Mercedes C-Klasse W206 Produktionsstart

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Heute ist der Produktionsstart der Mercedes C-Klasse W206 in Bremen erfolgt. Der Bestellstart ist am 30.03.2021 – Auslieferungen ab Juni

Im Mercedes-Benz Werk Bremen rollen ab sofort Limousine und T-Modell der neuen C-Klasse
vom Band. Die Produktion der volumenstärksten Baureihe des vergangenen Jahrzehnts von Mercedes-Benz startet in Bremen, dem Lead-Werk im globalen C-Klasse Produktionsverbund. In Kürze folgt der Startschuss an den internationalen Standorten in Peking, China und East London, Südafrika.

Bald darauf folgen Plug-in-Hybride mit 100 km Reichweite (Auslieferung September 2021) – ein weiterer Schritt der „Electric first“ Strategie im Produktionsprogramm von Mercedes-Benz. Die Batteriesysteme dafür liefert die Mercedes-Benz Batteriefabrik im polnischen Jawor.

Die lokale Produktion in China für China ist für Mercedes-Benz ein entscheidender Erfolgsfaktor. China ist seit 2016 der größte Absatzmarkt für die C-Klasse Limousine. Das Werk in Peking produziert für den chinesischen Markt die Langversion der C-Klasse.

In East London werden Rechts- und Linkslenker-Limousinen für den weltweiten Export gebaut.

Modernste Produktionsmethoden und -prozesse, beispielsweise ein völlig neues Rohbau-System, steigern die Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Auch die Lackiererei im Werk East London reduziert dank neuartiger Technologien den Energieverbrauch pro Fahrzeug um 25 Prozent.

„Mit dem Produktionsstart der neuen C-Klasse stellt unser globales Produktionsnetzwerk einmal mehr seine große Flexibilität unter Beweis. Unsere Teams in drei Werken auf drei Kontinenten haben erstklassig zusammengearbeitet, um die Anlaufkaskade zu meistern. So entstehen in unseren modernen Werken großartige Fahrzeuge wie die neue C-Klasse“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain Management.

Rohbau der Zukunft: Hochflexible Fertigung

Unterschiedliche Modell- und Antriebsvarianten lassen sich bei Mercedes-Benz jetzt bereits im Rohbau flexibel abbilden und fertigen.

Erstmals kommt das neue Rohbau-System bei der C-Klasse Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen zum Einsatz: Während im traditionellen Rohbau die Karosserie-Einzelteile in einer Linie gefertigt werden, besteht der neue Rohbau aus verschiedenen Fertigungszellen, den sogenannten „Cubes“, die sich flexibel miteinander kombinieren lassen.

Die Cubes sind untereinander voll vernetzt, um die Vorteile von Big Data zu nutzen.

Das neue Rohbau-System wird sukzessive in den Mercedes-Benz Werken weltweit zum Einsatz kommen.

Modernes Montagesystem: Effiziente Bündelung der Technik

Die Produktion von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antrieben spielt auch in der Montage des Mercedes-Benz Werks Bremen die entscheidende Rolle. Hier wird die C-Klasse auf derselben Linie gebaut wie der GLC, das GLC Coupé sowie der rein elektrische EQC.

Gefragt ist damit auch hier maximale Flexibilität: Eine neue TecLine bildet in Bremen wie in der Factory 56 am Standort Sindelfingen das Montagesystem der Zukunft ab. Die TecLine bündelt komplexe Anlagentechnik an einer zentralen Stelle. Umbauarbeiten sind damit noch einfacher und schneller umsetzbar.

Fahrerlose Transportsysteme haben das klassische Fließband abgelöst.

Maximale Transparenz: Digitales Produktions-Ökosystem MO360

Mercedes-Benz Cars Operations 360 (MO360) macht die komplexe Fahrzeugproduktion transparent und hocheffizient. Das neue digitale Ökosystem umfasst eine Familie von Softwareapplikationen, die durch gemeinsame Schnittstellen und einheitliche Benutzeroberflächen verbunden sind.

Im Mercedes-Benz Werk Bremen wird die Applikation „Digitales Shopfloormanagement“ in allen Gewerken verwendet – vom Presswerk über den Rohbau und die Oberflächenbearbeitung bis zur Montage. Damit lassen sich sämtliche Produktionsdaten in Echtzeit verfolgen.

Mit der MO360 Anwendung QUALITY LIVE lässt sich die Qualität eines Fahrzeugs in Echtzeit überprüfen. Dabei greift QUALITY LIVE auf sämtliche Daten zurück, die im Produktionsprozess erfasst werden.

Nachhaltige Mobilität: Maßnahmen in der Produktion spielen entscheidende Rolle

Auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität spielt neben den Fahrzeugen auch die Produktion bei Mercedes-Benz eine ganz entscheidende Rolle. Die eigenen Werke werden ab 2022 CO2-neutral produzieren.

Bei Mercedes-Benz werden Modelle mit alternativen Antrieben wie die Plug-in-Hybride der neuen C-Klasse flexibel und damit nachhaltig in die laufende Serienfertigung und in die bestehenden Anlagen integriert – sowohl in der Montage als auch im Rohbau.

In der Oberflächenbearbeitung sorgt ein neuer KTL-Trockner, der für den Korrosionsschutz der Fahrzeuge zuständig ist, für eine Energieeinsparung von rund 24 Prozent gegenüber herkömmlichen Anlagen.

Zudem tragen Dachbegrünungen wie die insgesamt 40.000 m² auf der neuen Rohbau-Halle zum Ausgleich der versiegelten Bodenflächen bei und sorgen zugleich für eine verbesserte Temperierung.

Michael Frieß, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Mercedes-Benz Werk Bremen:

„Unsere Bremer Mannschaft hat in den letzten Monaten Großartiges geleistet. Trotz eines herausfordernden Jahres haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Anlauf der neuen C-Klasse erfolgreich gestemmt und zugleich unsere Kolleginnen und Kollegen in den anderen C-Klasse Werken optimal unterstützt. Darauf sind wir stolz und freuen uns schon heute auf weitere Bremer Anlauf-Highlights im Jahr 2021.“

Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werks Bremen:

„Unsere Kolleginnen und Kollegen haben einmal mehr ihre Anlaufstärke bewiesen. Wir freuen uns sehr mit allen über die neue C-Klasse „made in Bremen“. Wir stehen schon immer für großen Teamgeist und viel Erfahrung, die bei Neuanläufen besonders zum Tragen kommen. So können wir am Standort Bremen absolut positiv in die Zukunft schauen!“

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