Das Mercedes C-Klasse EQ Interieur

  • Handwerkskunst auf höchstem Niveau setzen neue Maßstäbe im Segment
  • Ausgesprochen immersive Cocooning-Atmosphäre aus digitaler Intelligenz, Licht und Sound
  • Herausragender Klima- und Akustikkomfort für ein entspanntes First-Class-Fahrerlebnis

Seit Jahrzehnten gehört die C‑Klasse zu den meistverkauften und beliebtesten Baureihen von Mercedes‑Benz – und setzt immer wieder neue Maßstäbe. Mit der Weltpremiere der ersten elektrischen C‑Klasse am 20. April 2026 definiert Mercedes‑Benz das Segment abermals neu. Entwickelt auf der Basis von umfassendem Kundenfeedback, ist sie die beste und sportlichste C‑Klasse aller Zeiten. Konsequent auf Fahrerin und Fahrer ausgerichtet, hebt sie Performance und Fahrdynamik, intuitive Intelligenz und Personalisierung, Qualität und Komfort auf ein neues Niveau. Der Innenraum ist ein sorgfältig gestalteter Rückzugsort in einer Klasse für sich. Er bietet mehr Platz als jemals zuvor und verbindet eine einzigartige Hochwertigkeit mit modernsten digitalen Erlebnissen. Das Ergebnis ist eine immersive, geschützte Atmosphäre, die das unverwechselbare Gefühl, nach Hause zu kommen vermittelt und es Fahrerin und Fahrer erlaubt, sich völlig entspannt auf das Fahrerlebnis zu konzentrieren.

„Mit der neuen elektrischen C‑Klasse haben wir alles, was unsere Kundinnen und Kunden an diesem Modell schätzen, auf das nächste Level gebracht. Das Ergebnis: ein neuer Maßstab für Qualität, Handwerkskunst und Komfort. Es ist die geräumigste und intelligenteste C‑Klasse aller Zeiten.“ 
Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands, Mercedes‑Benz Group AG

Eine neue Dimension von Raum mit multisensorischem Design

Die rein elektrische Antriebsarchitektur und das außergewöhnlich große Panorama-Glasdach ermöglichen ein neues Maßkonzept mit mehr Platz als jemals zuvor. Damit wird Reisen noch komfortabler. Dieser großzügige Innenraum ist als stilvoller privater Rückzugsort gestaltet, der die Atmosphäre einer exklusiven Suite vermittelt. Fließende Formen, Materialien, Farben, digitale Technologien, Licht und Sound verschmelzen zu einem ganzheitlichen, multisensorischen Komforterlebnis, das nicht nur beeindruckt, sondern Fahrerin und Fahrer förmlich umhüllt.

Exquisite Materialien, feine Ziernähte und inspirierende Farben setzen neuen Qualitätsmaßstab

Die neue elektrische C‑Klasse richtet sich an Kundinnen und Kunden mit ausgesuchtem Sinn für Stil und Qualität. Sie bietet eine große Auswahl an exquisiten Materialien in feinster Verarbeitung, die den Innenraum in dieser Klasse einzigartig hochwertig machen. Jedes Element ist darauf ausgelegt, das sinnliche Erlebnis zu intensivieren und eine Atmosphäre von Wärme, Eleganz und ausgesuchter Finesse zu schaffen. Bereits die Basisausstattung beeindruckt mit der neuen Ledernarbung „Softtorino“, die durch ihre außergewöhnlich edle Optik und erstklassige Haptik besticht. Das neue, exklusiv wirkende „Twisted Diamond“-Design der Sportsitze in Leder Nappa kombiniert eine elegante Rauten-Perforation mit kontrastierenden Nähten, die den Manufaktur-Charakter verstärken. Bei der AMG Line setzen feinste Mokassin-Nähte an den Seitenwangen einen ausdrucksstarken und hochwertig ausgearbeiteten Akzent. Das sorgfältig abgestimmte Farbkonzept umfasst drei elegante Serien-Farben: tiefes Schwarz, warmes Beechbraun und stilvolles Ivorybeige.

Metallische Elemente mit markanter technoider Ästhetik bereichern dieses stilvolle visuelle und haptische Erlebnis. Die Luftausströmer, Lautsprechergitter, Türgriffe und Schalter für die elektrische Sitzverstellung verbinden technische Präzision mit einer außergewöhnlich hohen ästhetischen Qualität. Die Lautsprechergitter verfügen erstmals über eine horizontale Liniengrafik mit 3D-Relief und Bicolor-Ausführung. Beim Burmester® 3D-Soundsystem sind sie sogar aus Edelstahl gefertigt.

