Die Mittelklasse von Mercedes und BMW ist nun rein elektrisch erhältlich
Während sich bei Audi der elektrische A4 weiter verzögert, ist seit kurzem der BMW i3 bestellbar. Die elektrische C-Klasse kann man bereits seit Mai 2026 bestellen. Mitte September ist nun noch der C 300 4matic dazu gekommen. Weitere Versionen mit Heckantrieb werden sowohl bei der C-Klasse als auch beim BMW i3 folgen.
Der Mercedes nutzt an der Vorder- und Hinterachse PSM Elektromotoren. Sie sind sehr effizient benötigen aber geringe Mengen an seltenen Erden. Um Schleppverluste an der Vorderachse zu vermeiden verbaut Mercedes an der Vorderachse eine Disconnect Unit. BMW spart sich das Bauteil und verbaut eine ASM Maschine, die wenn sie stromlos ist kein Magnetfeld erzeugt und dadurch keine Schleppverluste aufweist. Als Boost-Maschine an der Vorderachse kann man sich die Effizienznachteile gegenüber eine PSM Maschine erlauben, da sie im WLTP Zyklus nicht aktiv ist. An der Hinterachse verbaut BMW eine fremderregte Synchron-Maschine. Die Effizienz dieser neuen FSM Maschine soll bei Autobahngeschwindigkeiten sehr gut sein. Mercedes nutzt hier das 2-Gang Getriebe an der Hinterachse um die sowieso sehr effiziente PSM Maschine im optimalen Fenster zu halten.
Trotz Mehrgewicht schüttelt die C-Klasse die meisten Verfolger mühelos ab
In Summe hat sowohl der C 300 4matic gegenüber dem i3 40 xDrive als auch der C 400 4matic gegenüber dem i3 50 xDrive mehr Leistung und deutlich mehr Drehmoment.
Der BMW i3 50 xDrive ist mit den 469 PS langsamer auf 100 km/h als der 421 PS starke C 300 4matic (4,7 zu 4,5s). Der C 400 4matic spielt mit den 4,0s schon in einer anderen Liga. Der BMW i3 40xDrive ist mit 5,4s schon 0,5s schon langsamer als ein CLA 350 4matic. Absolut gesehen, sind aber auch 5,4s sehr flott. Mercedes spielt hier auch das 2-Gang-Getriebe an der Hinterachse in die Karten. Der kürzere 1. Gang sorgt für diese wahnsinnige Beschleunigung und der 2. Gang für die sehr gute Effizienz auf der Autobahn.
Auch beim Topspeed dürfen die Mercedes Modelle mit 210 km/h rund 10 km/h schneller fahren als die BMW Modelle.
Der BMW i3 40 xDrive und der C 300 4matic haben mit 82,8 und 85 kWh vergleichbar große Batterien. Der BMW i3 50 xDrive dagegen übertrumpft den C 400 4matic mit 108,7 kWh zu 94 kWh deutlich. Dies macht sich auch bei der maximalen Reichweite von 912 km zu 762 km bemerkbar. Hier liegt der Unterschied bei bis zu 150 km.
Die BMW Modelle sind 180 kg bzw. bei den kleineren Batterien um bis zu 250 kg leichter als die C-Klasse Modelle. Umso erstaunlicher ist eigentlich, dass die C-Klassen so deutlich schneller auf 100 km/h sprinten.
Der BMW ist eine halbe Nummer kleiner als die C-Klasse
Die neue elektrische C-Klasse (W520) ist kräftig gewachsen und so sortiert sich der neue BMW i3 eher zwischen CLA und elektrischer C-Klasse ein. In der Länge übertrumpft die C-Klasse mit 4,88m um 12 cm. Ob das bei den vollen Städten immer so gut ist, ist eine andere Frage. Der Sitzkomfort im Fond des BMW ist auch durch den 6cm kürzeren Radstand zwischen dem CLA und der C-Klasse angesiedelt.
Auch der Kofferraum beim BMW ist deutlich kleiner. Der BMW hat hinten 420 Liter und der Frunk ist vermutlich aufgrund der größer bauenden ASM Maschine bei nur 31 Liter. Die C-Klasse liefert hier mit 470 + 101 Liter ordentlich ab. Selbst der CLA kann den BMW i3 mit 405+101 Liter überbieten.
Der BMW i3 hat einen tollen cW-Wert von 0,21 und ist hier leicht besser als die C-Klasse mit 0,22.
