Das Fahrwerk der neuen Mercedes C-Klasse

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Neue Fahrwerksoptionen bietet die neue C-Klasse inkl. einer Hinterachslenkung

Der neuen Mercedes C-Klasse W206 soll der Spagat zwischen Komfort und Agilität noch besser gelingen als dem schon sehr guten Vorgänger W205.

Die optionale Luftfederung Airmatic entfällt, dies lag jedoch daran, dass die Kunden sie kaum bestellten und somit die Entwicklungskosten sowie die Vorhaltung von Ersatzteilen inkl. die Schulung der Mitarbeiter zu teuer wurde. Im Jahr 2014 lag die Take-Rate der Airmatic noch bei 6%. Im Jahr 2020 war die Bestellrate der Airmatic nur noch 1%.

Aus demselben Grund verbannt MBUSA bspw. das E-ABC Fahrwerk für den US-Markt aus dem GLE.

Und aber zu den neuen Details des 206er Fahrwerks:

Wesentliche Komponenten des neuen, dynamisch ausgelegten Fahrwerks sind eine neue Vierlenkerachse vorne und eine Raumlenker-Hinterachse, die an einem Fahrschemel aufgehängt ist. Das neue Fahrwerk bildet die Basis für Federungs-, Abroll- und Geräuschkomfort, agile Fahreigenschaften und Fahrspaß. Auf Wunsch ist die neue C-Klasse auch mit kontinuierlicher Verstelldämpfung sowie mit Sportfahrwerk lieferbar. Bei den Plug-in-Hybriden sowohl der Limousine als auch des T-Modells ist eine Luftfederung an der Hinterachse serienmäßig (aufgrund der schweren Batterie an der Hinterachse).

Die Hinterachslenkung: handlicher und dynamischer

Besonders agil und gleichzeitig stabil fährt sich die neue C-Klasse mit der optionalen Hinterachslenkung und der damit kombinierten direkteren Lenkübersetzung an der Vorderachse. Der Lenkwinkel an der Hinterachse beträgt 2,5 Grad. Der Wendekreis verringert sich dadurch um 43 Zentimeter auf 10,64 Meter. Damit ist der W206 handlicher als der viel kompaktere W202 aus dem Jahre 1993 mit seiner Kugelumlauflenkung mit einem Wendekreis von 10,70m.

Dabei ist die Hinterachslenkung jedoch etwas simpler ausgeführt als bei dem großen Bruder der S-Klasse. Dort können die Hinterräder statt mit bis zu 2,5 Grad mit bis zu 10 Grad einschlagen. Und schafft einen Wendekreis von 10,5m im Minimum.

Mercedes C-Klasse W206 Lenkrad
Neues Lenkrad in der C-Klasse

Weniger Umdrehungen bis zum Volleinschlag

Darüber hinaus benötigt der Fahrer auch weniger Umdrehungen am Lenkrad zum Volleinschlag. Mit Hinterachslenkung sind es unabhängig vom Antriebskonzept 2,1 statt 2,35 (Hecktriebler mit Komfort-Lenkung) bzw. 2,3 Umdrehungen (4MATIC Versionen mit Komfort-Lenkung).

Bei Geschwindigkeiten von weniger als 60 km/h lenken die Hinterräder in die entgegengesetzte Richtung der Vorderräder – beim Einparken um bis zu 2,5° gegen den Vorderachswinkel. Der Radstand verkürzt sich situationsabhängig virtuell und das Fahrzeug fährt dadurch wendiger, leichtfüßiger und agiler. Ab einer Geschwindigkeit von mehr als 60 km/h lenken die Hinterräder bis zu 2,5° in die gleiche Richtung wie die Vorderräder. Der dadurch virtuell verlängerte Radstand bietet spürbare Vorteile: eine erhöhte Fahrstabilität und Fahrsicherheit bei hohen Geschwindigkeiten, schnellen Spurwechseln oder plötzlichen Ausweichmanövern.

Zudem sind bei dynamischen Manövern, etwa bei der Fahrt auf einer Landstraße, deutlich weniger Lenkwinkel aufzubringen – und das Fahrzeug reagiert sportlicher auf Lenkbefehle. Unterstützt wird das von der integrierten Fahrdynamikregelung des ESP®.

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