Bis zu 7 Sitzplätze bietet der neue Mercedes GLB – erste Bilder vom Interieur
Der neue Mercedes GLB feiert seine Weltpremiere am 8. Dezember 2025.
Der GLB wird als Mild-Hybrid, sowie als rein elektrisches Derivat angeboten.
Optional sogar mit drei Sitzreihen.
Zuerst wird er als EQ Modell angeboten:
- GLB 200 EQ mit 224 PS und LFP Batterie
- GLB 250+ EQ mit 272 PS und NMC Batterie
- GLB 350 4matic EQ mit 354 PS und NMC Batterie
Die Ladedauer wird bei 22 Minuten liegen. Die Ladeleistung bei 320 kW.
Wenn sich der cW-Wert und die Stirnfläche vom neuen GLB EQ nicht groß verändert sollte die Reichweite, allein durch die größere Batterie 85 kWh gegenüber dem EQB 250+ (70,5 kWh) von heute 535 km auf rund 645 km WLTP Reichweite ansteigen (beim GLB 250+ EQ).
Highlights werden der MBUX Superscreen sowie die Mercedes Sterne im Glasdach.
Aber auch bei den Fahrerassistenzsystemen wird mit Level 2+ viel geboten.
Neben der dritten Sitzreihe (optional) gibt es aber auch viel Kofferraum sowie einen geräumigen Frunk.
Serienmäßig wird mit 11 kW an der Wallbox geladen. Der 22 KW-OBC kostet Aufpreis und ist ab Start verfügbar. Der DC-DC Wandler für ältere Ladesäulen wird auch hier für 654 EUR angeboten.
Der neue GLB mit dem Hightech-Hybrid-4-Zylinder M252 wird wenige Monate nach dem GLB EQ ausgeliefert.
Der GLB als Mild-Hybrid wird mit M252 Motor kommen. Im 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist noch ein E-Motor mit 27 PS integriert, sodass er auch rein elektrisch fahren kann. Es ist somit ein Voll-Hybrid auf 48 Volt Basis.
- GLB 180 mit 136 PS + 27 PS
- GLB 200 mit 163 PS + 27 PS
- GLB 200 4matic mit 163 PS + 27 PS
- GLB 220 4matic mit 190 PS + 27 PS
Die bisherigen 48 Volt Modelle von Mercedes (mit RSG oder ISG) konnten nur boosten und rekuperieren, aber nicht rein elektrisch fahren (dazu benötigte man einen Plug-in-Hybrid).
Wie alle MMA Derivate kommt der GLB nur mit dem M252 Mild-Hybrid. Ein Plug-in-Hybrid oder Diesel ist nicht geplant.
Willkommen zu Hause: Komfort im Segment der kompakten SUVs neu definiert
Anstelle des bisherigen skulpturalen Designs tritt ein puristisches Konzept mit dem Fokus auf einzelne ikonische Hightech-Elemente. Die Gestaltung ist auf das Wesentliche reduziert und vermittelt ein hochmodernes, elegantes Ambiente. Highlight im Innenraum ist der optionale, schwebend gestaltete MBUX Superscreen, der sich über die gesamte Breite erstreckt.
Sportlich und futuristisch wirken die Runddüsen an den Enden des MBUX Superscreen. Ringe in Silver Shadow scheinen vor einer trichterförmigen Form zu schweben. Die Mitteldüse ersetzt die üblichen Lamellen durch einen flachen, hochmodernen Körper. Ein weiteres Highlight sind die Türen, deren konkaver Grundkörper in den Hintergrund tritt. Die großzügig dimensionierten, schwebend gestalteten Türmittelfelder integrieren eine offene Ablage. Der Zuziehgriff in klassischem Rohr-Design wirkt geradlinig, aber kraftvoll und sportlich.
Die schwebende Mittelkonsole rundet das Design ab. Sie schließt sich elegant unter dem MBUX Superscreen an und bietet eine große, dreidimensionale Zierteilebene, die in verschiedenen luxuriösen Ausführungen erhältlich ist. In das Zierteil integriert Mercedes‑Benz eine Smartphone-Ablage mit Wireless Charging (optional) und Cupholdern in einer ästhetischen Form.
Das neue Lenkrad ist noch ergonomischer gestaltet und lässt sich intuitiver bedienen. Auf vielfachen Kundenwunsch hat Mercedes‑Benz das Bedienkonzept mit Wippe für den Limiter und DISTRONIC sowie Walze für die Lautstärkeregelung wieder eingeführt.
Mehr Platz und Flexibilität im Innenraum
Der neue GLB ist als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Er passt sich mühelos den unterschiedlichsten Anforderungen an und hat viel Platz für Familie, Freunde und spontane Pläne. Im Vergleich zum Vorgänger bietet der GLB spürbar mehr Kopffreiheit in den ersten beiden Sitzreihen. Das liegt am Dachverlauf des SUV sowie dem serienmäßigen Panoramadach. Insassen dürfen sich auch über mehr Beinfreiheit im Fond freuen. Der Sitzkomfort in der zweiten Reihe wurde merklich verbessert, so ist unter anderem die Oberschenkelauflage nun länger.
Eine längsverschiebbare Rückbank ist für den Fünfsitzer optional erhältlich und beim Siebensitzer serienmäßig. Mit dieser Funktion lassen sich die Lehnen der zweiten Reihe in mehreren Winkeln verstellen und die ganze Sitzreihe längs verschieben. So kann entweder der Komfort für die Passagiere maximiert oder das Kofferraumvolumen vergrößert werden.
In die optionale dritte Sitzreihe lässt sich leichter einsteigen als im Vorgänger. Das liegt unter anderen am deutlich längeren Verstellweg der Easy-Entry-Funktion. Werden die Plätze sechs und sieben nicht benötigt, lässt sich die dritte Sitzreihe im Ladeboden versenken.
