Mercedes GLC EQ kommt aus Bremen, C-Klasse EQ aus Ungarn

Mercedes Werke sind auf die Produktoffensive vorbereitet

  • Mit „Next Level Production“ stellt Mercedes-Benz die Weichen für die kommende Modelloffensive: intelligent, flexibel, effizient, digital, nachhaltig und resilient
  • Mercedes-Benz Werke in Bremen und Kecskemét machen mit dem vollelektrischen GLC und der künftigen C-Klasse mit EQ Technologie den globalen Auftakt der neuen Elektro-Architektur MB.EA
  • Investitionen von über zwei Milliarden Euro in europäische Aufbauwerke im Rahmen des Mercedes-Benz Business Plans
  • Effizienzgewinne von zehn Prozent in den nächsten drei Jahren u.a. durch Automatisierung und Digitalisierung

Mercedes-Benz ist bereit für die umfangreichste Produktoffensive in seiner Geschichte und plant in den kommenden drei Jahren die Produktion von mehr als 40 Fahrzeugen in seinem Netzwerk auf drei Kontinenten. Mit „Next Level Production“ nutzt Mercedes-Benz Digitalisierung und Automatisierung als Schlüsselkompetenzen für die Produktion der Zukunft und richtet damit sein globales Produktionsnetzwerk auf die Fertigung der neuen Modelle flexibler, effizienter und nachhaltiger aus. 

Den Auftakt der Produktoffensive machen die Standorte Bremen und Kecskemét mit dem neuen GLC und der künftigen C-Klasse mit EQ Technologie. Der Produktionsstart des GLC, dem ersten Core-Modell auf Basis der MB.EA-Architektur, ist für das erste Quartal 2026 geplant. Die C-Klasse mit EQ Technologie startet im zweiten Quartal. Der neue elektrische GLC wird flexibel auf einer Linie mit dem Mercedes-Benz EQE und dem GLC mit Verbrennungsmotor sowie mit Hybridantrieb produziert. Gemäß der Local-for-Local-Strategie wird zu einem späteren Zeitpunkt die Produktion der Lang-Versionen für den chinesischen Markt im Werk Peking anlaufen. 

Mercedes C-Klasse EQ 2026
C-Klasse EQ Produktionsstart 2. Quartal 2026 in Ungarn
Mercedes CLA Start of Produktion Rastatt
CLA ist mitten im Hochlauf in Rastatt

„Next Level Production hat die Flexibilität, Effizienz und Resilienz des globalen Produktionsnetzwerks signifikant erhöht. Mit dem umfangreichen Umbau unserer Fahrzeugwerke haben wir erfolgreich die Weichen für das künftige Produktionsportfolio im Core- und Top-End-Segment gestellt. Die Werke Bremen und Kecskemét machen hierbei den Anfang. Dass das Werk Bremen mit dem vollelektrischen GLC das erste Core-Modell der neuen Architektur produziert, ist auch ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland.“ 
Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Produktion, Qualität und Supply Chain Management

Produktoffensive beginnt in europäischen Werken

Im Rahmen des Mercedes-Benz Business Plans investierte das Unternehmen mehr als zwei Milliarden Euro in seine europäischen Aufbauwerke. Diese Standorte tragen mit ihrer Fertigungskompetenz und konsequenten Digitalisierung maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung der globalen Produktionsstrategie bei. Nach dem erfolgreichen Hochlauf des elektrischen CLA, dem ersten Modell auf Basis der Mercedes Modular Architecture (MMA), im Werk Rastatt (der CLA Shooting Brake geht noch in diesem Jahr in Rastatt in die Produktion), setzt das Unternehmen nun seine angekündigte Produktoffensive mit Modellen aus dem Core- und Top-End-Segment konsequent fort. Parallel zum elektrischen Mercedes-Benz GLC in Bremen und der C-Klasse in Kecskemét bereitet sich der Standort Sindelfingen auf die Fertigung der neuen elektrischen Mercedes-AMG Modelle vor, die sich bereits heute in ihrer Testphase befinden. Bremen und Sindelfingen fungieren dabei weiterhin als Leadwerke für die Modelle des Core- und Top-End-Segments. Damit bekräftigt Mercedes-Benz den Industriestandort Deutschland in seiner Schlüsselrolle innerhalb der globalen Produktionsstrategie.