Dadurch das er in Breite und Höhe etwas kleiner ist, ist seine Stirnfläche mit 2,35m² etwas geringer als bei der C-Klasse (2,41m²). Der Luftwiderstand vom BMW i3 ist rund 7% kleiner als bei der C-Klasse.
Der BMW i3 50x hat dadurch eine sehr gute Effizienz von nur 13,4 kWh pro 100km. Die Mercedes C-Klasse 4matic Modelle kommen hier bestenfalls auf 14,1 kWh pro 100 km. Interessanterweise fällt der deutlich leichtere BMW i3 40x mit 14,3 kWh pro 100 km deutlich hinter seinen großen Bruder und auch hinter die beiden C-Klassen. Ggf. nutzt er Batteriezellen von einem anderen Lieferanten mit einem höheren Innenwiderstand? Ggf. gibt es hier auch andere Ladeverluste, denn die Reichweite mit bis zu 710 km beim i3 40xDrive ist trotz kleinerer Batterie und einem höheren Verbrauch gegenüber dem C 300 4matic 20 km weiter als beim C 300 4matic (690 km).
Der BMW i3 kann mit dem größeren Akku mit bis zu 400 kW laden und hat dadurch 70 kW mehr Ladeleistung als die C-Klasse. Obwohl sein Akku größer ist, dauert der Ladevorgang mit 21min eine Minute kürzer als im Mercedes. Dadurch schafft der BMW i3 50 xDrive 423 km in nur 10 min. Der C 400 4matic schafft hier mit 325 km in 10 min rund 100 km weniger. Noch schneller ist hier eigentlich nur der AMG GT 53 4matic+ der in 10 Minuten auf 534 nachgeladene Kilometer kommt.
| BMW i3 40 xDrive | C 300 4MATIC | BMW i3 50 xDrive | C 400 4MATIC | |||
| Antrieb | 4×4 | 4×4 | 4×4 | 4×4 | ||
| E-Maschine vorne/hinten | Typ | ASM/FSM | PSM/PSM | ASM/FSM | PSM/PSM | |
| Nennleistung (Spitze) | kW/PS | 275/374 | 310/421 | 345/469 | 360/489 | |
| Nenndrehmoment | Nm | 520 | 800 | 645 | 800 | |
| Batterie (netto nutzbar) | kWh | 82,8 | 85 | 108,7 | 94 | |
| AC-Ladeleistung Max. (Serie/Option) | kW | 11/22 | 11/22 | 11/22 | 11/22 | |
| DC-Ladeleistung Max. | kW | 300 | 320 | 400 | 330 | |
| Rekuperaton bis zu | kW | 300 | 300 | 300 | ||
| DC-Ladezeit 10%-80% SOC | Min | 21 | 22 | 21 | 22 | |
| Nachgeladene Reichweite in 10 Minuten | km | 337 | 290 | 423 | 325 | |
| Länge/Breite/Höhe | m | 4,76/1,87/1,48 | 4,88/1,89/1,50 | 4,76/1,87/1,48 | 4,88/1,89/1,50 | |
| Radstand | m | 2,90 | 2,96 | 2,90 | 2,96 | |
| cW-Wert | 0,21 | 0,22 | 0,21 | 0,22 | ||
| Stirnfläche | m² | 2,35 | 2,41 | 2,35 | 2,41 | |
| Luftwiderstand | 0,4935 | 0,5302 | 0,4935 | 0,5302 | ||
| Wendekreis (mit/ohne HAL) | m | 12,2 | 11,2/12,1 | 12,2 | 11,2/12,1 | |
| Gewicht EG-fahrfertig | kg | 2.165 | 2.415 | 2.280 | 2.460 | |
| Zuladung | kg | 505 | 505 | 505 | 505 | |
| Gepäckraumvolumen VDA | l | 420 | 470 | 420 | 470 | |
| Volumen Frunk liquid | l | 31 | 101 | 31 | 101 | |
| Zul. Anhängelast ungebremst/gebremst | kg | 750/1.800 | 750/1.800 | 750/1.800 | 750/1.800 | |
| Beschleunigung 0–100 km/h | s | 5,4 | 4,5 | 4,7 | 4,0 | |
| Höchstgeschwindigkeit | km/h | 200 | 210 | 200 | 210 | |
| Energieverbrauch kombiniert | kWh/100 km | 17,9-14,3 | 17,8-14,1 | 18,0-13,4 | 18,5-14,1 | |
| CO₂-Emissionen kombiniert | g/km | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| CO₂-Klasse | A | A | A | A | ||
| Elektrische Reichweite | km | 566-710 | 549-690 | 729-912 | 594-762 | |
| Kaufpreis exkl. MwSt. für Geschäftskunden | Euro | 50.336 | 52.900 | 55.378 | 56.900 | |
| Kaufpreis inkl. MwSt. für Privatkunden | Euro | 59.900 | 62.951 | 65.900 | 67.711 | |
| Leasingfaktor | % | 1,379 | 1,150 | 1,453 | 1,137 | |
| Leasingrate 48M, 10.000 km, 0 EuR Anzahlung | Euro | 826,02 | 723,94 | 957,53 | 769,87 | |
Bei der Ausstattung wird es bei den Münchnern etwas mau
Zwei Highlights fallen beim BMW auf: Der BMW i3 bietet ohne Paketzwang für 860 EUR einen Multikontursitz mit 7 Massageprogrammen. Beim Mercedes gibt es in der C-Klasse ein vollwertiges Massageprogramm. Um das zu bekommen muss man allerdings die AMG Line sowie das Premium Plus Paket wählen und hat einen Aufpreis von rund 16.000 EUR. Warum ein Komfortfeature wie Massagesitze nur mit der AMG Line zu kombinieren ist erschließt sich nicht direkt.
