Neue Erlkönigbilder ganz aus der Nähe zeigen den Baby G
Mercedes erprobt derzeit die Baby g-Klasse in Lappland (Nord-Schweden). Die Tarnstufe ist derzeit noch sehr hoch. D.h. mit einer Premiere ist voraussichtlich nicht vor dem 2. Halbjahr 2027 zu rechnen.
Was fällt auf?
- Die dreigeteilte Fensterlinie wurde wie vom großen Bruder übernommen
- Die Heckleuchten ähneln der großen G-Klasse stark
- Auch bei der Mini g-Klasse gibt es die Reserverad oder Ladekabelbox an der Hecktür. Hier sieht man jedoch, dass die Mini g-Klasse deutlich niedriger ist, da von der Scheibe in der Hecktür nicht mehr viel übrig bleibt.
- Die Windschutzscheibe steht im Vergleich zur großen G-Klasse deutlich flacher
- Wie man es auf dem Erlkönigbild gut sieht, haben die runden Frontscheinwerfer einen außen einen runden LED-Tagfahrlicht-Ring. Dieser wird auch als Blinker benutzt. Bei der echten G-Klasse gibt es dagegen die ikonischen Blinker auf der Motorhaube
Die Frage ist, ob die Baby G-Klasse so ikonisch daherkommt, wenn die Windschutzscheibe deutlich flacher ist als beim großen G.
Allerdings ist die extrem steile Windschutzscheibe auch mit der Hauptgrund für den relativ schlechten cW-Wert von 0,44 (vom großen G). Die Baby-G-Klasse wird hier vermutlich deutlich besser abschneiden. Daher wird auch mit einer Reichweite von mehr als 500 km gemäß WLTP gerechnet. Dank der 800 Volt Technik wird die Ladezeit im Bereich von 20-22 min liegen.
Die Mini g-Klasse basiert auf keiner Architektur. Sie erhält einen eigenen Leiterrahmen für eine sehr gute Offroad-Performance. Jedoch bedient sich Mercedes an vielen bekannten Technikbausteinen aus der MMA/MB.EA-M Familie sowie dem MB.OS Betriebssystem.
Die ursprünglich rein elektrisch geplante Mini g-Klasse soll nun auch hybridisierte Hightech Verbrenner erhalten. Welche das sein werden ist unklar. Längs eingebaute Motoren sind nicht unrealistisch.
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11 Responses
Puh. Kritik zum Design an einem Erlkönig ist ja immer so eine Sache, aber die relativ flache Windschutzscheibe, der lange Überhang vorne, die niedrige Gürtellinie und dadurch das weniger hoch wirkende Auto (eher ein kantiger GLB) erzeugen gerade keinen „Haben-Wollen-Effekt“. Das Verhältnis zwischen Scheibenhöhe und dem Blech darunter lässt das Auto irgendwie „breitgedrückt“ wirken.
Bin gespannt auf die endgültige Version ohne Tarnung. Von den Proportionen aktuell schwierig.
ich hatte den gleichen Eindruck. Eher GLB als G.
Ich denke die weniger Steil angewinkelte Windschutzscheibe macht dabei den größten Unterschied.
Ich fand die idee vom Baby G klasse, auch wenn ich nie ein E-Auto kaufen würde, aber ich hatte gedacht das man sich dabei möglichst nah ans G-Klasse design hält, weil das G-Design nunmal für seine Markantheit bekannt ist.
Aber mal sehen wie es ohne Tarnung aussieht, das kann schon verwirren manchmal.
Gut, dass du nochmal klargestellt hast, dass du nie ein E-Auto kaufen würdest xD
Ja, das ist kein G, aber irgendwie war auch klar, dass der g bisschen anders aussehen wird. Man kann schließlich nicht einfach den G 1:1,2 schrumpfen.
Ich bin mal gespannt, was draus wird, denn viele Designelemente sind ja wirklich übernommen worden. Mit das wichtigste ist, dass die Leuchten keine albernen Sterne haben^^
Akkuseitig sollte der vom GLC genutzt werden, sonst wirds mit der Form und Reichweite schwierig.
Puhhh… gefährliches Halbwissen im Artikel.
„…Die Mini g-Klasse basiert auf keiner Architektur. Sie erhält einen eigenen Leiterrahmen für eine sehr gute Offroad-Performance. Jedoch bedient sich Mercedes an vielen bekannten Technikbausteinen aus der MMA/MB.EA-M Familie sowie dem MB.OS Betriebssystem…“
Dieser Abschnitt ist einfach komplett falsch. Stimmt nicht mal ansatzweise…
Wie wäre der Abschnitt richtig? 🙂
Wurde aber so Mal in einem Interview kommuniziert.
Was glaubst du denn?
Das hieße dann: kein Leiterrahmen, kein MB.OS und Verwendung einer bestehenden Plattform. Wenn das Kosten und Preise drastisch senkt, dann sehr gerne !
Man sieht ja an Level 3, dass weder Kunden noch Hersteller immer darauf aus sind, das Beste und Teuerste zu haben. Einfach, chic und smart reicht auch.
MBUX natürlich schon.
Ich habe mich auf den Quatsch mit der eigenen Architektur bezogen.
Eigene Architektur würde eine eigene Produktionslinie oder massiven Eingriff in eine bestehende Linie bedeuten.
In Zeiten von MMA, MBEAM, etc. höchst unwahrscheinlich bei so einem Nischenprodukt…
Dann erleuchte uns mit deinem Wissen
Ich hab ja wohl genug gesagt 😉