Mercedes-AMG E-Klasse EQ erstmals gesichtet

2027 kommt die elektrische E-Klasse – auch AMG bereitet ein Derivat vor

Nun ist es den Kollegen von Mercedes-Fans.de gelungen die neue Mercedes-AMG E-Klasse EQ abzulichten. Es ist das erste Mal, dass die elektrische E-Klasse AMG EQ als Erlkönig gesichtet wurde. Sie ist auf ersten Erprobungen auf der Nürburgring Nordschleife.

Sie wurde von der MB.EA-L auf die MB.EA-M Plattform gewechselt und wird damit ein Geschwisterchen des GLC EQ und der C-Klasse EQ.

 

Ebenfalls zum Einsatz kommt die eigens von Mercedes entwickelte E-Maschine mit einem hocheffizienten SIC Inverter (Leistungselektronik) sowie dem 2-Gang Getriebe. Die gesamte Architektur setzt auf 800 Volt.

An der Hinterachse leistet die Maschine 367 PS.

Als E 400 4matic EQ wird eine Leistung von 489 PS vorhanden sein. Das Drehmoment liegt bei sagenhaften 800 NM.

Die Version mit Heckantrieb und großen Akku wird über 800 km Reichweite haben. Sie heißt vermutlich E 300+ EQ.

AMG GT 4-Türer 2026
Die elektrische E-Klasse von AMG übernimmt die Axialflussmotoren von AMG GT EQ

Die AMG Version wirft die elektrischen Motoren (eATS2.0) über Bord und bedient sich am neuen AMG.EA Baukasten. Der AMG GT EQ wird ja noch im Mai 2026 seine Weltpremiere feiern.

An der Hinterachse werden zwei Axialflussmotoren zum Einsatz kommen. Vorne wird ebenfalls ein Axialflussmotor verbaut.

Die Leistung dürfte damit über 900 PS liegen. Die Frage ist, ob Mercedes-AMG in der E-Klasse auf die Spezialzellen nach AMG Rezeptur (bei der Zellchemie) setzt und somit eine überragende Ladeleistung von bis zu 1.000 kW garantiert, aber durch diese relativ dünnen Zellen (so kann man die Wärme gut aus dem inneren der Batteriezelle ableiten) wenig aktiv Material an Bord hat.

>>> Hier geht es zu den Erlkönigbilder der Mercedes-AMG E-Klasse EQ von den Kollegen von Mercedes-Fans.de <<<

Mercedes-AMG Axialflussmotor
Der AMG Axialflussmotor wird im Mercedes Werk Berlin Marienfelde gefertigt

Ggf. wird bei den CLA 45 S AMG EQ, GLC 53 AMG EQ, C 53 AMG EQ sowie dem E-Klasse AMG EQ eine Batterie zum Einsatz kommen die näher an den Serienbatterie ist.

Im GLC 53 AMG EQ wurde bereits eine Ladeleistung von 400 kW bestätigt. Das dürfte also mehr für höhere Reichweite als für die enorme Ladeleistung von der AMG.EA Familie sprechen.

V8-Mode für die elektrische E-Klasse von AMG

Dieser V8 Mode simuliert den typischen V8 Sound im Interieur und Exterieur über das Fußgängersoundmodul (außen) sowie über die Lautspecher (im Interieur).

AMG programmiert in den V8 Mode auch virtuelle Schaltvorgänge. Obwohl der Antrieb via Axialflussmotoren nur eine feste Übersetzung hat, will AMG über virtuelle Gänge mit einer kurzen Zugkraftunterbrechnung über das Soundmodul das typische V8 Brenner Geräusch sorgen inkl. dem gewohnten Misfire beim Runterschalten.

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16 Responses

  1. Wenn die E-Klasse EQ wirklich nur etwas über 800km Reichweite hat dann wird das eine ganz schlechte Entscheidung gewesen sein sie von MB.EA-L auf MB.EA-M zu wechseln. 800km sind wirklich nicht viel zumal die Ladeleistung auch nicht auf Niveau des GT sein wird.
    Man braucht dabei nichtmal den Vergleich mit BMW (die sicher bald 1000km und mehr bringen werden) um zu sehen, dass das zu wenig sein wird.
    Reichweite muss nicht immer nur für die am Stück gefahrene Strecke relevant sein. Wenn man zum Beispiel nur zuhause laden muss und relativ regelmäßig 200-250km hin und die gleiche Strecke zurück fährt und dabei nicht nur 130 km/h fahren möchte sind die 800km WLTP Reichweite in CLA und C EQ in vielen Fällen nicht mehr Ausreichend.
    Das man keine Meisterleistung bei der Reichweite erwarten kann ist klar, die E-Klasse EQ basiert immernoch auf MB.EA-M und hat damit Cell-to-Pack wodurch der Platz nicht ganz so effizient genutzt werden kann wie bei Cell-to-Body aber 900km (am besten 1000km aber das wird mit Cell-to-Pack nicht passieren) sollten wirklich drin sein.

