Neben dem Bestellstopp für den G 580 EQ, war 2025 ein Rekordjahr für die G-Klasse
Mercedes G-Klasse mit knapp 50.000 Auslieferungen
Darüber hinaus setzt sich die Erfolgsgeschichte der Mercedes-Benz Offroad-Ikone fort: Die G-Klasse erzielte das beste Absatzergebnis ihrer Geschichte mit 49.700 Kundenlieferungen (+23%) im Jahr 2025 und einem Wachstum in allen wichtigen Regionen. Die elektrische G-Klasse hat zu diesem Erfolg maßgeblich beigetragen und neue Kunden hinzugewonnen. Kunden können sich auch auf neue Modelle der G-Klasse freuen, die das Produktangebot erweitern werden.
Auch wenn man sich von elektrischen G 580 EQ vermutlich höhere Stückzahlen versprochen hat. Erhält man auf die elektrische G-Klasse weiterhin 10% Rabatt, während die Verbrenner keinen Rabatt erhalten.
In Deutschland liegt der G 580 EQ Anteil an der gesamten G-Klasse Baureihe bei 13,1% für das Jahr 2025. Damit liegt die elektrische G-Klasse praktisch gleichauf mit den anderen Mercedes Baureihen. Hier liegt der BEV Anteil bei 13,3% nur marginal höher.
Seit dem 01.01.2026 ist der G 580 EQ erstmal nicht mehr bestellbar. Alle Produktionssolts für die elektrische G-Klasse EQ sind vergriffen. Im April 2026 beginnt das neue Modelljahr der G-Klasse. Dann wird die elektrische G-Klasse wieder verfügbar sein.
Die Bestellbarkeit des G 580 EQ wird somit nun um einige Wochen pausiert, bis die Bestellbücher für das neue Modelljahr geöffnet werden. Mercedes sagte dazu, dass es sich jedoch nur um marginale Änderungen handelt.
Eine Umstellung auf 800 Volt oder eine Batterie mit geänderter Zellchemie soll nicht kommen.






















11 Responses
In Deutschland liegt der G 580 EQ Anteil an der gesamten G-Klasse Baureihe bei 13,1% für das Jahr 2025.
Auch wenn dies rückblickend so WAR (also nur gut jeder 8-te), aber die Tendenz ist eben eine ganz andere nämlich eine schlechtere.
Denn im Dezember 2025 waren es gerade mal noch 38 Stück – von 486 G-Klasse-Zulassungen im Heimatmarkt insgesamt.
Das macht dann einen Anteil von NUR noch 7,8 %. Das war also zuletzt nur rund jeder 13-te
– und nicht jeder 4-te, wie es eigentlich seiner Quote unter den 4 erhältlichen Modellen entsprechen sollte. Und einem Zukunftsmodell entspricht es schon mal gar nicht.
Das ergibt sich sogar der JESMB-eigenen Tabelle vom 24. Januar.
Und eine weitere Tabelle dort besagt, dass es seit August stets bergab ging:
92 / 82 / 73 / 49 und jetzt 38 Stück.
Alle Produktionsslots für die elektrische G-Klasse EQ sind vergriffen.
So kann man es auch etwas schönfärberisch ausdrücken.
Ansonsten wird wohl ein beheizter Katalysator / DPF beim Diesel für EU7 kommen (müssen).
Und neue Varianten: OB etwa ein Plug-in kommen wird ?
Da geb ich dir recht, eine andere Frage wäre…
wieviele davon wurden auf „Niederlassungen oder als PR und/oder Pressefahrzeuge“ zugelassen ??