Passend dazu steht eine große Bandbreite an Zierelementen zur Verfügung, die die hohe Wertanmutung weiter unterstreichen. Das Spektrum reicht von Naturfaser Wabendesign weiß offenporig über Holz Fineline Birke offenporig grau oder braun bis hin zur Hightech AMG Karbonfaser.

Erster Reichweitenteaser? 

WEnn 90% 684 km sind, dann sind 100% 760 km (die Angabe gilt vermutlich für den C 400 4matic EQ mit 489 PS)

Die C‑Klasse ist nach dem GLC das zweite Fahrzeug der Welt mit vegan zertifiziertem Interieur

Die neue elektrische C‑Klasse lässt sich für jeden Lebensstil individualisieren. Für erstklassige Haptik und Eleganz sorgt erstmals auch eine vegane Innenraum-Ausstattung mit hochwertigen Materialien, die von der unabhängigen Organisation The Vegan Society zertifiziert wurden. Das Vegan-Paket, das mit dem neuen GLC eingeführt wurde, umfasst alle Soft-Touch-Oberflächenmaterialien – vom Sitzpolster über den Dachhimmel, die Säulen- und Türverkleidungen bis hin zum Teppich. Mercedes‑Benz ist der weltweit erste Automobilhersteller, der ein unabhängig zertifiziertes veganes Interieur anbietet und damit einen neuen Standard beim Einsatz veganer Materialien setzt.

Neue Highend-Sitze für exzellenten Komfort und entspanntes Reisen auf langen Strecken

Die neuen Highend-Sitze sorgen dafür, dass Fahrerinnen und Fahrer sowie Frontpassagiere jede Fahrt entspannt genießen können und auch nach langen Strecken äußerst erholt ankommen. Dank der umfangreichen Verstelloptionen kann der elektrische Sitz mit Memory-Funktion präzise auf die persönlichen Fahrbedürfnisse eingestellt werden. Die Sitzlehne lässt sich mit der elektropneumatischen Vier-Wege-Lordosenstütze an die natürliche Krümmung der Wirbelsäule anpassen. Die daraus resultierende ergonomische Unterstützung kann besonders auf längeren Fahrten effektiv entlasten. Eine Massagefunktion über die gesamte Fläche der Rückenlehne, Sitzbelüftung und 4D-Sound sorgen für maximalen Komfort und ein beeindruckendes Fahrerlebnis.

Analoge und digitale Eleganz verschmelzen auf höchstem Niveau

Analoge und digitale Ästhetik verschmelzen nahtlos miteinander. Ein großes Zierteil verbindet mit dynamischem Schwung die Mittelkonsole mit der Instrumententafel zu einer harmonischen Einheit und bildet die Bühne für den neuen MBUX Hyperscreen oder den MBUX Superscreen. Der Hyperscreen erstreckt sich fugenlos über die gesamte Breite des Innenraums und erzeugt ein unvergleichlich immersives Raumgefühl. Die innovative Matrix-Backlight-Technologie mit rund 10 Millionen Pixel sowie individuell einstellbare Helligkeitszonen liefern klare Informationen für die fahrende Person und personalisiertes Entertainment für den Frontpassagier.

 

Eine Cocooning-Atmosphäre – passend für jede Stimmung

Die neue elektrische C‑Klasse macht Personalisierung zu einem emotionalen Erlebnis. Mit zehn hochauflösenden Ambient-Styles für den MBUX Hyperscreen und den MBUX Superscreen können sich Kundinnen und Kunden mit bemerkenswerter Präzision eine persönliche Atmosphäre schaffen. Die Farbgebung des Kombiinstruments inklusive Tuben-Skalen, der Bedienelemente und der Ambientebeleuchtung ist auf diese emotionalen Hintergrundmotive abgestimmt.

Die optionale Ambientebeleuchtung erstreckt sich von der Instrumententafel über die Mittelkonsole und alle Türen bis hin zum optionalen SKY CONTROL Panoramadach. So wirken beispielsweise die Türverkleidungen wie elegante hinterleuchtete Sideboards und 162 illuminierte Sterne verwandeln das Dach in einen personalisierten Sternenhimmel. Licht wird damit emotional erlebbar und sorgt in der individuell gewählten Farbe für eine ganz persönliche Wohlfühl-Atmosphäre mit einem außergewöhnlichen Cocooning-Effekt.