Schaltbares großes Panoramadach mit leuchtendem Sternenhimmel
Das große Panoramadach setzt einen neuen Standard im Segment. Es sorgt für ein außergewöhnlich großzügiges und offenes Raumgefühl. Zum Schutz vor Sonneneinstrahlung besteht es aus wärmedämmendem Verbundsicherheitsglas mit einer infrarotreflektierenden Beschichtung und einer Low-Emissivity-(LowE)-Beschichtung auf der Innenseite. Dies verringert im Sommer ein Aufheizen des Fahrzeuginnenraums. Im Winter reduziert die LowE-Beschichtung den Wärmeverlust, indem sie die Innenwärme zurück in den Raum reflektiert. Mit 200 Nanometern ist sie dünner als ein menschliches Haar, das einen Durchmesser von circa 50.000 Nanometern hat.
Optional lässt sich in 10 bis 20 Millisekunden segmentweise die Durchsicht des Glases verändern. Die Passagiere können zwischen transparent für einen freien Blick nach oben und opal (milchig) für mehr Privatsphäre wählen. Der opale (milchige) Zustand schützt nicht nur vor neugierigen Blicken von außen, sondern bietet auch einen verbesserten Blendschutz bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Bedienung erfolgt über ein entsprechendes Menü in den Fahrzeugeinstellungen im Zentraldisplay.
Ultimative Besonderheit: Das große Panoramadach ist optional sogar beleuchtet. Es ist mit der Ambientebeleuchtung verbunden und bietet einen leuchtenden Sternenhimmel. Die Sterne werden in der individuell gewählten Farbe der Ambientebeleuchtung erleuchtet. Das Licht wird über LED-Module von vorne eingespeist.
MB.OS für das intuitive Nutzererlebnis
Das Superhirn Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS) verwandelt den GLB in einen intelligenten Begleiter, der denkt, lernt und sich mit seiner Fahrerin und seinem Fahrer weiterentwickelt. Zu den Highlights der neuen MBUX Generation gehören das neue Bedienkonzept mit neu gestalteten Welcome-Animationen und dem weiterentwickelten Zero Layer, ein umfangreiches App-Angebot, der MBUX Virtual Assistant mit verschiedenen, emotional reagierenden Avataren und generativer künstlicher Intelligenz, die Navigation mit Google Maps und MBUX Surround Navigation.
Darüber hinaus ermöglicht MB.OS moderne Assistenzsysteme. Der neue GLB verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Fahrassistenzsystemen, darunter in Europa serienmäßig der Abstands-Assistent DISTRONIC. Die Hardware umfasst acht Kameras, fünf Radarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren und einen wassergekühlten Hochleistungsrechner mit ausreichenden Leistungsreserven für zukünftige Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates. Alle Assistenzsysteme bündelt Mercedes‑Benz unter dem Namen MB.DRIVE. Als Digitale Extras sind viele bereits bei Markteinführung verfügbar oder später aktualisierbar.





















12 Responses
Spannend wird der Preis insbesondere im Vergleich zum GLC
Eigentlich dürfte er nur minimal über dem cla liegen
Wieder kein richtiges Schiebedach?
ja ach ne, selbe Plattform. So viele Schiebedach-Fetischisten hier, wow…
Dann sollte man sich deswegen vielleicht mal zeitnah Gedanken machen auf die Kundenwünsche einzugehen. Hier wird ständig z.B. das Display hochgelobt was Mercedes selber ja sogar als sicherheitskritisches Merkmal deklariert hat und bei jedem Start von MBUX angezeigt wird. Im Gegensatz zu einem zu öffnenden Schiebedach, welches Zugfrei bei einer Fahrt Frischluft ins Fahrzeug bringt und eher sogar ein sicheheitsförderndes Merkmal ist. Ein Fenster könnte den Effekt auch bringen, jedoch schon mal aufgefallen das jedes Mal beim Öffnen während der Fahrt z.B. in Baustellen die Smartwatches wegen erhöhter Dezibel Zahl anschlagen?
Fahr mehr Fahrrad, dann hast Du Frischluft. Es ist billiger, besser für Umwelt und Gesundheit .
Mein Dach mache ich auf der BAB nicht auf. Ist mir schlicht zu laut. Seit die Klimakrise voll zuschlägt und Hitzewellen mit 35 Grad Plus die Regel sind. Geht es ohne Klimaanlage nicht mehr. Da bleibt das Dach sowieso zu.
SD sind schwerer und kosten Höhe, damit Effizienz. Die Steifigkeit der Karosserie verändert sich – oder noch mehr Gewicht durch Verstärkungen.
ich hab in meiner a klasse praktisch nie das Bedürfnis, die Fenster zu öffnen. Meine alte hatte das Schiebedach, was cool war, aber vor allem wegen der luftigen Atmosphäre.
Tesla hat das (bis vor kurzem) verstanden. Panoramadächer standardmäßig im Auto zu haben ist hammer.
Eher einzelne laut und immer wieder unter jedem Betrag wo nur das Wort Dach vorkommt…
yep
Dann geh doch zu BMW oder wie war das?
Aber wer wegen eines nicht zu öffnenden Daches nicht kauft , kauft auch so nicht.
Hauptsache einen lapidaren Grund vorgeschoben anstatt zu sagen “ gefällt mir, kann ich mir aber derzeit nicht leisten „
Naja das ist schon bissle Unsinn. Es gibt sicher einige die ungern auf ein Schiebedach verzichten; mich eingeschlossen. Und jeder soll kaufen was er mag, das die Option komplett wegfällt und das auch in gehobeneren Klassen ist einfach schwach für einen Premium hersteller
der GLB ist bei Mercedes untere Mittelklasse…