Daneben bietet der BMW i3 für 1.750 EUR einen Autobahnassistent, der auch in der Stadt rote Ampel erkennt. Das System ist jedoch nur 2 Jahre aktiv. Danach muss man es innerhalb von 3 Monate kostenlos für 2 Jahre verlängern. Wie viel es danach kostet ist nicht bekannt. Bei Mercedes ist dieses System mit dem MB.Drive Assist Plus vergleichbar, welcher ohne Laufzeitbeschränkung rund 3.250 EUR kosten wird, aber erst ab 2027 verfügbar sein soll.
Bei der Ausstattung bietet die C-Klasse First Class Komfort und verwöhnt die Insassen. Der BMW wirkt hier schon fast auf Kompaktwagenniveau.
Der C-Klasse hat trotz 6cm längeren Radstand den besseren Wendekreis. Mit der optionalen Hinterachslenkung kommt man auf 11,2m runter, BMW bietet ein solches Feature nicht an.
Die C-Klasse bietet optional eine Luftfederung. Auch BMW hat so etwas nicht zu bieten. Gleiches gilt auch für die Sitzbelüftung. Bei BMW ist sie derzeit nicht zu erwerben.
Die C-Klasse hat serienmäßig ein Panoramadach. Dazu kann man das Sky Control Dach mit Ambientelicht-leuchtenden Sternen erhalten, was elektrochromatisch verdunkelt geschaltet werden kann. Der BMW i3 hat serienmäßig ein Stahldach. Zur Erhöhung der Kopffreiheit (insbesondere im Fond) gibt es ebenfalls ein festes Panoramadach. Wer dieses Verschatten möchte kann für weitere 200 EUR mit ein paar Handgriffen eine Matte am Dach anbringen. Das erinnert ein wenig an ein Wohnmobil, welches man für die Nacht verdunkeln muss.
Auch beim LED Matrix Licht spart BMW mächtig. Wer für 920 EUR BMW Iconic Glow Exterieurpaket bestellt erhält nicht nur eine beleuchtete Niere, sondern auch eine intelligente Lichtverteilung. Dazu nutzt BMW pro Hauptscheinwerfer lediglich 8 LEDs die individuell ansteuerbar sind. Dadurch kann das Dauerfernlicht Objekte oder Fahrzeuge nicht so fein ausschneiden. Das Digital Light System der C-Klasse kommt hier auf 35.000 ansteuerbare LED pro Seite. Selbst der CLA kommt hier zumindest auf 24 LED pro Seite.
Beim Sound bietet der BMW ein optionales HarmanKardon System mit 13 Lautsprechern und 430 Watt. In der C-Klasse gibt es optional das Burmester 3D-Soundsystem mit 670 Watt und 15 Lautsprecher. Des Weiteren gibt es noch das Burmester 4D-Soundsystem mit jeweils einem Exciter in den Vordersitzen. Hier kommen dann 19 + 2 Lautsprecher mit 750 Watt zum Einsatz.