Kleine Wellness-Auszeit auf jeder Fahrt mit ENERGIZING COMFORT

Beruhigende Klänge, mobilisierende Massage, aktivierendes Licht – mit den vielfältigen ENERGIZING COMFORT Programmen bietet Mercedes‑Benz ein umfangreiches Wellness-Angebot. Die Animationen auf dem neuen nahtlosen MBUX Hyperscreen und die Sounds (3D und 4D) wurden weiter verfeinert und bringen das volle Potenzial von ENERGIZING COMFORT zur Geltung. Die Programme verwandeln kurze Pendelstrecken, Staus oder Wartezeiten nahtlos in wertvolle Momente für mentale und körperliche Erholung. Zusätzlich unterstützt ENERGIZING Sitzkinetik mit kleinen Bewegungen in der Neigung von Sitzfläche und -lehne die Muskulatur.

Ausgezeichneter Klimakomfort: Wohlfühltemperatur schon kurz nach dem Einsteigen

Die neue elektrische C‑Klasse hebt Effizienz und Klimakomfort auf ein neues Niveau. Die neu entwickelte Klimaautomatik sorgt im Winter schon nach kürzester Zeit für angenehme Wohlfühltemperatur – auch ohne Vorklimatisierung. Bei einer 20-minütigen Fahrt bei frostigen -7 Grad Celsius heizt der Innenraum zum Beispiel doppelt so schnell auf wie in Modellen mit Verbrennungsmotor. Und dank der serienmäßigen innovativen Multi-Source-Wärmepumpe benötigt sie nur etwa die Hälfte an Energie. Der Heizvorgang startet automatisch, sobald jemand ins Auto einsteigt. Darüber hinaus entfeuchtet und kühlt die Klimaautomatik den Innenraum nur so viel, wie zur Aufrechterhaltung der gewünschten Innenraumtemperatur erforderlich ist. Das vermeidet trockene Augen.

Außergewöhnlich leise für entspannten Genuss

Eine wahre Komfortzone braucht vor allem eines: Stille. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an die Aeroakustik der neuen elektrischen C‑Klasse. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen leiser Innenraum, der jede Fahrt zu einem First-Class-Erlebnis macht. Neben einem sehr steifen Rohbau und der aerodynamisch vorteilhaften Silhouette tragen eine Vielzahl von Maßnahmen zum hohen Geräusch- und Vibrationskomfort bei. Dazu gehören beispielsweise die umfangreiche Schallisolation vom Vorderbau bis zum Heckwagen, entkoppelnde Elastomerlager zwischen Fahrwerk und Karosserie, eine spezielle Auslegung der Elektromotoren und des Gehäuses der neuen Klimaanlage. Zudem sind die vorderen Fensterscheiben serienmäßig mit geräuschdämmendem Verbundsicherheitsglas ausgestattet.

Live-Stream: Erleben Sie die Weltpremiere der neuen elektrischen Mercedes‑Benz C‑Klasse am 20. April 2026 um 12:30 Uhr (MESZ) live aus Südkorea. Hier geht es zum Link.

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44 Responses

    1. Kann mir kaum vorstellen, dass das wirklich der WLTP-Verbrauch vom 400 4MATIC ist, der da angezeigt wird. Das wäre ja praktisch die gleiche Reichweite wie beim CLA und kaum größer als beim GLC. Der Reichweitenunterschied zwischen CLA und GLB ist verglichen damit riesig. Der CLA hat 25% mehr Reichweite als der GLB, wenn man jew. den Grundwert des 350ers ohne weitere SAs aus dem Konfigurator nimmt (616 vs. 770 km). Das Verhältnis dürfte bei C-Klasse und GLC vergleichbar ausfallen, vielleicht einen Tick kleiner. Wenn man auf die 673 km vom GLC einfach 25% drauf rechnet, wären wir bei 841 km. Ich bin jedenfalls auch gespannt.

