Mercedes räumt mit den Hybrid Mythen auf

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Mercedes-Benz widerlegt 3 gängige Plug-in-Hybrid Mythen

Mercedes erklärt hier schön, was ein moderner Plug-in-Hybrid leisten kann und wie er dazu beiträgt den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Es gibt einige Mythen die Mercedes widerlegen möchte:

  1. Ein Durchschnittsverbrauch von 1,4 Liter auf 100 km ist unrealistisch
  2. Ein Plug-In-Hybrid mit einer leeren Batterie verbraucht mehr als ein normaler Verbrenner
  3. Das Fahren eines Plug-in-Hybrid ist zu kompliziert.

 

Mythos 1: Ein Durchschnittsverbrauch von 1,4 Liter auf 100 km ist unrealistisch

Nein. Ein voll aufgeladener A 250e bricht auf für eine 112 km lange Tour. Am Ende steht ein Verbrauch von 2,1 Liter. Geringe Verbräuche sind möglich wenn der Plug-in-Hybrid immer geladen wird. Auf der Langstrecke größer 300 km nähert sich der Verbrauch immer mehr dem Voll-Hybriden (ohne Stecker) an (aber nicht einem normalen Verbrenner)! Dies zeigt auch Mythos 2

Mythos 2: Ein Plug-In-Hybrid mit einer leeren Batterie verbraucht mehr als ein normaler Verbrenner

Nein. Hier tritt ein GLE 350 de gegen einen GLE 350d an. Sie sind von der Systemleistung vergleichbar. Der Plug-in-Hybrid startet mit einem Batterieladezustand (SoC) von 5%. Erst wird ein 600 m hoher Berg erklommen und am Ende im Tal, nach gefahrenen 17 km, hat der GLE 350 de wieder 5 % im Akku. Er nutzt die Engerie, die restlichen 5 % im Akku vollständig aus. Unterstützt somit den Verbrenner beim steilen Anstieg. Bei der Bergabfahrt rekuperiert er die Energie wieder zurück in den Akku. Nach der Runde liegt der Verbrauch rund 25% besser als beim reinen Diesel und das obwohl der Plug-in-Hybrid mit 106 km elektrischer Reichweite und daher schwerer Batterie insgesamt rund 400 kg mehr wiegt. Der reine Verbrenner kann die Energie beim Bergabfahren nur über die Bremsschreiben unwiderruflich vernichten, der Plug-in-Hybrid speist sie wieder in die Batterie.

Mythos 3: Das Fahren eines Plug-in-Hybrid ist zu kompliziert.

Einfach einsteigen und losfahren. Wählstock in D und los geht’s. Man fährt einen Plug-in-Hybrid genauso unproblematisch wie einen Mercedes mit Automatikgetriebe. Die intelligente Hybridsteuerung wählt den effizientesten Einsatz von Elektromotor und Verbrennungsmotor. Dies basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Ist ein Navigationsziel eingegeben, kann der Mercedes das Optimum noch leichter berechnen, denn Steigungen und Gefälle sind im Navigationssystem hinterlegt.

 

Widerlegung der drei Mythen im Video:

Über die Plug-in-Hybride bei Mercedes-Benz

Aktuell hat Mercedes 26 Modell im Portfolio ist derzeit als Plug-in-Hybrid bestellbar sind. Seit heute ist auch das letzte Mitglied der Plug-in-Hybrid Familie der Kompaktfahrzeuge bestellbar. Es handelt sich um den GLA 250e.

