Ende Juni zeigt AMG offenbar eine seriennahe Studie zum AMG GT 4-Türer
Ende Juni wird AMG ein Concept Car vorstellen. Es wird dabei wohl einen seriennahen Ausblick auf den in 2026 debütierenden AMG GT 4-Türer auf Basis der AMG.EA Plattform sein.
Der neue AMG GT 4-Türer wird im Mercedes Werk Sindelfingen ab 2026 produziert.
Angetrieben wird er von drei Axial-Fluss-Motoren die im Mercedes-Benz Werk Marienfelde produziert werden. Es werden zwei Motoren an der Hinterachse (je einer pro Rad) sowie ein Motor an der Vorderachse verbaut. Durch die zwei Motoren an der Hinterachse ist ein Torque Vectoring möglich. Die Leistung pro Axial-Flussmotor soll bei bis zu 476 PS liegen.
Mit deutlich über 1.000 PS soll die Beschleunigung auf 100 km/h unter den 2,9s des AMG One liegen.
Die Höchstgeschwindigkeit des AMG GT 4-Türer geht in die 300er Region, Dank der Axialflussmotoren.
Die AMG.EA Plattform erhält eine eigene Zellchemie sowie eine eigene Batteriekonstruktion. Die Batteriezellen werden mit Kühlflüssigkeit umströmt sein, damit sich keiner hohen thermischen Belastung ausgesetzt sind, wenn eine hohe Leistung von den drei Axialfluss-E-Motoren abgerufen wird.
Die Ladezeit wird durch die verwendete 800 Volt Technologie ebenfalls kurz sein.
V8 Mode sorgt für Emotionen
Da so ein E-Motor zwar mit massiv Drehmoment aus dem Keller überzeugen kann, aber dabei sehr leise bleibt, spendiert AMG den AMG.EA Modellen sowie den AMG Top Performance Modellen der MMA (CLA, GLA) und MB.EA Plattform (C-Klasse, GLC) einen sogenannten V8 Mode.
Dieser V8 Mode simuliert den typischen V8 Sound im Interieur und Exterieur über das Fußgängersoundmodul (außen) sowie über die Lautspecher (im Interieur).
Im Gegensatz zu dem eATS2.0 Antrieb für die MMA und MB.EA Plattform kommt bei den AMG Axialflussmotoren kein 2-Gang-Getriebe zum Einsatz. Aber AMG programmiert in den V8 Mode auch virtuelle Schaltvorgänge. Obwohl der Antrieb via Axialflussmotoren nur eine feste Übersetzung hat, will AMG über virtuelle Gänge mit einer kurzen Zugkraftunterbrechnung über das Soundmodul das typische V8 Verbrennergeräusch sorgen (vermutlich auch mit dem gewohnten Misfire beim Runterschalten).
Nach dem Start in 2026 mit dem AMG GT 4-Türer wird es auch noch eine AMG E-SUV Version auf dieser Plattform geben. Ob noch ein drittes Derivat kommt ist noch nicht sicher bekannt.
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2 Responses
I really hope this V8 mode uses the sound of the M156 6.2 liter as the finest sounding AMG engine ever made
U are absolutley right *ggg*