Es gab etwas Verwirrung die letzten Tage zum die EQE Baureihe
Kürzlich hatte Ola Källenius der Automobilwoche bestätigt, dass der EQE ein Facelift und einen Nachfolger erhalten würde (E-Klasse EQ). Mercedes rudert hier nun zurück. Es gab auf einer Veranstaltung ein Missverständnis. D.h. Mercedes will keine keine Mopf für den EQE bestätigen.
Wie die Kollagenen von MBpassion nun herausgefunden haben, wird der EQE und das EQE SUV in 2026 aus der Produktion auslaufen.
Der neue Technikbaukasten ist zwar fertig entwickelt für die vier Modelle, wird aber nicht mehr im EQE und EQE SUV gebracht.
Die C-Klasse EQ wird bis 2027 die Lücke der EQE Limousine schließen (dann kommt die E-Klasse EQ ebenfalls auf MB.EA-M). Der EQE mit seinen 430 Liter Kofferraum wird inzwischen sogar vom CLA (405+101 Liter) übertroffen.
MB.EA-M wird viele Technikbausteine wie Luftfederung sowie Hinterachslenkung bieten, sodass nicht nur räumlich sondern auch technisch keine Lücke zum EQE entstehen wird.
Beim EQE SUV sieht es ähnlich auch. Ihm fehlt ebenfalls der Frunk. Sein Kofferraumvolumen liegt bei 520 Liter (Cargo-Stelle, steile Rückenlehnen 580 Liter), wird vom neuen GLC EQ mit 570 Liter + 128 Liter Frunk deutlich getoppt.
Die beiden EQE Modelle (Limousine made in Bremen und SUV made in Tuscaloosa) werden im Jahr 2026 einen Bestellstop erfahren und dann aus der Produktion genommen, so die Recherchen von MBpassion.
Damit kommt die 800 Volt Technik mit 2-Gang-Getriebe, Sic Inverter nur noch in den EQS und den EQS SUV. Sie müssen noch etwas länger durchhalten, da die MB.EA-L Plattform erst ab 2028 mit der elektrischen S-Klasse starten wird.
Fazit:
Aufgrund des Anlaufs von C-Klasse EQ und GLC EQ gibt es für den EQE raumtechnisch/bauart bedingt keine Vorteile mehr. Daher hat sich Mercedes dagegen entschieden in die Baureihe weiteres Geld zu investieren.
In Summe genießt der EQE unter seinen Besitzern ein hohes Ansehen.
Mercedes hat die Baureihe stets aktualisiert (Wärmepumpe, Disconnect Unit für 4matic, Batterieupdate auf 96 kWh für den EQE 350+ sowie zuletzt eine kräftige Leistungssteigerung). Zudem gibt es auch 5 Jahre Wartung inklusive.
Weitere Informationen:
Mercedes EQE und EQE SUV mit mehr Leistung






















15 Responses
Hmmm was heißt „in 2026“?
Anfang? Ende? Werden bestehende Bestellungen für 2026 storniert?
Gibt es Infos wann C-Klasse EQ und GLC EQ bestellbar sein werden? Gibt es schon Infos bzgl. der AMG Modelle?
Fragen über Fragen…
Glc EQ Frühjahr und c Klasse EQ Ende 26.
Ich gehe nicht davon aus, dass bestehende Bestellungen storniert werden.
Okay verstehe.
Wann schätzt du die AMG Modelle ein? Also CLA EQ und GLC EQ?!
Ich hab nur vorhin mal gelesen dass der Produktionsstop für alle Fahrzeuge gilt die nach dem 01.09 geliefert hätten werden sollen… allerdings für USA… Also ist fraglich inwieweit uns das auch betrifft…?
Für US und China braucht man die EQE nicht vom Werk her stoppen (das hat dort der Markt bereits erledigt)
Jo USA laufen EQ Modelle nicht so gut. Daher gibt es dort den Stopp.
CLA EQ AMG sollte auch im 2. Halbjahr 26 kommen.
Schade, der EQE war das Beste Auto das ich je hatte. Aktuell darf ich den A6 etron testen, eine Katastrophe mit vier Rädern.
Die e Klasse EQ wird ja auch ein tolles Auto.
Also ich hab den EQE53 SUV und bin sehr begeistert. Is schade dass die Dinger dann net mehr gebaut werden, vor allem wenn nichts „gleichwertiges“ zu haben ist…
Grundsätzlich kann man die Entscheidung nachvollziehen, aber ob in der Realität vor 2028 die neue E-Klasse Limousine und ganz zu schweigen ein SUV auf den Straßen rollt bleibt bei der Geschwindigkeit aktuell spannend abzuwarten.