      Aber dass Ola die erste C-Klasse, bei der es kein T-Modell gibt, ausgerechnet mit dem Satz „Es ist die geräumigste und intelligenteste C‑Klasse aller Zeiten.“ bewirbt, ist genau mein Humor. 😀

      1. Der Unterschied wird deutlich kleiner sein als bei CLA und GLC. Der CLA hat einen cW-Wert von 0,21. Da wird die C-Klasse EQ aufgrund der aufrechten Front nicht rankommen. Der GLB hat aber einen cW-Wert von 0,28 und der GLC nur 0,26. Damit wird der Unterschied vom cW-Wert zwischen C-Klasse und GLC deutlich geringer ausfallen als zwischen CLA und GLB. Und der GLB ist höher als der GLC also wird auch der Unterschied an Stirnfläche zwischen GLC und C-Klasse kleiner sein.
        760km Reichweite in der C-Klasse wären aber wirklich enttäsuchend, das Auto soll eine Klasse ÜBER dem CLA sein und nicht gleichauf oder sogar minimal darunter. Und wenn das wieder nur mit einem Long-Range Paket erreichbar wäre, wäre das auch wirklich schade weil dann die Auswahl an Ausstattungen extrem eingeschränkt wären. Und eigentlich sollte es doch für Mercedes machbar sein Reifen wie den ePrimacy oder ähnliche in den passenden größen zu beschaffen statt völlig normale Reifen auf alles außer der Standardfelge aufzuziehen

    2. Der CLA 350 EQ schafft 771 km WLTP bei 85kWh netto und 354Ps. Der C400 EQ hat 9 kWh mehr netto, aber auch 135Ps mehr Leistung und ist schwerer, sollte schätzungsweise bei 800Km landen. Der BMW i3 hat halt eine 15kWh größere Batterie was die 900km WLTP ermöglicht.

    1. Also wenn ich es richtig sehe, ist auf dem einen Bild eine Akkuladung von 80% bei einer Restreichweiten von 687km zu sehen.

      Diese würden dann 855km bei 100% ergeben. Zum aktuellen Verbrauch, den man halt nicht sieht.

  1. Also wenn ich von einem Fahrzeug ein paar % vom Akku verfahre (ca 22,3 km wie im Tacho) dann kann ich nicht von der max. Reichweite auf Wltp schließen, oder hab ich ein Denkfehler??

    1. Das geht nur, wenn man annimmt, dass der Akku vor den 22,3 km tatsächlich voll war und diese 22,3 km auch mit einem Verbrauch auf Höhe des WLTP gefahren wurden. Deshalb sind das ja bloß Vermutungen, die nicht unbedingt stimmen müssen. Und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass das so stimmt.

    2. Nee die 22,3 km sind egal.
      Es ist ein Dreisatz 90% gleich 687 km
      100% = x

      Aber wir wissen ja nicht welche Austattung das FAhrzeug hat. Große Felgen reduzieren die REichweite. Daher müssen wir uns noch bis Montag 12:30 Uhr gedulden…

      1. Wir wissen vor allem auch nicht, wie er die 10% verbraucht hat. Bei langsamer, WLTP-ähnlicher Fahrt? Mit Vollgas über die Autobahn? Beim Rangieren auf dem Werksgelände? Das hat ja alles teils großen Einfluss auf die angezeigten Restkilometer.

  2. Früher hätte man einen vergleichbaren BMW in Grund und Boden geredet, wenn man die Leistungswerte miteinander verglichen hätte: 489 PS vs 469 PS, 800 NM vs 650 NM, 4,3 Sek vs 4,9 Sek.
    Scheint so, dass heute 890 Km vs 800 Km entscheidender sind 😉

    1. 50 Jahr später – noch immer das gleiche Autoquartett. Erinnert Ihr Euch nicht mehr?
      Es gewannen damals schon nicht notwendigerweise die besseren Autos.
      Oder gar die begehrenswerteren.

  3. Juckt es irgendwen noch, wie viel Reichweite Benziner und Diesel in der Realität haben? Auch nicht viel mehr. Seltsame Besessenheit mit diesen Zahlen. Und dasselbe, was man früher noch bei einem zu großen Tank einwandte, nämlich, dass man dauernd nutzloses Gewicht mitschleppt, sollte vor allem bei Batterien gelten.

