Einfach anschließen und losladen: EnBW mit AutoCharge

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on skype
Share on email

Ladevorgang startet auf Wunsch automatisch nach Anschließen des Fahrzeugs – Bundesweit größtes AutoCharge-fähiges Ladenetz für alle kompatiblen E-Autos am Markt

 

Derzeit können nur die EVA2 Modelle (derzeit ist nur der EQS auf dem Markt) sowie der Porsche Taycan und der Ford Mustang die Plug-in-Charge Funktion nach der deutschen komplizierten ISO 15118. Danach wird im Fahrzeug ein Stromtarif meistens vom Autohersteller hinterlegt. Das führt dann zu monatlichen Kosten und man ist herstellergebunden. Der Mercedes EQS kann so mittels Plug-in-Charge bei ionity laden. Einstöpseln laden und fertig.

Mercedes EQA EQB EQC SUV
Nun kommen auch Elektroautos in den Genuß von Plug-and-Charge die gar nicht die ISO15118 unterstützen

EnBW geht nun einen cleveren und simpleren Weg.

An allen EnBW Hypernetzstationen kann man seit November 2021 ebenfalls das Elektroauto laden ohne den Ladevorgang in der App oder mit der Ladekarte freischalten zu müssen.

Dazu muss man die bundesweit über 1.400 EnBW Schnellladepunkten im EnBW HyperNetz. Damit bietet das Unternehmen Autofahrern das größte AutoCharge-fähige Ladenetz Deutschlands. Um AutoCharge zu nutzen, müssen Kunden die Funktion lediglich einmalig in der EnBW mobility+ App aktivieren. Dies geht ab der App-Version 7.4.0. – dann muss man an der Ladesäule einmalig den Ladevorgang starten. Über die eineindeutige MAC-Adresse des Autos kann EnBW das Auto zum Benutzerkonto der App hinzufügen. Danach ist ein Freischalten per App oder Ladekarten an den AutoCharge fähigen Schnellladepunkten nicht mehr erforderlich.
AutoCharge ist für alle E-Autos verfügbar mit Ausnahme von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Skoda und Seat, bei denen die Funktion aktuell herstellerseitig nicht freigeschaltet ist (die MAC Adresse nicht an die Ladesäule übermittelt wird).

„Die Frage, ob Tanken oder Laden einfacher ist, ist spätestens jetzt vom Tisch“, freut sich Timo Sillober, der als Chief Sales and Operations Officer der EnBW den Bereich E-Mobilität verantwortet: „Laden ist jetzt so einfach wie nie: Ich fahre zum Einkaufen und stelle mein Auto an einem Ladepunkt ab. Alles was ich dann noch machen muss, ist das Ladekabel anschließen. Fertig. Das Auto lädt, während ich einkaufe. Ich muss dafür nicht extra irgendwo hinfahren, wie beim Tanken – und dann warten, bis der Tank voll ist, reingehen, um zu zahlen und so weiter.“ Denn die EnBW baut nicht nur ihr bundesweites Schnellladenetz in hohem Tempo weiter aus.

Die Kosten des Ladevorgangs werden später transparent in der EnBW mobility+ App angezeigt.

Der Vorteil ist das der technische Aufwand im Vergleich zur ISO 15118 deutlich geringer ist.

EnBW ist mit anderen Roaming Partner im Gespräch ob sie sich ebenfalls daran beteiligen, sodass diese Funktion an noch mehr Ladesäulen zur Verfügung steht.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass diese Technik ohne festen Vertrag mit Grundgebühr möglich ist. Also auch für Menschen die den HPC an der Autobahn nur für die Fahrt in den Urlaub benötigen.

Weitere Informationen:

Ionity jetzt fast flächendeckend mit Plug-and-Charge

Elektromobilität: Ab wann lohnen sich Ladetarife mit Grundgebühr

EnBW-Fotos von Andre Dulic

Mehr Beiträge

Mercedes SL 55 SL 63 AMG

Daimler Newsflash

Daimler verkauft Renault Aktien, Daimler Truck ab dem 10 Dez an der Börse, SL Sonderausstellung im Museum, Mercedes-Chef für Verbrenner-Aus

Schreibe einen Kommentar

Mehr Beiträge