Mercedes GLC EQ mit Zusatzschichten an Samstagen

Mercedes fertigt den GLC EQ und den CLA EQ im Dreischichtbetrieb

 

Mercedes hat bekannt gegeben, dass man im 1. Quartal 2026 34% mehr Elektroautos ausgeliefert hat als im Vorjahresquartal.

Dies zeigt aber noch nicht die volle Dynamik. Der Ordereingang liegt hingegen bei 107% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Aktuell versucht Mercedes alles der erfreulichen Auftragslage gerecht zu werden.

Der CLA EQ wird in Rastatt im Dreischichtbetrieb gefertigt.

Der neue GLC EQ (X540) läuft im Werk Bremen in Halle 9 ebenfalls im Dreischichtbetrieb vom Band. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es nun Zusatzschichten an Samstagen.

Rückschlüsse auf die genauen Produktionszahlen sind jedoch nur schwierig möglich. In der Halle 9 im Mercedes Werk Bremen wird die C-Klasse, der GLC Verbrenner, der EQE und der elektrische GLC voll flexibel produziert. Mercedes könnte jedoch die GLC Verbrenner Anteile (X254) stärker an seine zweite Produktionsstätte in Sindelfingen verlagern um in Halle 9 in Bremen mehr Kapazität für den GLC EQ zu haben.

Das ist vermutlich nicht so einfach möglich, da man eine gewisse Limitierung bei der Produktionsrate von den Batteriezellen von seinem Zulieferer hat. Einige Kunden die ihren GLC EQ bereits Ende Oktober 2025 bestellt hatten (mit Produktionsdatum April 2026) erhielten neue Produktionstermine die teilweise 2 Monate nach hinten geschoben werden mussten.

Diese Engpässe beim Produktionshochlauf sind nun größtenteils behoben. Grund dafür sollen bei der Batterie zu suchen gewesen sein.

Das die Mercedes Kunden die höchst Priorität genießen zeigt nun auch die Maßnahme, dass die Mercedes Manager (ab E4) bereits als Dienstwagen bestellte CLA EQ und GLC EQ Modelle gecancelt bekommen haben und auf andere Modelle bspw. Plug-in-Hybrids umbestellen müssen.

 

Die Lieferzeiten für den CLA EQ liegen weiterhin bei Anfang 4. Quartal 2026.

Auch der GLC EQ hat lange Lieferzeiten.

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14 Responses

      1. @Julian Schmitz, wieso wurden denn die Kommentare zu den Vorfällen im CATL Werk in Ungarn entfernt? Wird solch ein Anliegen von Rechtsabteilungen an dich heran getragen? Hat ein wenig Geschmäckle wenn öffentlich verfügbare Links zu ungarischen News Webseiten gelöscht werden.

  1. Ich frage mich ob man wirklich das Ergebnis erreicht hat, was man erreichen wollte mit der Modelloffensive.
    Man hat es geschafft den, im letzten Jahr sehr schlechten Ordereingang, zu verdoppeln. Dafür brauchte man aber zwei Modelle, die keinen direkten elektrischen Vorgänger hatten und wo sich die Verbrenner sehr gut verkauft haben.
    Außerdem gilt das nur für Europa, in China und den USA sehen die Verkaufszahlen aktuell noch sehr schlecht aus. Da man den GLC dort aber noch nicht bestellen kann kann sich das noch ändern wird aber aufgrund der Reichweite, die in den USA noch relevanter ist als hier vermutlich kein Verkaufsschlager werden.
    Natürlich fehlen in den Zahlen noch einige neue Modelle aber es wurden auch noch Aufträge für den EQA angenommen in Q1, der bis der CLA kam immer das beliebteste BEV von Mercedes war.
    Und noch dazu kommt, dass der März vermutlich Markenübergreifend aufgrund der hohen Benzinpreise höhere Neubestellungen von BEV hatte.
    Ich hoffe wirklich, dass die Ordereingänge speziell außerhalb der EU noch besser werden aber so vielversprechend wie es immer von Mercedes nach außen hin Kommuniziert wird sehen die Zahlen für mich nicht aus.

    1. Ich würde das nicht so drastisch sehen. Man muss auch berücksichtigen, dass bspw. der GLC EQ aktuell nur in der High-End Version mit 489 PS bestellbar ist.
      Ein Fahrzeug mit 71 k Basispreis muss man sich auch erstmal leisten können.
      Von daher werden die Einstiegsversionen die Verkäufe sicherlicht noch deutlich pushen.

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