Mercedes EQS Facelift erstes Facelift vom Interieur

Mercedes EQS Facelift kommt mit Steer-By-Wire Lenkung

 

  • Gänzlich neuartiges Lenkgefühl und souveräne Kontrolle nahezu ohne Kraftaufwand
  • Leichter manövrieren und einparken sowie noch mehr Fahrstabilität und -Agilität
  • Komfortablerer Einstieg, großzügigeres Raumgefühl und besserer Blick aufs Fahrerdisplay
  • Innovative Airbag-Architektur für ein kompaktes Lenkrad mit größtmöglicher Sicherheit

Seit 140 Jahren gestaltet Mercedes‑Benz die Zukunft der Mobilität, angefangen mit der Erfindung des Automobils. Im neuen EQS ist dieser Anspruch auf die technologische Führerschaft erneut erlebbar: Wenige Monate nach seiner Markteinführung wird er mit Steer-by-Wire verfügbar sein. Als erster deutscher Automobilhersteller wird Mercedes-Benz damit einen Serien-Pkw mit dieser Technologie anbieten. Die neue Lenktechnologie hebt das Fahrerlebnis auf ein neues Niveau und verändert die Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug grundlegend. Präzise, intuitiv und mühelos, so fühlt sich Lenken im neuen EQS an.

Dieses gänzlich neuartige Lenkgefühl bietet vielfältige Vorteile im Fahralltag: Die Fahrdynamik profitiert davon, und Manövrieren sowie Einparken gehen noch leichter von der Hand. Denn der Kraftaufwand kann weiter verringert werden und das Umgreifen am Lenkrad entfällt.

Von Fahrbahnunebenheiten verursachte unerwünschte Vibrationen, die bisher als Störungen über das Lenkrad auf Fahrerin oder Fahrer übertragen wurden, können unterbunden werden. Der Reifen-Fahrbahn-Kontakt wird mithilfe der Rückstellkräfte der gelenkten Räder modellbasiert berechnet und entsprechend erzeugt. Ein präzises und intuitives Lenkgefühl bleibt dabei erhalten, ganz im Sinne der typischen Mercedes‑Benz Lenkung.

Steer-by-Wire führt zudem zu einer neuen Anmutung des Interieurs: Das flacher gestaltete Lenkrad öffnet den Raum spürbar, verbessert den Blick auf das Fahrerdisplay und erleichtert zugleich den Ein- und Ausstieg. So entsteht vom ersten Moment an das markentypische „Willkommen zu Hause.“-Gefühl.

Fahreigenschaften, die bisher in einem Zielkonflikt standen, konnten gleichzeitig optimiert werden: Sportlichkeit und Komfort sowie Fahrstabilität und Queragilität vereint der EQS nun noch besser. Denn die Fahrwerksspezialistinnen und -spezialisten haben die Lenkübersetzung flexibel an unterschiedliche Situationen angepasst. Hinzu kommt das perfekte Zusammenspiel mit der Hinterachslenkung. Bei höheren Geschwindigkeiten lenken die Hinterräder parallel zu den Vorderrädern und sorgen so für beruhigende Stabilität und ein sicheres Fahrgefühl.

Über eine Million Testkilometer hat das neue Steer-by-Wire-System bereits auf Prüfständen, auf Testgeländen und bei der Gesamtfahrzeug-Absicherung im Straßenverkehr absolviert. Seinem hohen Sicherheitsanspruch folgend setzt Mercedes‑Benz neben hochpräzisen Sensoren und leistungsfähigen Steuergeräten auf eine redundante Systemarchitektur. Das bedeutet, dass es grundsätzlich zwei Signal-Pfade gibt. Dadurch ist die Lenkfähigkeit stets sichergestellt. Selbst im äußerst unwahrscheinlichen Fall eines Komplettausfalls ist zudem dank Hinterachslenkung und mit Hilfe gezielter radindividueller Bremseingriffe über das ESP® weiterhin eine Querführung möglich.

Beim EQS ist die Steer-by-Wire-Lenkung in Kombination mit allen Motorisierungen und der 10-Grad-Hinterachslenkung erhältlich. Als Alternative zum optionalen System bietet Mercedes‑Benz weiterhin eine elektromechanische Lenkung an.

Neuartige Airbag-Struktur für größtmögliche Sicherheit ohne Kompromisse

Im neuen EQS nutzt Mercedes‑Benz die Steer-by-Wire-Technologie für ein abgeflachtes, kompakteres Lenkrad und verbindet sie mit einer neu entwickelten Airbag-Struktur. Da der Airbag sich nicht mehr an einem geschlossenen Lenkradkranz „abstützen“ kann, übernimmt eine interne Stütz- und Faltarchitektur die kontrollierte Formgebung während der Entfaltung. Dies erfordert einen hohen Grad an technologischer Expertise.

Gasführung, Faltbild und Haltepunkte wurden so ausgelegt, dass sich der Airbag auch ohne oberen Lenkradkranz stabil und reproduzierbar positioniert. Gleichzeitig ist das System wie bisher in die Lenkradnabe integriert und erfüllt auch mit dem geänderten Lenkraddesign die unverändert hohen Rückhalte- und Sicherheitsanforderungen. Diese Lösung unterstreicht den ganzheitlichen Innovationsanspruch von Mercedes‑Benz, bei dem neue Fahrzeugarchitekturen konsequent bis ins Detail der passiven Sicherheit weitergedacht werden.