Im Kompaktsegment bietet Mercedes-Benz schon heute in allen Baureihen – A-Klasse, A-Klasse Limousine, B‑Klasse, CLA, CLA Shooting Brake und GLA – eine Plug-in-Hybridvariante an. Im Verbund entwickeln der 160 kW (218 PS) starke 1,33-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor und die 75 kW starke E-Maschine eine Systemleistung von 160 kW und ein Gesamtdrehmoment von maximal 450 Newtonmetern. Die typische Charakteristik der E-Maschine, volles Drehmoment aus dem Stand, lässt die kompakten Plug-in-Hybride besonders spontan auf das Fahrpedal reagieren. Entsprechend dynamisch sind die Fahrleistungen: Den klassischen Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert beispielsweise der A 250 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,6-1,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 36-32 g/km, Stromverbrauch kombiniert 15,3-14,8 kWh/100 km)[1] in lediglich 6,6 Sekunden. Selbst rein elektrisch lassen sich bis zu 140 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen – das ist mehr als genug, um auch ohne Verbrennungsmotor innerhalb des Tempolimits der meisten Länder auf Autobahnen zügig unterwegs zu sein.

Die elektrische Reichweite beträgt über 70 Kilometer (NEFZ). Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 15,6 kWh lässt sich extern mit Wechsel- (AC) oder Gleichstrom (DC) aufladen. An einer 7,4-kW-Wallbox (AC) dauert der Ladevorgang von 10-100 Prozent SoC (State of Charge, Ladezustand) rund 1 Stunde und 45 Minuten. Beim schnellen Gleichstromladen (DC) mit maximal 24 kW ist der Akku in rund 25 Minuten von 10-80 Prozent SoC aufgeladen. Damit es nur zu geringen Einschränkungen des Kofferraumvolumens gegenüber den nicht hybrid-motorisierten Schwestermodellen kommt, mündet der Auspuff zentral unter dem Fahrzeugboden und der Endschalldämpfer wurde in den Mitteltunnel gepackt. Die Integration des Kraftstofftanks in den Achsbauraum schafft zusätzlichen Platz unter den Rücksitzen für die Hochvoltbatterie.

EQ Power Vielfalt von der Mittelklasse bis zum Luxussegment mit bis zu 100 Kilometer elektrischer Reichweite

Bei den EQ Power Modellen der C- bis S-Klasse und von GLC bis GLE handelt es sich bereits um die dritte Hybrid-Generation. 122 PS Spitzenleistung und ein Anfahrdrehmoment von 440 Newtonmetern sorgen für ein souveränes Fahrgefühl auch bei rein elektrischer Fahrt und erlauben dabei Höchstgeschwindigkeiten von 130 km/h. Beim GLE 350 de 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,3-1,1 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 34-29 g/km; Stromverbrauch gewichtet 28,7-25,4 kWh/100 km) sind es sogar 100 kW Leistung und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h. In der neuen E-Klasse Familie bietet Mercedes-Benz sieben verschiedene Plug-in-Hybride als Limousine und T-Modell mit Benzin- oder Dieselmotor sowie Heck- oder Allradantrieb an. Die elektrische Reichweite von C-, E- und S-Klasse beträgt rund 50 Kilometer (NEFZ). Der GLE kommt sogar über 100 Kilometer (NEFZ) weit. Entscheidend für die Erhöhung der elektrischen Reichweite ist die auf 13,5 kWh gesteigerte Nennkapazität. Die Batterie des GLE speichert sogar 31,2 kWh. 

An einer Wallbox mit Wechselstrom (AC) ist die leere Batterie beispielsweise zu Hause nach circa 1,5 Stunden (GLE: 3 Stunden 15 Minuten) wieder vollständig geladen. Selbst an einer üblichen Haushaltssteckdose gelingt dies innerhalb von ca. fünf Stunden. Der GLE besitzt eine COMBO-Ladedose für Wechselstrom- und Gleichstromladen. An entsprechenden DC-Ladesäulen ist das Laden der Batterie in ca. 20 Minuten (10 bis 80 Prozent SoC) bzw. 30 Minuten (10 bis 100 Prozent SoC) möglich.

