Mercedes will deutlich länger Verbrenner anbieten

Der Mercedes Chef Ola Källenius überdenkt den Exit des Verbrenners

Mercedes wollte ab 2030 nur noch E-Autos anbieten, dort wo es die Märkte zu lassen.

In der EU insbesondere Skandinavien, Deutschland, Frankreich und den Benelux Ländern wird derzeit die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut.

Die Zulassungszahlen sind wirklich nicht schlecht, aber man hat sich wohl mehr versprochen.

Gerade die EVA2 Modelle bleiben deutlich hinter den internen Plänen zurück.

Mercedes EQE und EQS kommen nicht gut an

Beliebt ist dagegen der EQA.

Die E-Revolution startet bei Mercedes eigentlich erst so richtig mit den neuen Plattformen MMA (der neue CLA kann bis zu 750 km weit fahren und in 15 min 400 km nachladen.

In der Mittelklasse (MB.EA) wird der elektrische GLC und eine elektrische C-Klasse kommen. Ab 2028 sind dann die großen Modelle (eine elektrische S-Klasse unter MB.EA-L) an der Reihe.

2026 kommen die Hightech AMG Modelle mit der AMG.EA Plattform.

 Aber nun sagt Ola Källenius folgende Zitate:

„Aber Den Zeitpunkt für den letzten Verbrenner kennen wir jedoch schlichtweg nicht“,

Kunden fragen: „Kann ich auch nach 2030 einen Verbrenner von Mercedes bekommen?“ Der Mercedes-CEO möchte, dass man diesen Kunden dann folgende klare Antwort gibt: „Ja, selbstverständlich.“

„bis deutlich in die Dreißigerjahre“ wird es bei Mercedes-Benz Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben.

„Vielleicht gab es in der ganzen Branche ein bisschen zu viel Optimismus, jetzt herrscht mehr Realismus“

Klar werden die aktuellen Motoren wie M254, OM654M, OM656M und M256 für EU7 fit gemacht, aber man benötigt ja auch attraktive Fahrzeuge in denen man sie einbauen kann.

 

Und die neuen Plattformen sind alle für Electric Only konzipiert und können keinen Verbrennungsmotor aufnehmen.

 

Eigentlich sollte vom GLE und GLS (Facelift ist in 2023 erschienen) kein neues Modell mit Verbrenner mehr kommen. Was macht man mit der S-Klasse ? Eigentlich startet 2028 auf MB.EA-L die rein elektrische Version, die den EQS und die S-Klasse in ein rein elektrisches Modell überführt.

 

Klar ist, dass man kann die hochmodernen Verbrennungsmotoren weiterbauen, aber worein setzt man sie?

2026 will Ola Källenius die Lage neu bewerten und gucken, ob man die Electric Only Strategie korrigieren muss.

Weitere Informationen:

Wie schnell könnte ein GLC 53 AMG kommen?

Das Porsche Taycan Facelift: krasse Ladeleistung

Mercedes- und Elektrocharts Januar 2024

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9 Antworten

  1. Ach sieh an, haben die „ewig gestrigen“ also doch wieder recht behalten?😂🤣

    Es haben sehr viele leute vor diesem blinden hype gewarnt, was musste man sich da nicht alles anhören. Die E-fanboys meinten dann das wir einfach zurück geblieben sind und die Technik nicht verstehen, „E-Autos sind die Zukunft“ wird da nur reingebrüllt wie Hooligans die irgendeinen Schwachsinn im Stadion von sich geben.

    Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass Mercedes genau wie viele andere Unternehmen, einfach Rückgratslos auf diesen Hype Zug aufgesprungen ist, um sich Applaus von den Grünen Clowns abzuholen. Hauptsache man ist „hip“ und schwimmt mit dem Mainstream, egal auch wenns falsch ist, hauptsache man muss sich keine Kritik von den grünen Medien anhören.

    Und das werden die Mercedes Mitarbeiter früher oder später mit ihren Arbeitsplätzen bezahlen. Wenn Kalänius Anstand hätte, würde er wegen dieser Fehlentscheidung zurücktreten. Selten hat sich ein Mercedes CEO so ein Eigentor geschossen.
    Aber das passiert wenn man immer auf diejenigen hört die am lautesten Schreien.

    Kalänius ist eine Witzfigur genau wie die E-Fanboys die behaupteten diese Strategie sei die einzig richtige.🤡
    Gute Technik setzt sich IMMER von alleine durch, dazu braucht es keine Subventionen, Strafen und drangsalierung von anderen Techniken. Hat nur bei Mercedes genau wie bei der Bundesregierung und der EU niemand begriffen, Ideologie ist wichtiger.

