q8 und einnimmt abschmiert. Und du sitzt drin und denkst dir nur „oh fuck oh fuck oh fuck“. Geiles Auto, ehrlich. Wer die Kohle hat und das Auto nutzt wofür es gedacht ist – do it.

  6. Das der scheinwerfer vom Kühlergrill abgeschnitten wird sieht leider extrem billig aus wie schon bei der E-Klasse. Das einzige auto wo das halbwegs funktioniert und stimmig aussieht ist der SL.

    Mit eigenständigen scheinwerfern würde das viel besser aussehen. Das Heck haben sie ganz ordentlich hingekriegt. Das CLA interieur ist nach wie vor das blanke Grauen.

  7. Was soll bitte diese zweite Leiste über der schwarzen GLC EQ Leiste? Das passt mal gar nicht und ist das erste was ich entfernen möchte…
    Ich finde die eine oder andere Kante an der Front etwas unförmig und der schwarze Rahmen oberhalb des Grills, lässt die Haube so wirken, als wenn sie nicht geschlossen ist…
    Das Grün geht gar nicht und in Zeiten diverser Kriege erst recht unpassend.

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