Mercedes auf Erprobung in der Sierra Nevada

Mercedes und AMG sind mit zahlreichen Erlkönigen vertreten

Mercedes-Benz und AMG sind mitten in ihrer größten Modelloffensive. Aktuell sind viele neue Modelle und Facelifts in der Entwicklung.

Mercedes-AMG ist mit dem CLE 63 AMG Cabrio Facelift (inkl. M177evo V8), dem AMG GT Coupé Facelift, dem S 63 AMG 4matic+ Facelift sowie mit dem neuen AMG GT Black Series (X192) vor Ort.

Aber auch Mercedes ist fleißig bei der Sommererprobung. Dabei ist unter anderem das Facelift vom Verbrenner GLC allerdings noch ohne die neuen Rückleuchten (die gibt’s hier zu sehen). Neben der neuen V8 im CLE wurde auch das Facelift der Mercedes Versionen vom CLE erprobt.

Zum AMG Black Series:

Der Baureihencode X192 verrät, dass der AMG GT Black Series nicht mehr viel mit dem „normalen“ AMG GT Coupé der Baureihe C192.

Gerüchten zu Folge wird beim neuen GT Black Series Carbon im Rohbau verwendet und die NAG3 (9G-Tronic) wird ersetzt. Somit kommt es wieder zur Transaxle Bauweise aus SLS AMG und AMG GT der Generation C190.

Das ist was schon über den neuen AMG GT Black Series (X192) bekannt ist:

  • V8 BiTurbo mit Flatplane-Kurbelwelle und Trockensumpfschmierung
  • Sidepipes (Comeback seit dem McLaren-Mercedes SLR) vor den hinteren Rädern
  • dadurch ist der Heckdiffusor breiter und kann besser angeströmt werden
  • für die Rennstrecke absenkbares Fahrzeug für einen niedrigeren Schwerpunkt
  • Michelin Cup2 R vorne mit 325/35 ZR20 und hinten mit 355/30 ZR21
  • aktive Aerodynamik mit DRS (abklappbarem) Heckflügel für mehr Topspeed auf der Geraden
  • durchströmter Kotflügel
  • aktive Radhausentlüftung oben, über aktiv ansteuerbare Klappen wie beim AMG One zur Reduktion des Gegendrucks im Radhauskasten und zur Optimierung des Downforce.

Zum AMG GT Coupé Facelift:

Im Jahr 2027 erhält der AMG GT Coupé (C192) ein Facelift. Dabei wird er auf das neue MB.OS umgestellt und erhält aufgrund der EU7 neue Motoren.
Der M139 4-Zylinder im AMG GT 43 AMG ist nicht EU7-fähig und wird daher entfallen.

Als Nachfolger wird der überarbeitete M256evo R6-Benziner mit 3,0 Liter Hubraum kommen.
Auch die V8-Modelle werden vom M177 auf den M177evo umgestellt und erfüllen dann die EU7 Abgasnorm. Eine der größten Änderung im V8 BiTurbo wird die Umstellung auf die crossplane-Kurbelwelle auf die Flat-Plane-Kurbelwelle sein. Sie bietet Vorteile beim Erreichen der Grenzwerte ohne zu viel Leistung einbüßen zu müssen.

Alle Motoren werden dann mit dem ISG 2.0 48 Volt E-Motor mit 23 PS sowie 205 NM gekoppelt, welcher in der Getriebeglocke des Mercedes 9-Gang-Automatikgetriebe sitzt

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