Nachtrag – Und siehe da:
Auto Motor und Sport scheint ABZUSCHREIBEN, hier – bei MIR:
„Während im August noch 92 elektrische G-Klassen in Deutschland neu zugelassen wurden, sank die Zahl in den Folgemonaten Schritt für Schritt – über 82, 73 und 49 – bis auf nur noch 38 Fahrzeuge im Dezember. Bei insgesamt 486 neu zugelassenen G-Klassen entsprach das im Weihnachtsmonat einem Elektro-Anteil von lediglich 7,8 Prozent. Damit fuhr zuletzt nur noch etwa jedes dreizehnte Fahrzeug elektrisch. Für das Modell, das die Baureihe in die elektrische Zukunft führen soll, ist das ein klares Warnsignal.“
Ich bin den G580e Probe gefahren und war komplett und restlos begeistert! Der einzige G-Mercedes, der, wenn überhaupt, auch nur halbwegs Sinn macht. Kein G-Mercedes rast mit 180 km/h über die Autobahn (habe ich jedenfalls noch NIE gesehen) und als Langstreckenfahrzeug wäre so ein G ja wohl komplett sinnbefreit. Und einen G63 MIT HÄNGER habe ich auch noch NIE gesehen.
Also wer im Jahr 2026 noch einen spritsaufenden und lauten Verbrenner-G kauft, muss es wohl sehr nötig haben! Also mir wäre es peinlich, so ein Ding zufahren – zumal in 99% der G-Mercedes auch immer nur eine Person drin sitzt!
Naja … die Kommentatoren sollten doch bitte berücksichtigen, dass Mercedes nicht „nur“ für den Deutschen Markt produziert. Über den Tellerrand schauen …
„maßgeblich zum Erfolg beigetragen“
13% sind nicht wirklich was man unter „maßgeblich“ versteht😉
In Deutschland war der E-Auto Anteil 2025 bei 19,1%. Mercedes wird Dank des CLA EQ, GLB EQ, und GLC EQ hier deutlich aufholen.
Schade das es nichtmal eine Aftermarket Anhängerkupplung gibt. Oder eine Professional Variante mit weniger Bling Bling. Dann wäre das Fahrzeug sicherlich auch für den ein oder anderen Jäger oder Bauunternehmener interessant. Flüsterleise zum Hochsitz, oder imageträchtig den portablen Kran zur Baustelle geliefert. Vielleicht auch eine Variante unter 100k, dann wäre es auch fürs Firmenwagenleasing
800Volt mit >350kW DC, 22kW AC und 3t Anhängelast müsste das Ding für das Geld schon vorweisen. Ich frage mich immer, wie so eine Kiste, die im Prinzip einen guten Kern hat von der Vorstandsetage abgenommen wird.
Würde ich mir auch so wünschen, 800 Volt, 22 KW AC.
Wird es aber gemäß Mercedes im April nicht geben. Aber warten wir es ab.
Das Problem für den G ist wie folgt:
Der cW-Wert wurde von ursprünglich mal 0,54 auf 0,44 deutlich verbessert. Im Vergleich zu allen anderen Autos ist das aber immer noch schlecht. Daher benötigt man einen großen Akku. Der aufgrund der Geländegängigkeit massiv mit der speziellen Bodenplatte abgesichert ist. Um die 3 Differenzialsperren zu simulieren, benötigt man halt 4 E-Motoren, die alle noch ein Untersetzungsgetriebe haben. Also in Summe wiegt das alle mehr als ein 90 kWh Akku und nur 2 E-Motoren.
Da die G-Klasse an sich ja nicht die leichteste ist, wird das mit den 3,5t sehr eng. FAhrfertig ist jetzt 3.085 kg und Zuladung sind nur 415 kg. D.h. wenn jetzt die AHK und der 22 KW OBC dazu käme könnte man bestimmt 30 kg zusätzliches Leergewicht annehmen.
Die zweite Zellchemie wäre ggf eine Chance gewesen. Durch die höhere Energiedichte, hätte man etwas Gewicht auf dem Fahrzeug bekommen, es sei denn man hätte die Batterie größer gemacht. ABer diese zweite Zellchemie soll ja jetzt nicht mehr kommen.
Das Problem dürfte hier auch die Hybridplattform sein. Dort muss ja auch noch ein Verbrenner rein samt Abgasstrang. Das kostet Gewicht. Eine reine E Plattform mit Cell2Pack/Cell2Open Body düfte das Gewicht gut nach unter bringen. Aber auf Grund der geringen Stückzahlen wohl nicht wirtschaftlich.