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Mercedes me Charge erleichtert das Laden

Über Mercedes me Charge erhalten Fahrer eines Mercedes-Benz EQC oder Plug-in-Hybrid-Modells mit dem Infotainmentsystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) optional Zugang zu einem der weltweit größten Ladenetze mit allein in Europa über 300 verschiedenen Betreibern von öffentlichen Ladestationen (Stadt, Parkplätze, Autobahnen, Einkaufszentren usw.). Der bequeme Zugang zu den Ladesäulen erfolgt über die Mercedes me Charge Ladekarte, per Mercedes me App oder über die Anzeige auf dem Media-Display des Fahrzeugs. Hierfür sind keine unterschiedlichen Verträge notwendig: Die Kunden profitieren neben der einfachen Authentifizierung von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung, nachdem sie einmalig ihre Zahlungsmethode hinterlegt haben. Jeder Ladevorgang wird automatisch abgebucht. Die einzelnen Ladevorgänge werden monatlich in einer übersichtlichen Rechnung zusammengestellt. Das natürliche Sprachverstehen des MBUX‑Systems erlaubt zudem die Suche von Ladesäulen in der Nähe oder entlang der gewählten Route. So werden Finden, Laden und Bezahlen so komfortabel wie nie.

Link:

Wie und wo lade ich ein Elektroauto in Deutschland

Interview mit Dr. Torsten Eder, Leiter Mercedes-Benz Antriebsstrang-Entwicklung

 

 Herr Dr. Eder, warum ist die Plug-in-Hybridtechnologie für Mercedes-Benz so wichtig? Ist es im Endeffekt nicht eher eine Kompromisslösung als eine Brückentechnologie?

Torsten Eder: Im Fokus unserer Antriebsstrategie steht ganz klar: Electric first! Unser Ziel ist die CO2-neutrale Mobilität. Aber wir müssen die aktuelle globale Situation realistisch betrachten: Derzeit sind rein batterieelektrische Fahrzeuge nicht für jeden die richtige Wahl – weil zum Beispiel in verschiedenen Regionen die Ladeinfrastruktur noch lückenhaft ist. Hier kommen Plug-in-Hybride ins Spiel. Sie bieten den Kunden die Vorteile aus beiden Welten: In der Stadt fahren sie elektrisch und auf langen Strecken profitieren sie von der Reichweite des Verbrennungsmotors und der entsprechenden Infrastruktur. Damit sind sie einer unserer wichtigsten Hebel, um CO2-Emissionen effizient und kurzfristig zu reduzieren. Die neue S-Klasse erreicht unter anderem dank künstlicher Intelligenz, aber vor allem auch im Bereich der bedarfsgerechten Elektrifizierung ein völlig neues Niveau. Ihr Plug-in-Hybridantrieb wird bei der elektrischen Reichweite neue Maßstäbe setzen – unser Ziel sind 100 Kilometer.

Wie werden die Plug-in-Hybridmodelle von den Kunden nachgefragt?

Torsten Eder: Die Nachfrage steigt kontinuierlich. Daher bieten wir in fast allen Baureihen unter dem Label EQ Power ein Plug-in-Hybridmodell an – von der A- bis zur S-Klasse und vom GLA bis zum GLE. Bis Ende 2020 werden wir mehr als 20 Plug-in-Hybridvarianten anbieten. Allein in unserer Kompaktwagenfamilie sind sechs von sieben Modellen auch als Plug-in-Hybrid erhältlich – mit einer elektrischen Reichweite von über 70 Kilometer nach NEFZ. Damit kann die durchschnittliche Pendlerstrecke zur Arbeit rein elektrisch gefahren werden.

Für wen eignen sich Plug-in-Hybride?

Torsten Eder: Vor allem für Pendler sind sie die beste Wahl. Ich fahre selbst einen Diesel-Plug-in-Hybrid der E-Klasse und pendle täglich rein elektrisch. Mein Kraftstoffverbrauch ist also gleich null, ebenso wie die lokalen Emissionen.