    1. Und der Verbrenner und die Ölförderungen haben seit über 100 Jahren Billionen von Subventionen bekommen, direkt und indirekt – Millionenfach mehr, als jetzt die e-Autos zum Start für kurze Zeit bekamen. Die Umweltkosten vom Ölverlust beim Bohren, Transport angefangen bis zur Luft und C02 Verschmutzung wurden größtenteils auch nur müde weggelächelt.

      Die D Industrie und Mercedes vorran wussten genau, dass e-Autos kommen, aber nach dem kurzen Gig mit Tesla hat sie der Mut verlassen und der B250e ist ein kastriestes e-Auto ohne Schnelladefunktion nur um zu zeigen, wie schleicht BEV ist anstatt innovativ zu sein. Fiat machte das selbe mit dem erste e500 in Kalifornien, BMW nahm es noch ernster mit dem i3 aber auch da haben sich dann die Ölbrennerfreunde durchgesetzt.

      Diese halbherzige Vorgehensweise macht es für alle unklar, dazu kommt noch das unselige Design von EQE/S, 100x hässlicher als die E oder S Klasse, wieder hat man den Eindruck, dass man eigentlich nicht wirklich möchte. VW mit den hässlichen ID3/4/5/7 macht es genauso, beim iD2 besinnen sie sich endlich wieder auf VW Design.

      In der Zwischenzeit holen sich die Chinesen den Markt daheim zurück und den Weltmarkt relativ rasch. Die Fehlentscheidungen und das Herumlavieren dauern schon viel zu lang an, mit diesen Aussagen versuchen sie noch 2 Jahre ihre Boni zu halten, der Konsument weiss nicht, wohin die Reise geht – ein Schritt vorwärts, zwei zurück. Und Tesla hat global das größte Ladenetzwerk. Und baut Speicher und Solar. Daimler hat auf fünf Alpitronic Ladesäulen vor dem HQ einen Stern geklebt und erklärt, dass sie das jetzt auch können. Armselig, null Leadership, nur Chaos.

    2. Nein haben sie nicht. Man hat seine Kommunikationsstrategie nur angepasst. Bmw hat schon immer offene Formulierungen verwendet, obwohl in der Sache kein Unterschied besteht. Das übernimmt nun MB.
      Der aufmerksame Leser merkt, dass zwischen den beiden Aussagen „Mercedes wollte ab 2030 nur noch E-Autos anbieten, dort wo es die Märkte zu lassen“ sowie „Aber Den Zeitpunkt für den letzten Verbrenner kennen wir jedoch schlichtweg nicht“ keinerlei Widerspruch besteht. Ob Markt oder Kunde, das spielt keine Rolle.

      2028 wird man über diese Diskussion müde lächeln, sofern man als Hersteller genügend BEV im Programm hat. Denn der Markt hat dann schon lange entschieden, völlig ohne Regulierung.

    3. Viele richtige Aussagen, aber insgesamt doch sehr einseitig. Und noch etwas: Der Name des Daimler-CEO, der mit seinen Entscheidungen den größten Schaden angerichtet hat, beginnt mit S. Jemand, der seine falsche Entscheidung revidiert, zeigt ja gerade, dass er lernfähig ist und nicht stur seine bisherige Entscheidung durchzieht.

  2. Naja….
    Atomkraft ist so ziemlich die teurste Energieform. Zahlt halt nur nicht der Stromkunde, sondern der Steuerzahler 😉

    E-Autos sind die Zukunft. Gerade vor der Revolution die ab 2025 beginnt.
    Aber viele Menschen sind vorsichtig, daher wird es wohl länger dauern.

  3. Die aktuellen Nachfragen der E Autos in den Großstädten /Metropolen wächst, weil die anderen SUV zu großen Parkgebühr veranlasst werden.Die neuen Verbrenner sind immer noch beliebt im ländlichen Gebiet sowie im täglichen Pendelverkehr weil die meisten mehr als die vorgeschriebene 14000 km im Jahr fahren.
    Hinaus über 2ü26 kann ich mir vorstellen die Dieselmodelle weiter beliebt sein werden und zwar weil neue Dieselkrafstoffe kommen wie XLT und B10 . Also lieber CEO Ola Källenius der Kunde bestimmt den Markt weil die Politik schläft.

    1. Ich kenne diese Argumentation sehr gut, habe ich oft gehört. Verstehen kann ich sie jedoch nicht.

      Die STatistiken sagen eigentlich, dass die Jahresfahrleistungen von E-Autos pro Jahr über denen der Verbrennermodelle liegen.

      Wer im ländlichen Raum wohnt, hat oft einen eigenen Stellplatz mit Wallbox. Dann ist E-Moblität sehr günstig und sehr praktisch.

      In der STadt wohnen die Menschen ja eher in Mehrfamilienhäusern und haben oft keinen eigenen STellplatz mit Wallbox. Die Stromkosten an einer DC Schnellladebox bspw. beim Supermarkt oder Bauhaus, sind oft nicht so günstig.

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