Mercedes GLC EQ kommt erstmal nicht mit Level 3

Am 07.09.2025 wird der neue GLC EQ auf der IAA präsentiert

 

Nach dem CLA Coupé und dem CLA Shooting Brake wird der GLC EQ das dritte E-Fahrzeug von Mercedes mit einer 800 Volt Technik. Auch wenn der GLC EQ sich am neuen E-Technikbaukasten bedient (wie auch die MMA Familie) basiert er auf der MB.EA-M Plattform und hat daher nichts mit den Kompaktmodellen (CLA Coupé, Shooting Brake, GLA und GLB) zu tun.

GLC EQ Optionsgrill mit 942 beleuchteten Pixel

Mercedes bestätigte nun, dass der GLC EQ nach dem heutigen Stand kein Level 3 autonomes Fahren erhält.

D.h. wenn er ab dem Frühjahr 2026 an die Kunden ausgeliefert wird, wird er das hochentwickelte Level 2+ System erhalten sowie für Nordamerika und China das Level 2++ System.

In 2026 erhalten mit dem Facelift von S-Klasse und EQS beide die Gen6 Hardware für das Level 3 autonome Fahren und damit soll dann eine Anhebung der Geschwindigkeit von derzeit 95 km/h auf 110 km/h möglich sein.

Mercedes GLC EQ Interieur 2026
Foto: Mr. Benz: GLE EQ mit echtem MBUX Hyperscreen

Später bspw. bei einem Facelift in 2030 könnte ein Level 3 System angeboten werden, dazu gibt Mercedes aber keine Infos.

Wie auch beim CLA wird man ein solches Feature jedoch nicht über ein digitales Extra Over-The-Air (OTA) nachbuchen können, da bei einem Level 3 System viel teure, redundante Hardware verbaut werden muss.

Gleiches gilt für den CLA mit Level 2++ (hier werden ebenfalls zusätzliche Kameras verbaut), d.h. mit einem Digitalen Extra kann man in der EU nicht auf Level 2++ freischalten, falls die Freigabe vom Gesetzgeber kommen sollte.

Die technischen Highlights des neuen Mercedes GLC EQ

  • 800 Volt
  • 320 kW Ladeleistung bei der 94,5 kWh Top Typ Batterie
  • 10 min Laden für 260 km
  • Reichweite von über 700 km gemäß WLTP für Modelle mit Heckantrieb
  • Reichweite von über 650 km gemäß WLTP für das Modell mit 4matic und 489 PS
  • E-Maschine für die 4matic Modelle an der Front
  • SiC Leistungselektronik
  • 2-Gang-Getriebe an der Hinterachse
  • Systemleistung (ohne Typ Performance Variante AMG) von bis zu 489 PS
  • Top Performance AMG GLC Elektro mit drei Axialflussmotoren und deutlich über 550 PS
  • Hocheffiziente 3 Quellen-Wärmepumpe
  • Hinterachslenkung mit 4,5 Grad für einen Wendekreis von 11m
  • Luftfederung gegen Aufpreis
  • Anhänger sollen bis 2,4t gezogen werden können
  • Preis soll sich auf dem Niveau vom Verbrenner GLC mit gleicher Leistung bewegen
  • Großer Kofferraum hinten (570 Liter), mit großem Souterrain unter dem Kofferraumboden sowie
  • Geräumiger Frunk, welcher sich über den Druck auf den Mercedes-Benz Stern öffnen lässt (rund 128 Liter)
  • MBUX Hyperscreen (ein großer Display ohne Mittelsteg)

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11 Responses

      1. Die spannende Frage werden Akkugröße und Preis, in den BMW Foren nennt man für den iX3 105 kwh netto, das wäre natürlich schon nennenswert mehr als beim GLC, andererseits treibt das auch den Preis.

        Ende September wissen wir mehr.

        1. Am Ende geht es um Effizienz. Ein 700km GLC ist auch heute schon mehr als genug Akku – den ich z.B. gar nicht bräuchte. 3 Urlaubsfahrten im Jahr brauchen keinen so großen Akku. Für mich wäre bspw. interessanter ob bald auch noch eine LFP Variante mit +-500km Reichweite kommt…

          1. Wenn der GLC Allrad nur 650 km WLTP hat, ist er trotz neuestem Entwicklungsstand nicht effizient.
            ein Konkurs-Auto Fisker (Entwicklungsstand 2020) hat mit 106 kw Akku 700 kw WLTP, schafft im Sommer 500 km.
            Das wäre beim GLC gerechnet maximal 450 km, das ist für mich ein technischer Rückschritt!

          2. Das sind Autos, mit denen man auch Anhänger ziehen möchte. Da kann die Reichweite nach WLTP gar nicht groß genug sein. Laden mit Gespann ist der Horror.

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