Fazit: Der BMW glänzt beim i3 50xDrive mit einer sehr großen Batterie und einer tollen Ladeleistung von bis zu 400 kW. Die Reichweite von bis zu 912 km begeistert. Die C-Klasse bietet mit bis zu 762 km Reichweite ebenfalls eine überragende Reichweite. Dies wird gepaart mit sehr sportlichen Fahrleistungen. Des Weiteren hat der Kunde bei der C-Klasse eine große Auswahl an Sonderausstattung die ihm die Möglichkeit bieten sein Fahrzeug deutlich luxuriöser und komfortabler auszustatten. Dazu bietet die C-Klasse nicht nur im Kofferraum mehr Platz. Während die Barpreise noch relativ identisch sind, ist der Leasingfaktor für 48 Monate und 10.000 km beim BMW i3 mit bis zu 1,45% vom Brutto-Listenpreis deutlich höher als bei der elektrischen C-Klasse mit 1,15%.





















35 Responses
…wenn man sich das so durchliest…ist BMW auf der technischen Eben vorne. Geringeres Gewicht, höhere Reichweite, weil sparsamer. Unabhängig davon sind das in allen Fällen bei beiden Fahrzeugen wirklich tolle technische Daten.
Ich bin fast sicher, dass dieses Querbrett/LargeDisplay bei Mercedes da vorne in Kürze und nicht erst mit der nächsten Modellreihe abgelöst wird. Das ist ein übler Designfehler, so was will ich nicht permanent vor mir haben.
BMW wirkt stimmiger.
Nur meine persönliche Meinung.
Die Haupt-Konkurrenz von Mercedes ist aber nicht BMW, sondern die US/China Konkurrenz, die in vielen Bereichen („nicht in allen“) mehr bietet, und trotzdem deutlich weniger kostet.
Für mich hat Mercedes den deutlich ansprechenderen Innenraum. Den Fancy Tesla/Renault Espace Verschnitt mit hässlichem Lenkrad Innenraum von BMW kann ich echt nicht gutheißen. Unseren BMW ersetzen wir nun auch durch einen (zweiten) Mercedes.
EINVERSTANDEN!
Ja das sehe ich persönlich auch so wie du. Aber Design ist Geschmacksache und habe es daher aus dem Artikel gelassen. Nur die harten Fakten.
Für mich umgekehrt.
Besser, aktiv nicht auf ein rechtes Display zu schauen als gar kein Display vor sich zu haben. Tempo nur digital ? Absolutes nogo.
Selbst VW rüstet nun wieder würdevolle Instrumente hinter das Lenkrad nach, das gerne so bleiben sollte wie schon 2019 entwickelt. Alles spätere (bei allen) ist selbstverliebtes, nutzloses, ärgerndes „Neuerungsgedöns“.
Es sei denn, man hat steer by wire.
Der i3 ist von vorne und hinten so brutal häßlich, dagegen wirkt der ix3 fast schon stimmig. Die Technik ist natürlich besser, wäre allerdings für mich nicht trotzdem kein Grund den i3 vorzuziehen.
Also die bastel Lösung für das Panoramadach sowie das adaptive Led Licht mit nur 8 Pixel finde ich jetzt nicht so berauschend für ein Auto was über 70k kostet
Das ist ein absolutes NoGo! So technisch gut er ist versaut es BMW mit solch Kleinigkeiten am Ende doch noch.
In Zeiten des global warming bevorzuge ich die Möglichkeit, vollständig auf ein Glasdach verzichten zu können. Überraschenderweise vermisse ich am adaptiven Fernlicht des iX3 gar nichts.
Ob das neue digital Light (Micro-LED) von GLC/C-Klasse in der Praxis nennenswerte Vorteile bietet, kann ich nicht noch sagen. Mercedes hat es in 10 Monaten nicht geschafft, unseren Wagen vollständig zu bauen. Aktuell steht er in Ahlhorn. Kommunikation mangelhaft. Hauptsache die Niederlassungen verkauft.
Hi, gibt es auch schon einen Vergleich der beiden hinsichtlich Innenraummaterialen, sprich Verarbeitungsqualität und Einsatz von Hartplastik? Danke
Ich kanns nur zum iX3 und GLC sagen: Der iX3 ist in der Wertanmutung deutlich schlechter als der GLC. Bei i3 und C gehe ich von viel Übernahme aus.
Ja sehe ich auch so
Also optisch gefällt mir der i3, von vorne gesehen, besser als die C-Klasse. Innen finde ich den i3 hässlich, wobei die Displaylabdschsft des C‘s auch nicht berauscht.
Was mich bei MB aber am meisten stört ist, dass kein T-Modell kommen soll, vom BMW kommt aber ein 3er touring.