AMG GT 4-Türer 2026
Die AMG.EA Derivate kommen aus dem Mercedes Werk Sindelfingen (AMG GT 4-Türer und AMG E-SUV)

Die Produktionskosten werden zwischen 2024 und 2027 um zehn Prozent sinken, was durch eine Reihe von Maßnahmen erreicht wird – darunter durch eine höhere Effizienz in der Produktion und Logistik dank Digitalisierung sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Zwillingen und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Zudem wird der Low-Cost-Country-Anteil bis 2027 von 15 auf 30 Prozent erhöht.

Erhöhte Resilienz in der Wertschöpfung – Flexibilität und Intelligenz der Produktionsprozesse

Die angekündigten Modelle im Core- und Top-End-Segment werden sukzessive im globalen Produktionsnetzwerk industrialisiert. Ermöglicht wird dies durch die vollständige Integration der Werke in das Produktions-Ökosystem MO360 und durch die Vernetzung über die MO360 Data Platform. Zudem sind sie konsequent auf die cloudbasierten Produktionstechnologien von MB.OS ausgerichtet. Der hohe Digitalisierungsgrad und der Einsatz von digitalen Zwillingen bilden die Grundlage für standardisierte, skalierbare und gleichzeitig flexible Produktionsabläufe im gesamten Netzwerk.

Weiterhin plant Mercedes-Benz in den nächsten Jahren innerhalb der Kooperation mit Apptronik einen umfangreichen Einsatz von humanoiden Robotern in der Produktion, speziell in den Intralogistik-Bereichen. Sowohl die MO360-Applikationen als auch MB.OS werden mit Künstlicher Intelligenz kontinuierlich weiterentwickelt. Dieser innovative Ansatz ermöglicht eine nahtlose Integration der neuen Modelle in die bestehende Serienproduktion sowie einen stabilen Hochlauf. Die hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ermöglichen es zugleich, schnell und effektiv auf neue geopolitische Herausforderungen reagieren zu können.

„Mit MMA hat Mercedes-Benz den ersten Schritt in eine Ära der software-definierten Fahrzeuge gemacht. Mit MB.EA folgt eine noch konsequentere Umsetzung der intelligenten Modularisierung von Technologien innerhalb des gesamten Mercedes-Benz Portfolios. Dies erfordert auch eine höhere Intelligenz und Flexibilität in der Produktion.“ 
Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, verantwortlich für Produktion, Qualität und Supply Chain Management

Nachhaltigkeit in der Next Level Production

Die Produktion spielt in der nachhaltigen Unternehmensstrategie von Mercedes-Benz eine wichtige Rolle. Ein Fokus liegt dabei auf der Energieversorgung des Netzwerks: Seit 2022 sind die eigenen Fahrzeugproduktionsstandorte von Mercedes-Benz bilanziell CO₂-neutral und bis 2030 ist vorgesehen, mehr als 70 Prozent des Energiebedarfs in der Produktion durch erneuerbare Energien zu decken. Dies wird unter anderem durch den Ausbau von Solar- und Windenergie an eigenen Standorten und durch den Abschluss entsprechender Stromabnahmeverträge erreicht. Die geplanten Projekte zu einem On-Shore-Windpark im norddeutschen Papenburg und einem Off-Shore-Windpark in der Ostsee kommen gut voran. Die notwendigen behördlichen Zustimmungen wurden erteilt und der Aufbau der Windkraftanlagen kann nun beginnen. Das Ziel für alle Mercedes-Benz Produktionsstätten weltweit ist es, bis 2039 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu arbeiten.

Next Level Production signalisiert: Mercedes ist bereit für die kommende Modelloffensive

Das neu ausgerichtete Core- und Top-End-Segment bildet das Rückgrat der umfangreichsten Produktoffensive in der Automobilgeschichte von Mercedes-Benz. In den kommenden drei Jahren werden mehr als 40 Fahrzeuge innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks anlaufen. Mit Next Level Production signalisiert Mercedes-Benz, dass die Weichen für die Produktoffensive gestellt sind: intelligent, flexibel, effizient, digital, nachhaltig und resilient. Das Produktionsnetzwerk ist dazu antriebsflexibel aufgestellt. Das Tempo der Transformation bestimmen die Marktbedingungen und die Wünsche der Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden.

 

Mercedes GLC EQ Produktion
Mercedes GLC EQ Produktion startet im Q1 2026 in Bremen - Bestellfreigabe Ende 2025 - Auslieferung Frühjahr 2026

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7 Responses

  1. Design ist sehr gefällig, Grill eher zu mutig.
    Aber unverständlich, dass der GLC trotz gleicher Größe zum EQE einen kleineren Akku hat. Die müssen gegen Ix3 und China bald die Reichweite erhöhen!

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