    1. Die Reichweite auf der Autobahn ist selbst vom Benziner leider immernoch deutlich höher.
      In der Stadt und sogar noch auf Landstraßen wo die Autos ihre meiste Zeit verbringen ist das Elektroauto im Vorteil aber das spielt für viele weniger eine Rolle da bei kurzen Strecken der Komfortverlust für öfter Tanken weniger ins Gewicht fällt als längere Pausen auf Langstrecken.
      Und man muss bedenken das immernoch mehr als 3/4 der Neuzulassungen Benziner oder Diesel sind. Die Leute die sich jetzt noch kein E-Auto kaufen machen das weil ihnen die Reichweite zu gering, die Ladedauer zu lang oder der Preis zu hoch ist. Aus Ideologiegründen wird es nur ein kleiner Teil sein.

      1. Ich fahre tatsächlich einen EV, obwohl die Reichweite der Aspekt ist, der mich persönlich mit Abstand am meisten stört. Einfach, weil alles andere daran so unglaublich viel besser ist als beim Verbrenner. (Komfort, Ruhe, Vorklimatisierung, wesentlich spontanere Gasannahme, im Alltag abseits von Langstreckenfahrten nie zur Tankstelle fahren zu müssen.) Und es zudem noch jeden Monat hunderte Euro spart. Jedenfalls im Vergleich zu einem großvolumigen Verbrenner aus Affalterbach. Trotzdem glaube ich, dass die allermeisten Leute, die ja nicht unbedingt dauernd 250 auf der Autobahn fahren wollen, mit der Reichweite aktueller, batterietechnisch vernünftig ausgestatteter EVs im Alltag keine nennenswerten Probleme hätten. Das wird weniger Ideologie sein, als eher Unwissen und fehlende praktische Erfahrung. Wer einmal einen EV eine Weile im Alltag ausprobiert hat, will in den allermeisten Fällen nicht mehr zurück zum Verbrenner.

        Die Ladedauer stört mich übrigens nicht groß. Ob ich jetzt 15 oder 20 oder 30 min laden muss, ist mir relativ egal. Ist zwar nett, wenn es ein bisschen schneller geht, aber ein riesiger Vorteil im Alltag ist es meistens tatsächlich nicht. Viel entscheidender ist für mich die Frage, wie oft ich überhaupt halten muss, um zu laden.

        1. Du bringst es genau auf den Punkt, zwei Mal im Jahr Langstrecke, da kann es auch 1h länger dauern bei 600km Strecke…
          Alle labern immer über KM und Reichweite, es betrifft die meisten eh nicht.

    2. Tatsächlich ja, jedenfalls mich. Beim E 63 AMG (213) mit 80-L-Tank hatte ich eine ganz akzeptable Reichweite, jedenfalls für die gebotene Performance. Der E 53 Hybrid (214) mit „nur“ 60 L Tankgröße hingegen war in der Hinsicht zumindest auf Langstrecke eine massive Enttäuschung. Der Verbrauch war bei zügiger Autobahnfahrt leider trotz Vollhybridsystem und spürbar schlechterer Fahrleistungen meistens auf dem Niveau des alten E 63 mit V8, wenn nicht gar darüber. Da hatte ich wirklich das Gefühl, „ständig tanken“ zu müssen. Natürlich immer eine Fahrweise vorausgesetzt, die die 585 PS auch einigermaßen „ausnutzt“. Aber ich nehme an, wer die 585 PS nicht braucht, fährt auch kein solches Fahrzeug.

      Und beim EV ist das natürlich bei vergleichbarer Fahrweise noch mal deutlich schlimmer. Mein persönlich größter Kritikpunkt beim EQS war die Reichweite. (Allerdings hatte ich noch das Modell mit der „kleinen“ 107-kWh-Batterie.) Ich bin definitiv einer der Kunden, der bereit wäre, für deutlich mehr Reichweite, als sie aktuelle EVs bieten, auch deutlich mehr zu bezahlen. Bis auf die Reichweite ist beim EV nämlich nahezu alles um Welten geiler, da hat für mich auch ein V8 kaum eine Chance dagegen, zumal der Sound ja durch die verschärften gesetzlichen Anforderungen auch bei neuen hochmotorisierten Verbrennern praktisch kaum noch vorhanden ist. Mal ganz abgesehen von den im Vergleich astronomischen Spritkosten. Dass das aber für die große Mehrheit der Kunden, die bisher ja auch keine AMG-V8, sondern meist Vierzylinder fahren, ziemlich irrelevant ist, weil sie üblicherweise sowieso nicht so schnell fahren, ist mir jedoch auch klar. Aber wie sagt, bisher hat man ja auch für wenige bis sehr wenige Kunden eigene Motoren (Sechs- und Achtzylinder) entwickelt, weil es sich offenbar lohnt. Wenn es also technisch möglich wäre, für einen vergleichbar kleinen Kundenkreis deutlich größere Batterien anzubieten, würde man das vermutlich ebenfalls tun. Da ist bloß leider die Batterietechnologie noch nicht so weit.