Wer täglich nur rund 50 Kilometer fährt, zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann und lange Strecken nur am Wochenende oder im Urlaub fährt, der profitiert mit einem Plug-in-Hybrid von erheblichen Verbrauchsvorteilen. Denn er kann seine tägliche Strecke rein elektrisch fahren. Zudem ist elektrisches Fahren in der Regel günstiger als der Einsatz des Verbrenners.

Wie sieht es mit dem Kraftstoffverbrauch aus, wenn man auch den Verbrenner braucht? Ist ein Normverbrauch von beispielsweise 1,4 Litern bei den Kompaktmodellen wie der A-Klasse nicht unrealistisch?

Torsten Eder: Die Angaben zum Normverbrauch basieren auf gesetzlichen Vorgaben und dienen vor allem der Transparenz und Vergleichbarkeit. Das heißt aber nicht, dass sie unrealistisch sind. Wenn Sie zum Beispiel mit unserem A 250 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6-1,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 36-32 g/km; Stromverbrauch kombiniert: 15,3-14,8 kWh/100 km)1 täglich eine Strecke von rund 90 Kilometern fahren, können Sie – je nach Fahrstil – mit vollgeladener Batterie rund 70 Kilometer davon rein elektrisch zurücklegen. Die restlichen 20 Kilometer fahren Sie mit dem Verbrennungsmotor und erreichen am Ende den Normverbrauch von 1,4 Litern. Wenn Sie jetzt die Batterie wieder aufladen, werden Sie auch bei den nächsten 90 Kilometern – zum Beispiel bei der Rückfahrt – nicht über diesen Normverbrauch hinauskommen. Fahren Sie aber mit leerer Batterie weiter, steigt natürlich der Kraftstoffverbrauch. Das heißt: Je öfter Sie laden, umso geringer ist der Kraftstoffverbrauch. Bei einem Plug-in-Hybrid ist also das Laden der Batterie entscheidend, um effizient zu fahren und von Verbrauchsvorteilen zu profitieren. Somit ist elektrisches Fahren in der Regel günstiger als der Einsatz des Verbrenners. Kurzum: Wer lädt, gewinnt!

Wenn man mit leerer Batterie weiterfährt, verbraucht ein Plug-in-Hybrid aber sicherlich mehr Kraftstoff, weil er durch das Hybridsystem deutlich schwerer ist als ein konventionelles Fahrzeug, oder?

Torsten Eder: Bei einem Plug-in-Hybrid bedeutet Mehrgewicht nicht zwangsläufig Mehrverbrauch. Dank unserer intelligenten Betriebsstrategie kann das Auto Bremsenergie durch Rekuperation effizient wiederverwenden. Auch hier ein Beispiel: Wir haben eine Vergleichsfahrt mit unserem Dieselhybrid GLE 350 de 1 und dem konventionellen GLE 350 d 1 gemacht. Die Gesamtperformance beider Fahrzeuge ist vergleichbar. Der Dieselhybrid ist durch das zweite Antriebssystem rund 400 Kilogramm schwerer. Die Batterie haben wir vorher leer gefahren, damit beide die gleichen Startvoraussetzungen haben. Beide Fahrzeuge sind dann zur selben Zeit exakt dieselbe Strecke gefahren. Am Ende hat der GLE mit Plug-in-Hybridantrieb über 25 Prozent weniger Diesel verbraucht als der konventionelle GLE. Der Grund dafür ist einfach: Beim Verzögern oder Bergabfahren kann der Hybrid elektrisch bremsen. Der elektrische Antrieb wird zum Generator– er rekuperiert und lädt so die Batterie wieder auf. Diese zurückgewonnene Energie kann dann wieder zum Fahren verwendet werden. Dadurch konnten wir bei unserer Vergleichsfahrt elektrisch durch die Stadt fahren.

 

Dann ist es nicht kompliziert, effizient mit zwei Antriebssträngen zu fahren?