    1. Ja, Akku ist das neue Hubraum

      Und so lange man als Hersteller hinter anderen Marken zurückbleibt, wird das immer für einige auch ein Argument gegen eben Hersteller XY sein…

      Wenn sich die Akkugrößen irgendwann mal angeglichen haben werden, rücken wieder vermehrt die markenspezifischen Eigenschaften in den Vordergrund

      Wer jetzt aber einfach Akku und Reichweite haben möchte, der wird wohl auch leichter für die entsprechenden Produkte entscheiden, die das eben liefern können bzw. am meisten liefern können…

    2. Fragt eigentlich jemand noch, wie groß der Tank bei Verbrennern ist? Auch bei einem Benziner mit 50-l-Tank sind nicht viel mehr Reichweite wie die 800km (real um 500km) beim E-Auto drin. Auch die Reichweitenvergleiche bei verschiedenen Geschwindigkeiten, die man überall bei E-Autos sieht, sollten einen Verbrenner zum Vergleich haben. Bei denen gelten dieselben physikalischen Gesetze und bei Tempo 200 ist ein Benzintank genauso schnell leer wie eine Batterie.

      1. Autobahn schafft man mit einem E200 gut 850km bei 140 mit 66l Tank. Dafür hat man im Stadtverkehr mit dem E-Auto einen Vorteil.
        Auch 50l Tank sind bei einem Verbrenner auf der Autobahn deutlich mehr als 500km drin

  2. Blabla.
    1. Nur zuhause laden Blabla
    2. Hin und zurück 500 – da reichen 800 WLTP und dann bist du nach deiner Äußerung zuhause, am nächsten Tag wieder geladen.
    3. Wie weit kommt denn der i5? 650 km WLTP?
    4. Ja und dafür freut sich deine Versicherung weil deutlich billiger, da einfacher zu reparieren.
    5. Hypothetisch Probleme

    1. 1. Zuhause Laden ist günstiger selbst wenn man einen Tarif mit 39ct/kWh hat ist Zuhause laden immernoch 10ct/kWh günstiger und man hat keine Grundgebühr.
      2. Hin und zurück 500 reichen 800 WLTP eben nicht unbedingt aus. Mit dem CLA schafft man bei 150km/h Reisegeschwindigkeit gut 400km und der ist nah an den 800km WLTP dran
      3. Ein aktueller i5 hat um die 600km WLTP das stimmt, der i3 kommt aber mit 900km WLTP. Will man die E-Klasse also unter dem i3 ansetzten? Ich hoffe nicht.
      4. Da iX3 und GLC gleiche Einstufungen bei der Versicherung haben lässt sich das wohl nicht bestätigen, der GLC ist zwar ein etwas teureres Auto aber so groß ist der Unterschied auch nicht.

      Und wer mit Anhänger oder Heckträger für Fahrräder fahren will braucht auch immer so viel Reichweite wie möglich und das betrifft durchaus einige (auch wenn das oft nur einzelne Fahrten im Jahr sind).
      Für die leute denen 800km völlig ausreicht kann es gerne kleinere Batterien geben aber nur weil 800km WLTP für einen persönlich ausreichen heißt es nicht, dass das für alle so ist. Und wenn die Reichweiten (und Ladeleistungen) nicht steigen dann werden die Leute die vom Verbrenner umsteigen auch immer weniger. Beim Benziner oder Diesel ist man es gewohnt ohne Probleme 700km+ auf der Autobahn zu kommen, das wollen viele Verbrennerfahrer auch beim Elektro schaffen bevor sie Umsteigen.
      Und wenn Mercedes keinen Markt bei höheren Reichweiten sehen würde wäre die Forschung an Feststoffbatterien auch völlig irrelevant, da stecken alle gerade sehr viel Geld rein und das wird einen Grund haben.
      Und das alles hier bezieht sich erstmal nur auf den Deutschen/Europäischen Markt. In Nordamerika werden auch deutlich höhere Reichweiten gebraucht

        1. Sehe keinen, bei 150 km/h Reisegeschwindigkeit ist man immernoch einer der Langsameren auf der Autobahn (zumindest auf einigen Stücken).
          Wenn man nicht 150 fahren will braucht man auch keine hohe Reichweite. Wenn man es aber möchte dann braucht man größere Reichweiten und selbst mit 130 kommt man im CLA nicht immer an die 500km

          1. Doch kommt man, ich fahre meinen CLA jetzt seit November und pendle jede Woche Montags 220km hin und Freitags 220km zurück. Unter der Woche dann täglich einige Kurzstrecken sodass ich jede Woche ~500km fahre. Wenn ich Sonntag abends zuhause an der WB auf 100% lade komme ich freitag abends, nach der Woche ohne Laden mit 15% wieder zu hause an. Über 10.000km habe ich jetzt einen Durchschnittsverbrauch von 16.5kwh. Und auf der Autobahn fahre ich dauerhaft Tempomat 140-150km/h ggf auch mal mehr.

          2. 250+ oder 350? Durchschnittsverbrauch nach 5000km bei 20,8 kWh, Autobahn mit Tempomat 150 21,2kWh alles mit einem 350er auf Winterrädern

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