Die Neuerung des EQS Facelift:

Wesentliche Neuerungen sind die Umstellung auf MB.OS. D.h. die vielen Steuergeräte werden durch vier Zentralrechner ersetzt.

Des Weiteren wird der gesamte Triebstrang über Bord geworfen. Eine sehr umfangreiche Mopf. Zum Einsatz kommt die neue Gen 5 Batterie (diese Batteriefamilie debütiert im Sommer 2025 im neuen CLA, MMA Plattform).

Die Batteriezellen in den 4 Modulen sind so verdrahtet, dass sie eine Systemspannung von 800 Volt aufweisen (statt wie bisher 400 Volt). Die Ladeleistung wird so auf knapp über 320 KW steigen. Die Ladezeiten werden sich dadurch von derzeit 31 min auf rund 20 min deutlich verkürzen.

Während der EQE und EQE SUV der EVA2 Plattform im Jahr 2026 eingestellt werden, erhalten EQS und EQS SUV das Update auf die EVA2M Plattform mit 800 Volt.

Nun wurde ein EQS Facelift (Mopf) an einer Ladesäule gesichtet. Er lud bei 34% mit 288 kW. D.h im unteren Bereich wird er mit deutlich über 300 kW laden.

Auch die Motoren werden komplett ausgewechselt. Die Siemens Valeo Motoren werden durch die Mercedes Eigenentwicklung aus Stuttgart Untertürkheim ausgetauscht.

An der Hinterachse kommt das 2-Gang Getriebe zum Einsatz. So bleibt der E-Motor bei niedrigen und hohen Geschwindigkeiten immer im optimalen Effizienzfenster.

Im EQS Facelift kommen die größeren eATS2.0 Antriebe zum Einsatz, die auch für den GLC EQ und C-Klasse EQ vorgesehen sind. Der Motor an der Hinterachse leistet mindestens 367 PS und die 4matic Version kommt auf mindestens 489 PS.

Durch die neuen effizienten Motoren von Mercedes und die neue SIC Leistungselektronik wird die Reichweite auf rund 900 km ansteigen.

Die 3-Quellen Wärmepumpe wird im Winter die Praxisreichweite weiter verbessern.

An der Front kommen die neuen Scheinwerfer mit den Mercedes Pattern als LED-Tagfahrlicht und Blinkern zum Einsatz.

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20 Responses

      1. So gesehen ein Schnapper. Bei bis zu 200tEUR Neulistenpreis ist das Peanuts.
        Dürfte wohl als Paket angeboten werden, weil die große HAL und das Lenkrad zwingend dazu gehören.

  1. Ich bin schon erstaunt, dass der EQS überhaupt ein Facelift bekommt. Ich hatte irgendwie erwartet, dass die Reihe komplett eingemottet wird und eine elektrische S-Klasse unter entsprechendem Namen käme.

    1. Die Elektrische S-Klasse braucht noch, sie sollte ja eigentlich mit Cell-to-Body und MB.EA-L kommen. Ich meine 2028 war der Plan.
      Bis dahin braucht man eine Überbrückung und das ist das EQS Facelift wichtig. Auch gut als Werbung das man relativ früh auf Steer-by-Wire setzt und um auch ein Modell mit sehr hoher Reichweite im Angebot zu haben.

  2. Der neue BMW i7 ist für Mitte 2029 geplant. In dem Zeitraum ist ja dann auch mit der neuen elektrischen S-Klasse zu rechnen. Hoffentlich einer der beiden dann mit Feststoffbatterie.

  3. Wenn jetzt noch die bislang furchtbare Front schön wird, dann wird der EQS endlich das Auto, das er von Beginn an hätte sein müssen und sein wollte: 800-Volt-Architektur, schnelles Laden, schön auch vorne.

  4. Hätte nicht gedacht das ich mal sagen würde: Nachdem ich The Wall‘ im GLC live ansehen musste finde ich den Hyperscreen des EQS (und unseres EQE) richtig elegant.

    Es sieht aus als ob uns dieses klobige Brett vor dem Kopf in keiner der Baureihen (ausser GT 4t) erspart bliebe.

    Der Hyperscreen hatte mir wegen der welligen Abdeckung und der willkürlich dimensionierten Einzeldisplays nie so richtig gefallen.

  5. So so das Lenkrad öffnet also den Raum und sorgt für bessere Übersicht?

    Na dann kann man ja noch einen Schritt weiter gehen und einen Joystick einbauen wie damals beim F200 Concept.

  6. Ich dachte immer JESMB wäre eine seriöse Quelle… Die Gen5 Batterie aus dem CLA hat rein garnichts mit dem EQS Mopf gemeinsam. Der EQS Mopf bekommt eine „Evolutionsstufe“ der vorhandenen Batterieplattform. 800V, Zellupdate und etwas mehr Kapazität. Mit ca. 128 Kwh hat sie bei weitem mehr Kapa als die größte Gen5. Sorry aber hier seid ihr falsch informiert worden.

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