Denn ich möchte nicht nur mit der Karre spazieren fahren sondern auch was befördern können. Und da bleibt mir aktuell nur der CLA SB, den ich auch habe und für die Zukunft möglicherweise nur der BMW touring oder der ID7, denn einen Asiaten will ich mir nicht kaufen.
Auf den ersten Blick fallen beim i3 zwei Dinge auf:
Es wird offensichtlich eine günstige, kleine und leichte Plattform genutzt. Das ist nicht Mittelklasse, das geht Richtung Kompakte.
Die Fahrleistungen sind künstlich begrenzt, um den Verbrenner M nicht komplett blöd dastehen zu lassen.
Länge 4.760mm
Kompaktklasse….
Nicht die Länge, aber wenn ein Opel Astra beim Matrixlicht 25.000 LED hat ist der BMW i3 mit 8 LEDs nicht so fein auflösend.
In dem Beitrag, auf den ich antworte, wird von „kleine leichte Plattform“ geschrieben, d.h. nichts mit Matrix zu tun.
Man merkt, dass die OEM den Begriff „Plattform“ inflationär und bewusst? unklar verwenden.
Eine Fahrzeuglänge sagt wenig darüber aus, welche Plattform verwendet wird. Die verwendete Lichttechnik schon eher. Oder die Achsgeometrie, um mal konkret auf den BMW einzugehen.
Im Artikel hat sich beim BMW-Antrieb ein kleiner Fehler eingeschlichen: BMW verbaut beim neuen i3 (Gen6 eDrive) keineswegs eine induktiv erregte Synchronmaschine, sondern setzt weiterhin auf die bewährte fremderregte Synchronmaschine (FSM) mit klassischem Schleifring-System. Die Erregerenergie für den Rotor wird somit weiterhin mechanisch über ein verkapseltes Bürsten- und Schleifring-Modul übertragen und nicht kontaktlos induktiv. Induktive Systeme (wie etwa von Mahle) nutzt BMW hier nicht.
Vielen Dank. Habe ich korrigiert. War auf der IAA auf dem Stand bei Mahle und BMW. Sehr interessante Gespräche.
Deutlich höhere Reichweite dank grossem Akku ist ein unschätzbarer Vorteil. Und wenn man dann auch noch schnell(er) laden kann ist der BMW ein perfektes E-Auto.
Das An-/Abfahren von Lademöglichkeiten kostet jeweils einige Minuten und (gar nicht selten) sind alle nicht defekten Säulen just in dem Moment belegt in dem man eintrifft.
Design innen/aussen ist Geschmacksache. Mir gefallen beide Fzg. aus unterschiedlichen Gründen nicht.
Wo bleibt eigentlich der
Chefkritiker mit seinem Allwissen
Vielleicht im Urlaub???
Für mich sind die beiden Fahrzeuge nur bedingt vergleichbar, Mercedes und BMW haben völlig unterschiedliche Zugänge gewählt, BMW hat sich schon mehrfach in Richtung einer Vereinfachung geäußert, manche deutsche Premiumfahrzeuge gehen einfach schon in Richtung overengineering, nicht alle Kunden sind Autofreaks (und daher auch in Foren und Blogs kaum anzutreffen, man sollte nicht den Fehler machen die Wortmeldungen hier und auf ähnlichen Plattformen als für die Kundenmeinungen repräsentativ zu sehen).
Die Hersteller sind -auch wenn auf einingen Online-Plattformen das Gegenteil behautet wird- nicht grundsätzlich dämlich, sie kennen take raten diverer SA, kennen regionale und globale Verkaufszahlen und können bei den Fahrzeugen bei den Inspektionen viele Daten auslesen.
Ob der Weg von BMW (Vereinfachung) oder der von Merc (Fahrzeug mit SA der nächsthöheren Fahrzeugkategorie) richtig ist werden die Verkaufszahlen zeigen, wobei selbst die noch nicht wirklich spannend sind, wirklich spannend sind die Margen, denn das Ziel der Hersteller ist es Geld zu verdienen.
Ich bin mit beiden Fahrzeugen nicht so ganz glücklich, außen gefällt mir bei beiden die Front nicht wirklich, innen finde ich den Merc besser, allerdings mit Ausnahme der Video-Wall, mit der kann ich nichts anfangen, wobei mir das Dashboard des BMW auch nicht zu 100% zusagt, Panorama Vison Dsiplay finde ich aber toll (habe es live aber nur im iX3 gesehen).