      1. Noch größere Akkus haben auch mehr Gewicht, ich denke, dass mehr als 110kwh-Akkus kaum sinnvoll einzusetzen sind. Wenn es so einfach wäre würde man Autos mit 200kWhAkkus anbieten. So einfach ist es aber nicht.

        Bei einem eAuto muss nan in Sachen Design, Aerodynamik, Fahrzeuggewicht, Reifen, Comfort, Fahrleistungen (Gewicht, Reifentragfähigkeit etc.) , Leistung, Antriebsart (Allrad oder Front- oder hecktriebler) nunmal viele Kompromisse eingehen um eine gute Reichweite zu erreichen. Da hat man beim Verbrenner schon deutlich mehr Spielraum. Mein S206 Diesel hat eine Reichweite von 1000km bis 1600km – man erreicht ohne Probleme aber ca. 1.300 km und das ist schon sehr beeindruckend. Ich kann definitiv jedem die C-Klasse als Diesel raten. Ein toller, toller Wagen! Mehr Auto braucht man nicht.

      1. Na ja, in 5 min tanken + bezahlen ist schon auch ziemlich sportlich, selbst, wenn an der Tankstelle nichts los ist. Wenn ich „normal“ tanke, ohne mich abzuhetzen, brauche ich typischerweise um die 10 min inkl. bezahlen. Und zur Tankstelle hinfahren muss man ja auch noch. Vor allem, wenn man unterwegs ist und erst noch eine Tankstelle suchen muss (die Preise an der Autobahntankstelle bin ich jedenfalls nicht bereit zu bezahlen), ist es auch beim Verbrenner ziemlich lästig, wenn der Tank so klein ist, dass man das ständig machen muss. Der E 53 Hybrid war in dieser Hinsicht jedenfalls eine herbe Enttäuschung.

        Und wie gesagt, was mich beim Laden wie beim Tanken hauptsächlich stört, ist nicht so sehr, wie lange ich stehe (solange es nicht ewig ist), sondern dass ich überhaupt eine Tankstelle/Ladestation suchen, anfahren und dort anhalten muss. In der Hinsicht ist ein EV schon ein echter Segen, weil das da zumindest im Alltag über Nacht praktisch automatisch erledigt wird (jedenfalls wenn man zuhause eine Lademöglichkeit hat). Für mich jedenfalls ein enormer Komfortgewinn, für den ich die paar zusätzlichen Ladestopps auf der Langstrecke in Kauf nehme. Aber klar, ein Stückweit hängt es auch vom Fahrprofil ab. Ich fahre um die 35.000 km im Jahr, davon vielleicht 10.000 Langstrecke. Bei den übrigen 25.000 muss ich mich also mit öffentlichem Laden überhaupt nicht beschäftigen.

        1. Fahrprofilabhängig und auch von der Lebenssituation, ich wohne in einer Wohnung, habe am Arbeitsplatz auch keine Lademöglichkeit, muss daher ausschließlich öffentlich laden, da ist das schon eher ein Thema.

          Und zum Vergleich Laden vs. Tanken: Zu- und Abfahrt habe ich bei beidem, das macht keinen Unterschied. Und als ich noch Diesel gefahren bin waren selbst sehr lange Strecken ohne Tankstopp möglich (C 220d mit 66 Liter Tankinhalt), da wurde es Bio-Pausen technisch schon eng. 😉

          Trotzdem möchte ich keinen Verbrenner mehr fahren, aber in manchen Belangen und unter gewissen Umständen ist der Verbrenner nach wie vor im Vorteil.