Torsten Eder: Überhaupt nicht, eigentlich müssen Sie nur lenken. Wir bieten zwar eine große Auswahl an Fahrprogrammen an, die nach Belieben genutzt werden können. Aber wenn Sie nur von A nach B fahren, können Sie das Auto auch einfach machen lassen. Unsere Autos sind so intelligent, dass sie automatisch selbst die effizienteste Methode wählen. Unsere intelligente und vorausschauende Betriebsstrategie teilt die verfügbare Energie auf der Strecke, die Sie ins Navigationssystem eingeben, genau ein. Noch ein Beispiel: Sie fahren eine Strecke von rund 70 Kilometern, haben aber nur eine elektrische Reichweite von 27 Kilometern. Sie fahren elektrisch bis zur Autobahn und dort springt sofort der Verbrennungsmotor an – obwohl die Batterie noch genug Energie hat. Durch das intelligente Navigationssystem weiß das Auto aber, dass es später noch durch ein

Stadtgebiet fahren muss und hebt die elektrische Energie dafür auf. Die Betriebsstrategie wählt also automatisch die ideale Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor auf der gesamten Strecke.

Wie lange dauert es, eine leere Batterie wieder aufzuladen?

Torsten Eder: Unsere Kompaktmodelle und der GLE sind unsere ersten Plug-in-Hybride, die auch mit Gleichstrom an Schnellladesäulen laden können. Die Kompakten sind dann in rund 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent wieder aufgeladen. Mit unserem Service Mercedes me Charge können freie Ladesäulen über das Navigationssystem leicht gefunden werden. Zusätzlich bietet diese App einen direkten Zugang zu Schnellladesäulen von IONITY mit integriertem Zahlungsvorgang. Zu Hause dauert der Ladevorgang – zum Beispiel an einer Mercedes-Benz Wallbox – weniger als zwei Stunden.

Ihre Maxime ist „Wer lädt, gewinnt“. Hand aufs Herz – wo stehen wir beim Thema Laden?

Torsten Eder: Der Zugang zu einer funktionierenden, flächendeckenden Infrastruktur ist ein ganz maßgeblicher Erfolgsfaktor der Elektromobilitätswende. Dieser Wandel wird nur gelingen, wenn Autoindustrie, Energieversorger und Politik eng zusammenarbeiten. Dazu bedarf es massiver Investitionen und konkreter Maßnahmen auch über die Automobilbranche hinaus. Fakt ist aber auch: Wir sind uns der Verantwortung bewusst und tragen unseren Teil zur Beschleunigung der Elektrowende bei. Untersuchungen gehen davon aus, dass rund 70 bis 80 Prozent der Ladevorgänge in Europa und der NAFTA-Region zu Hause oder am Arbeitsplatz und nur gut 20 bis 30 Prozent im halböffentlichen oder öffentlichen Raum stattfinden werden. Für alle drei Bereiche stellen wir passende Lösungen bereit. Mit Mercedes me Charge ermöglichen wir beispielsweise unseren Kunden komfortabel Zugang zu einem der weltweit größten Ladenetze. Im Rahmen des Joint Ventures IONITY bauen wir zudem gemeinsam mit weiteren Automobilherstellern ein leistungsstarkes Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge in Europa auf. Dazu sollen bis Ende 2020 rund 400 Schnellladestationen mit jeweils mehreren Ladesäulen errichtet werden. Für das schnelle und sichere Laden zu Hause bieten wir unseren Kunden die Mercedes-Benz/smart Wallbox Home und mit „charge@Daimler“ bündeln wir unsere Aktivitäten zum Aufbau einer intelligenten Ladeinfrastruktur.

Die EQ Ready APP

Passt ein Elektroauto oder Plug-in-Hybrid zu meinem Alltag? Die EQ Ready App unterstützt Autofahrer bei der Frage, ob ein Umstieg praktikabel wäre, indem sie das individuelle Fahrverhalten analysiert. Seit Einführung vor drei Jahren wurde die App über 1,6 Mio. mal genutzt. Die aktualisierte Version der App ist ab jetzt verfügbar und bietet neue Funktionen wie die 7-Tage-Challenge, eine virtuelle Ladesimulation sowie ein verbessertes Nutzererlebnis durch das neue Design.