Antriebsmässig hätte ich gerne die Motoren von Merc und den Akku von BMW, wo kann ich das bestellen? 😉
Wobei es bei beiden beim Nachdenken darüber bleiben wird, bei meinem Arbeitgeber werden im Moment 20-30% der Stellen abgebaut, da schauen neue Merc oder BMW in den mittleren Ebenen nicht gut aus, vermutlich wird es ein Rahmenvertrag mit Xpeng…..
Als Privatfahrzeug würde ich mir weder BMW noch Merc holen, dazu ist das einfach zu viel Geld.
Klar privat
Geschäftlich zahlt das ja der AG
Da tut man sich schon einfacher
Stimme dir zu.
Als Dienstwagen enteilen diese leider mit einigen SA deutlich dem Budget! Besonders beim Daimler sind die SA auch verdammt teuer. Vergleicht man die gleichen Pakete eine Stufe niedriger im GLB/CLA/GLA wird alles deutlich günstiger. Daher die Wahl zwischen Kompaktklasse volle Hütte oder C in Spartiaten Ausstattung.
Es ist halt für mein Dafürhalten vom Preis keine Mittelklasse mehr. Für dieses Geld gab es früher eine vernünftig ausgestattete E-Klasse.
Dein AG sollte sich dringend nochmal überlegen ob er wirklich ein chinesisches Produkt nehmen will.
Unsere Firma hat ausschließlich europäische Hersteller und vorrangig deutsche im Programm.
Ich finde dass der Iconic Grill in der C Klasse nicht so gut umgesetzt wurde wie im GLC.
Habe auch mit dem BMW Konfigurator rumgespielt und komme bei vergleichbarer Ausstattung so wie ich beide nehmen würde auf einen Preisvorteil von 5-7k für den BMW.
Gerade die AMG Line macht den Mercedes sehr teuer. Das kleine M Paket gibt’s dagegen recht günstig.
Das Interieur im BMW gefällt mit weniger, das Lenkrad und der Bildschirm sind grauenhaft.
Großer Pluspunkt ist der i3 Touring, sobald er denn kommt.
Was mich bei der C-Klasse auch stört, ist, dass man die Strategie, das Nightpaket ohne AMG Line anzubieten, nicht umgesetzt hat analog MRA2 und MMA.
Grad bei Mercedes werden so Paketzwänge auch mit dem ersten Modelljahr abgeschaft.
Bleibt zu hoffen das so mancher Unsinn mit modelljahr 27 abgeschaft wird. Ich bin da guter Dinge, war beim X254 auch das gleiche gerade in Verbindung mit der AMG Line.
Ja ich denke die C-Klasse kann teurer werden als der BMW weil man einfach die Möglichkeit hat mehr zu bestellen. Sitzklimatisierung, Hinterachslenkung, Luftfederung, Sky Control Panoramadach, 4D-Burmester Soundsystem usw….
Ja, aber auch bei vergleichbarer Ausstattung, sofern die beim BMW vorhanden ist. War zwar schon immer so, dass MB hier teurer ist, aber finde den Aufpreis der SA bei MB schon heftig.
Wenn sie nur schon den C 250 rausgebracht hätten. Da könnte ich schwach werden. Aber muss mir auch die Kofferraumöffnung mal anschauen.
Jo denke auch das die Sitzklimatisierung wie beim glc auch noch in die Komfortsitze kommt.
Dann nur leider zu spät für die die jetzt bestellen.
In der kompaktklasse wird die Sitzlueftung ja gar nicht angeboten oder auch nur mit AMG line?
Guter, auf die Technik sachlich bezogener Artikel 👍🏻
Der i3 ist offensichtlich das bessere ELEKTROauto
Alles andere wie Optik ist Geschmackssache
Beide werden ihre Käufer finden
Kurz zu meinem iX3 (Machtgerät 🥳):
Ca. 550 Km reale Reichweite (70% AB, 20% Landstraße, 10% Stadt) …Effizienzvorstellungen erfüllt 👍🏻
Und auch die Faustregel WLTP * 0,7 = reale Reichweite greift voll
(787 * 0,7 = 550.9 Km)
Das schaff ich selbst mit meinem GLB 250+
Kennst du mein echtes Fahrprofil? Nein, oder?
Die Geschwindigkeiten? Nein, oder?
Also wie willst du dann einen belastbaren Vergleich herstellen? …das macht wenig Sinn…
Hallo wir haben Deine Kommentare schon lange
Vermisst
Warst Du krank