Mercedes CLA mit DC-DC Wandler für 400 Volt

Der CLA Shooting Brake startet nun mit dem DC-DC Wandler für alte 400 Volt Ladesäulen

Mit der Bestellfreigabe des GLC 400 4matic EQ hat Mercedes den DC-DC Wandler für alte 400 Volt Ladesäulen für 654 EUR mit ins Programm genommen.

Die Ladeleistung beträgt hier 100 kW.

Fährt man mit dem CLA an die aktuellen und weit verbreiteten modernen Schnellladesäulen wird die 800 Volt Technologie des CLA unterstützt und man lädt mit bis zu 320 kW deutlich schneller.

Es gibt jedoch Länder da ist das 400 Volt Laden an HPC Säulen (CCS-Stecker) noch sehr weit verbreitet. Dazu zählen bspw. die USA, Italien oder auch Spanien.

In Deutschland operieren die modernen HPC Ladesäulen in einem Spannungsbereich von 150 bis 1.000 Volt.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann den DC-DC Wandler für 654 EUR bestellen. Der DC-DC Wandler nimmt die 400 Volt der HPC Schnellladesäule auf und transferiert sie auf die von der Batterie benötigten 800 Volt.

Der DC-DC Wandler kann maximal mit 100 KW die Batterie laden. Warum nur 100 kW? Theoretisch sind mit 400 Volt auch 200 kW (400V * 500 A Ladekabel) möglich, jedoch gibt es in der Praxis keine Ladesäule die ausschließlich 400 Volt hat und dann eine so hohe Ladeleistung bietet. Ladesäulen mit solchen Ladeleistungen unterstützten eigentlich immer auch bis zu 1000 Volt.

Mercedes CLA Shooting Brake
Keine Einschränkungen im Kofferraumvolumen durch den DC-DC-Wandler beim CLA

Mercedes bestätigt nun für den CLA, dass es durch die Option des DC-DC Wandlers für alte 400 Volt Ladesäulen zu keiner Reduktion des Kofferraumvolumen kommt.

Die Reichweite beim CLA Shooting Brake reduziert sich jedoch durch diese Option um 10 km.

Ich persönlich würde vermutlich eher bei den 800 Volt DC Lader bleiben, die 654 EUR für den DC-DC Wandler sparen und stattdessen den 22 KW OBC AC Lader bestellen. Aber Mercedes ermöglicht einem jedem selber nun für sich zu entscheiden was man benötigt.

Mercedes CLA
Im CLA Coupé kommt die Option ca. Anfang 2026 in den Konfigurator

Im CLA Shooting Brake ist der DC-DC Wandler für 400 Volt Ladesäulen bereits seit der Bestellfreigabe am 25.11.2025 bestellbar.

Die Option kommt ebenfalls in das CLA Coupé. Wann hier die Bestellfreigabe für diese Option erfolgt ist noch nicht ganz bekannt. Es dürfte vermutlich Anfang 2026 werden.

Weitere Informationen:

Mercedes CLA 250 kommt auch ohne Plus

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5 Responses

  1. Ja, der DC-DC-Wandler lohnt sich eigentlich nur für Auslandsfahrten oder um jegliche Ängste vorm „stranden“ einzudämmen.

    Beim aktuellen Preisgefüge von DC und AC wäre der 22-kW-Lader allerdings auch nicht auf meiner Sonderausstattungsliste.
    Im günstigsten Fall, mit Hausstrom über EnBW, kann man mit der Ladekarte und einer Grundgebühr vno 11,99 € für 35 ct/kWh DC laden, ohne Hausstrom sind es 39 ct/kWh, was auch noch gut ist. (Unbezahlte Markennennung 😉 ) Mit Ioinity liegt man beim Abo auch bei 39 ct/kWh. Mercedes schafft das an den raren Ladesäulen auch. Das ist so das günstigste, das ich finden konnte. Fixierte Preise für AC beginnen erst bei 49 ct/kWh, was ich finden konnte, Dank des Tarif-Wirrwarrs.
    Selbst ohne Abo kriegt man durchaus 49 ct/kWh für DC – das beim CLA mit der Reichweite und der Ladegeschwindigkeit (für mich persönlich und sofern eine Ladesäule halbwegs nah ist) irgendwie keine Option mehr mich an AC anzustöpseln, wenn ich in 10 Minuten DC zu einem vernünftigen Preis (die 35 ct/kWh sind ja schon nah am Hausstrom) laden kann. Aber nur so meine Gedanken.
    In der Stadt würden der 11-kW-Lader vielleicht sogar noch helfen die Zeit bis zur Blockierungsgebühr voll auszunutzen, wenn man gerade den Parkplatz nutzen möchte – gerade in der Stadt ist es ja mitunter eine gute Möglichkeit Parkplätze zu finden…

  2. Zuhause, und da lade ich mindestens 60 % der Energie, nutze ich die PV-Anlage und lade ohnehin eher mit kleiner Leistung. Da reichen mir die 11 kW vollkommen aus.
    Unterwegs, insbesondere auf Autobahnen und im Ausland, gibt es zwar meist ausreichend viele 800-Volt-Ladestationen, aber besonders hier finde ich die Flexibilität, eben auch mal an 400-Volt laden zu können, wichtig.
    Für meinen Fall ist die 22 kW-Option u.a. auch deshalb nicht notwendig, da ich im Ausland (beispielsweise Emilia Romagna, nördliches und südliches Luberon in der Provence) meist nur Ladesäulen mit 11 kW oder sogar nur 7,4 kW vorgefunden habe.

    1. Stimmt auch, aber bei 7,4 kW AC Säulen im Ausland benötigt man den 22 KW OBC. Da man sonst nur 3,7 kW erhält. Da sie die 7,4 kW oft auf nur einer Phase haben und der 11 kW (3phasig) Serienlader auf einer Phase nur die 3,7 kW kann.

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