          1. Sehe ich genau so, seltener Laden zu müssen ist immer besser und bei entspannter fahrweise (130 Reisegeschwindigkeit) kommt man selbst mit einem E200 ca. 850km weit. (7,6l/100km und 66l Tankinhalt)
            Und ich finde zumindest bis da sollte die Entwicklung von E-Autos auch irgendwann kommen um keine Nachteile gegenüber dem Verbrenner zu haben.
            Mit dem CLA ist man bei ähnlicher fahrweise bei 500km Reichweite, man braucht also ca. 70% mehr Batterie um auf 850km zu kommen, vielleicht etwas weniger. Das sollte sich aber mit Feststoffbatterien und Cell-to-Body in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich regeln lassen

          2. Dann sind wir uns ja einig, denn das war genau meine Argumentation: Oft laden müssen ist genauso lästig wie oft tanken müssen, die Dauer des Lade-/Tankstopps ist dagegen nicht so wichtig. Also ist mehr Reichweite immer wünschenswert, beim EV genauso wie beim Verbrenner.

  4. 105 netto nutzbarere Akku wäre perfekt gewesen. 94 sind leider zu wenig im Verhältnis zu BMW. Es schauen die Leute gerade beim Elektroauto auf die WLTP Reichweite weil sie ja in echt weit weg von der Realität ist.

    1. Sehe ich ähnlich. Würde aber eher die Reichweite als die Batteriegröße als Maßstab nehmen. 900km in der C-Klasse wären gut gewesen, 1000 sollten es in der E-Klasse am besten schon werden (durch den Plattformwechsel auf MB.EA-M aber sehr unwahrscheinlich)

        1. Ja wahrscheinlich nicht und 200km höhere Reichweite als die C-Klasse ist auch unwahrscheinlich. Aber man hat den CLA auch mit höherer Reichweite als beim EQE gebaut also könnten sie es versuchen, wird aber wie gesagt aufgrund des Plattformwechsels eher unwahrscheinlich

  5. Dieses Cockpit finde ich aus Fahrerperspektive abstossend, sorry! Das Lenkrad ragt wie ein Fremdkörper aus der Displaywand. Für Lieferwagen wie den VLE vllt. akzeptabel aber für Limousinen mit Anspruch an Eleganz und Stil….

    Hoffentlich bekommen die AMG-Versionen von C- und E-Klasse wenigstens ein Bisschen das Flair einer Fahrmaschine im Cockpit (aber die Hoffnung schwindet).

    Apropos: Zu den AMG-Versionen herrscht weiterhin Grabesstille??

    1. Must dich nicht entschuldigen, jeder hat seinen Geschmack.
      Ich z.B finde das Display ziemlich, sehr sehr modern und zusammen mit dem Rest des Armaturenbretts sehr stilvoll und elegant. Jedes andere Cockpit, auch im markengleichen EQS/EQE, finde ich dagegen etwas altbacken. Bin den Hyperscreen im GLC-EQ im Dunkeln gefahren, ausgesprochen stilvoll und elegant, nutzerfreundlich. Kein Vergleich zum iX3, den ich auch schon gefahren bin. Der wirkt innen halt etwas blass und mager gegen den GLC-EQ.
      Der VLE ist übrigens kein Lieferwagen, sondern eine Grossraumlimousine, erkennbar an den vielen Sitzen. Der darf daher auch ruhig ein modernes Cockpit haben. Bei Mercedes ist der Sprinter der Lieferwagen.

  6. Diese Hyperscreens sehen natürlich super aus, aber ich möchte mir gar nicht ausmalen, was ein defekter Bildschirm nach Ablauf der Garantiezeit kosten wird. Hat Mercedes-Benz daran gedacht, die Geräte so zu konstruieren, dass sie repariert werden können, oder sie zu einem angemessenen Preis auszutauschen?

    Klassiker werden Autos mit so viel Elektronik ohnehin nie. Selbst bei meinem erst 35 Jahre alten 500 SL mit vergleichsweise wenig Elektronik gestaltet sich die Suche nach Ersatzteilen bereits als herausfordernd. Die noch relativ einfachen Steuergeräte können nur durch die innovative Arbeit engagierter Kleinbetriebe in einem funktionsfähigen Zustand gehalten werden.

    Von MB gibt es praktisch nichts mehr, falls, dann nur zu überirdischen Preisen.

    1. Sie haben Recht, aber vielleicht ist man so schlau dass man nur Module wechseln muss im Falle. Ohne Frage ist dies ein excellentes Auto,
      mein Wunsch ist allerdings: optionales Schiebedach, vielleicht kommt das noch für Frischluft Fetichisten.

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