Wenn MB jedoch seine Strategie anpasst, dann wäre jetzt auch der richtige Moment sich wieder zu einem zu öffnenden Schiebedach zeitnah zu bekennen und um noch eins draufzulegen zu einem vollelektronischen CLE Cabrio, die Plattform sollte doch anpassbar sein.
„Ach, herrlich. Da baut Mercedes mal ausnahmsweise ein Elektroauto, das die Kundschaft wirklich liebt, und
was macht man? Richtig – man stellt es ein. Klingt fast so, als hätte jemand bei der Strategieabteilung
beschlossen: ‚Wenn etwas gut läuft, sofort stoppen, sonst könnten die Kunden am Ende noch zufrieden sein!‘
Sie selber schreiben im Beitrag: „In Summe genießt der EQE unter seinen Besitzern ein hohes Ansehen.“ –
und genau dieses Fahrzeug will man nicht mehr aktualisieren? Logisch klingt das nicht gerade.
Die Baureihe C-Klasse EQ ist übrigens nie und nimmer eine Alternative zur E-Klasse EQ bzw. EQE. Da geht es
nicht nur um Zentimeter beim Raumangebot, sondern auch um das, was Mercedes sonst immer groß
beworben hat: das Gefühl, in einer anderen Klasse unterwegs zu sein. Genau das macht für viele Kunden eben
den Unterschied – und verschwindet nun einfach.
Man darf gespannt sein, ob bis 2028 dann tatsächlich die neue E-Klasse EQ kommt… oder ob bis dahin nur
PowerPoint-Folien überleben. Mercedes schafft es wirklich, aus Begeisterung Kopfschütteln zu machen.
Wir hoffen sehr, dass Mercedes diese „Entscheidung“ nochmal überdenkt – sonst bleibt am Ende von
„Das Beste oder nichts‘ nur noch das Letztere.“
Mal wieder ein Mecker-Kommentar…
Klar gibt es gute Autos, die sich aus bestimmten Gründen nicht verkaufen und keinen Gewinn bringen und man einstellen muss (Mercedes ist nicht die Caritas), aber eben sehr gut fahren. Bringt nur nichts, wenn sie der Markt nicht annimmt.
Was soll man sonst machen… Rote Zahlen schreiben und pleitegehen. 😉
Wie sich ein C EQ fahren wird und wie vergleichbar das ist, wissen wir erst nächstes Jahr – und dann kann man urteilen.
Da ist nichts unlogisch. Die Kunden die ihn gekauft haben sind sehr zufrieden.
Aus Mercedes Sicht ist es aber so, dass ihn zu wenige gekauft haben.
Deswegen müssen die eqe Besitzer nicht unzufrieden sein.
Habe einen EQE 43 AMG, der beste Mercedes, den ich bis jetzt hatte. Und ich hatte in den letzten Jahren alle möglichen Fahrzeuge von Mercedes inkl. GLE 63 und GLC 63 e. Keines der anderen Fahrzeuge kam annähernd an den EQE ran. Da ich schon Anfang 2025 ein mulmiges Gefühl hatte bzgl Fortführung des EQE habe ich meinen Leasingvertrag frühzeitig beendet und mir dafür einen neuen EQE 53 bestellt und für meine Frau einen EQE 500 SUV.
Moyn!
na, das ist ja eine schöne Bescherung. Nachdem wir fast dreißig Jahre das e-Klasse T-Modell gefahren haben, sollte nun der Umstieg auf Elektro erfolgen, den Solarstrom vom Dach den Energieerzeugern für wenig Geld bereitzustellen, macht so viel Sinn nicht, deshalb ist das E-Auto der nächste logische Schritt für uns.
Erste Enttäuschung, der EQE ist als Kombi nicht erhältlich. Aussage von Mercedes auf meine Anfrage, wer Stauraum braucht, soll einen SUV kaufen. Außerdem gibt es da auch eine Meldung, dass der klassische Kombi c- und E-Klasse eingestellt werden soll, weil es nun die SUVs gibt, die den Stauraum bieten und man den Kombi folglich nichtmehr braucht.
Nun gut, also Probefahrt mit einem EQS SUV, weil kein EQE SUV verfügbar war. Das Teil machte sich ganz gut, ist aber zu groß, insbesondere, wenn man viel in Großstädten unterwegs ist und Liefern muss. Der EQE SUV wäre also von der Ausstattung und dem Raumangebot das richtige Fahrzeug für uns.