„Unsere EQ Ready App hilft Autofahrern dabei herauszufinden, ob ein elektrifiziertes Fahrzeug zu ihren individuellen Anforderungen passt – und das völlig unabhängig von der Marke des aktuellen Fahrzeuges. Das ist wichtig, denn Elektroautos und Hybridmodelle sind viel alltagstauglicher, als die meisten Menschen vermuten. Mit der neuen EQ Ready App erhält der User noch mehr Funktionalitäten in noch mehr Ländern – rund 30 weltweit – und kann sich unter anderem davon überzeugen, wie gut die Ladeinfrastruktur in zahlreichen Märkten bereits ausgebaut ist. Die App wird so für ihre Nutzer zum ersten, aber wichtigen Schritt in Richtung Elektromobilitätswende“, sagt Sabine Scheunert, Vice President Digital & IT Mercedes-Benz Cars Marketing & Sales.

7-Tage Challenge

Nach dem Start der App beginnt die individuelle 7 Tage-Challenge, in der die täglichen Fahrstrecken des Nutzers mit seiner Einwilligung analysiert werden. Dabei gilt der Grundsatz der Selbstbestimmung: Personalisierte Daten werden nur erhoben, wenn der Kunde dem vorab explizit zustimmt. Am Ende zeigt die App anhand des individuellen Mobilitätsverhaltens, ob der Nutzer bereit für einen Plug-in-Hybrid oder ein Elektrofahrzeug von Mercedes-Benz ist. Während dieser Challenge werden dem Nutzer täglich neue Informationen zu seinen Fahrten, sowie rund um das Thema Elektromobilität bei Mercedes-Benz angezeigt.

Zudem kann die EQ Ready App vorab Routen inklusive des Energiebedarfs und individuellen Verbrauchs berechnen. Die benötigte Energie für die eingegebene Strecke ergibt sich aus Routenanalysen von Verkehrsdatenanbietern und den daraus resultierenden Geschwindigkeitsprofilen. Außerdem werden alle Lademöglichkeiten entlang der Strecke angezeigt. Anhand der bisherigen rund 1.6 Mio. anonymisiert analysierten Fahrten wurde berechnet, wie lange die Fahrten durchschnittlich sind. Das Ergebnis zeigt, dass

90 Prozent aller Fahrten kürzer als 50 Kilometer und

96 Prozent aller Fahrten kürzer als 100 Kilometer

sind. Die Spanne der Durchschnittsdistanz pro Fahrt der Nutzer schwankt in den einzelnen Märkten. Das Ergebnis ist vielversprechend und zeigt: 90 Prozent der ermittelten Fahrten könnten mit den aktuellen Plug‑in‑Hybrid-Modellen von Mercedes-Benz ausschließlich elektrisch zurückgelegt werden.

Die App überprüft nicht nur, ob die Ziele des Nutzers auch mit einem elektrischen Antrieb erreichbar wären, sondern informiert ihn jeden Tag über den Strombedarf, sowie die verfügbare Ladeinfrastruktur entlang seiner Strecken. Der Nutzer hat zudem die Möglichkeit, die Ladezeiten für unterschiedliche Ladelösungen zu simulieren.

Bereits in über 30 Ländern hilft die Anwendung dabei, verfügbare Ladestationen zu ermitteln. Die EQ Ready App ermöglicht allen Interessenten noch vor der ersten Probefahrt ein Höchstmaß an Transparenz, um den individuellen Nutzen der EQ Power-Modelle herauszufinden. Seit kurzem ist die EQ Ready App auch in Argentinien, Brasilien und Uruguay verfügbar.

Die neue Version der App ist ab sofort im App-Store verfügbar: https://eqready-app.mercedes-benz.com/appstore

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