Die Meldungen zum Facelift waren sehr vielversprechend. 800Volt, und diverse andere gute Neuerungen, klangen sehr gut. Auch das etwas höhere Sitzen war nicht schlecht.
So, und nun die Information, dass der EQE kein Facelift erhält, sondern eingestellt wird. Ersatz soll eine E-Klasse Elektro werden. Für mich, als alten Nutzer der E-Klasse klingt das sehr gut, aber was wird mit dem T-Modell? Das soll es doch nicht mehr geben, weil man ja den SUV kaufen soll. Den gibt es aber nun nicht mehr. Das macht auf mich alles einen ziemlich konfusen, aber keinen strukturierten oder geplanten Eindruck.
Als Unternehmer verstehe ich natürlich, dass ein Fahrzeug, dass sich nicht verkauft, aus dem Programm genommen wird und folglich auch kein Facelift mehr erhält. Aber warum bekommt dann der EQS ein Facelift? Mercedes hat von der EQS Limousine gerade einmal 600 Fahrzeuge im Jahr verkauft. Wer die Absatzzahlen bei den Verbrennern kennt, weiß, dass das absolut lächerlich ist. Sollte das beim EQE etwa noch schlechter gewesen sein. Wenn wir mit dem Auto unterwegs waren, sind uns immerhin regelmäßig EQE SUV begegnet, nicht aber EQS SUV, so dass sich das kaum glauben mag.
Heute haben wir uns deshalb mal den GLC angeschaut. Das Design gefällt uns nicht, und wenn es bei dem EQE am Design gelegen haben sollte, fällt der GLC doch erst recht durch. Sollte dann die Ausstattung C-Klassenkonform sein, kann ich nur „Nein, Danke“ sagen. Die C-Klasse in meiner Firma habe ich jedenfalls nur genutzt, wenn es sich nicht vermeiden ließ.
Vielleicht kaufen wir jetzt doch noch einen EQE SUV, denn wie immer wird uns niemand sagen können, ob es ein e-Klasse T-Modell elektrisch geben wird und welche Abzweigung Herr Källenius in den nächsten Jahren so nehmen wird, aber für ein Olala seiner Entscheidungen scheint es nur wenig perspektive zu geben.
Manfred
Lieber Manfred,
deine Einschätzung kann ich in jeder Hinsicht nur bestätigen. Genau wie du sehe ich die völlige Unlogik in der Modellpolitik von Mercedes, die weder strukturiert noch langfristig durchdacht wirkt. Dass nach jahrzehntelanger Tradition gerade das T-Modell – für viele Kunden schlicht das Rückgrat ihrer Mobilität – so sang- und klanglos durch den SUV ersetzt werden soll, ist ein Schlag ins Gesicht der treuesten Käufer.
Auch deine Argumentation, dass der Schritt zur Elektromobilität auf Basis eigener Solarenergie sinnvoll und folgerichtig ist, kann man nur unterstreichen. Umso ärgerlicher, wenn die Hersteller einem die naheliegenden Lösungen verwehren. Der EQE SUV hätte – wie du beschreibst – von der Größe und Ausstattung her perfekt gepasst. Dass gerade dieses Modell nun eingestellt wird, während der EQS trotz lächerlicher Verkaufszahlen ein Facelift bekommt, wirkt absolut widersprüchlich. Das gleiche gilt auch für den EQE Limousine.
Du hast völlig recht: Die Entscheidungen wirken weder marktgerecht noch kundenorientiert. Stattdessen scheint man beim Management immer stärker einer SUV-Einheitslogik zu folgen, unabhängig davon, ob die Modelle im Alltag taugen oder nicht. Gerade für Unternehmer und Vielnutzer in urbanen Räumen ist das ein klarer Fehlgriff.
Deine Überlegung, doch noch einen EQE SUV zu sichern, erscheint daher klug, solange noch etwas verfügbar ist – denn ob es jemals ein elektrisches E-Klasse T-Modell geben wird, bleibt mehr als fraglich. Leider kann man sich auf die strategischen Aussagen der Stuttgarter derzeit wirklich nicht verlassen.
Kurzum: Ich teile deine Enttäuschung und dein Unverständnis zu hundert Prozent. Deine Analyse ist absolut schlüssig, und sie zeigt genau das Dilemma, das viele treue Mercedes-Kunden heute erleben.
Beste Grüße